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Harte Strafe

Erstellt von Rene, 09.05.2007, 00:49 Uhr · 307 Antworten · 9.692 Aufrufe

  1. #271
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von Paddy",p="480831
    Aber auch zum hochgelobten, gepostetem Link möchte ich insbesondere eine Bemerkung machen.
    Nee, den Link finde ich auch nicht so toll und hochloben wuerde ich ihn erst recht nicht, weil er sehr einseitig ist, eben wie auch die Message der "Blumenkinder".

    Den zweiten Linkhinweis im Wikipedia zum Thema "Cannabis", auf den ich erst spaeter gestossen bin, finde ich persoenlich viel besser. Umfassender und aus allen moeglichen Perspektiven beleuchtend.

    Fuer micht eigentlich daher die beste Basis sich eine EIGENE Meinung zu bilden, weil die Informationen nicht von der Zentrale gegen die Sucht kommen, noch von denen, die von grenzenloser Spiritualitaet, Freiheit und Joint leben anstatt schnoedem Wasser und Brot und die dadurch weiter als bis zum Horizont schauen koennen, zumindest imaginaer.

    Natuerlich kann man jetzt noch bis in alle Ewigkeit Ping und Pong spielen: gut, nicht gut, gut, nicht gut bis das Keyboard glueht und dadurch keinen einzigen Schritt weiterkommen.

    Diejenigen die Pot rauchen oder ihn sich in die Suppe streuen wollen sollen dies tun (ausser Augen der Sheriffs), aber die vermeintlichen (umstrittenen) Vorzuege nicht glorifizieren, speziell nicht in diesem Forum.

    Ach ja, noch ein Hinweis, damit letztendlich auch noch Nutzen und eine sinnvolle Botschaft aus dem Thread kommt:

    "Dope ist in manchem Laendern ein no, no und man sollte ihn daher dort besser nicht im Gepaeck haben, weil es mit Sicherheit nicht die Sache wert ist. Siehe Ausgangspost".

    Viele Gruesse,
    Richard

  2.  
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  3. #272
    Avatar von songthaeo

    Registriert seit
    04.06.2006
    Beiträge
    1.965

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von Tramaico",p="480853

    Natuerlich kann man jetzt noch bis in alle Ewigkeit Ping und Pong spielen: gut, nicht gut, gut, nicht gut bis das Keyboard glueht und dadurch keinen einzigen Schritt weiterkommen. ...



    Ach ja, noch ein Hinweis, damit letztendlich auch noch Nutzen und eine sinnvolle Botschaft aus dem Thread kommt:

    "Dope ist in manchem Laendern ein no, no und man sollte ihn daher dort besser nicht im Gepaeck haben, weil es mit Sicherheit nicht die Sache wert ist. Siehe Ausgangspost".

    Viele Gruesse,
    Richard
    Hallo Richard,
    Ich nehme mir die Freiheit zu ergaenzen, in dem Thread sind viele wertvolle Hinweise, nicht nur bezogen auf "Dope" sondern bezogen auf Suchtmittel und weniger darauf, wie es in anderen Laendern zu geht.Insofern hat der ganze Thread anhand des Beispiels der Todesstrafe fuer Thailaender an Vielseitigkeit gewonnen.

  4. #273
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von Tramaico",p="480853

    Den zweiten Linkhinweis im Wikipedia zum Thema "Cannabis", auf den ich erst spaeter gestossen bin, finde ich persoenlich viel besser. Umfassender und aus allen moeglichen Perspektiven beleuchtend.

    Fuer micht eigentlich daher die beste Basis sich eine EIGENE Meinung zu bilden, weil die Informationen nicht von der Zentrale gegen die Sucht kommen, noch von denen, die von grenzenloser Spiritualitaet, Freiheit und Joint leben anstatt schnoedem Wasser und Brot und die dadurch weiter als bis zum Horizont schauen koennen, zumindest imaginaer.
    Umfassender und facettenreicher, hinsichtlich verschiedenster Aspekte, ist der Link unstrittig.

    Dennoch darf man nicht aus den Augen verlieren, daß jeder (ob Ahnung oder nicht) im Wickipedia Beiträge verfassen, ergänzen und korrigieren kann. Quellen, auf die sich auszugsweise bezogen wird, sind möglicherweise in ihrer Quntessence längst überholt bzw. durch aktuelle wissenschaftliche Studien widerlegt.

