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Existensbedrohung für ausländische Kleinbetriebe in TH

Erstellt von Otto, 01.10.2006, 18:06 Uhr · 48 Antworten · 2.680 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von zero

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    Re: Existensbedrohung für ausländische Kleinbetriebe in TH

    Zitat Zitat von big_cloud",p="405178
    Ja im Norden Thailands (in den Bergen ) gibts wundervolle Fleckchen fuer Resorts und Guesthouses ist natuerlich nicht die Dicke Kohle zu verdienen aber mit der richtigen PR waer wohl eine Family zu ernaehren

    Ich verrat aber nicht wo
    Da bist Du sicher nicht der einzige, der an so etwas denkt. Wenn man in der Grenzregion zwischen Mae Hong Song und Mae Sai herumschaut, da sind einige solche Resorts im Bau, also so ganz geheim ist der Tip nicht. Auf den paar Kilometern von der Hauptstraße nach Mae Salong hinauf waren sogar zwei Anlagen in Bau als wir vor 2 Jahren dort waren. Wenn Du also an ein Resort oben im/beim Goldenen Dreieck denkst, dann bist Du wahrscheinlich schon etwas spät dran.

    Weniger tourismusorientierte Bautätigkeit scheint es mir dagegen in den westlichen Regionen zu Burma hin zu geben, speziell Nakhom Sawan und Tak.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Ricci

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    Re: Existensbedrohung für ausländische Kleinbetriebe in TH

    @Tira,

    nur weil man dem Land aus beruflichen, existetiellen oder auch zwischenmenschlichen Gründen den Rücken kehrt, heisst das noch lange nicht, dass man nur noch negative Gedanken mit diesem Land verbindet.

    Dieses Forum schliesst hoffentlich keine ehemaligen Urlauber oder Residenten aus, welche mit dem Aufenthalt im LOS halt auch ein paar negative Erlebnisse verbinden, oder???


    Ciao
    Ricci

  4. #33
    Avatar von tira

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    Re: Existensbedrohung für ausländische Kleinbetriebe in TH

    Zitat Zitat von Ricci",p="405384
    ...Dieses Forum schliesst hoffentlich keine ehemaligen Urlauber oder Residenten aus....
    gut ricci,

    darüber zu befinden habe ich ja net ;-D
    war im übrigen weder eine spitze gegen monta oder dich, ganz im gegenteil,
    solltest du neue länder im soa raum erkunden und die dabei gemachten erfahrungen
    hier werden dir einige, auch ich, dankbar sein, sind ja alles potentielle
    reiseländer auch von thailand aus

    gruss

  5. #34
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Existensbedrohung für ausländische Kleinbetriebe in TH

    Zitat Zitat von ffm",p="404993
    Wirtschaftlich gesehen steht Thailand nicht nur besser da als China und Indien, es spielt auch in einer ganz anderen Liga als seine Nachbarn Myanmar, Laos und Kambodscha.

    Rangliste der Laender nach Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt
    Dazu muss aber erwähnt werden, dass es sich um BSP nach Kaufkraftparität handelt. In Wirklichkeit ist das BSP pro Kopf in Thailand wesentlich niedriger (etwa 1/3).

  6. #35
    Avatar von x-pat

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    Re: Existensbedrohung für ausländische Kleinbetriebe in TH

    Ricci: Ich lese hier im Forum was von "Visa Historie anpassen".... Mit dieser Duckmäuser Philosophie konnte ich im alten Deutschland schon nix anfangen.

    Ich kann deine Gedanken gut nachempfinden.

    Zu meiner Zeit (ist ja erst 13 Jahre her) war das mit der Visa Historie und den Arbeitsbedingungen noch etwas einfacher und Thailand hatte damals ein zweistelliges Wirtschaftswachstum. Dies erleichterte den Einstieg ungemein. Man konnte sich 12-18 Monate durchlavieren bis das Geschäft auf einer halbwegs tragfähigen Basis stand.

    Heute ist es anders. Für Kleinunternehmer, insbesondere für ausländische Existenzgründer, wird es jetzt ziemlich hart werden in Thailand. Ich kann heute eigentlich keinen Grund sehen, warum ein Kleinunternehmer überhaupt noch einen Geschäftsstart in Thailand wagen sollte, außer vielleicht persönliche Gründe. Die Bedingungen sind heute weitaus ungünstiger als vor 15-20 Jahren.

    Ich habe meine eigenen Aktivitäten schon 2002 ins Ausland verlagert und würde auch kein Geschäft mehr in Thailand anfangen. Wer sich mit inkompetenten Beschäftigten und Organisationen und herumschlagen möchte, der soll dies tun. Ausländerfeindliche Verordnungen und strengere Regulierungen lassen sicherlich auch in Zukunft nicht viel Freude aufkommen.

