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Harte Strafe

Erstellt von Rene, 09.05.2007, 00:49 Uhr · 307 Antworten · 9.670 Aufrufe

  1. #61
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von maphrao",p="479071
    Eigenbedarf ist ja auch kein Problem, dazu gibt es genug Gerichtsurteile, man bleibt straffrei (solange man nicht stoned hinterm Steuer erwischt wird).
    Aber auch wenn man nicht bekifft Auto faehrt kommt es zu einer Ueberpruefung, ob man eine Pappe besitzt. Ist dieses der Fall, wird die Fuehrerscheinbehoerde informiert, und die bittet dann zum Drogenscreening...

    By the way: Seit einigen Wochen sind alle mit einem BTM-Eintrag auch gleichzeitig in der Anti-Terror-Datei gelistet. Von heut auf morgen also mal eben rund 6 Millionen Buerger unseres ach so freien Landes nicht nur Betaeubungsmittelkonsumenten, sondern auch potentielle Terroristen oder Terrorunterstuetzer.

    Chock dii, hello_farang

  2.  
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  3. #62
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von maphrao",p="479071
    Eigenbedarf ist ja auch kein Problem, dazu gibt es genug Gerichtsurteile, man bleibt straffrei (solange man nicht stoned hinterm Steuer erwischt wird).
    Richtig, allerdings besteht bei Haschkonsumenten die Gefahr des Führerscheinentzugs, auch ohne gefahren zu haben.

    Dies erfordert aber eine medizinische Untersuchung und ein Gutachten und auch da habe ich beste Karten.

    Bei mir ist sowieso bald ganz Schluss damit, weil ich in Kürze das Zigarettenrauchen aufgeben werde und Plätzchen backen mir zu umständlich wäre. ;-D

  4. #63
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von hello_farang",p="479074
    By the way: Seit einigen Wochen sind alle mit einem BTM-Eintrag auch gleichzeitig in der Anti-Terror-Datei gelistet. Von heut auf morgen also mal eben rund 6 Millionen Buerger unseres ach so freien Landes nicht nur Betaeubungsmittelkonsumenten, sondern auch potentielle Terroristen oder Terrorunterstuetzer.
    Dabei wäre eine Alkoholikerdatei weit sinnvoller, aber dann wären ja fast alle Politiker gleichfalls betroffen.

    Möchte gar nicht erst wissen, wie viele davon koksen. Was übrigens sehr stark den Charakter negativ in Richtung Egoismus verändert (sehr vertrauenswürdig ;-D ) und zu Paranoia führt. Bei letzterem denk ich doch glatt an Schäuble.

  5. #64
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von maphrao",p="478747
    Zitat Zitat von songthaeo",p="478731
    Drogen sind halt immer das Spiel mit dem Tod.So oder so.
    Besonders der Alkohol, wie Statistiken eindrucksvoll beweisen.
    Mittelalterliche Methoden sind für mich durch nichts zu entschuldigen.
    Tabak nicht zu vergessen. Ansonsten teile ich Deine Meinung.

  6. #65
    Avatar von maphrao

    Registriert seit
    19.01.2006
    Beiträge
    6.604

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von Paddy",p="479078
    Möchte gar nicht erst wissen, wie viele davon koksen. Was übrigens sehr stark den Charakter negativ in Richtung Egoismus verändert (sehr vertrauenswürdig ;-D ) und zu Paranoia führt. Bei letzterem denk ich doch glatt an Schäuble.
    Es kann zu Paranoia führen, muss aber nicht.
    Schäuble? Stasi 2.0 meinste?

  7. #66
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von maphrao",p="479081
    Zitat Zitat von Paddy",p="479078
    Möchte gar nicht erst wissen, wie viele davon koksen. Was übrigens sehr stark den Charakter negativ in Richtung Egoismus verändert (sehr vertrauenswürdig ;-D ) und zu Paranoia führt. Bei letzterem denk ich doch glatt an Schäuble.
    Es kann zu Paranoia führen, muss aber nicht.
    Schäuble? Stasi 2.0 meinste?
    Ja, den meine ich. Ich denke beim Begriff Paranoia auch an Langzeitkonsumenten. Erst kommt die Deformierung der Persönlichkeit.

