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Kampagne gegen streunende Python-Schlangen

Erstellt von seven, 27.05.2002, 15:13 Uhr · 64 Antworten · 5.918 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von seven

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    Kampagne gegen streunende Python-Schlangen

    Bangkok (dpa) - Thailands Hauptstadt Bangkok will seine streunenden Python-Schlangen loswerden. In einer groß angelegten Kampagne sollen Reptilien, die Bürger im Zoo der Metropole abliefern, wieder in die freie Natur ausgesetzt werden. Wie die Zeitung «Bangkok Post» berichtete, lösen die Schlangen häufig Fehlalarme in Gebäuden aus und gelten deshalb als Störenfriede.

    Jeden Monat werden den Angaben zufolge mindestens 30 Python im zoologischen Park der Hauptstadt abgegeben, während der Regenzeit können es auch bis zu 80 sein. Zum Beginn der Kampagne «Schlangen zurück in die Natur» seien am Sonntag 30 der Reptilien zu einem Fluss 70 Kilometer nördlich von Bangkok gebracht worden, hieß es weiter. Auf dem Lande seien sie anders als in der Stadt gern gesehene Gäste, weil sie Ratten fressen und damit den Reisbauern helfen.



    Zum Glück ist mir so ein Tier noch nicht in Bangkok begegnet ...



  2.  
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  3. #2
    Avatar von MichaelNoi

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    Re: Kampagne gegen streunende Python-Schlangen

    Schluck...oh Gott,
    davon wußte ich noch nichts
    Ich bekam nicht mal eine Kobra oder einen Scorpion ( nur gebraten ) zu Gesicht, obwohl ich auch auf dem Land unterwegs war.
    Naja, ich glaube die gefährlichsten Tierchen sind sowieso die kleinen Blutsauger

  4. #3
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: Kampagne gegen streunende Python-Schlangen

    @MichaelNoi
    Naja, ich glaube die gefährlichsten Tierchen sind sowieso die kleinen Blutsauger
    Nee nee, Michael!
    Unterschätz solch einen Python nicht. Es gibt genügend Berichte über diese Viecher.
    In unserem Dorf wird oft die folgende Geschichte erzählt:
    Eines Nachts hatte sich ein ausgewachsener Python durch die Luftlöcher in ein Haus geschlichen. Einen schlafenden 11-Jährigen Jungen erwürgte er und fraß ihn auf. Niemand im Haus hatte etwas gehört.
    Als am anderen Morgen die Eltern des Jungen aufwachten, vermissten sie Ihr Kind. Sie fanden den Python, der das Haus nicht wieder verlassen konnte, weil er dort, wo der Junge im Leib steckte, dick aufgequollen war und er durch das Belüftungsloch nicht mehr hindurchpasste.
    Nachdem man den Python erschlagen hatte, fand man das tote Kind in der Schlange.

    Auch im Internet gibt es Seiten, die sich mit diesen Tieren beschäftigen. Ich habe ein Bild gesehen, wo einer Würgeschlange der Bauch aufgeschnitten wurde und darin ein erwachsener Mann gefunden wurde.

    Die oben wiedergegebene Geschichte ist sicher recht selten, kommt aber vor.

    Gruß

    Mang-gon Jai

  5. #4
    woody
    Avatar von woody

    Re: Kampagne gegen streunende Python-Schlangen

    @ Mang-gon-Jai,

    ich glaube Du tust den Pythons Unrecht, sie verschlingen keine Menschen. Umgekehrt kommt es aber immer noch allzu oft vor, dass ein Python im Wok landet.
    Wahrscheinlich verwechselst du die Pythons mit den NAGAS, den Schlangenmenschen, denen hin und wieder mal ein Mensch zum Opfer faellt. Aber soviel ich weiss, leben diese NAGAS ausschließlich in den Hoehlensystemen des tibetanischen Hochplateaus im Himalaya. Fuer TH kann man diesbezuegliuch Entwarnung geben.

    Gruss
    woody



    Letzte Änderung: woody am 27.05.02, 18:51

  6. #5
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: Kampagne gegen streunende Python-Schlangen

    Nein woody,
    das war Ernst! Ich war mir durchaus bewusst, dass ich mit meinem Posting auf Skepsis stoßen werde.
    Ein ausgewachsener Python ist schon ein ganz gewaltig großes Vieh. Ausdrücklich habe ich darauf hingewiesen, dass so etwas äußerst selten vorkommt, aber... es kommt vor!
    Ich versuche mal, die entsprechende ‚Beweisseite‘ im Internet zu finden.
    Bis dahin melden sich ja sicher auch andere Schlangenexperten.

    Gruß

    Mang-gon Jai

  7. #6
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    3.479

    Re: Kampagne gegen streunende Python-Schlangen

    Eben gefunden:

    Ein Mann, bekannt für seine Fähigkeiten in Sachen Fang und Beschwörung von Schlangen, wurde im Mai in das Haus eines Nachbarn gerufen. Die Behausung der beunruhigten Bewohner bedurfte einer notfallmäßigen Austreibung eines Python. Hie, 55, eilte sogleich an den Ort des Übels im nördlichen Teil von Uttaradit (Thailand). Er erschien schon nach kurzer Zeit wieder und hielt seinen Fang, sicher in einen Sack aus Leinwand verpackt, siegreich in die Luft.
    Hie war auf dem Heimweg mit der seiner Beute als er von Dorfbewohnern angehalten wurde die darum baten die Schlange sehen zu dürfen. Er befreite das Reptil aus dem Sack und hing es stolz um seinen Hals. Der wilde Python, ein einziger, eineinhalb Meter langer, kräftiger Muskelstrang, nahm die Gelegenheit wahr und begann seinen Fänger zu würgen.
    Hie's Hilferufe zeitigten keine Wirkung, denn die vor Angst versteinerten Dorfbewohner wagten es nicht, sich der Schlange zu nähern. Innerhalb von Minuten verlor er den Kampf gegen die Kreatur und fiel leblos zu Boden. Die örtliche Polizei entfernte die Würgeschlange mit Gewalt von seinem Opfer und nahmen sie in Gefangenschaft.