    Cheers, X-Pat

  7. #36
    Avatar von raksiam

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    Re: Existensbedrohung für ausländische Kleinbetriebe in TH

    Das westliche Ausländer in Thailand nur geduldet sind solange auch Thailand einen wirtschaftlichen Nutzen hat ist nichts neues. Das man als Ausländer in Thailand in Rechtlicher Hinsicht auf wackeligen Beinen steht dürfte seit Jahrzehnten schon kein Geheimnis mehr sein.

    Das Investment in Thailand erst ab einer bestimmten Größe so um 40.000.000 THB willkommen ist und auch von der Regierung dann gefördert wird dürfte auch bekannt sein.

    Den die Klein- und Mittelständischen Betriebe besonders deren Betreiber machen Thailand mehr Probleme als sie wirtschaftlichen Nutzen bringen. Das kommt nicht von mir sondern stand vor ca. 3 Jahren einmal in der Thai Rat.

    Die einzigen Ausländer die in Thailand in der Zukunft willkommen sind, werden dann nur noch Rentner über 65 Jahre sein deren Rente mindestens 1.500 € im Monat beträgt.

    Den der Kurs der thailändischen Regierung in Bezug auf die Einreise und die Aufenthaltsbestimmungen, Visavergabe und die Rechtliche Stellung von Ausländern, wird sich nie ändern. Die Vorschriften werden höchstens noch verschäft.

  8. #37
    Avatar von phimax

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    Re: Existensbedrohung für ausländische Kleinbetriebe in TH

    Könnten wir darauf einigen, das (wenigstens) die News thematisch/sachlich bleiben?
    Danke.

    Bezug? Entfernt.

  9. #38
    Avatar von x-pat

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    Re: Existensbedrohung für ausländische Kleinbetriebe in TH

    fengshui: Das westliche Ausländer in Thailand nur geduldet sind solange auch Thailand einen wirtschaftlichen Nutzen hat ist nichts neues.

    Das Thailand einen wirtschaftlichen Nutzen aus der Migration von Ausländern ziehen möchte, ist verständlich und berechtigt. Die Frage ist jedoch, ob die seit Jahrzehnten vorherrschende protektionistische Einwanderungspolitik, die Immigration als soziales Phänomen gar nicht erst anerkennt, dazu beiträgt (...denn offiziell gibt es nur Non-Immigrants).

    fengshui: Das Investment in Thailand erst ab einer bestimmten Größe so um 40.000.000 THB willkommen ist und auch von der Regierung dann gefördert wird dürfte auch bekannt sein.

    Nein, es gab vom BOI in der Vergangenheit Ansätze auch kleinere Investitionen fördern. Die wirtschaftlich sinnvolle Aktivität des BOIs wird nur leider von anderen Behörden durchkreuzt, insbesondere von der Immigration und vom Labour Department. Gewissermaßen bedeutet dies, dass Thailand den Kuchen gleichzeitig essen und behalten möchte. Das heisst, ausländische Direktinvestitionen sind zwar willkommen, aber die Ausländer selbst sollten lieber zu Hause bleiben.

    fengshui: Den die Klein- und Mittelständischen Betriebe besonders deren Betreiber machen Thailand mehr Probleme als sie wirtschaftlichen Nutzen bringen. Das kommt nicht von mir sondern stand vor ca. 3 Jahren einmal in der Thai Rat.

    Die Thai Rat hat genau das passende intellektuelle Nullprofil um solchen Unsinn zu verbreiten. Was Thailand mehr Probleme als Nutzen bereitet sind nicht ausländische Kleinunternehmen, sondern Scheinunternehmen. Diese Konstruktion wird sowohl von Ausländern als auch von Thais ausgenutzt, wie man durch Thaksins Beispiel unlängst erfahren konnte. Sie ist leider eine natürliche Folge der beispielslos einfältigen Verordnungen.

    Ricci: Thailand sucht sich seine Ausländer aus, soweit noch erwünscht.

    Nein, genau das tut Thailand eben nicht!

    In Thailand gibt es keine ausgereiften Selektions- und Screeningverfahren für die Vergabe von Visa und Aufenthaltsgenehmigungen. Es gibt lediglich monetäre Ad-hoc Kriterien, die sicher stellen sollen, dass Ausländer ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Genau dort liegt der Hase im Pfeffer. Es gibt zwar Investitionsförderungsprogramme, aber diese werden entweder nur halbherzig oder gar nicht von der Immigrationspolitik unterstützt. Stattdessen ist eine Gummivergabepraxis in Kraft, die es praktisch jedem mit genügend Taschengeld ermöglicht durch ständige Erneuerungen im Land zu verweilen.