  8. #67
    Avatar von Schwarzwasser

    Registriert seit
    13.12.2005
    Beiträge
    1.552

    Re: Harte Strafe

    Hallo Paddy,

    ich habe einige Jahre lang als Berufsbetreuer gearbeitet und die Auswirkungen von THC gesehen. Einen Schulkameraden, der mit 15 Jahren auf dem Gymnasium begonnen hat mit Haschisch und heute mit 45 Jahren völlig verloren durch die City streift, bettelt und die Abfalleimer durchsucht wie auch den Schulkameraden, der nach Hasch umstieg auf härtere Drogen und sich vor Jahren den "Goldenen" setzte. Soziale Verelendung geht oft einher mit psychischen Problemen, Antriebslosigkeit und Verlust von sozialen Beziehungen. Und gerade das heutige THC in seinen genmutierten Arten ist noch viel gefährlicher als das damalige, wirkstoffärmere Haschisch in den siebziger Jahren.

    Als isolierten Wirkstoff mag THC eine Chance im Pharmasektor haben. Die teils genannten Nebenwirkungen sind jedoch heftig und durch nichts zu rechtfertigen.

    Ich würde mir das nicht wünschen wollen.

    Grüße

    Rainer

    Zitat Zitat von Paddy",p="478837
    Zitat Zitat von Kali",p="478829
    Zitat Zitat von Paddy",p="478820
    [...]Dass Hasch der Einstieg für härtere Drogen ist, ist ein Märchen.
    Das versuchen mir meine Zöglinge auch immer zu verklickern.

    Und wenn das Märchen dann wahr geworden ist, dann kommt der Spruch: "Das wäre mir ohne Hasch auch passiert."

    Und auch die Muttermilch muss für alle möglichen Erklärungen her halten, Hauptsache, man muss die Verantwortung nicht selbst übernehmen
    Kali, ich habe hunderte ...... erlebt und auch meine eigenen Erfahrungen. Ich habe etliche Junkees kennengelernt, die auch mal gekifft hatten. Aber sie hatten auch Bier getrunken, Zigaretten geraucht, Trips geschmissen und Schokolade gegessen.

    Mehr als 99 % der ......, die ich kennenlernte, haben keinen Einstieg zu härteren Drogen gefunden.

    Ich selbst habe früher sogar mal beim Diakonischem Werk in einer therapeutischen Einrichtung für Junkees gearbeitet und als ich meine Ex kennenlernte, war sie auch noch auf H. Wenn auch mühsam, haben "wir" es nach fast 2 Jahren allein geschafft, ohne irgendwelche Hilfe von aussen.

    Von Drogen muss mir keiner was erzählen. ;-D

    Habe übrigens auf Arte kürzlich einen sehr interessanten, wissenschaftlichen Bericht über Cannabis gesehen. Demnach wird THC noch unser gesamtes Gesundheitssystem reformieren und ein Verbot wird politisch nicht mehr haltbar sein.

    Es gibt nur ein bekanntes Risiko; das ist die negative Beeinflussung des Kurzzeitgedächtnisses. Ansonsten gut für fast alles.

  9. #68
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Harte Strafe

    kann schon sein, dass hasch allein nicht zur sucht führt.
    meine freunde waren überhaupt nicht dem alkohol zugeneigt. nach haschisch konsumierten sie heroin. ich erinnere mich noch gut daran, als ich sie in deren WG besuchte und diese ihren ersten schuss setzten. begleitend zur zunehmenden abhängigkeit verlief die zerstörung der familie eines betroffenen. ich werde nie vergessen wie ein fast 2-meter grosse vater weinend an der türe stand. es half alles nichts. sein sohn, unser ehemaliger klassenprimus, starb später an einer überdosis heroin und seine freundin fand man erhängt im gefängnis. der dritte starb ebenfalls durch überdosis. ich kenne noch weitere opfer. denen stand ich aber nicht so nahe.
    diese erfahrung hat meine einstellung zu dieser art von drogen wesentlich geprägt, obwohl ich auch kein engel war.

    als ich heute diesen thread über die enthauptung der dealer las, regte sich kein mitleid in mir. ich versuchte mir nur vorzustellen, wie es den abhängigen und ihren leidgeprüften familien ergangen ist.

    nicht akzeptabel ist die anmassung eines staates über leben und tod zu entscheiden.

