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Es gärt in Myanmar

Erstellt von Rene, 20.09.2007, 20:25 Uhr · 175 Antworten · 7.394 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Es gärt in Myanmar

    Bin ja in China und denke an die Proteste in Peking auf dem Platz des Himmlichen Friedens,wo es viele Tote gab.

    Die Moenche gehen nach dem Motto,jetzt oder nie,aber Birma ist nicht die ehemalige DDR.

    Was China im Hintergrund betreibt weiss keiner,die haben ja die Hand im Spiel bei Laendern wie Laos und Myrnma und gerade Myrnma hat gute Bodenschaetze.
    PS.Myrnma fehlt mir noch auf der Reiseliste!

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Es gärt in Myanmar

    Zitat Zitat von antibes",p="527981
    wird eher auf die duldung der erschliessung anderer resourcen durch die usa, wie iran, rauslaufen.
    Das ist ja in etwa meine Rede bloss ohne Schnörkel

    Zitat Zitat von Armin",p="528150
    Die USA haben ja auch nie aufgehört die Finger in SOA drin zu haben. Habt ihr vor ein paar Monaten die versehentlich an die Öffentlichkeit gratenen versuchten (?) Waffenverschiebungen der Hmongs in Amerika (ehemalige Mitstreiter des CIA während des Vietnamkrieges) über Thailand nach Laos mitbekommen. Angeblich um die Laotische Regierung zu stürzen.
    Vielleicht nicht ganz um die Laotische Regierung zu Stürzen, aber in weitestgehend unbekannter "geheimer Mission"... waren sie sicherlich!

    The federal charges allege that members of the group inspected weapons, including AK-47s, smoke grenades, and Stinger missiles, with the intent of purchasing them and smuggling them into Thailand in June 2007 where they were intended to be used by Hmong resistance forces in Laos. The one non-Hmong person of the nine arrested, Harrison Jack, a 1968 West Point graduate and retired Army infantry officer, allegedly attempted to recruit Special Operations veterans to act as mercenaries. Quelle

    Allerdings widerspricht sich eine "Cooperation" , bzw. ein Einsatz der US über Hmongverbündete recht eindeutig mit der rezenten "Busch Politik"; und auch die Thaipolitik ist in dieser Frage etwas "mysteriös"...

    For the time being, countries willing to resettle the refugees are hindered to proceed with immigration and settlement procedures because the Thai administration does not grant them access to the refugees. Plans to resettle additional Hmong refugees in the U.S. have been complicated by provisions of President Bush´s Patriot Act and Real ID Act, under which Hmong veterans of the Secret War, who fought on the side of the United States, [highlight=yellow:b9405261a5]are classified as terrorists[/highlight:b9405261a5] because of their historical involvement in armed conflict.

    Letzter Stand, dieses Jahres in Sachen Hmong in USA: Multiple protest rallies in support of the suspects designed to raise awareness of the genocide of Hmong peoples in the jungles of Laos have taken place in California, Minnesota, and Wisconsin, (in den Staaaten leben 275,000 Hmong!) and several of Vang´s high-level supporters in the U.S. have criticized the California court that issued the arrest warrant, arguing that Vang is a historically important American ally and a currently valued leader of U.S. and foreign-based Hmong. However, calls for Californian Republican Governor Arnold Schwarzenegger and President George W. Bush to pardon the defendants have yet to be answered, presumably pending a conclusion of the large and still-ongoing federal investigation. Quelle

    Über den Aufenthalt von Hmong in Myanmar gibt es nicht einmal Schätzzahlen, nur eine unbekannte Dunkelziffer. Es ist aber bekannt dass alle "Bergvölker und nicht Myanmar Ethnien" von der Militärregierung eingeschüchtert, unterdrückt, verfolgt und bekämpft (teilweise beschossen und ermordet) werden. Ein Grossteil sind tatsächlich Widerstandskämpfer und "zirkulieren" zwischen der Thai- und der Myanmarseite hin und her.

  4. #33
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Es gärt in Myanmar

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="528165
    [Es ist aber bekannt dass alle "Bergvölker und nicht Myanmar Ethnien" von der Militärregierung eingeschüchtert, unterdrückt, verfolgt und bekämpft (teilweise beschossen und ermordet) werden. Ein Grossteil sind tatsächlich Widerstandskämpfer und "zirkulieren" zwischen der Thai- und der Myanmarseite hin und her.
    Ist doch in Laos genauso.die Anschlaege werden immer den Bergvoelkern zugeschoben,die ja mit Amerika sympatisieren.
    Lao Maeo und sie Schwarzen Thais haben keinen leichten stant.

