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Handyverbot beim Autofahren verstösst gegen die Menschenwürd

Erstellt von DisainaM, 04.04.2007, 18:33 Uhr · 167 Antworten · 4.794 Aufrufe

  1. #61
    Odd
    Avatar von Odd

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    Re: Handyverbot beim Autofahren verstösst gegen die Menschen

    Ja stimmt sind Klasse Beispiele.

    Kann mich gut an einen Unfall auf dem 2er Highway letztes Jahr zu Songkran erinnern. Pickup mit 5 oder 6 Leuten auf der Ladeflaeche wurde bei Tempo 80 + X einfach von einem LKW auf die Seite befoerdert. Ueberlebt hatte keiner von den 'Hinteren', obwohl diese bestimmt schon jahrelang unfallfrei mitfuhren.

    Soviel zum Thema Sicherheit und einmischen in die Menschenwuerde.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von DisainaM

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    Re: Handyverbot beim Autofahren verstösst gegen die Menschen

    gerade in Thailand muß man bei gewissen Modernisierungen von Gesetzen Augenmass behalten.

    Wer im Isaan lebt, und für den es normal ist, dass aus Gründen der Sparsamkeit des Staates, sein Schulweg nur einen Platz auf dem Dach eines überfüllten Busses bereit hält, oder nur ein Fuss Platz hat, während er sich am hinteren Ende eines Bahtbusses gut festhalten muss,

    der wird wenig Verständniss haben, für eine verbesserte Sicherheitsstrategie, die sich da ein Stadtmensch ausgedacht hat.

    Da das Thailand der 2 Geschwindigkeiten weitgehenst zu vermeiden ist, sollten Stadtentwicklungen nur gebremst für ein Land umgesetzt werden, wo auf dem Land noch eine ganz andere Realität schlägt.

    Aus einem bereits bekannten Zielkonflikt, Thaksin, Freund des ländlichen Nordens gegen die jetzigen Städter,
    sollte man die Landbevölkerung nicht weiter polarisieren.

  4. #63
    Avatar von tomtom24

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    Re: Handyverbot beim Autofahren verstösst gegen die Menschen

    Mobiltelefonieren so riskant wie Alkohol
    Telefonierende Autofahrer, egal ob mit oder ohne Freisprechanlage, sind fast ebenso beeinträchtigt im Fahrverhalten wie leicht Angetrunkene
    Mobiltelefonieren so riskant wie Alkohol
    Telefonierende Autofahrer, egal ob mit oder ohne Freisprechanlage, sind fast ebenso beeinträchtigt im Fahrverhalten wie leicht Angetrunkene

    Wer mit dem Handy telefoniert ist abgelenkt, egal ob er mit oder ohne Freisprechanlage telefoniert.
    University of Utah/ Moulin
    Autofahrer, die mit ihrem Handy oder über die Freisprechanlage telefonieren sind ebenso beeinträchtigt sind in ihrem Fahrverhalten wie angetrunkene Fahrer. Das zeigen Psychologen der US-amerikanischen Universität von Utah in ihrer Studie, die im Fachmagazin "Human Factors" erschien.

    "Wir fanden heraus, dass Menschen genauso beeinträchtigt sind, wenn sie fahren und mit einem Handy telefonieren, wie wenn sie fahren und 0,8 Promille Alkohol in sich haben", sagt Professor Frank Drews, ein Mitautor der Studie. "Wenn die Gesetzgeber sich wirklich sicher sein wollen, dass Autofahrer aufmerksam sind, dann müsste das Telefonieren verboten werden."

    Freisprechanlagen nicht sicherer

    Psychologie-Professor David Strayer, Hauptautor der Studie, sagt: "Durch Alkohol setzt man sich und andere beim Autofahren einem Risiko aus. Wenn man beim Autofahren telefoniert ist die Beeinträchtigung ähnlich."

    An der Studie nahmen 40 Personen teil. Sie unter verschiedenen Bedingungen: telefonierend mit Handy, telefonierend mit Freisprechanlage, ohne Ablenkung oder mit einem leichten Alkoholmenge von 0,8 Promille. Die Probanden fuhren in einem simulierten Straßenverkehr. Sie mussten dabei einem Auto folgen, das immer wieder abrupt bremste. Dabei wurden Entfernung, Bremszeit und Kollisionsweg notiert und ausgewertet.