    Befasst man sich interssiert mit dem Thema, kann man eigentlich nur für eine Freigabe "weicher" Drogen plädieren, weil die Vorteile gegenüber möglichen Nachteilen deutlich überwiegen und auf dieser Basis weit sachlicher argumentiert werden kann, warum man besser vollkommen drogenfrei bleiben sollte.

    @Tramaico

    Dein Feierabendbier in allen Ehren.

    Doch wie kannst Du vereinbaren, Cannabiskonsum völlig abzulehnen, wo doch nachgewiesen Alkohol tendenziell um ein Vielfaches gefährlicher ist?

    Die gravierendste Gefahr liegt darin, daß man den Konsum immer weiter toppen kann, bis zur Alkoholvergiftung. Bei anderen Stoffen, wie Cannabis und erst recht bei psychotropen Drogen ist das gar nicht erst möglich.

    Z.B. nimmt bei LDS, etc. sogar die Intensivität der Wirkung ab, je mehr man davon oder von verwandten Stoffen zu sich nimmt.

    "LSD weist nur eine schwache Toxizität auf.[11] Das Verhältnis von Wirkdosis zu tödlicher Dosis dürfte bei etwa 1:1000 liegen, dies lassen Tierversuche vermuten. D. h. die tausendfache Dosis eines „normalen“ Trips würde beim Menschen zu tödlichen Vergiftungen führen. Zum Vergleich: Bei Alkohol und Nikotin liegt dieser Wert bei etwa 1:8."

    "LSD baut sehr schnell eine Toleranz auf, was dazu führt, dass eine identische Dosierung bei schnell aufeinanderfolgenden Einnahmen schwächer wirkt. Die Dosierung für ein ähnlich starkes Erleben beträgt am Tag danach ca. das Zweifache der Erstdosis."

    "Die Toleranzbildung des LSD wirkt sich auch auf die Toleranz gegenüber anderen verwandten Stoffen aus. So sind LSD, Psilocybin/Psilocin und Meskalin jeweils zueinander kreuztolerant. Die Toleranz gegenüber einem der Stoffe wirkt auch gegenüber einem der anderen genannten Stoffe."

    Quelle

    Stoneder als stoned geht auch nicht. Ein Langzeitkonsument wird gar nicht mehr richtig stoned. Bei mir wirkt Cannabis in etwa noch so beeinflussend wie eine einzige Flasche Bier.

    Mich persönlich hat Haschisch übrigens zu einer irrigen Meinung gebracht, die sich lange hartnäckig gehalten hat: "...... sind bessere Menschen". - Ein grosser Irrtum, wie sich mit der Zeit herausstellte.

    Grund für diese Fehleinschätzung war ein höheres Mass an Friedfertigkeit, Toleranz, Interesse über den Tellerrand zu blicken, etc. - im Gegensatz zu meinen Erfahrungen in der Alkoholszene.

    Leider jedoch wirkt auch Cannabis nicht positiv auf das Ego.

    Bei allem austausch von Argumenten pro und contra sollte man auch nach meiner Ansicht niemals vergessen, Nutzen und negaive Auswirkungen abzuwägen. Dazu gehört selbstverständlich auch die Einbeziehung des Strafrisikos speziell im asiatischen Raum.

    In Thailand müsste man mir schon eine Riesensumme anbieten, um mich zu bewegen, auch nur einen einzigen Zug am Joint zu machen. Ich repektiere, aber kritisiere diese repressive Politik gleichfalls. Zumal der Hintergrund dieser Politik nichts mit den vorgeschobenen Gründen zu tun hat.

    Repressive Drogenpolitik wird aus den USA gesteuert und die Wahrheit entspricht dem Level beispielsweise der "Iraklüge".

  5. #274
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von Paddy",p="480870
    Doch wie kannst Du vereinbaren, Cannabiskonsum völlig abzulehnen, wo doch nachgewiesen Alkohol tendenziell um ein Vielfaches gefährlicher ist?
    Alkohol ist legal und Cannabis nicht.

    Ausserdem, wie gesagt trinke ich mein Bier wegen des Geschmackes und nicht wegen des Wirkstoffes.

