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Harte Strafe

Erstellt von Rene, 09.05.2007, 00:49 Uhr · 307 Antworten · 9.677 Aufrufe

  1. #261
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von tira",p="480700

    ...odder ging es doch um kompetenz, die postwendet -impulsiv- nachgewiesen wurde
    von einem Thailandsüchtigen?

  2.  
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  3. #262
    Avatar von Dieter1

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    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von Dieter1",p="480479
    Zitat Zitat von Tramaico",p="480459
    Keine Gnade seitens der Dealer, keine Gnade fuer die Dealer.
    Dramaklo,

    wenn man von etwas ueberhaupt keine Ahnung hat, sollte man sich nicht unbedingt berufen fuehlen, sich zur Sache aeussern zu muessen

    Gruss Dieter

    Mein lieber Dieter, fuer diese "qualifizierte" Aussage gebe ich Dir sorgar richtig gerne eine gelbe Karte. ;-D
    Sorry,

    aber eine Verwarnung fuer diesen Wortwechsel in einem Thread, in dem es um die Berechtigung der Todesstrafe fuer Cannabishaendler geht, empfinde ich als Funktionsmissbrauch mit Ansage.

  4. #263
    Avatar von maphrao

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    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von Tramaico",p="480459
    Ehe ich ueber Selbstmord rede haenge ich mich an einen Baum, damit ich qualifiziert darueber reden kann? :???:
    Hab ich das irgendwo geschrieben? Ich sprach für mich, ich habe gern die persönliche Erfahrung, wenn ich irgendwo mitrede. Dass dies nicht bei jedem Thema der Fall ist und auch nicht unbedingt nötig, sollte klar sein.

    Zitat Zitat von Tramaico",p="480459
    Pfoten weg von Drogen! Menschen mit Verstand, den sie auch einsetzen koennen nur zu dieser Schlussfolgergung kommen. Dieses schliesst NICHT medizinisch therapeutische Massnahmen durch entsprechende Fachleute ein.
    Du trinkst doch Alkohol, also sprichst du dir selbst den Verstand ab


    Ich zitiere mal eine längst verstorbene Person:
    "Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift, allein die Dosis mach's, das ein Ding kein Gift ist"
    - (Paracelsus, 1492-1541) -


    Und das bringt es auch auf den Punkt. Jemand, der sich täglich die Birne zuschüttet, hat genauso ein Problem mit der Realität, wie jemand, der sich täglich ein Tütchen dreht. Es ist aber nichts dagegen einzuwenden, wenn man sich ab und an mal die Kante gibt oder die Rübe zuqualmt, der Unterschied liegt nur darin, dass ersterer einen Großteil seines Verstands kurzzeitig abgibt, zweiterer diesen verschärft. Beide wissen, dass die Motorik nicht mehr komplett unter der eigenen Kontrolle steht.

    Ausserdem gibt es neben dem Drogenmissbrauch bei den meisten Drogen auch die Möglichkeit des kontrollierten Drogengebrauchs, der durchaus neue Erkenntnisse bringen kann.
    Da aber (ausser beim Alkohol) jegliche positiv erscheinende Erwähnung unerwünscht ist, kann ich darauf leider nicht genauer eingehen.
    Auch wenn ich ne Abmahnung riskiere, deine Kenntnisse im Bereich Business sind sehr beachtlich und repektabel.
    Dieser Thread hier nam allerdings seit deinem Einschreiten einen negativen Verlauf, was ich sehr schade finde, denn Aufklärung war schon immer mehr wert, als Verbote.
    Ich empfehle dir diese Einleitung in die Entstehung des Marihuana-Verbots und die entscheidende Rolle der Kunstfaser-Industrie der USA.
    Auch viele, teils absurde Behauptungen, welche damals zur Durchsetzung des Verbots geführt haben, sind nachzulesen.

    Irgendwo schriebst du, man solle sich einfach an jetzige Gesetze halten. Soweit akzeptabel, aber man sollte gegen Ungerechtigkeiten angehen und die stärkste Waffe ist immer noch das Wort. Und ich fände es sehr schade, wenn es mir hier jemand verbieten möchte.