    Wenn die Testpersonen mit Handy in der Hand und einer Freisprechanlage fuhren, waren ihre Reaktionen ähnlich langsam. "Man wundert sich über Gesetze, die Handys verbieten, Freisprechanlagen aber nicht", so die Forscher.

    Telefonierende Autofahrer bremsten langsamer

    Autofahrer, die telefonierten - egal ob mit Handy oder Freisprechanlage - bremsten langsamer und brauchten mehr Zeit, um sich auf das wechselnde Tempo im Straßenverkehr einzustellen. Damit war ihre Wahrscheinlichkeit, einen Unfall zu bauen, höher. Drei Autfahrer hatten einen Auffahrunfall - alle hatten sie währenddessen telefoniert und keiner Alkohol getrunken.

    Fahrer mit 0,8 Promille Alkohol im Blut waren ein wenig langsamer als Fahrer, die nicht abgelenkt wurden und Fahrer mit Handy. Allerdings fuhren sie aggressiver. Sie folgten dem Wagen vor ihnen in kürzerem Abstand, traten die Bremsen abrupter und mit mehr Kraft. "Weder Unfallraten, noch Reaktionszeiten unterschieden sich von den nicht abgelenkten Fahrern", schreiben die Wissenschaftler.

    Alkoholisierte Probanden aufmerksam

    "Ablenkungen durch Mobiltelefone während dem Fahren können genauso schwer sein wie angetrunkenes Fahren", schlussfolgern die Forscher. Die wenigen Unfälle mit betrunkenen Fahrern, so spekulieren Drew und sein Kollege Strayer, komme wohl davon, dass die Autofahrer sehr konzentriert gewesen seien. Gewöhnliche Autounfällen, bei denen Alkohol eine Rolle spielt, finden nachts statt, wenn die Autofahrer ebenfalls müde und unkonzentriert seien.

    "Mit Abstand das sicherste, was man tun kann, ist beim Autofahren kein Handy zu benutzen", emfpehlen die Psychologen.

    Unterhaltung lenkt ab

    Die Studie bestätigt frühere Ergebnisse, die zeigten, dass Freisprechanlagen genauso ablenken wie ein Handy. Der Grund: Die Unterhaltung an sich und nicht das Halten eines Mobiltelefons lenkt den Fahrer von den Straßenverhältnissen ab.
    Statistische Daten früherer Studien belegen auch, dass Autofahrer, die ein Handy benutzen, fünfmal häufiger in einen Unfall verwickelt werden als nicht abgelenkte Autofahrer.

    "Unsere Studie suggeriert nicht, dass man auch noch in betrunkenem Zustand Autofahren sollte, sondern dass es ebenso unakzeptabel ist, wenn Autofahrer mit ihrem Handy telefonieren", sagt Drews.
    newswise/GesundheitPro.de; 03.07.2006

    Wer mit dem Handy telefoniert ist abgelenkt, egal ob er mit oder ohne Freisprechanlage telefoniert.
    University of Utah/ Moulin
    Autofahrer, die mit ihrem Handy oder über die Freisprechanlage telefonieren sind ebenso beeinträchtigt sind in ihrem Fahrverhalten wie angetrunkene Fahrer. Das zeigen Psychologen der US-amerikanischen Universität von Utah in ihrer Studie, die im Fachmagazin "Human Factors" erschien.

    "Wir fanden heraus, dass Menschen genauso beeinträchtigt sind, wenn sie fahren und mit einem Handy telefonieren, wie wenn sie fahren und 0,8 Promille Alkohol in sich haben", sagt Professor Frank Drews, ein Mitautor der Studie. "Wenn die Gesetzgeber sich wirklich sicher sein wollen, dass Autofahrer aufmerksam sind, dann müsste das Telefonieren verboten werden."

