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Eine Million Thais vom Schulbesuch ausgeschlossen

Erstellt von jai po, 11.05.2008, 15:54 Uhr · 49 Antworten · 2.382 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Ruedi

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    Re: Eine Million Thais vom Schulbesuch ausgeschlossen

    @ffm
    sicher hast du keine Kinder die in Thailand zur Schule gehen .

    Sehr häufiger Fall:
    Alleinerziehende Mutter , mit 1-3 Kindern(Papas abgehauenn) , Verdienst <6000 B .
    Die Grundschule ist meistens recht nah am Wohnort , und günstig : keine grossen Nebenkosten .
    Nach dem 6. oder 9. Schuljahr steht ein Schulwechsel an . Die höhere Schule ist meistens weiter weg .
    Wegkosten zB 2x35B . Mittagsverpflegung 30 B . Macht 100 B pro Tag und Kind . Also so ca 2000 B pro Monat . Jede Woche irgewelche Schulmaterialien für 50-300 B .
    Dass solche Nebenkosten Probleme geben bei niederen Einkommen dürfte klar sein .

    @ffm
    du wirst kaum einen Falang mit Kindern finden , der das TH Schulsystem gut findet . Die Qualität der Lehrer , ist meistens sehr mangelhaft .
    Nicht die Leistung wird bepunktet , sondern wie gut man Schleimen kann , und die Anwesenheit bei irgendeiner Veranstaltung .

  2.  
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  3. #42
    Avatar von soulshine22

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    Re: Eine Million Thais vom Schulbesuch ausgeschlossen

    Ja ruedi, hast vollkommen recht.

    Hab gerade was gelesen, dass die staatl. Pfandleihe jetzt zu Schulbeginn Rekordumsatz macht. Hauptsächlich Gold wird abgeliefert.

  4. #43
    Avatar von simon

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    Re: Eine Million Thais vom Schulbesuch ausgeschlossen

    Die Universitäten sind, mit einigen berühmten Ausnahmen evt, auch ziemlich grottig. Selbst renomiertere Unis wie die Chiang Mai University, wo HRH Princess Maha Chakri Sirindhorn persönlich die Graduation Papers überreicht, ist die Qualität der Bachelor bestenfalls in etwa unserem Abitur gleichzusetzen.

  5. #44
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Eine Million Thais vom Schulbesuch ausgeschlossen

    Zitat Zitat von ffm",p="591682
    [...] Thailand Schulen bereiten nun mal 80% ihrer Schüler auf einfachste Tätigkeiten in Fabriken, im Handel und im Dienstleistungsbereich vor. Da darf man durchaus etwas minderbemittelt sein, aber man muss sich gut benehmen können und Respekt vor den Vorgesetzten (und Kunden) haben.[...]
    Bissken blöd kann er/sie sein, Hauptsache nett?

    Ich bitte dich, das ist doch lediglich eigenes Schönreden des schulischen Defizites.

  6. #45
    Avatar von Silom

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    Re: Eine Million Thais vom Schulbesuch ausgeschlossen

    Zitat Zitat von simon",p="591761
    Selbst renomiertere Unis wie die Chiang Mai University, wo HRH Princess Maha Chakri Sirindhorn persönlich die Graduation Papers überreicht...
    Ist gar nicht so selten, daß die Urkunden vom Königshaus überreicht werden.


    Viel schlimmer für mich, @ffm sprach es schon an, die unterwürfige Haltung gegenüber der Lehrer. Lehrt ein Lehrer den größten Unfug, wird dieser nie in Frage gestellt.

    Ein paar Beispiele:

    Der Mond leuchtet!!(Dieses Phänomen wird sogar in Lehrbüchern wiedergegeben)

    Nur "schwarz" schützt die Haut vor dem dunkel werden. Also gibt es keine weissen Jacken, sondern nur dunkle.

    Englische Aussprache, sofern vorhanden, mir stellen sich die Nackenhaare auf (und das will was heissen)

    mau = mouth oder mouse
    fai = fine oder five oder auch file
    miu = Brust, nicht aber chest/breast oder milk

    wie Pommes heissen brauche ich wohl nicht erläutern.


    Beim Versuch die Aussprache etwas zu verbessern, erntet man nur ein Lächeln und 5 Minuten später die gleichen Fehler.


    Suvarnabhumi ist kein Amphoe im Changwat Yasoton, sondern nur der Bangkoker Flughafen, usw.


    Diese Schüler erreichen oft den Highschoolabschluß und bereiten sich auf das Studium vor, dessen Qualität oft den Schulen identsich ist.

    Diese wiederum könnten die nächste Generation unterrichten, usw.