  5. #264
    Avatar von Samuianer

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    17.303

    Re: Harte Strafe

    Das Thema rutscht jetzt in o.T. mal abgesehen von den immer persoenlicher werdenden Stellungnahmen zum Thema Drogenmissbrauch Ja/Nein - schlage vor diesen Thread zu schliessen und einen Neuen unter Sonstiges Drogenmissbrauch Ja/Nein zu eroeffnen und die, dies bezueglichen Antworten dorthin zu verschieben.

    Alle Befuerworter sollten NICHT ausser Acht lassen das in den meisten Laendern dieser Welt fast alle bekannten Drogen, ausser Tabak & Alkohol eben, nach den herrschenden Gesetzen ILLEGAL sind oder anderweitig kontrolliert werden. Egal welche persoenliche Meinung da Pro oder Contra ist, egal welche "Hanffibel" oder Cannabis Inhalation Agency das Kraut in hoechste Hoehen erhebt!

    Egal wie "gut" es ist "high" zu sein, egal welche persoenlichen "Erfahrungen" da k/eine Rolle spielen.

    Also Alle schoen und locker bleiben.

  6. #265
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Harte Strafe

    Alkohol wurde hier als legale Droge deklariert. Der "muendige" Buerger ist somit frei zu entscheiden ob er sie gebraucht und sogar missbraucht.

    Es wurde anscheinend recht einhellig die Meinung vertreten, dass Alkohol, die Droge ist, die fuer die meisten Probleme verantwortlich ist. Woran liegt dies? Vielleicht weil sie frei verfuegbar ist und der "muendige" Buerger sich frei entscheiden kann bis ins Dilirium zu trinken?

    Werden andere Drogen freigegeben, dann reagiert der "muendige" Buerger natuerlich voellig anders und geht voellig gewandelt mit der neuen Freiheit verantwortungsvoll um?

    Jemand wie Diego Maradonna, der seine Gesundheit verkokst UND versoffen hat ist eher die Ausnahme?

    Weiche Drogen foerden das Verantwortungsbewusstsein, was derzeit ueberall viel zu kurz kommt?

    Macht dieses tatsaechlich Sinn?

    Wird die tatsaechliche Gefahr bei den weichen Drogen nicht als der Einstieg zur haerteren Droge gesehen?

    Der kleine Kick reicht mir nicht meh, wie auch eine Flasche Wein oder Bier ist mir nicht mehr genug, "Korn" als Verstaerker muss noch dazu. Somit geht es dann nicht mehr um Alkohol zwecks des reinen Genusses sondern die Intention betrunken, high zu werden. Der Anfang vom Ende.

    Ja, ich trinke Alkohol und sogar taeglich begleitet meine Flasche Singha Bier mein Abendessen. Ein kuehles Singhabier am Abend in den Tropen nach der Arbeit, ja das zischt. Das da Alkohol drin ist, ist insignifikant, denn es geht mir um den Geschmack und nicht den Rausch.

    Habe mehr als zehn Jahre ueberhaupt kein Alkohol getrunken, obwohl ich ein Freund des Bieres bin. Grund der Vater meiner Exfrau ist am Alkohol im Krankenhaus erbaermlich verstorben, nur noch ein einziger Schatten eines Menschen. Zum Alkohol gekommen als labiler Mensch, der sich nicht durchsetzen konnte und somit seine Probleme einfach ertraenkte. Meine Exfrau bat mich damals auf den Genuss von Bier und Wein zu verzichten, da ihr das Bild vom alkoholgeschassten Vater nicht aus dem Sinn gehen wollte. Nein, kein Mensch, der im Rausch die Familie schasste, sondern ruhig, leidend und wahrscheinlich einfach des harten Lebens muede.

    Zum Bier fand ich erst dann wieder zurueck, als ich mich von meiner Exfrau trennte.

    Rausch brauche ich nicht um vermeintlich Herr meiner Probleme zu werden oder meine Sinne besser zu nutzen. Drogenkonsum zur Bewusstseinerweiterung? Warum, reicht die natuerlich gegebene Faehigkeit zum klaren Denken und Entscheidungen zu treffen nicht aus?

    Ich treffe jeden Tag Entscheidungen ohne Hilfsmittel, treffe sie selbst, kann sie vertreten und kann sie verantworten. Immer.

    @Luc: Die Offerte einer Weinbrandbohne um die Spannung ein wenig rauszunehmen hat nicht funktioniert.