    Kannst Du dies von Deiner Tuete auch sagen?

    Einnahme als Genussmittel oder als konkretes Ziel Manipulation des Ichs.

    Bei meinem Feierabendbier muss ich mich nicht vorher fragen, wie ich darauf reagiere. Bin ich zu labil, kommt jetzt gegebenenfalls meine schlummernde Schizophrenie zum Vorschein.

    Lass mal ziehen, um zu sehen ob ich huste, speie, fliege, ausflippe oder was auch immer.

    Wo sollte ich also irgendein Pro im Cannabiskonsum erkennen.? Mein Bewusstsein wird weiter und der Himmel rosarot, was ja nicht wirklich waere, sondern nur vorgegaukelt.

    Du kiffst seit 40 Jahren und sagst kannst keine Nachteile entdecken. Irgendwelche Vorteile?

    Ich kiffe nicht seit 40 Jahren und kann ebenfalls keine Nachteile entdecken. Welche Vorteile sollte ich erwarten.?
    Schnelle Erleuchtung? Nee, glaube nicht an Abkuerzungen und agiere somit eher konventionell, ungedopt.

    Zufriedenheit laesst mich jeglichen Cannabiskonsum ablehnen. Warum sollte ich manipulativ eingreifen, mit unsicherem Ergebnis?

    Mein abendliches Singha-Bier traegt mit zu dieser Zufriendheit bei. Ahhhh, das zischt.... und tut gut.

    Okay, ehe einer sich die Muehe macht:

    Dialektik, Dialektik, Dialektik

    und somit hat jetzt meine Aussage sowieso keinen Wert. Habe eigentlich nur geantwortet, weil man mich so nett gefragt hat.

    Viele Gruesse,
    Richard

  6. #275
    Avatar von Mr_Luk

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    17.02.2005
    Beiträge
    3.114

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von songthaeo",p="480842
    Entschuldige die Verkuerzung Deines Beitrages Luc.Aber Paddy sagt ja auch zu Recht, jede Sucht oder jedes Abhaengigkeitsmittel fuer sich.Darum beziehe ich mich jetzt "nur" auf Alkohol.
    Absolut, das ist ja auch meine Rede - auch wenn ich andere Schwerpunkte mehr hervorgehoben habe.

    Zitat Zitat von songthaeo",p="480842
    Alkohol ist eine haeufige Todesursache und legt nicht nur Synapsen und Leitungen im Gehirn lahm.Er zerstoert auch einiges an Gehirnzellen und die Leber.Er zerstoert auch das 'menschliche Wertesystem'.Er fuehrt auch zur Orientierungslosigkeit.Nur einige kleine Beispiele.Das alles kann innerhalb von Minuten oder langsam, qualvoll innerhalb von Jahrzehnten geschehen.
    Auch dieser Ergänzung stimme ich zu - ich bin ein wenig davon ausgegangen, dass die verheerenden Wirkung von Alkoholkonsum eigentlich bekannt sein dürfte. Nichtsdestotrotz ist deine Ergänzung berechtigt.

    Deshalb habe ich auch keinerlei Verständnis für irreführende Argumente bei denen Alkohol THC-Produkten missverständlich gegenübergestellt wird. Fakt ist ganz einfach, dass Alkohol wesentlich schädlicher als Marijuana und auch Hasch ist.

    Nochmal zu Alkholkonsum und Sucht: es ist aber auch Fakt, dass die individuelle Verträglichkeit von Alkohol variiert. Man ist auch im Begriff den Code zur genetischen Veranlagung, nicht nur für Suchtverhalten, sondern auch für so bedingte Krebsgefärdung (auch in Verbindung mit Tabak) zu untersuchen und zu "knacken".

    Man bedenke am Rande, dass der duchschnittliche tägliche Alkoholkonsum im mittelalterlichen Europa (Weingegenden) bei ca 5-6 Litern Wein plus 1 Liter Hochprozentiger lag (für die die es sich leisten konnten noch höher)!!! In "Biergegenden" lag die zahl der Liter entsprechend höher. Und das galt nicht nur für Erwachsene, sondern auch Jugentliche und Kinder tranken was das Zeug hielt! In Deutschland nahm ein großer Teil der Bevölkerung bis weit in die Neuzeit hinein schon morgens eine Biersuppe zu sich, inklusive der Kinder Quelle:

    Es handelte sich also um eine 'vollalkoholisierte' Gesellschaft, in der es undenkbar war den Abstinenzler oder den "Vernünftigen" zu spielen!