    Freisprechanlagen nicht sicherer

    Psychologie-Professor David Strayer, Hauptautor der Studie, sagt: "Durch Alkohol setzt man sich und andere beim Autofahren einem Risiko aus. Wenn man beim Autofahren telefoniert ist die Beeinträchtigung ähnlich."

    An der Studie nahmen 40 Personen teil. Sie unter verschiedenen Bedingungen: telefonierend mit Handy, telefonierend mit Freisprechanlage, ohne Ablenkung oder mit einem leichten Alkoholmenge von 0,8 Promille. Die Probanden fuhren in einem simulierten Straßenverkehr. Sie mussten dabei einem Auto folgen, das immer wieder abrupt bremste. Dabei wurden Entfernung, Bremszeit und Kollisionsweg notiert und ausgewertet.

    Wenn die Testpersonen mit Handy in der Hand und einer Freisprechanlage fuhren, waren ihre Reaktionen ähnlich langsam. "Man wundert sich über Gesetze, die Handys verbieten, Freisprechanlagen aber nicht", so die Forscher.

    Telefonierende Autofahrer bremsten langsamer

    Autofahrer, die telefonierten - egal ob mit Handy oder Freisprechanlage - bremsten langsamer und brauchten mehr Zeit, um sich auf das wechselnde Tempo im Straßenverkehr einzustellen. Damit war ihre Wahrscheinlichkeit, einen Unfall zu bauen, höher. Drei Autfahrer hatten einen Auffahrunfall - alle hatten sie währenddessen telefoniert und keiner Alkohol getrunken.

    Fahrer mit 0,8 Promille Alkohol im Blut waren ein wenig langsamer als Fahrer, die nicht abgelenkt wurden und Fahrer mit Handy. Allerdings fuhren sie aggressiver. Sie folgten dem Wagen vor ihnen in kürzerem Abstand, traten die Bremsen abrupter und mit mehr Kraft. "Weder Unfallraten, noch Reaktionszeiten unterschieden sich von den nicht abgelenkten Fahrern", schreiben die Wissenschaftler.

    Alkoholisierte Probanden aufmerksam

    "Ablenkungen durch Mobiltelefone während dem Fahren können genauso schwer sein wie angetrunkenes Fahren", schlussfolgern die Forscher. Die wenigen Unfälle mit betrunkenen Fahrern, so spekulieren Drew und sein Kollege Strayer, komme wohl davon, dass die Autofahrer sehr konzentriert gewesen seien. Gewöhnliche Autounfällen, bei denen Alkohol eine Rolle spielt, finden nachts statt, wenn die Autofahrer ebenfalls müde und unkonzentriert seien.

    "Mit Abstand das sicherste, was man tun kann, ist beim Autofahren kein Handy zu benutzen", emfpehlen die Psychologen.

    Unterhaltung lenkt ab

    Die Studie bestätigt frühere Ergebnisse, die zeigten, dass Freisprechanlagen genauso ablenken wie ein Handy. Der Grund: Die Unterhaltung an sich und nicht das Halten eines Mobiltelefons lenkt den Fahrer von den Straßenverhältnissen ab.
    Statistische Daten früherer Studien belegen auch, dass Autofahrer, die ein Handy benutzen, fünfmal häufiger in einen Unfall verwickelt werden als nicht abgelenkte Autofahrer.

    "Unsere Studie suggeriert nicht, dass man auch noch in betrunkenem Zustand Autofahren sollte, sondern dass es ebenso unakzeptabel ist, wenn Autofahrer mit ihrem Handy telefonieren", sagt Drews.
    newswise/GesundheitPro.de; 03.07.2006


    quelle

    Mythos Multitasking?
    Florian Rötzer 28.07.2001
    Auch mit Freisprechanlage vermindert das Telefonieren beim Fahren die Aufmerksamkeit, wie Untersuchungen der Gehirnaktivität zeigen
    Manche würden es wohl gerne sehen, wenn die Menschen durch zerebrales Multitasking mehr Informationen aufnehmen und verarbeiten könnten, da die Aufmerksamkeit oder der neuronale Arbeitsspeicher sich allmählich als Flaschenhals der sogenannten Wissensgesellschaft erweist. Prekär wird der information overload natürlich besonders in Situationen, in denen es wie beim Steuern eines Fahrzeugs oder an anderen Hightech-Arbeitsplätzen auf blitzschnelles Reagieren ankommt. Mit der funktionalen Kernspin-Tomographie (fMRI) konnten jetzt Wissenschaftler zeigen, dass Menschen nicht wirklich gleichzeitig komplexere visuelle und sprachliche Aufgaben bewältigen können: das Telefonieren erhöht also trotz Freisprechanlage das Unfallrisiko beträchtlich.