    @Dieter und andere: Nein, ich halte nicht die Todesstrafe fuer einen Canabis-Verwender und auch nicht einmal Canabis-Dealer fuer gerechtfertigt.

    Harte Strafen fuer Dealer harter Drogen jedoch und hierauf bezog sich die Aussage, keine Gnade fuer Dealer, da diese keine Gnade fuer ihre Kunden zeigen.

    Intention Einstiegsdroge fuer labile Menschen, speziell Kinder und Jugendliche mit der Aussicht auf eventuell spaetere potentielle Kunden. Wie sieht es damit aus? Christiane F. - wir Kinder vom Bahnhof Zoo kommt mir in den Sinn. Probieren, experimentieren bis der kleine Kick irgendwann nicht mehr ausreicht.

    Red Bull gemischt mit Alkohol, verantwortungsvolle Raver Szene. Freigabe von Drogen, damit sich der muendige Buerger ausleben kann? Hasch fuer den kleinen Kick, Alkohol um die Partstimmung zu heben, Schlafmittel um in den gesunden Schlaf zu finden, Aufputschmittel um morgens in Gang zu kommen, Beruhigungsmittel um dem Stress Herr zu werden...

    Trotz allem, warum ist es so unendlich schwer zumindest in den Laendern auf jegliche Drogen zu verzichten, wo die Strafmassnahmen drastisch sind? Ist es bereits Abhaengigkeit? Kein Spass, kein Leben ohne Stoff? Nicht einmal kurzfristig? Ist das Sucht oder ist es einfach der unbaendige Trieb gegen jegliche Autoritaet aufzubegehren, gar bis hin zur Selbstzerstoerung?

    Alles kein Problem fuer den verantwortungsvollen Menschen. Wieviele gibt es eigentlich von denen?

    "Ich kann jederzeit aufhoeren, ich bin nicht abhaengig, denn ich habe einen starken Willen", so sagen alle. So stark der Wille, dass er noch nicht einmal um die lockende Versuchung herumkommt? Nur ein einziges Mal, weil ich doch wissen will wie es ist. Muss ein echter starker Wille tatsaechlich durch dubiose Hilfsmittel gestuetzt werden?

    Verwarnung: Naive Verunstaltung des Nicks? Herje. Erbaermlich nichtsagende pholemische Aussage. Herje.

    Es ging nicht um den User Tramaico und waere gleiche Aussage gegen einen anderen Member gegangen, dann haette es auch gelb gegeben.

    Dass der Post ohne jegliche zusaetzliche Erlaeterung kam, rein tumber Zwischenruf, der leicht den Eindruck vermittelt Drogen-Dealing zu verharmlosen. DIES war das, was mir wirklich aufstiess.

    "Dramakhlo, weisst Du ueberhaupt wovon Du redest? Vertrittst Du tatsaechlich die Auffassung, dass ein kleiner Canabisverteiler an den Baum gehoert? Falls ja, dann hast Du tatsaechlich nicht mehr alle Sprossen an der Antenne.".

    Hierfuer haette es KEINE Verwarnung gegeben, sondern eine Klarstellung.

    Bitte diesen langen Post, auch wenn es schwerfaellt, in seiner Gesamtheit lesen und verstehen, anstatt mit Fragmenten bewaffnet erneut auf das Schlachtfeld zu ziehen.

    Letztendlich bedenkt, dass ich (noch) am laengeren Hebel sitze und mich notfalls durchsetzen kann mit MEINEN Entscheidungen, die ich jederzeit vertreten kann. Es ist nicht notwendig mich bezueglich meiner Moderation zu schulmeistern. Wuerde sowieso nur verpuffen, da ich ja nur meine Entscheidungen wirklich vertreten kann und nich die von anderen Personen. Bin hier nicht der Sekraetar oder Goofy der Mitgliedschaft, der Liederwuensche erfuellt oder auf Zuruf ein Beinchen hebt.

    Welche Moeglichkeiten bleiben somit uebrig?

    1. Abfinden

    2. Dem Forum fernbleiben, solange ich hier im Forenrat bin

    3. Sich an den Forenrat und/oder den Betreiber wenden und diesem nahelegen, dass ich "Nick Tramaico" als Forenrat wegen meiner uneinsichtigen Starrkoepfigkeit nicht laenger tragbar bin und darauf bauen, dass man mir nahelegt die Funktion niederzulegen

    So, schaffen wir es nun noch in diesem Thread zum Thema zurueckzufinden? Wir werden sehen.