  10. #69
    Avatar von maphrao

    Registriert seit
    19.01.2006
    Beiträge
    6.604

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von Schwarzwasser",p="479083
    ich habe einige Jahre lang als Berufsbetreuer gearbeitet und die Auswirkungen von THC gesehen. Einen Schulkameraden, der mit 15 Jahren auf dem Gymnasium begonnen hat mit Haschisch und heute mit 45 Jahren völlig verloren durch die City streift, bettelt und die Abfalleimer durchsucht wie auch den Schulkameraden, der nach Hasch umstieg auf härtere Drogen und sich vor Jahren den "Goldenen" setzte. Soziale Verelendung geht oft einher mit psychischen Problemen, Antriebslosigkeit und Verlust von sozialen Beziehungen.
    Davon kann ich dir weit mehr Beispiele nennen, die durch Alkohol entstanden sind, dein Beitrag ist nichtssagend und typisch für Cannabis-Gegner, die in den allerseltensten Fällen bereit sind, sich vernünftig zu informieren.
    Egal, welche Droge man konsumiert, wenn man es übertreibt, kann es nicht gut sein. Da dürfen sich auch all die angesprochen fühlen, die sich jedes Wochenende die Kante geben.
    Labile Persönlichkeiten sind natürlich besonders gefährdet, wer psychische Probleme mit Drogen beheben will, wird fast immer (Ausnahmen sind psychoaktive Substanzen in der richtigen Anwendung) verlieren.

  11. #70
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von Schwarzwasser",p="479083
    Hallo Paddy,

    ich habe einige Jahre lang als Berufsbetreuer gearbeitet und die Auswirkungen von THC gesehen. Einen Schulkameraden, der mit 15 Jahren auf dem Gymnasium begonnen hat mit Haschisch und heute mit 45 Jahren völlig verloren durch die City streift, bettelt und die Abfalleimer durchsucht wie auch den Schulkameraden, der nach Hasch umstieg auf härtere Drogen und sich vor Jahren den "Goldenen" setzte. Soziale Verelendung geht oft einher mit psychischen Problemen, Antriebslosigkeit und Verlust von sozialen Beziehungen. Und gerade das heutige THC in seinen genmutierten Arten ist noch viel gefährlicher als das damalige, wirkstoffärmere Haschisch in den siebziger Jahren.

    Als isolierten Wirkstoff mag THC eine Chance im Pharmasektor haben. Die teils genannten Nebenwirkungen sind jedoch heftig und durch nichts zu rechtfertigen.

    Ich würde mir das nicht wünschen wollen.

    Grüße

    Rainer
    Hallo Rainer,

    Ich würde es ganz sicher auch niemanden wünschen wollen, auf Heroin zu enden oder in Mülltonnen rummachen "zu müssen".

    Aber frag doch mal Obdachlose auf der Strasse, ob sie zuerst mal gekifft haben, bevor es abwärts ging. Frag doch mal Heroinabhängige, ob sie nicht früher auch Alkohol zu sich genommen haben oder vor unsensiblen Eltern, Lehrern und "Freunden" in die Heroinsucht geflüchtet sind (letzteres ist nämlich meist die Ursache).

    Mag sein, daß jemand Dir antwortet, mit Hasch habe alles angefangen. Doch Du wirst ganz sicher auch viele andere Antworten erhalten.

    Die teils genannten Nebenwirkungen sind individuell sehr unterschiedlich bis gar nicht vorhanden. Es soll sogar Leute geben, die nach 2 Gläsern Wein volltrunken sind oder an Erdnussbutter sterben. Wie viele Stoffe lösen bei dem einen Allergien aus, bei anderen werden sie genossen. Kein Mensch käme auf die Idee, diese Stoffe zu verteufeln und für jede menschliche Fehlentwicklung verantwortlich zu machen.

    THC wandelt sich übrigens im Körper in einen körpereigenen Stoff um und zwar ALLE Körperzellen betreffend.
    Diese wissenschaftl. Erkenntnis ist noch völlig neu und wird speziell in der Medizin noch zu grossem Einfluss führen; gleichwohl in der Psychiatrie.

    Das
    war ein sehr interessanter, wissenschaftlicher Bericht über Cannabis, der das Weltbild vieler Vorurteilsbelasteter erschüttert hätte, hätten sie ihn nur gesehen.

    Gruss
    Paddy

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