    Meines Erachtens schießt sich Thailand damit in den eigenen Fuß.

    Es gibt in Thailand einen prekären Mangel an hochqualifizierten Fachkräften in vielen Bereichen wie Ingenieurwesen, Technik, Medizin, Ausbildung, usw. Es würde tatsächlich Sinn machen, Ausländer in diesen Bereichen zu beschäftigen um (a) das Leistungsniveau der eigenen Industrie zu steigern, und (b) einen langfristigen Know-how Transfer zu ermöglichen.

    Darüberhinaus profitiert das Land von jeder Direktinvestition (auch wenn sie nur zwei oder drei Millionen Baht beträgt), wenn damit die Schaffung vor Arbeitsplätzen verbunden ist, oder wenn in Wachstumsbereiche investiert wird.

    Es wäre daher aus wirtschaftlicher Sicht durchaus sinnvoll, protektionistischen Restmüll wie das "Alien Business Law" gänzlich abzuschaffen, und stattdessen Vergabeverfahren einzuführen, wie sie in OECD Ländern existieren, z.B. für hochqualifizierte Arbeitskräfte und Investoren, wobei auch Kleinunternehmen und Existenzgründer langfristige Aufenthaltsgenehmigungen bekommen könnten, wenn dadurch Thai Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Leider wird dies jedoch ein Farang Traum bleiben, denn von Regierungen deren Hauptanliegen es ist, sich selbst zu bereichern, kann man weder voraussichtige Politik noch langfristige Planung erwarten. Sie werden allenfalls versuchen, die Kasse mit höheren Visagebühren aufzubessern.

    Cheers, X-Pat

  10. #39
    Avatar von mipooh

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    Re: Existensbedrohung für ausländische Kleinbetriebe in TH

    Es gibt in Thailand einen prekären Mangel an hochqualifizierten Fachkräften in vielen Bereichen wie Ingenieurwesen, Technik, Medizin, Ausbildung, usw. Es würde tatsächlich Sinn machen, Ausländer in diesen Bereichen zu beschäftigen um (a) das Leistungsniveau der eigenen Industrie zu steigern, und (b) einen langfristigen Know-how Transfer zu ermöglichen.
    Das einzusehen, dafür sind die Thai viel zu arrogant in ihrer bescheidenen Art...

  11. #40
    Avatar von ebiro

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    Re: Existensbedrohung für ausländische Kleinbetriebe in TH

    Ich habe diesen Thread seit einigen Tagen verfolgt, und freue mich, dass gegen Ende wieder etwas Sachlichkeit zurückgekehrt ist.
    Aus meiner Sicht kann ich x-pat nur zustimmen.Ich bin Managing Director einer kleinen CO., Ltd die vom BOI gefördert wird.Es würde hier zu weit führen alle Hindernisse und Schwierigkeiten aufzulisten, die wir überwinden mussten, ehe wir die Förderungszustimmung des BOI hatten.Für die endgültige Zertifizierung gingen nochmal Monate ins Land, weil wir ohne die Unterstützung einer hochkarätigen Anwältin aus Bangkok, wahrscheinlich hätten aufgeben müssen.Als es dann an die Erteilung der WP ging, stellte sich die Labour Abteilung des BOI quer, was wieder 3 Monate kostete bis alle Hürden beseitigt waren.(Alles in Allem 18 Monate!) Ich will niemanden hier langweilen, aber man braucht wirklich Geduld um voranzukommen und Beziehungen, aber das ist Euch allen hier sicher bestens bekannt.
    Fazit am Beispiel BOIie Abteilung für Anwerbung(ich nenn die jetzt mal so)lockt an, die Abteilung für Zertifizierung schreckt ab und die Abteilung für WP würde am liebsten die Farang wieder rausschmeissen.
    Die Zahl der Anträge auf BOI Förderung sind dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr auf 43% zurückgegangen, was sicher an der instabilen Lage in Thailand liegt, aber eventuell auch daran, dass es sich schon sehr lohnen muß hier zu investieren.
    PS: Ich wurde oft belächelt von anderen Expats, die hier mehr oder weniger illegal arbeiten. Ich finde es schade, wenn es jetzt auch für nicht BOI geförderte, ernsthaft gemeinte Unternehmungen zu den gleichen unsinnigen Hemmnissen kommt. Für Scheinfirmen und Tricksereien allerdings hab ich jetzt recht wenig Mitgefühl, wenn es denen schwerer gemacht wird.

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