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Hmong-Suche

Erstellt von garni1, 14.01.2010, 17:05 Uhr · 128 Antworten · 5.017 Aufrufe

  1. #111
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Hmong-Suche

    Zitat Zitat von tomtom24",p="815290
    Was ich arm finde, ist, dass immer erst was passieren muss, damit die menschen (und auch nur fuer kurze Zeit) wo hinsehen...

    Beispiel: Birma; interessiert doch wahrlich keinen. Und da gibt es bestimmt noch x Beispiele rund um den Globus...
    leider hat Laos und Burma kein Öl, sonst wären die Amis schon einmarschiert, natürlich mit dem Vorwand, die Menschenrechte dieser Länder zu verbessern :-)

  2.  
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  3. #112
    Avatar von messma2008

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    Re: Hmong-Suche

    Zitat Zitat von Bukeo",p="815291
    Zitat Zitat von tomtom24",p="815290
    Was ich arm finde, ist, dass immer erst was passieren muss, damit die menschen (und auch nur fuer kurze Zeit) wo hinsehen...

    Beispiel: Birma; interessiert doch wahrlich keinen. Und da gibt es bestimmt noch x Beispiele rund um den Globus...
    leider hat Laos und Burma kein Öl, sonst wären die Amis schon einmarschiert, natürlich mit dem Vorwand, die Menschenrechte dieser Länder zu verbessern :-)
    Na in Laos haben die Amis doch in der Vergangenheit schon ihre Visitenkarten der Freiheit abgeworfen.

  4. #113
    Avatar von Silom

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    Re: Hmong-Suche

    Zitat Zitat von Bukeo",p="815291
    Zitat Zitat von tomtom24",p="815290
    Was ich arm finde, ist, dass immer erst was passieren muss, damit die menschen (und auch nur fuer kurze Zeit) wo hinsehen...

    Beispiel: Birma; interessiert doch wahrlich keinen. Und da gibt es bestimmt noch x Beispiele rund um den Globus...
    leider hat Laos und Burma kein Öl, sonst wären die Amis schon einmarschiert, natürlich mit dem Vorwand, die Menschenrechte dieser Länder zu verbessern :-)
    Richtig, dafür gibt es in Laos Gold, Silber und Erz. Hier waren die Amis leider zu spät und die Ausis verdienen sich daran.

  5. #114
    Avatar von

    Re: Hmong-Suche

    Dass es in Burma kein Oel -und Gas- gibt halte ich aber fuer ein boeses Geruecht.
    Blos, warum sollte man einmarschieren wenn man auch so prima Geschaefte mit der Junta machen kann? Ist doch so viel bequemer.

  6. #115
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Hmong-Suche

    Zitat Zitat von Extranjero",p="815758
    Dass es in Burma kein Oel -und Gas- gibt halte ich aber fuer ein boeses Geruecht.
    Blos, warum sollte man einmarschieren wenn man auch so prima Geschaefte mit der Junta machen kann? Ist doch so viel bequemer.
    ja, hab es gerade auch gelesen, ich dachte eigentlich, die hätten nur hohe Gas- und Edelstein-Vorkommen. :-)
    Scheint aber schon China auf alles die Hand darauf zu halten, dürfte also für die USA nicht mehr so einfach sein, ein Nachbarland Chinas zu besetzen - sollte es mal nötig sein.

  7. #116
    Avatar von

    Re: Hmong-Suche

    Natuerlich wuerden sich die USa in den Hinterhof Chinas begeben wenn sie Burma angreifen wuerde.
    Wobei ich den USA hier am wenigsten einen Vorwurf mache. Die sind so ziemlich die einzigen, die aehnlich wie in Dafur staendig auf die tatsaechlich vorhandenen Probleme aufmerksam machen.
    Weurden die anderen Sicherheitsratsmitgleicher sich hier mal den Amis anschliessen gaebs ein bisserl weniger Leid auf der Welt.
    Dass die Amis -und auch die europaaeischen Oelkonzerne aber am Burmaoel nicht mitverdienen stimmt nicht.

  8. #117
    Avatar von Joerg_N

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    15.172

    Re: Hmong-Suche

    Zitat Zitat von Extranjero",p="815758
    Dass es in Burma kein Oel -und Gas- gibt halte ich aber fuer ein boeses Geruecht.
    Blos, warum sollte man einmarschieren wenn man auch so prima Geschaefte mit der Junta machen kann? Ist doch so viel bequemer.
    Die Geschaefte mit der Junta machen die Chinesen, die halten die Hand über das Militaerregime dort

  9. #118
    Avatar von

    Re: Hmong-Suche

    Nun ja. Die Chinesen sind da niocht so ganz allein.

