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Es gärt in Myanmar

Erstellt von Rene, 20.09.2007, 20:25 Uhr · 175 Antworten · 7.385 Aufrufe

  1. #81
    Chefkoch
    Avatar von Chefkoch

    Re: Es gärt in Myanmar

    Zitat Zitat von Otto-Nongkhai",p="529043
    Im China-TV wird nichts ueber Birma berichtet.
    Das war ja klar.

  2.  
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  3. #82
    Avatar von Samuianer

    Registriert seit
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    17.303

    Re: Es gärt in Myanmar

    "Die Militärjunta in Burma hat mehrere Klöster zu Sperrzonen erklärt. Die dort lebenden Mönche werden als Rädelsführer des Aufstandes betrachtet und dürfen die Gebäude nicht mehr verlassen.'

    http://www.spiegel.de/

    Der Chef-General soll schwer krank sein...vielleicht ist das ein Grund die "Gunst der Stunde" zu suchen...

  4. #83
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Es gärt in Myanmar

    Militärjunta erklärt Klöster zu Sperrzonen


    Protestierende Mönche sitzen einer Einsatzgruppe der Polizei gegenüber Protestierende Mönche sitzen einer Einsatzgruppe der Polizei gegenüber (Foto: Reuters)
    Birmas Militärführung ist trotz wachsenden Drucks aus dem Ausland weiter entschlossen, die Demokratiebewegung zu unterdrücken. Sie erklärte fünf buddhistische Klöster zu Sperrzonen, berichtet der Nachrichtensender N-TV. Die Mönche seien die "Rädelsführer" der seit rund zwei Wochen anhaltenden Protestkundgebungen. Die Regierung ließ verlauten, sie habe die "Mönche jetzt unter ihrer Kontrolle" und werde sich nunmehr den "Zivilpersonen unter den Demonstranten zuwenden".

    Mindestens neun Tote
    Am Donnerstag war die Lage in Birma eskaliert. Bei dem Versuch der Militärjunta, die anhaltenden Massenproteste mit brutaler Härte zu ersticken, kamen mindestens neun Menschen ums Leben. Nach Medienberichten schossen Soldaten in die Menge und stürmten mehrere Klöster. Unter den Toten war mindestens ein Ausländer - ein Pressefotograf aus Japan. Die Regierung in Tokio bestätigte, dass bei einer Leiche ein japanischer Pass gefunden wurde.

    UN wollen Lage entschärfen
    Die Vereinten Nationen wollen nun versuchen, die die Lage in Birma zu entschärfen. Der UN-Sonderbeauftragte Ibrahim Gambari wird am Samstag in das Land reisen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief die herrschende Militärjunta zu einem "konstruktiven Dialog" mit Gambari auf. Die Machthaber sollten den Weg zu einer "friedlichen" und "nationalen Aussöhnung" beschreiten. Das Weiße Haus verlangt unterdessen von der Militärjunta, Gambari müsse alle Konfliktparteien treffen können. Dazu zählten auch die religiösen Führer der Buddhisten, Verhaftete und die seit Jahren unter Hausarrest stehende Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi.

    China soll vermitteln
    US-Präsident George W. Bush forderte China auf, mit dem Ziel einer friedlichen Lösung in Birma seinen Einfluss auf die dort herrschende Militärjunta geltend zu machen. Bush habe dem chinesischen Außenminister Yang Jiechi bei einem Treffen am Donnerstag im Weißen Haus dafür gedankt, dass er die Entsendung Gambaris nach Birma unterstützte. China unterhält zu seinem Nachbarland Birma enge wirtschaftliche und politische Kontakte.

    Vermögen eingefroren
    Die US-Regierung verhängte Sanktionen gegen 14 Mitglieder der herrschenden Militärjunta. Damit sind Vermögenswerte der teilweise namentlich genannten, hochrangigen Regierungsvertreter in den USA eingefroren, teilte das US-Finanzministerium mit. US-Bürgern ist es verboten, mit den Betroffenen geschäftliche Beziehung zu unterhalten. Unter ihnen ist der Vorsitzende des "Staatsrats für Frieden und Entwicklung", wie sich die Junta selbst nennt, General Than Shwe, und Vizechef General Maung Aye.

    Bush: "Wir bewundern die Mönche"
    Zuvor hatte Bush erneut zur Unterstützung der birmanischen Bevölkerung aufgerufen. "Wir bewundern die Mönche und friedlichen Demonstranten, die nach Demokratie rufen, und wir fühlen mit ihnen." Jede zivilisierte Nation habe eine Verpflichtung, sich für Menschen einzusetzen, die unter einem brutalen Militärregime litten, sagte Bush. Auch Japan rief die Militärjunta zu Gewaltverzicht auf. "Wir erwarten, dass die Situation durch Dialog gelöst wird", sagte Regierungssprecher Nobutaka Machimura in Tokio.

    Straße mit Gewalt geräumt

    Militär und Polizei räumten am Donnerstag in Rangun eine der großen Straßen in der Nähe der abgeschirmten Sule-Pagode, einem der Zentren des friedlichen Widerstands buddhistischer Mönche. Dort hatten sich erneut rund 10.000 Demonstranten versammelt und gegen das seit 45 Jahren herrschende Militärregime aufbegehrt. Unter ihnen waren nur noch wenige Mönche. Die Demonstranten flüchteten, als das Militär über Lautsprecher ultimativ mit "extremen Aktionen" drohte. Schon am Mittwoch waren nach unbestätigten Berichten bis zu acht Menschen in den Straßen Ranguns ums Leben gekommen.