    Viele Gruesse,
    Richard

  7. #266
    Avatar von Mr_Luk

    Registriert seit
    17.02.2005
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    3.114

    Re: Harte Strafe

    Hi Tramaico,
    Zitat Zitat von Tramaico",p="480762
    Es wurde anscheinend recht einhellig die Meinung vertreten, dass Alkohol, die Droge ist, die fuer die meisten Probleme verantwortlich ist. Woran liegt dies? Vielleicht weil sie frei verfuegbar ist und der "muendige" Buerger sich frei entscheiden kann bis ins Dilirium zu trinken?
    Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, dass es nicht an der freien Verfügbarkeit, liegt sondern daran dass Alkohol nicht nur Tinef ist, sondern ganz bestimmte Eigenschaften und Eigenarten hat? So zum Beispiel den Konsumenten DUMM macht, dazu verleitet sich zu überschätzen und zum vermehrten Konsum animiert? Eine KONSUMERDROGE, wie es so schön heißt. Andererseits ist Alkohol ein sehr banales Betäubungsmittel, es legt einfach nur die Synapsen lahm und legt gelegentlich ein paar Leitungen im Gehirn um. Ansonsten ist Alkohol viel besser als Desinfektions- und Konservierungsmittel geeignet, deshalb ist er so extrem schädlich. Die Prohibition in den USA hat übrigens eindeutig bewiesen dass ein Verbot eine gegenteilige Wirkung hat.

    Zitat Zitat von Tramaico",p="480762
    Werden andere Drogen freigegeben, dann reagiert der "muendige" Buerger natuerlich voellig anders und geht voellig gewandelt mit der neuen Freiheit verantwortungsvoll um?
    Das ist eine typische dialektische Verzerrung. Aber ja, andere Drogen im besonderen Marijuana hatten in den USA einen klaren soziologischen und politischen Impakt auf eine ganze Generation. Die Legalisierung mancher Drogen versus andere hat tatsächliche eine klare und eindeutige politische Dimension. Der Staat hat viel lieber einen Bürger der seinen Verstand mit Alkohol abstumpft, als dass er ihn mit anderen Drogen verschärfen-, oder auf andere unvorhersehbare Weise konditionieren könnte. Das ist der Hauptgrund für die extrem agressive Anti-marijuanapolitik der USA gewesen! Alleine der Gedanke, diese Droge könnte verschärftes Bewusstsein erzeugen, ist für das Establishment bereits der absolute Horror (gewesen). Diese Legislatur und auch die dazugehörige Argumentation basiert nur auf schierer Angst vor Veränderung!

    Zitat Zitat von Tramaico",p="480762
    Weiche Drogen foerden das Verantwortungsbewusstsein, was derzeit ueberall viel zu kurz kommt?
    Wieder ein dialektisches Argument! Das Verantwortungsbewusstsein und der "klare Blick" sollten als erstes von OBEN, also von den Leuten kommen, die die Spielregeln machen. Die sollten als erstes einmal aufhören zu saufen, bevor sie über die negativen Eigenschaften anderer Drogen weiter spekulieren!

    Zitat Zitat von Tramaico",p="480762
    Macht dieses tatsaechlich Sinn?
    Nein es macht keinen Sinn, aber du hattest es ja absichtlich so verfasst, dass es keinen Sinn machen kann. Dialektik!

    Zitat Zitat von Tramaico",p="480762
    Wird die tatsaechliche Gefahr bei den weichen Drogen nicht als der Einstieg zur haerteren Droge gesehen?
    Das ist eindeutig eine Fehleinschätzung, denn dann müsste man unbedingt und sofort Bier verbieten, weil es 100% die Einstiegsdroge zu literweise Hochprozentigem ist. Das Argument der Einstiegsdroge ist unhaltbar, weil man "das Experiment" nicht widerholen kann, - man kann nicht wissen wie der Einzelne mit- oder dann eben ohne "Einstiegsdroge" reagiert hätte. Es ist aber durchaus bekannt, dass es Millionen Haschichkonsumenten gibt, die sich über Jahrzehnte mit ihrem Tütchen zufriedengeben (genauso wie sich dies bei "Biertrinkern" verhällt . Und zudem bei recht guter Gesundheit bleiben, im Vergleich zu allen anderen Drogen, im Besonderen zu Alkohol!