    Hierbei handelte es sich lediglich um ein Jungtier (1.5 Meter)! Ein ausgewachsener Python ist da schon gefährlicher.

    Quelle:
    http://user.cs.tu-berlin.de/~laas/DarwinAward.html

    Aber die andere Seite finde ich bestimmt auch noch.


    Gruß

    Mang-gon Jai

  8. #7
    xenusion
    Avatar von xenusion

    Re: Kampagne gegen streunende Python-Schlangen

    @MichaelNoi

    Naja, ich glaube die gefährlichsten Tierchen sind sowieso die kleinen Blutsauger
    Ich glaube auch, Du hast Recht. An Mückenstichen (d.h. "Schlechter Luft = MalAria) sterben jährlich 2,5Mio Menschen (oder mehr?), von Tigern werden etwa 100 gefressen und Pythons sind m.E. noch genügsamer. Warum halten wir Mücken trotzdem für harmlos? Weil sie am Anfang der Nahrungskette stehen?

    Thailändische Haushalte werden von Leuten aufgesucht, die kontrollieren, ob Wassergefässe entweder begiftet oder mit Fischen besetzt sind. Von Schlangenbändigern habe ich in diesem Zusammenhang noch nichts gehört.

    Gruss
    Xenu

  9. #8
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: Kampagne gegen streunende Python-Schlangen

    @MichaelNoi
    @xenusion
    Na klar!
    Das könnt Ihr noch weiter vertiefen.
    Je kleiner die Viecher sind (Amöben, Bakterien und Viren), um so mehr Menschen sterben daran.
    Aber Ihr müßt schon zugeben, daß Das die Schlagzeile

    ‚Europäer in Thailand von Riesenschlange erwürgt’
    mehr hermacht als
    ‚Ein Toter durch Virusgrippe’.

    Gruß

    Mang-gon Jai



  10. #9
    xenusion
    Avatar von xenusion

    Re: Kampagne gegen streunende Python-Schlangen

    Je kleiner die Viecher sind (Amöben, Bakterien und Viren), um so mehr Menschen sterben daran.
    .. bis letzten Endes unendlich viele Menschen an unendlich kleinen Ursachen sterben.

    Grenzwertbetrachtung wie auch:

    Ein Spezialist ist jemand, der von immer weniger immer mehr weiss, bis er irgendwann von nichts alles weiss.
    :-)
    Gruss
    Xenu

  11. #10
    Avatar von

    Re: Kampagne gegen streunende Python-Schlangen

    Ich hatte zweimal das glück auf Pytons zu stoßen.

    Das erstemal lag eine ca. 1.50 m lange Pyton an einem Garagentor auf Kopfhöhe eingerollt.Sie schien sehr träge durch die abendliche Kühle,und ein Thai wollte sie hinterm Kopf packen um sie zu fangen und auszusetzen.Er griff nicht schnell genug zu,bekam sie nicht nah genug am Kopf zu fassen und die Schlange schnappte mehrmals in seine Hand,die daraufhin böse anschwoll und blutete.Da wir aber alle nicht wirklich sicher sein konnten das es sich dabei "nur" um eine Pyton handelt sind wir mit ihm sofort ins Krankenhaus gefahren wo man uns aber leider sagte das seine Versichungskarte nur in einem Krankenhaus ca 80 km weiter zugelassen ist,es sei denn er hat Geld und kann für die Behandlung bezahlen.Tja wenn es eine Giftschlange gewesen wäre,dann wäre die Sache anders ausgegangen.

    Das nächstemal als ich auf eine Pyton traf,war bei bekannten die einen Entenstall voller lücken am Bachufer hatten.Man erzählte mir schon im Dorf das es hier eine riesige Pyton gibt die sich manchmal die Enten holt.Ihre Körper ist so dick wie Männer-Beine keiner wagt es sie zu töten weil sie schon so alt ist und das böses mit sich bringen könnte.Eines Nachts wurde ich geweckt weil die Pyton im Entenstall war.Ich rannte raus ,schließlich war ich ja ganz heiß darauf sie zu sehen,sah aber nur noch das letzte ende der Schlange weil sie vor den Stockschlägen der Thais ins Wasser flüchtete.Die Ente die sie im wickel hatte,war nur bewostlos und lebte munter weiter um irgendwann vom Menschen verspeißt zu werden.....unabwendbares Enten-Schicksal.

    Die Pyton hatte aber nach dem was ich sah nicht die beschiebenen Ausmaße,also ein bisschen übertrieben um die Erzählung spannender zu machen wird gerne mal.

    Schön war auch meine King-Kobra begegnung auf Lanta,aber das ein andermal vielleicht.

    Letzte Änderung: seveneleven-7e11 am 28.05.02, 01:40

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