    Ein Teil dieser "Philosophie" hat bis in meine frühe Jugend auf dem Land überlebt, in der nur ein "Kampftrinker" ein echter Mann war. Schwach- oder Starksein bekam dadurch eine ganz andere Dimension! Ich hatte als Jugentlicher nur die Wahl zwischen mitsaufen oder zum "Aussenseiter" werden!

    PS: ich werde wohl nie vergessen, wie einer meiner Onkel mir und meinen beiden Vetern als 8 und 6 Jährige ein Glas Bier ausgeschenkt hat. Meine beiden Vettern haben es getrunken - und ich wurde von allen ausgelacht, weil ich es nicht annehmen wollte!

  7. #276
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von Tramaico",p="480881
    Zitat Zitat von Paddy",p="480870
    Doch wie kannst Du vereinbaren, Cannabiskonsum völlig abzulehnen, wo doch nachgewiesen Alkohol tendenziell um ein Vielfaches gefährlicher ist?
    Alkohol ist legal und Cannabis nicht.
    Sorry, aber dieses "Argument" bringt mich zum lachen. Wo steckt denn der Sinn bitte?

    Ausserdem, wie gesagt trinke ich mein Bier wegen des Geschmackes und nicht wegen des Wirkstoffes.

    Kannst Du dies von Deiner Tuete auch sagen?
    Ja. Es gibt sowohl unter den Biertrinkern, den Whikyexperten , Weintrinkern und auch ......n, Menschen, die Wert auf einen guten Geschmack legen. Leider engt die Repression letztere in ihren Möglichkeiten auch in diesem Punkt unnötig ein. ;-D

    Ansonsten rede Dir ruhig ein, daß Du den Wirkstoff Alkohol ignorierst oder beweise es Dir besser selbst, indem Du auf alkoholfreies Bier umsteigst.


    Einnahme als Genussmittel oder als konkretes Ziel
    Manipulation des Ichs.
    Es gibt nicht bei allen sogenannten Drogen eine Manipulation des Ich. Es sind die verborgenen Dinge des Ich, die teilweise sichtbar werden.

    Genaugenommen manipulieren natürlich alle Drogen. Deshalb werden sie ja auch als Regulativ eingesetzt. Dazu gehört aber auch Dein Bier, wenn auch nach einem einzigen, nur in geringem Masse.


    Bei meinem Feierabendbier muss ich mich nicht vorher fragen, wie ich darauf reagiere. Bin ich zu labil, kommt jetzt gegebenenfalls meine schlummernde Schizophrenie zum Vorschein.
    Muss ich mich vor einem Joint auch nicht.

    Und falls Du tatsächlich labil bist und eine schlummernde Schizophrenieveranlagung Dein eigen nennst, kann (und wird) es Dich jederzeit plötzlich erwischen. Das kann eine Fliege an der Wand sein.


    Lass mal ziehen, um zu sehen ob ich huste, speie, fliege, ausflippe oder was auch immer.
    Keine Ahnung!
    husten? Immer mal wieder. Hat zusätzlich mit dem Nikotin zu tun. Speien? Ja, möglicherweise bei den ersten malen. Fliegen? Schön wär´s. ;-D , ausflippen? Never!!!, was auch immer? Bleibt Deiner Phantasie überlassen.


    Wo sollte ich also irgendein Pro im Cannabiskonsum erkennen.? Mein Bewusstsein wird weiter und der Himmel rosarot, was ja nicht wirklich waere, sondern nur vorgegaukelt.
    Du sollst das ja gar nicht. Weder ein Pro noch ein Contra.
    Denn Du orientierst Dich allenfalls an Argumenten oder ignorierst sie, je nach Grundeinstellung.

    Dein "Bewusstsein" gaukelt Dir ja auch was von rosaroten Himmeln, die nicht wirklich wären, vor. Ja, es gibt rosarote Himmel und ein ...... hat manchmal die nötige Ruhe um sie zu beachten. - Reine Sache der Wahrnehmung. Wüsste allerdings nichts was man wahrnehmen könnte, das es nicht gäbe.