    Sturm auf Klöster
    Zur Unterbindung weiterer Proteste hatten birmanische Soldaten bereits in der Nacht mehrere Klöster in der Hafenstadt Rangun gestürmt und mehr als 100 Mönche festgenommen. Augenzeugen berichteten, die Mönche seien geschlagen worden und schreiend aus den Klöstern abtransportiert worden. In der Nähe des Ngwe-Kyar-Yan-Klosters griffen etwa 1000 empörte Dorfbewohner einen Militärlaster mit Steinen an. Sie wurden mit Tränengas in die Flucht geschlagen. Die in Birma tief verehrten Mönche waren bislang die Speerspitze der größten Massenproteste seit Niederschlagung der Demokratiebewegung im Jahr 1988.

    Quelle: http://onnachrichten.t-online.de/c/1.../12523654.html

  5. #84
    Avatar von Thaibär

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    470

    Re: Es gärt in Myanmar

    Traurig, der Aufstand scheint von der ....junta gebodigt zu sein. Scheinbar waren heute nur noch wenige Mönche auf der Strasse.

    Die internationale Gemeinschaft gibt bloss ein paar Belanglosigkeiten von sich. Der Hirnamputierte in Washington weiss wohl nicht mal, wo Burma liegt. Mandalay ist für ihn höchstens ein Begriff weil ein Luxushotel in Las Vegas diesen Namen trägt.

    Solange keine wesentlichen wirtschaftlichen Interessen im Spiel sind, wird das Verbrecherische Militärpack weiter wüten dürfen, zu Lasten der armen Bevölkerung, eine Schande!!

  6. #85
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Es gärt in Myanmar

    Sie erschiessen wirklich die eigene Bevoelkerung.

    http://de.news.yahoo.com/dpa2/200709...491c7f2_1.html

    Wie kaputt muss man sein im Kopp, um sowas ueberhaupt machen zu koennen?
    Und wann hoert dieser Wahnsinn endlich auf in der Welt?

    Habe gestern mit einem thailaendischen Freund telefoniert, er ist an der Grenze zu Birma stationiert. Seine Truppe wurde in erhoehte Alarmbereitschaft versetzt. Sie rechnen mit einem Ansturm von Fluechtlingen, ausgeloest durch die Hatz der Birmesen auf Regiemgegner.

    Und er hoerte sich ueberhaupt nicht entspannt an...

    Chock dii, hello_farang

  7. #86
    Avatar von singhafreund

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    137

    Re: Es gärt in Myanmar

    @Thaibär
    Ich sehe das leider genauso.Ausser leerem Geschwätz von Politikern weltweit kommt gar nichts.Die Chinesen blockieren natürlich in der UN und der Cowboy in Washington möchte sich nur wieder ins Bild setzten.Der hat sicher keinen Schimmer wo Burma überhaupt liegt.Die einzige Möglichkeit wäre die nächste Olympiade in China zu boykottieren und China unter Druck zu setzen.

  8. #87
    Avatar von Sammy33

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    893

    Re: Es gärt in Myanmar

    Cowboy in Washington
    Sorry , der Cowboy aus Washington ist genauso eine Marionette der Wirtschaft wie unsere Politer.
    Und wenn die nichts verdienen können, wird auch eingeschritten!!
    So sieht leider die Realität aus.

    Sammy

  9. #88
    Avatar von tira

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    17.260

    Re: Es gärt in Myanmar

    Zitat Zitat von Sammy33",p="529375
    eine Marionette der Wirtschaft wie unsere Politer.
    Und wenn die nichts verdienen können, wird auch nicht eingeschritten!!....
    iss auch meine meinung, das kapital bestimmt mithin die rules.

    gruss

  10. #89
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Es gärt in Myanmar

    Vor der Botschaft von Myanmar in Berlin wurde ein "Free Birma" auf den Buergersteig gesprueht. Die Polzei ermittelt nun gegen unbekannt wegen Sachbeschaedigung...

    Wenn es unseren Politikern wirlich so wichtig waere mit der Einhaltung von grundlegenden Menschenrechten, dann wuerde sowas nicht weiter verfolgt. Was hat Birma, was ich noch nicht kenne? Sind da Oelvorkommen, Gaslager, oder sowas? Wieso kuschen alle vor China? Lasst die olympischen Spiele ausfallen, dem Regiem traue ich eh keinen fussbreit ueber den Weg, siehe Tibet. Ohne die Chinesen wuerde es keine seit 45 Jahren stark im Sattel sitzende Regierung in Birma geben.

    Chock dii, hello_farang
    (der es sich bestimmt gerade mit einem weiteren Land verscherzt hat)

  11. #90
    Avatar von Otto-Nongkhai

    Registriert seit
    05.11.2002
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    12.292

    Re: Es gärt in Myanmar

    Wieso kuschen alle vor China?
    Deutschland ist ein Exportland und Mad in Germany ist in China heiss begehrt,auch die Techniker und Fachleute.

    Solange Birma in der Asian-Gemeinschaft ist,ist es ein anerkannter Staat in Asien und wie war es denn zur Roten Khmer Zeit,hat nicht auch Thailand mit den Masssenmoerdern gute Geschaefte gemacht.
    Geld wicht Blut weg!

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