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Freihandelszone nach EU-Vorbild

Erstellt von Rene, 04.04.2006, 10:39 Uhr · 7 Antworten · 973 Aufrufe

  1. #1
    Rene
    Avatar von Rene

    Freihandelszone nach EU-Vorbild

    Japan will in Asien eine Freihandelszone mit bis zu 15 Staaten gründen. Zu diesem Verbund würde rund die Hälfte der Weltbevölkerung gehören.

    Außer Japan sollten China, Südkorea, Indien sowie die zehn Asean-Staaten Birma, Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, die Philippinen, Singapur, [highlight=blue:38df8a122f]Thailand[/highlight:38df8a122f] und Vietnam der Freihandelszone angehören. Zu dem Verbund würden somit drei Milliarden Menschen zählen, rund die Hälfte der Weltbevölkerung. Sein Bruttoinlandsprodukt würde 9,1 Bill. Dollar (7,54 Bill. Euro) betragen.

    Quelle: Die Presse

    So langsam sollten wir uns in der "alten" Welt warm anziehen

    René

  2.  
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  3. #2
    Avatar von fieberglascoyote

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    Re: Freihandelszone nach EU-Vorbild

    So wie ich die Asiaten einschätze machen die das glatt. Allerdings gibt es natürlich auch dort Probleme die meiner Meinung nach momentan nicht zu überwinden sind. So lange China mit Staatsgeld Unternehmen kauft und die eigene Produktion subventioniert, werden die anderen Staaten sich nur darauf einlassen wenn das aufhört. Das wird noch dauern auch wenn das Konzept clever ist.

  4. #3
    Avatar von MadMac

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    Re: Freihandelszone nach EU-Vorbild

    Naja, alles gut und schoen. Nur sollte man sich mal die tatsaechliche Lage anschauen. Selbst ASEAN funktioniert nicht. Die wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Unterschiede stehen in keinem Verhaeltnis zur EU. Japan und China? ASEAN und Myanmar? Christen, Buddhisten und Moslems?! China kauft sich die One-China-Glaeubiger mit Geld usw. usf.

    Waere alles supertoll, wenn das klappen wuerde aus wirtschaftlicher Sicht, nur wird es leider nicht funktionieren...

    Gruss,
    Mac

  5. #4
    Udo Thani
    Avatar von Udo Thani

    Re: Freihandelszone nach EU-Vorbild

    es muss aber erst mal zu so einem freihandelsgebilde kommen. dann ist noch die frage , wie mad ja bereits am beispiel asean erwähnte, ob es überhaupt funktioniert.

  6. #5
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Freihandelszone nach EU-Vorbild

    China will bis 2010 Freihandelszone schaffen

    Die chinesische Regierung will das Projekt einer gemeinsamen Freihandelszone mit Südostasien beschleunigt vorantreiben. Das kündigte der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao bei einem Gipfeltreffen der so genannten Asean-Gruppe an.
    Quelle: Zeit-News

  7. #6
    Avatar von Shiai

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    Re: Freihandelszone nach EU-Vorbild

    Zitat Zitat von Rene",p="414988
    China will bis 2010 Freihandelszone schaffen

    Die chinesische Regierung will das Projekt einer gemeinsamen Freihandelszone mit Südostasien beschleunigt vorantreiben. Das kündigte der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao bei einem Gipfeltreffen der so genannten Asean-Gruppe an.
    Quelle: Zeit-News
    Naja im Vergleich zu Deinem ersten Posting ist das Ganze ja schon zusammengeschrumpft. Lt. der Quelle ist ja nur noch von einem Verbund der VRC mit den ASEAN-Staaten die Rede. Japan und Indien wären hier ja schon außen vor.

    Ich halte den Plan zudem für sehr optimistisch. Vor allem solange Japan und China noch um die wirtschaftliche Hegemonie kämpfen. Japan ist in Asien (auch in China) immer noch der größte Investor, während China inzwischen zum größten Produzenten heranwächst. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind inzwischen schon fast auf dem Nullpunkt. Indien steht dazu noch in direkter Konkurrenz zu China. Die ASEAN-Staaten schließlich sind sich untereinander nicht grün und sitzen zudem noch zwischen ALLEN Stühlen.

    Ich sehe für dieses Vorhaben z.Z. kaum eine reelle Chance.

  8. #7
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Freihandelszone nach EU-Vorbild

    Staatenverbund: Asean plant radikale Reform

    Cebu - Nach dem Vorbild der Europäischen Union soll der oft als zahnloser Gesprächsclub kritisierte Verbund in Zukunft Mehrheitsentscheidungen treffen und Sanktionen gegen Mitglieder verhängen können.

    Die Einhaltung von Asean-Abkommen soll überwacht und eingefordert werden können, und unabhängige Ausschüsse sollen Dispute zwischen Mitgliedern schlichten, empfahl eine Beraterkommission. Beobachter gehen davon aus, dass die Regierungschefs die Empfehlungen annehmen. Dann bekäme der Staatenverbund eine Art Verfassung.
    .
    .
    Zu den Asean-Staaten gehören Birma, Brunei, Indonesien, Kambodscha Malaysia, die Philippinen, Thailand, Singapur, Vietnam und Laos. Am Sonntag stoßen zu dem Treffen die Regierungsspitzen aus China, Japan, Südkorea und Indien, sowie am Montag auch die Premierminister aus Neuseeland und Australien.

    Quelle: Zeit

  9. #8
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Freihandelszone nach EU-Vorbild

    Asean will Welt-Handelsforum werden

    Von Bernd Musch-Borowska, ARD-Hörfunkstudio Singapur

    Schon ab 2015 wollen die Asean-Staaten Waren, Dienstleistungen und Kapital zollfrei untereinander handeln. Das haben die südostasiatischen Länder auf ihrem Gipfel auf den Philippinen nun vereinbart. Mit 537 Millionen Einwohnern entsteht damit der bisher weltgrößte Binnenmarkt.

    Früher als bislang geplant wollen die Asean-Staaten einen gemeinsamen Wirtschaftsraum mit einem freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Kapital realisieren. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Staats- und Regierungschefs der zehn Mitgliedsländer der Vereinigung der südostasiatischen Staaten bei ihrem Gipfeltreffen in Cebu auf den Philippinen. Danach soll der gemeinsame Markt, mit einem zollfreien Handel unter den Asean-Staaten schon im Jahr 2015 verwirklicht werden und nicht erst wie bislang angestrebt, 2020.

    Dafür soll auch ein für alle Mitglieder verbindliches Regelwerk geschaffen werden, mit dem der Entscheidungsfindungsprozess innerhalb der Asean beschleunigt werden soll. Bislang gibt es keine gemeinsame Vertragsgrundlage, wie beispielsweise bei der Europäischen Union, sondern nur unverbindliche Absichtserklärungen und allgemeine Vereinbarungen.

    Mit der angestrebten Charta der Asean-Staaten soll unter anderem das bislang geltende Konsensprinzip aufgehoben werden, weil es bei inzwischen zehn Mitgliedsländern wichtige Entscheidungen oft zu lange hinauszögere, sagte der Sprecher des Asean-Sekretaritas, Victoriano Lecaros. 1967, als die ASEAN durch die fünf Gründungsmitglieder Thailand, Indonesien, Malaysia, Singapur und die Philippinen ins Leben gerufen worden war, sei dies noch einfacher gewesen, sagte er. Die Asean-Staaten haben 537 Millionen Einwohner und damit einen größeren Binnenmarkt als die Europäische Union oder der nordamerikanische Handelsraum Nafta. [..]

    Quelle: NDR Info

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