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Keine thailändischen DVDs mehr in Hannover

Erstellt von DisainaM, 19.06.2003, 12:19 Uhr · 1 Antwort · 684 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    Keine thailändischen DVDs mehr in Hannover

    Demnächst wird man sich seine DVDs wieder in Thailand besorgen müssen, denn die hannoverische Quelle ist versiegt.

    Hannover - Nachrichten
    Filmpiraten gehen in die Falle
    Hannovers Polizei ist der bundesweit bisher größte Schlag gegen die internationale Filmpiraterie gelungen – die Spuren des Falles führen bis in die großen Studios von Hollywood.




    In der Videothek eines 46-jährigen Mannes aus Singapur an der Vahrenwalder Straße stellten die Beamten 16.000 DVDs mit Raubkopien von allerneuesten Kinofilmen sicher – zum Teil Streifen, die wie Harry Potter III erst im Dezember in die deutschen Kinos kommen sollen. Die in Südostasien hergestellten Raubkopien sind von höchster Qualität, sie waren für den Schwarzmarkt in London bestimmt. Der hannoversche Videothekenbetreiber war Zwischenhändler in einem internationalen Ring von Wirtschaftskriminellen.

    Allein den materiellen Wert des spektakulären Fundes beziffert die Polizei auf rund eine Million Euro. „Die Raubkopien gelten als Prestigeobjekt, weil sie so neu sind; sie werden deshalb bis zu 65 Euro teurer verkauft als später die Originale“, sagt der Leiter des Fachkommissariates für Wirtschaftsdelikte, Peter Bührig. Der Fund in Hannover ist deshalb besonders brisant, weil in der Videothek auch so genannte Masterbänder von Kinofilmen lagen, mit denen beliebig viele Kopien hergestellt werden können. Kriminalhauptkommissar Andreas Kühnel, der die Ermittlungen leitet, ist überzeugt, dass diese Originalbänder direkt aus den betroffenen Hollywood-Filmstudios wie Universal, Warner Bros. und Disney stammen. „Wir haben es mit organisierter Kriminalität zu tun“, sagt Kühnel. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Bande direkte Verbindungen in die Studios habe.

    Um die Hintermänner zu finden, arbeitet Hannovers Polizei bereits mit dem britischen New Scotland Yard zusammen, auch Behörden in Südostasien und in den USA werden nun eingeschaltet. Laut Jochen Tielke, Geschäftsführer der Gesellschaft für Urheberrechtsverletzungen, bringt der Handel mit Raubkopien bis zu 700 Prozent Profit, die weltweiten Umsatzverluste der Filmindustrie lägen bei drei Milliarden Dollar. „Die Gewinnspanne ist höher als bei Rauschgift, und das Risiko ist viel geringer.“ Dem Videothekenbetreiber aus Hannover, ein zweifacher Familenvater, der seit 20 Jahren legal in Deutschland lebt, drohen bis zu fünf Jahre Haft. Gegen ihn wird bereits wegen der illegalen Einfuhr von Computersoftware verhandelt, die Polizei kam ihm jetzt nach einem Zeugenhinweis erneut auf die Schliche. In kleinem Umfang soll er auch Abnehmer in Hannover mit Raubkopien versorgt haben.
    Quelle :

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Pustebacke

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    Re: Keine thailändischen DVDs mehr in Hannover

    Braunschweig ist aufgrund dieses Vorfalles auch betroffen

    Naja es war/ist ja auch verboten............

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