  5. #34
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Es gärt in Myanmar

    Zitat Zitat von Otto-Nongkhai",p="528167
    Ist doch in Laos genauso.die Anschlaege werden immer den Bergvoelkern zugeschoben,die ja mit Amerika sympatisieren.
    Naja, "zugeschoben"..., es ist tatsächlich ein ständiger Widerstandskrieg - den brauch man den Hmong ja im Grunde nicht zuzuschieben. Diesen seit Jahrzehnten unterdrückten ("sporadisch" politisch verfolgt und ermordeten) ethnischen Minoritäten Die "Schuld" am ständigen Konflikt zuschieben das ist tatsächlich (ebenso in Laos wie in Myanmar) eine Frechheit und letztendlich pervers.

  6. #35
    Avatar von Samuianer

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    Re: Es gärt in Myanmar

    China wird sich vor 2008 keine Blutflecken auf die Weste schmieren lassen, das wuerde die Moeglichkeit sich zur Olympiade als "Fair-Worldplayer" zu repraesentieren stark einschraenken!

    Es sieht auch nicht so aus als wuerden die Machthaber die Freundschaft mit dem "grossen Bruder" riskieren wollen.

    Politisches Schachspiel, wie gehabt.

    Die Ausbeute von Bodenschaetzen, Gas und die massive Abholzung der Baumbestaende in Nord-und Nordost Myanmar duerfte von der politischen Fuehrung unabhaengig sein.

    China ist massgeblich an dem Ausbau der Infrastruktur in Myanmar beteiligt.

    Es heisst chinesische "Diplomaten" empfehlen der "Regierung", die demoratischen Strukturen zu verbessern!

    Das meiste wird eh' hinter verschlossenen Tueren verhandelt werden.

    45 Jahre ist 'ne lange Zeit....

  7. #36
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Es gärt in Myanmar

    China wird vieleicht ale Retter auftreten,der eine Loesung der Probleme in der Tasche hat.
    Hat sich ja schon genug blamiert,wegen den Protesten in Richtung Germany,wegen dem Besuch des D.Lamas.

    China gibt kein Land frei,weder Tibet noch Taiwan,da werden die Burmesen auch keine Freiheiten bekommen.

  8. #37
    Avatar von Dieter1

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    Re: Es gärt in Myanmar

    Zitat Zitat von Armin",p="528150
    Aber gerade Irak erfordert eine Ablenkung und wenn dort die Truppen wirklich abgezogen werden, gibt es ja viele Arbeitslose.
    Das ist nicht Dein Ernst oder? US Soldaten sind Berufssoldaten, die werden nicht arbeitslos, wenn mal nicht geschossen wird. Das ist ja eine an Naivitaet kaum zu ueberbietende Weltsicht.

  9. #38
    Avatar von Samuianer

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    Re: Es gärt in Myanmar

    es geht los...".... Polizei knueppelt Demonstranten nieder!"

    Quelle:
    http://www.zeit.de/news/artikel/2007/09/26/2387586.xml

  10. #39
    Avatar von DisainaM

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    Re: Es gärt in Myanmar

    Das Problem in Burma,
    eine jetzt gezeigte Schwäche der Militärs öffnet eine Menge gährende Konflikte,

    nicht zuletzt in den 1962 einmarschierten Nachbarland,
    den Vereinigten Shan Staaten.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Shan-Staat

    Solange die Wah weiterhin in der Yabaa-Herstellung von dem Militär in Ruhe gelassen werden, wofür diese einen Teil bekommen, wird dieser brüchige Frieden weiter bestehen.

    Was die Vertreibung der Karen nach Thailand angeht,
    je nach dem, wiegroß die Edelholznachfrage aus Burma ist, werden weitere Räumungen wieder wahrscheinlich werden.

    Ein Vorgehen, mit aller Härte gegen die Mönche,
    ist zwar wichtig, doch wäre es wünschenwert,
    wenn dies ohne Blutvergiessen passiert.
    Nichts würde die Weltgemeinschaft mehr aufbringen, als ein paar hundert zusammengeschossende Mönche,
    dies wird auch den Militärs klar sein, drum kann man hoffen, dass sie genügend Reizgas in ihren Lagern haben,
    um ohne Schusswaffen die geforderte Härte zu zeigen.

  11. #40
    Avatar von Dieter1

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    Re: Es gärt in Myanmar

    Disi, versteh ich Dich richtig, Du symphatisierst mit der Junta und propagierst einen robusten Einsatz der Militaers??

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