    Du kiffst seit 40 Jahren und sagst kannst keine Nachteile entdecken. Irgendwelche Vorteile?
    Allerdings mit immer wiederkehrenden kleinen oder grösseren Pausen. Nachteile hatte ich einige bereits genannt, Vorteile auch. Würde ich hier aber ins Detail gehen, müsste ich wohl eine gelbe Karte entgegennehmen, nicht wahr? Vielleicht kann @Mr-Luk in wissenschaftlicher Abhandlung darüber etwas schreiben? Ich wäre befangen und könnte "nur" uber eigene Erfahrungen berichten.

    Ich kiffe nicht seit 40 Jahren und kann ebenfalls keine Nachteile entdecken.
    Soll ich nun gratulieren oder habe ich missverstanden?

    Warum aber sollte es ein Nachteil sein, kein Cannabis zu nehmen? Ich schreibe bewusst nicht konsumieren, denn darin sehe ich mehr Nachteile als Vorteile.

    Man kann auch Yoga, autogenes Training oder ähnliches mit entsprechender Wirkung nutzen. Nur nicht mit so schneller Wirkung.

    Hier aber noch einmal der Unterschied zum konsumieren. Viele bedröhnen sich nur, hängen ab, hören intensiver Musik, etc. - Darin liegt kein Segen. Im Gegenteil ist es nur Ablenkung und relaxen. Nicht besonders schlimm, aber auch nicht weiterführend.

    Welche Vorteile sollte ich erwarten.?
    Schnelle Erleuchtung? Nee, glaube nicht an Abkuerzungen und agiere somit eher konventionell, ungedopt.
    Cannabis führt nicht zu schneller Erleuchtung. Da muss Mensch selbst noch einiges für tun und lassen.

    Zufriedenheit laesst mich jeglichen Cannabiskonsum ablehnen. Warum sollte ich manipulativ eingreifen, mit unsicherem Ergebnis?
    Solltest Du nicht. Aber anderen hilft es z.B. ihre Unzufriedenheit zu bekämpfen (die Du ja nicht hast).
    Hier z.B. macht "Manipulation" Sinn.


    Mein abendliches Singha-Bier traegt mit zu dieser Zufriendheit bei. Ahhhh, das zischt.... und tut gut.
    Wohl bekomms!

  8. #277
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Harte Strafe

    Paddy, danke.

    Fair enough

    Viele Gruesse,
    Richard

  9. #278
    Avatar von maphrao

    Registriert seit
    19.01.2006
    Beiträge
    6.604

    Re: Harte Strafe

    @Paddy: Du zitierst einen Artikel, wo LSD als sehr untoxisch dargestellt ist. Im Prinzip richtig, aber man sollte bedenken, dass dies nur daran liegt, dass normale Dosen sehr gering sind (~100 Mikrogramm). Würdest du dir 1 Gramm reines LSD geben, wärst du wohl auf der Stelle tot.

    @MrLuk: Die genetisch bedingte Verträglichkeit von Alkohol und anderen Drogen spielt anscheinend eine gar nicht so geringe Rolle. Wenn ich an die Aboriginals oder die Indianer denke, es ist nicht nur die Perspektivlosigkeit, in der viele leben, auch genetische Faktoren führen zu deren Verwahrlosung unter Alkoholeinfluss.
    In Russland hingegen wurden in früheren Zeiten Fliegenpilze hoch gehandelt, die Armen konnten es sich nicht leisten und versuchten, an das Urin der Adligen zu kommen, um einen kostenfreien Rausch zu haben.
    Der Fliegenpilz ist zwar nicht so giftig, wie oft im Volksmund behauptet wird, dennoch denke ich, dass ein Konsum bei den meisten Menschen heute weitaus fatalere Folgen hätte, als es damals in Russland der Fall war.
    Ebenso werden die Naturvölker mit Naturdrogen jeglicher Art wahrscheinlich allgemein weniger Probleme haben, als der zivilisierte Westler.