    Eigentlich wusste man schon seit längerem, dass Telefonieren mit dem Handy beim Steuern eines Fahrzeugs auch dann das Unfallrisiko erhöht, wenn dies mit der Freisprechanlage geschieht. Das Handy-Verbot ist eher eine symbolische Aktion, zumal mit dem Einzug weiterer Informations- und Kommunikationsmedium ins Auto sich die Belastung der Aufmerksamkeit noch erhöhen wird, wenn möglicherweise gleichzeitig Emails ankommen, man telefoniert, das Navigationssystem eingeschaltet ist, das Radio läuft oder der neueste Stand der Aktien durchgegeben wird.
    Erst kürzlich haben Donald Redelmeier und Robert Tibshirani, die 1997 eine vielbeachtete Untersuchung über den positiven Zusammenhang zwischen dem Telefonieren mit Handys und Autounfällen veröffentlicht haben, auf einige "Missverständnisse" in Bezug auf die Studie hingewiesen, wodurch das Risiko unterschätzt worden sei. Sie hatten herausgefunden, dass Fahrer, die ein Handy benutzen, eine vier Mal höheres Risiko eingehen, in einen Unfall verwickelt zu werden. Nicht genug beachtet worden sei, dass das höhere Risiko auch dann bestand, wenn der Fahrer mit den üblichen Ablenkungen konfrontiert war: "Mit einem Mobiltelefon ein Gespräch zu führen, ist deutlich riskanter als Radio zu hören, mit den Beifahrern zu sprechen und anderen Aktivitäten nachzugehen, die man beim Fahren ausübt." Das Risiko war genau so hoch, wenn Gespräche entgegen genommen wurden oder wenn der Fahrer jemand angerufen hat. Auch Fahrer, die schon lange Erfahrung im Umgang mit Handys hatten, schnitten nicht besser ab, woraus die Wissenschaftler ableiten, dass Lernen und Aufmerksamkeit hier auf eine Grenze stoßen könnten.
    Dass dies in der Tat so sein könnte, haben jetzt Wissenschaftler aus dem Center for Cognitive Brain Imaging der Carnegie Mellon University anhand von fMRI-Untersuchungen nachweisen können, wie sie in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift NeuroImage berichten. Bei 18 Versuchspersonen wurden alle drei Sekunden Messungen der Gehirnaktivität mit der funktionalen Kernspin-Tomographie durchgeführt, während diese sprachliche und visuelle Aufgaben lösen mussten.
    Wenn den Versuchspersonen Sätze vorgelesen wurden, während sie mit dem Vergleich von zwei komplexen dreidimensionalen Objekten eine anspruchsvolle visuelle Aufgabe bewältigen mussten, nahm die Hirnaktivität, die für die Verarbeitung der visuellen Informationen aufgewendet wurde, um durchschnittlich 29 Prozent ab. Konzentrierter sie sich hingegen eher auf die Verarbeitung der visuellen Informationen, sank die für das Sprachverständnis aufgewendete Hirnaktivität gar um 53 Prozent.
    "Die dem zugrunde liegende Implikation ist", so Marcel Just, der die Studie leitete, "dass die Beschäftigung mit einem anspruchsvollen Gespräch die Urteilskraft und die Reaktionszeit beeinträchtigen kann, wenn eine untypische oder ungewohnte Fahrsituation entsteht." Just betont, dass die Lösung durch Freisprecheinrichtungen und folglich wohl auch für andere Systeme durch Spracheingabe- und ausgabe das Risiko nicht entscheidend reduzieren kann: "Der Gebrauch von Handys lenkt nicht nur die Augen ab. Das Gespräch selbst lenkt das Gehirn ab." Auf der anderen Seite mag es auch nicht ratsam sein, ein wichtiges Gespräch beim Autofahren zu führen, da hier eben auch die sprachlichen Kapazitäten herabgesetzt sind.
    Ganz allgemein zeigen die Ergebnisse, dass Multitasking für das Gehirn nicht ohne weiteres möglich ist, wenn damit gemeint ist, dass zwei oder mehr Aufgaben gleichzeitig mit gleicher Aufmerksamkeit und Leistung bewältigt werden. Die Aktivität in einem neuronalen System scheint vielmehr Ressourcen von anderen Systemen zu beanspruchen, so dass die Menge dessen, was gleichzeitig auf höheren Ebenen der Kognition geleistet werden kann, beschränkt ist. "Übung kann eine oder beide der Aufgaben automatisieren, aber es gibt immer eine Grenze", meint Just. "Das Verstehen gesprochener Sprache ist die am meisten automatisierte Aufgabe ist, die es gibt, und auch Autofahren kann fest genauso gut automatisiert werden. Doch bevor das Fahren automatisiert ist, kann für einen Anfänger ein Gespräch extrem ablenkend sein."
    Ganz unmöglich ist allerdings nach der Studie ein gewisses Multitasking nicht, ganz im Gegenteil zeigt sie, dass durchaus zwei anspruchsvolle Aufgaben, die nicht automatisiert sind, gleichzeitig geleistet werden können. Eine Aufgabe tritt dabei nur immer in den Hintergrund, während die Aufmerksamkeit sich stärker auf die andere richtet. Durch Abwechseln der Aufmerksamkeitsfenster in kurzen Zeitabständen könnte also durchaus ein relativ gleichwertiges Multitasking auch für kognitiv bewusste Abläufe möglich sein ( Gehirnareal für Multitasking entdeckt).
    quelle