  7. #46
    Avatar von Claude

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    Re: Eine Million Thais vom Schulbesuch ausgeschlossen

    Also es wird schon langsam besser, zumindest nach meiner Beobachtung.
    Die Textbücher sind relativ modern, Grundschulrechnen ist auf einem anständigen Niveau. Letztlich gibt es große Unterschiede von Schule zu Schule und von Lehrer zu Lehrer (wie in D!).
    Letztlich liegt vieles auch an den Eltern und deren Bereitschaft, ihr Kind zu unterstützen und den Wert von Bildung zu vermitteln. Damit sind 80 % der Thais überfordert, aber scheinbar nur sehr wenige Thai-Chinesen.
    Andererseits:
    Cousin der in Nakhon irgendwo auf der Uni Elektronik studiert kann auf Satz keinen Satz von sich geben. Ich verstehe das nicht, die Nachbarländer Malysia, Laos, Vietnam sind da anscheinend viel fitter..

  8. #47
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Eine Million Thais vom Schulbesuch ausgeschlossen

    Im Grunde sind alle diese Phänomene von "unmöglicher Aussprache und Akzent" sowie katastrophalen Rechenkünsten über "Geografie schwach", bis hin zu minimalem Allgemeinwissen wo du auch gegen zehn Thais jedes Mal bei Trivial Pursuit gewinnst, - eigentlich sehr interessant.

    Ich urteile nicht über diese beobachteten "Mängel" oder beschönige sie, sondern versuche stets zu verstehen, wie in dieser Problematik was zusammenhängt.

    Beispiel:

    Zitat Zitat von Claude",p="591680
    Zitat Zitat von Silom",p="591270
    Rechenaufgaben ein Abenteuer. Liegt das Ergebnis höher als 10 (10 Finger), schon errechnen die Schüler die utopischten Ergebnisse.
    Entspricht meiner Erfahrung hier im täglichen Leben. Mich wundert es, dass die Thais eine sehr hohe soziale Kompetenz haben und sehr geschickt sind aber dem Begriff "Logik" größtenteils unzugänglich sind.
    Mit Logik hat Kopfrechnen (im Grunde Basisarithmetik) nicht sonderlich viel zu tun. Hierbei muss man als erstes die Regeln von dem was man Zahlentheorie nennt, - kennen- verstehen- und anwenden lernen. Danach erst ist die Fähigkeit abstrakt visualisieren zu können, (natürlich Zahlen in diesem Fall) entscheidend ob man eher gut- oder weniger gut darin ist. Am Ende ist sehr wenig Logik zum Kopfrechnen verlangt, die kommt tatsächlich erst bei der höheren Mathematik oder Physik zum tragen, wo zusätzlich mehrere relative Parameter miteinander kombiniert werden müssen.

    Die "Logik der Thais" wird aber auch an anderer Stelle von vielen Farangs (eigentlich auch zu unrecht) angezweifelt. Bei weniger abstrakten- und eher praktischen Aufgaben, hapert es oft ebenso an einer guten Vorstellungsgabe - aber vor allem an Allgemein- und Grundwissen. Und es ist tatsächlich auch hier so, dass die besagte "Logik" deshalb nicht erst zum Tragen kommt!

    Im Grunde ist es also ein Mangel an Logik, zu denken Thais hätten keine Logik! Farang hat ja durch die Bank mehr Allgemein- und Grundwissen sowie (ich schätze einmal) bessere- und vor allem besser trainierte Fähigkeiten abstrakt zu visualisieren und zu denken. Folglich fehlt es eigntlich nur ihm bei derartigen Überlegungen an der Fähigkeit logisch denken zu können

    Die tatsächlich "ohrenscheinigen" Schwierigkeiten der Thais bei Fremdsprachen und deren Aussprache, - ist wiederum ein etwas grösseres Mysterium.

    Beim Erlernen und vor allem bei der guten Aussprache einer Fremdsprache sind ja auch mehrere Fähigkeiten verlangt. Zum einen die Fähigkeit ein Grundvokabular zu assimilieren, das nach Möglichkeit nach und nach erweitert wird. Zum anderen das Verständnis- und die praktische Anwendung einer (manchmal recht komplexen) Grammatik. Dann folgen noch die praktische Satzbildung mitsamt korrekter Syntax. Die Aussprache an sich ist eigentlich etwas Separates, denn hier ist eine ganz andere Fähigkeit verlangt: nämlich die Kombination eines guten Ohrs mit dem Talent zur Imitation (was nicht gleichbedeutend ist). Aber erstaunlicherweise stellen sich Thais (nicht zuletzt wegen ihrer eignen tonalen Sprache und dem weiterverbreiteten Talent zur Musikalität) hierbei als recht begabt heraus. Aber seltsamerweise ist dies besonders bei Sängern (oder Künstlern) der Fall. Ein "Song" ist ein Song, den mag ich und den möchte ich so- und im Original wiedergeben können. Eine andere Sprache ist was Fremdes, und das "soll es auch bleiben".