    Zitat Zitat von Tramaico",p="480762
    Der kleine Kick reicht mir nicht meh, wie auch eine Flasche Wein oder Bier ist mir nicht mehr genug, "Korn" als Verstaerker muss noch dazu. Somit geht es dann nicht mehr um Alkohol zwecks des reinen Genusses sondern die Intention betrunken, high zu werden. Der Anfang vom Ende.
    Genau, ich geh' kaputt, - gehst du mit!? Das hat aber an der Basis nichts mit der Art der Droge zu tun, sondern mit der Situation, der Disposition, der Veranlagung (sogar genetisch) und anderen eigenschaften des einzelnen Individuums. Wer kaputgehen will sucht sich natürlich die Droge aus die am besten am schnellsten (und eventuell am angenehmsten) kaput macht, aus. Das ist doch nicht schwer zu verstehen, oder? Du bist ja anderseits angeblich das lebende Beispiel dafür, dass KONTROLLE möglich ist! Also, wo liegt das Problem denn nun tatsächlich?

    Zitat Zitat von Tramaico",p="480762
    Rausch brauche ich nicht um vermeintlich Herr meiner Probleme zu werden oder meine Sinne besser zu nutzen. Drogenkonsum zur Bewusstseinerweiterung? Warum, reicht die natuerlich gegebene Faehigkeit zum klaren Denken und Entscheidungen zu treffen nicht aus?

    Ich treffe jeden Tag Entscheidungen ohne Hilfsmittel, treffe sie selbst, kann sie vertreten und kann sie verantworten. Immer.
    Ein persönliches Statement in allen Ehren, aber es ist in einer solchen Diskussion absolut kein Argument. Jeder könnte hier seinen eigenen Umgang mit seinen Genüssen und mehr oder weniger kleinen Abhängigkeiten ausbreiten, es würde leider nichts nennenswertes zu der globalen Dimension dieser Problematik und vor allem zur umstrittenen Legislatur beitragen. Selbst ganz gut ohne jegliche Drogen auskommen, besser oder gut genug ohne Drogen reflektieren können ist kein Argument für die Befürwortung einer derart reaktionären und inkoherenten Legislatur bei eher harmlosen Drogen wie THC Produkten.

    Zitat Zitat von Tramaico",p="480762
    @Luc: Die Offerte einer Weinbrandbohne um die Spannung ein wenig rauszunehmen hat nicht funktioniert.
    Ich bin Nichttrinker und stand oder stehe selbst nicht unter Spannung. Vielleicht verwechselst du meine Ernsthaftigkeit in dieser Angelgenheit mit Spannung?

    Gut, ich verfasse auch manchmal sehr lange Posts, aber bei dir habe ich manchmal den Eindruck es wäre klüger wenn du das gebadete Kind nicht zusammen mit dem Seifenwasser aus der Wanne ausschütten würdest...

    Aber auch ein kleines persönliches Statement von mir an dieser Stelle. Ich selbst konsumiere keine illegalen Drogen und bin auch kein Befürworter von irgendwelchen Drogen. Ich bin aber ein Gegner von stupider Gesetzgebung und opportunistischer Politik in dieser Angelegenheit. Und somit auch von dialektisch verfälschter aber unlogischer sowie unschlüssiger Argumentation um sie zu stützen. Und als Humanist bin ich ausserdem ein Gegner von allen grossen Männern mit kleinen Herzen! (Mai chop Puhjing Yai ben Jai noi, djing-djing)

  8. #267
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Harte Strafe

    Zwar von 2004, aber dennoch doch noch aktueller als die Theorien der "Blumenkindergeneration":

    Ein Link zum Thema.

    http://www.news-report.de/nachricht/...genbilanz.html

    Viele Gruesse,
    Richard

  9. #268
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Harte Strafe

    Und noch ein Link zum Thema Cannabis

    http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis

    Ein sehr guter, meiner Meinung nach, weil er die Thematik aus allen moeglichen Perspektiven betrachtet und somit einem jedem eine gute Basis gibt, eine eigene Meinung zu formen.