    Und das liesse sich jetzt ins Endlose ziehen. Ich habe zwar auch nach Studien gesucht, die das gegenteil behaupten, aber leider nichts fundiertes gefunden.

    Fazit fuer mich: Jeder, der mit einer Sache, bei der er andere, dritte, gefaehrdet, seine persoenlichen Rechte angegriffen sieht und sich nicht entsprechend verhaelt, hat an sich in einer Gemeinschaft nichts zu suchen, da er eigenbedacht und egoistisch handelt.

    Klar gibt es dann noch das Argument mit dem Autofahren selbst, mit Kindern an Bord, der Zigarette usw. Und wenn die Verkehrsdichte weiter so zunimmt, werden wohl auch (zurecht) entsprechende, weitergehende Verbote kommen.

    Gruss Tom

  5. #64
    Avatar von andiho

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    Re: Handyverbot beim Autofahren verstösst gegen die Menschen

    Schönen guten Morgen an Alle,

    heut ist ein wünderschöner Tag, genau richtig für eine ausgiebige Radtour am Neckar. Telefonieren tu ich auf dem Rad nicht, weil ich fall da immer um oder fahr den Abhang runter

    @ tomtom24

    hast dir ja viel Mühe gegeben und den Ausführungen ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Und wenn ich jetzt mal ganz ernsthaft bin, dann geht das mit dem Handyverbot schon in Ordnung. Auch wenn man angerufen wird / wurde, kann man anhalten und zurückrufen.

    Mich ärgert es aber nach wie vor maßlos dass einige Leute tatsächlich, ernsthaft denken, dass ein Freisprecheinrichtung sinnvoll ist und das Ganze hat sich auch noch in Recht und Gesetz niedergeschlagen. Bei soviel Dummheit und Unfähigkeit von Seiten der Gesetzgeber bleibt einem wirklich die Spucke weg.