    Chevron, wozu auch Texaco und seit 2005 Unocal gehören, ist Teil eines Konsortiums mit dem Staatsunternehmen Myanmar Oil and Gas Enterprises (MOGE) und der französischen Ölfirma Total Oil Company, das im lukrativen Offshore-Gas- und Erdölgeschäft des Landes im Yadhana-Gebiet engagiert ist. Das Gas von diesen Feldern wird durch eine von Myanmar nach Thailand führende, 1,2 Milliarden Dollar teure Pipeline transportiert, an deren Konstruktion (neben kanadischem Kapital) maßgeblich die Halliburton Corporation im texanischen Dallas beteiligt war, eine Firma, der US-Vizepräsident Dick Cheney einst als Chief Executive gedient hatte.[3]

    .........
    »Ich habe noch nie einen EU-Offiziellen getroffen", zitiert Pilger im selben Beitrag den Myanmar-Experten John Jackson, »der geleugnet hätte, daß in Birma ausländische Investitionen und der Militärhaushalt eng zusammenhängen. In derselben Woche, in der das Regime seinen ersten Scheck für eine Gaslieferung an Thailand erhielt – das Gasfeld wird von der französischen Total Oil Company betrieben –, blätterte es 130 Millionen Dollar in bar für den Kauf von zehn russischen MIG-29-Kampfflugzeugen hin.«

    Als am fünften Asien-Europa-Gipfel (ASEM) im Oktober 2004 in Hanoi erstmalig auch Mitglieder der Militärregierung Myanmars teilnahmen, hatte es im Vorfeld des Treffens wegen dieser Teilnahme Zeter und Mordio gegeben. Klammheimlich lenkten schließlich alle Beteiligten ein, wobei sich Präsident Jacques Chirac mit Blick auf »seine« französischen Großfirmen Alcatel, die in Myanmar das Telefon- und Handynetz aufbaut, und Total, dem größten ausländischen Investor im Lande und in Teilbesitz des französischen Staates, gegen massive Sanktionen aussprach. Diese, so Chirac, träfen und verletzten die Ärmsten. Allein von 1998 bis 2002, also in der Hochphase der Unterdrückung der Opposition in Myanmar, betrug die Wareneinfuhr aus diesem südostasiatischen Land in die EU umgerechnet vier Milliarden Dollar.
    http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden...yanmar/eu.html

  10. #119
    Avatar von tomtom24

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    4.421

    Re: Hmong-Suche

    Und somit scheint ja der wirtschaftliche Nutzen gegeben. Und wieso sollte man seinen Goldesel schlachten. Irgendwo einmarschiert wird ja nur dann, wenn es sich wirschaftlich lohnt oder derjenige Staat nicht nach der Pfeife (der USA und in diesem Fall wohl auch der Franzosen, die ja mit Kambodscha, Laos und ebenfalls Vietnam schon Spuren von "enormer Weitsicht" hinterlassen haben) tanzt.

    Also Friede, Freude, Eierkuchen. Wer wird sich denn da um die paar Armen aufregen ;-D

  11. #120
    Avatar von DisainaM

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    26.841

    Re: Hmong-Suche

    Burma duerfte bald den 50. Jahrestag der Einverleibung des Shan Staates feiern,

    1959 wurde unter dem birmanischen Premierminister Ne Win die Macht der Prinzen im Shan-Staat aufgehoben. Die meisten Prinzen gingen ins Exil. 1962 putschte das Militär unter Ne Win unter anderem mit der Begründung, der Coup würde ein Abspalten des Shan-Staats von Birma verhindern. Der Shan-Staat wurde von birmanischen Truppen besetzt, die politischen Führer der Shan verhaftet und ermordet und die traditionellen Strukturen und autonomen Rechte der Shan abgeschafft. Der Putsch löste Kämpfe für Unabhängigkeit in den Shan-Staaten aus, die bis heute anhalten, siehe Shan State Army-South. Des Weiteren setzt sich die United Wa State Army für einen von den Shan unabhängigen Wa-Staat ein. Ab 1996 wurden immer weitere Landstriche im zentralen Shan-Staat durch Massenvertreibungen und Zwangsumsiedlungen entvölkert. Die Dörfer wurden niedergebrannt und die Felder zerstört. Diese Gebiete wurden zu Free Fire Zones erklärt, in denen das Militär auf alles schießt, was sich bewegt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Shan-Staat

    der Westen hielt sich weitgehenst bedeckt,
    auch was den Fluechtlingsstatus der Karen angeht, welche als Langhalsfrauen die thailaendischen Fluechtlingskamps zu touristischen Menschenzooßattraktionen transformieren durften.

    Freiheit fuer die Karens,
    fuer die USA kein Thema.


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