    Viele Gruesse,
    Richard

  10. #269
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von Tramaico",p="480786
    Zwar von 2004, aber dennoch doch noch aktueller als die Theorien der "Blumenkindergeneration":

    Ein Link zum Thema.

    http://www.news-report.de/nachricht/...genbilanz.html

    Viele Gruesse,
    Richard
    Zuerst einmal möchte ich mich den Bemerkungen von Mr-Luk voll anschliessen.

    Aber auch zum hochgelobten, gepostetem Link möchte ich insbesondere eine Bemerkung machen.

    " Vor diesem Hintergrund sind Präventionsmaßnahmen, die in verschiedenen Projekten vor allem mit Hilfe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und zahlreichen regionalen Institutionen realisiert werden, zu begrüßen. Sie setzen teils schon im Vorfeld möglichen Konsums an, klären auf und geben Anreize zur Reflexion über und Hilfe zu einer nicht der Sucht geneigten Lebensweise. Oder sie gewähren gefährdeten Jugendlichen frühzeitig Unterstützung."

    Ich erinnere ein Plakat der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, welches wir damals im Fenster der Drops aufgehängt haben, ohne weiter darüber nachzudenken. Es zeigte den Arm eines Fixers der sich gerade eine Spritze setzte, versehen mit einem Slogan, ähnlich "Keine Macht den Drogen".

    Nach wenigen Tagen hängten wir es wieder ab, weil uns die Junkees unisono berichteten, "jedesmal wenn sie dort vorbei liefen, bekämen sie sofort Bock auf einen Schuss".

    Dies ist nur ein Beispiel für kontraproduktive "Aufklärung".
    Man könnte über sehr viel mehr mangelnden Sachverstand reden. Insbesondere sind Lügen, wie z.B. das Thema "Hasch als Einstiegsdroge" geeignet, jegliches Vertrauen in die Glaubwürdigkeit bzw. ehrliches Bemühen "von oben" zu untergraben. Schliesslich erleben Konsumenten selbst die Wirkung und gegen eigene Erfahrungen ziehen niemals davon abweichende Argumente.

    Aufklärung gern, aber bitte genau und wahrheitsgemäss.

    Übrigens ist es bereits Vernebelung, allgemein von Drogen zu sprechen, statt alle Stoffe individuell zu betrachten.

    PS. Wie kann dieser Bericht eine grössere Aktualität als Berichte ehemaliger "Blumenkinder" haben? Die sprechen wenigstens nicht theoretisch, sondern aus eigener Erfahrung über die Materie und geändert hat sich an den Tatsachen bis Heute nicht das Geringste.

    Der Wikipedia-Link ist weitgehend sachlich und einigermassen genau. Allerdings stehen auch dort vereinzelt falsche Angaben, die aus veralteter Literatur entnommen wurden.

    Aktuell, sachlich und fachlich fundiert ist hingegen folgender Link

    Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin

    Auch der klärt umfassend auf.

    oder dieser (englisch)

  11. #270
    Avatar von songthaeo

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    1.965

    Re: Harte Strafe

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="480781
    ...

    So zum Beispiel den Konsumenten DUMM macht, dazu verleitet sich zu überschätzen und zum vermehrten Konsum animiert? Eine KONSUMERDROGE, wie es so schön heißt. Andererseits ist Alkohol ein sehr banales Betäubungsmittel, es legt einfach nur die Synapsen lahm und legt gelegentlich ein paar Leitungen im Gehirn um. Ansonsten ist Alkohol viel besser als Desinfektions- und Konservierungsmittel geeignet, deshalb ist er so extrem schädlich. Die Prohibition in den USA hat übrigens eindeutig bewiesen dass ein Verbot eine gegenteilige Wirkung hat....
    Entschuldige die Verkuerzung Deines Beitrages Luc.Aber Paddy sagt ja auch zu Recht, jede Sucht oder jedes Abhaengigkeitsmittel fuer sich.Darum beziehe ich mich jetzt "nur" auf Alkohol.
    Alkohol ist eine haeufige Todesursache und legt nicht nur Synapsen und Leitungen im Gehirn lahm.Er zerstoert auch einiges an Gehirnzellen und die Leber.Er zerstoert auch das 'menschliche Wertesystem'.Er fuehrt auch zur Orientierungslosigkeit.Nur einige kleine Beispiele.Das alles kann innerhalb von Minuten oder langsam, qualvoll innerhalb von Jahrzehnten geschehen.

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