    Soo, jetzt gehts erst mal aufs Rad. Hoffentlich sind keine Autos mit Handy unterwegs

    Gruß Andi
    vom Neckar

  6. #65
    Avatar von maphrao

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    Re: Handyverbot beim Autofahren verstösst gegen die Menschen

    Zitat Zitat von tomtom24",p="468425
    Die Studie bestätigt frühere Ergebnisse, die zeigten, dass Freisprechanlagen genauso ablenken wie ein Handy. Der Grund: Die Unterhaltung an sich und nicht das Halten eines Mobiltelefons lenkt den Fahrer von den Straßenverhältnissen ab.
    Wow, für solche weisen Erkenntnisse braucht man Studien.
    Da das ja nun geklärt ist, sollten wir alle dafür demonstrieren, dass jegliche Unterhaltung mit den Beifahrern verboten wird, ebenso wie essen, trinken, Radiosender suchen und alles andere, was nicht 100% mit dem notwendigen Bedienen des Fahrzeugs zu tun hat

    So bekloppt, wie die Deutschen sind, wird das auch noch eingeführt

  7. #66
    Avatar von mika

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    Re: Handyverbot beim Autofahren verstösst gegen die Menschen

    @maphrao , hast vergessen , daß das Niesen am Steuer verboten werden sollte ;-D

    Denn Studien haben bewiesen , daß blabla ....

  8. #67
    Avatar von Micha

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    Re: Handyverbot beim Autofahren verstösst gegen die Menschen

    Zitat Zitat von andiho",p="468476
    Bei soviel Dummheit und Unfähigkeit von Seiten der Gesetzgeber bleibt einem wirklich die Spucke weg.
    Was ist eigentlich mit den Menschen, die jegliche Bevormundung nicht nur klaglos hinnehmen (und wenn sie noch so wenig nachvollziehbar ist), sondern offenbar noch diese noch begrüßen und noch mehr fordern ?!

    Und maphrao hat wohl Recht.

  9. #68
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Handyverbot beim Autofahren verstösst gegen die Menschen

    Letztens habe ich gelesen, dass auch barfuss autofahren in D verboten ist.
    Wenn kein Unter4schied besteht zwischen telefonieren mit oder ohne Freisprechanlage dann ist es auch kein Unterschied ob man telefoniert oder sich mit dem Beifahrer unterhaelt.

    Da warten wir doch mal, bis der erste Politiker das unterhalten im Auto verbieten will. Rauchen im privaten PKW soll ja auch verboten werden.

    Sioux

  10. #69
    Avatar von Micha

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    Re: Handyverbot beim Autofahren verstösst gegen die Menschen

    Zitat Zitat von tomtom24",p="468425
    Fazit fuer mich: Jeder, der mit einer Sache, bei der er andere, dritte, gefaehrdet, seine persoenlichen Rechte angegriffen sieht und sich nicht entsprechend verhaelt, hat an sich in einer Gemeinschaft nichts zu suchen, da er eigenbedacht und egoistisch handelt.
    Schön das Du beurteilen kannst, wer wo nichts zu suchen hat.

    Doch selbst derjenige, der nur noch das Lenkrad mit beiden Händen krampfhaft festhält und mit der Nase an der Windschutzscheibe, angespannt auf die Straße schaut, gefährdet auch Menschenleben.

    So wie jeder Menschenleben gefährdet, der am Individualverkehr teilnimmt.

    Selbst in Deutschland sterben da jährlich immer noch über 6000 Menschen.

    (Irgend einer hat mal gesagt in Deutschland gäbe es 40 Millionen Schiedsrichter, ich hingegen vermute, es hat bald eben so viele Richter)

  11. #70
    Avatar von Micha

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    Re: Handyverbot beim Autofahren verstösst gegen die Menschen

    Zitat Zitat von Sioux",p="468500
    Da warten wir doch mal, bis der erste Politiker das unterhalten im Auto verbieten will. Rauchen im privaten PKW soll ja auch verboten werden.
    Mal den Teufel nicht an die Wand.

    So eine Liste könnte verdammt lang werden, vor allem dann, wenn noch die Interaktion mit einer möglichen Partnerin berücksichtigt würde.

    Habe in dem Zusammenhang in Thailand die Vorteile eines Automatigetriebes schätzen und lieben gelernt (und mich deshalb in der Heimat auch für ein solches Fahrzeug entschieden).

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