    @Tramaico: Für ein Konsum von Cannabis oder anderen, viel stärker bewusstseinserweiternde Drogen könnte die erweiterte Kreativität sprechen, welche z.B. Bands, wie den Beatles oder Pink Floyd ermöglichste, neue Perspektiven zu gewinnen und uns unvergessliche Songs bescherte. Auch die Schlümpfe, Alice im Wunderland und andere Geschichten, die Kinder in aller Welt erfreute und noch erfreut, wären ohne diese Einflüsse wohl nie entstanden.
    Gegen den Konsum spricht sicher vor allem die Tatsache, dass eine in einem Menschen schlummernde Schizophrenie durch diesen Konsum ausbrechen könnte. Das Risiko ist wirklich nicht zu unterschätzen, allerdings wird sie auch ohne diesen Konsum früher oder später wahrscheinlich ausbrechen.
    Medizinisch gesehen liegen aber auch gerade da viele Hoffnungen, mit Hilfe dieser Substanzen irgendwann solche Krankheiten zu "korrigieren".
    Die These, dass niemand Drogen braucht, halte ich zudem für sehr gewagt, denn auch nichtstoffliche Dinge führen zu ähnlichen Reaktionen im Gehirn, wie der Konsum von Drogen.
    Somit erzielt ein Buddhist möglicherweise durch Meditation die selben Reaktionen im Gehirn, die jemand anders durch den Konsum einer psychoaktiven Substanz erzielt.
    Der Unterschied ist nur, dass der Meditierende länger braucht, um auf eine gewisse Stufe zu kommen, dafür aber einige gefahren auslässt, ohne Frage der , wenn auch aufwendigere Weg.
    Wer allerdings glaubt, durch das blinde einwerfen von irgendwelchen Naturdrogen automatisch zu einem dauerhaft höheren Bewusstsein zu gelangen, irrt gewaltig.
    Ich würde gern tiefer in die Materie eindringen, aber das ist ja leider nicht erwünscht und ich muss es respektieren.

  10. #279
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von maphrao",p="480934
    @Paddy: Du zitierst einen Artikel, wo LSD als sehr untoxisch dargestellt ist. Im Prinzip richtig, aber man sollte bedenken, dass dies nur daran liegt, dass normale Dosen sehr gering sind (~100 Mikrogramm). Würdest du dir 1 Gramm reines LSD geben, wärst du wohl auf der Stelle tot.

    [...]
    In Russland hingegen wurden in früheren Zeiten Fliegenpilze hoch gehandelt, die Armen konnten es sich nicht leisten und versuchten, an das Urin der Adligen zu kommen, um einen kostenfreien Rausch zu haben.
    Der Fliegenpilz ist zwar nicht so giftig, wie oft im Volksmund behauptet wird, dennoch denke ich, dass ein Konsum bei den meisten Menschen heute weitaus fatalere Folgen hätte, als es damals in Russland der Fall war.
    @maphrao

    Wenn Du aber liest, was genau ich dazu zitiert hatte, wirst Du feststellen müssen, daß 1 gr. LSD nur eine hypothetische Grösse ist. Tatsächlich bleibt eine Überdosierung ausgeschlossen, weil die Droge selbst reguliert.

    Irrtümlich glauben Anfänger, durch teilen von Trips und vorsichtigem, abwartendem, nach- und nachschieben, könnten sie grossartig Einfluss auf eine evtl. zu heftige Wirkung nehmen. Es bringt kaum was und verlängert allenfalls den Trip ein wenig.

    Unberührt davon bleibt die Gefährlichkeit unter nicht vorhersagbaren Einflüssen von aussen während des Trips, die u.U. bei JEDEM dauerhaft Schädigungen auslösen können, wie auch unter schlummernden Psychosen, deren Ausbruch evtl. gefördert wird.

    Ein Arzt schickte uns mal mit einem Fliegenpilzvergifteten wieder nach Hause, mit der Bemerkung, einfach abzuwarten und Milch zu verabreichen.

    In der Zivilisation sind die Menschen ohnehin völlig überfordert und natürlich können deshalb zusätzliche, evtl. verwirrende Ereignisse das Fass zum überlaufen bringen. - Mit oder auch ohne Drogen.

  11. #280
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Harte Strafe

    "Dramaklo" fand ich aber ziemlich lustig als Verballhornung. ;-D

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