    Ein Indiz hierzu ist z.B. der Vergleich mit Franzosen, die ein mindestens ebenso grosses Problem mit (bei der Aussprache von) Fremdsprachen haben. Da mutiert auch so manches englische Wort schnell und ungeniert zu etwas "französischerem" bevor's in den Wortschatz aufgenommen wird. Da wird der Punk zum Pönk, und der Monk zum Mönk! Alles Fremde ist auch für den Franzosen irgendwo suspekt - ergo ist eine Fremdsprache perfekt zu beherrschen irgendwo gleichbedeutend mit Identitätsverlust.

    Aber auch die Deutschen tun sich z.B. eher schwer mit dem Französischen, und vis versa - das wird auch für die Meisten in alle Ewigkeiten etwas fremdes, exotisches und bereits an der Basis eher kurioses und unbezähmbares bleiben... denn da prallen immer noch Welten aufeinander!

    Mit dem erlernen von Thai ist das auch nicht viel anders, und auch hier scheint der gute Wille bei weitem nicht auszureichen...

    Die Chinesen sind in dieser Frage wieder ein Kapitel für sich. Die haben's wirklich drauf, die fangen einen Satz in gutem Englisch an und sprechen ihn spontan und ungeniert (wie sie sind) in Mandarin zu Ende! Das nenne ich gekonntes Code Switching!

    Ergo Sum, spiegeln sich bei den allgemeinen Sprachkenntnissen und den entsprechenden "Lernfähigkeiten" von Nationen ganz eindeutig ihre Einstellung zur Fremde und zu "Fremdem" wieder. Bzw. kann man insgeheim auch erkennen, wie ausgeprägt das ist was man allgemein als "Nationalismus" und nationale Identität bezeichnet... (bitte nicht Vergessen: eine Identität muss nicht unbedingt national geprägt sein).

    Ergo Sum: diese kopmplexe Problematik offen oder unterschwellig auf einen Mangel an Logik (oder etwa Intelligenz) zu schieben, oder zu reduzieren, das wäre doch ein wenig zu einfach, oder? Wäre es nicht irgendwo auch ein Verhalten, das auf recht gute rhetorischen Fähigkeiten, aber insgeheim auf den eigenen Mangel an Logik und Intelligenz -hindeuten?! Etwa eine sogenannte Projektion?

    Ich denke die meisten Thais wollen eine Fremdsprache gar nicht korrekt und akzentfrei lernen oder sprechen. Es ist eine Frage der "Attitüde", der Einstellung, sprich Mentalität. Sie wollen auch die Welt (die Gegografie) nicht aus dem FF kennen, - wozu auch. Mangelnde Fähigkeiten (oder mangelndes Training) abstrakt zu visualisieren und zu denken benachteiligen sie scheinbar sehr beim Kopfrechen und manchen anderen Rechenaufgaben - das scheint eher nicht am guten Willen zu liegen!

  9. #48
    Avatar von Claude

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    Re: Eine Million Thais vom Schulbesuch ausgeschlossen

    Luc,

    das war sehr einfühlsam und in vieler Hinsicht lehrreich, danke!
    "Logik" ist für mich Erkennen von Ursache und Wirkung und daraus Konsequenzen ziehen. Vielleicht beschreibst Du das anders.
    Logik ist z.B.: Mein Kind ist dick weil es sich schlecht ernährt und sich zu wenig bewegt. Das muss ich durch Erziehung ändern.
    Die "Thai-Logik" sieht oftmals so aus: "Mein Kind isst gerne."
    Und damit ist Schluss. Eine Kausalität und eine Schlussfolgerung wird (oftmals) verneint, in den meisten schwierigen Fragen, da das alles beherrschende Ziel ist: Tritt keinem auf die Füsse.
    Ich könnte viele andere (teils ärgerliche, teils belustigende) Beispiele nennen, wo -aus Angst vor Konsequenzen- jeglicher logische Sachverhalt total negligiert wird.

  10. #49
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Eine Million Thais vom Schulbesuch ausgeschlossen

    Salut Claude,

    Zitat Zitat von Claude",p="592059
    "Logik" ist für mich Erkennen von Ursache und Wirkung und daraus Konsequenzen ziehen. Vielleicht beschreibst Du das anders.
    Ist "Logik" nicht eh ein leicht dehnbarer Begriff?

    Also "Wiki" meint, und das ist auch die Originalbedeutung aus dem Griechischen, dass Logik die Lehre des vernünftigen (Schluss-)Folgerns sei.
    Und das ist für mich auch die allgemeingütige Bedeutung. Ursache und Wirkung erkennen und daraus vernünftig Sachlussfolgerns, ist aber so gesehen nur ein Teilbereich des logischen Handelns. Nun, letztendlich meinen wir wohl das Selbe.

    Zitat Zitat von Claude",p="592059
    Logik ist z.B.: Mein Kind ist dick weil es sich schlecht ernährt und sich zu wenig bewegt. Das muss ich durch Erziehung ändern.
    Die "Thai-Logik" sieht oftmals so aus: "Mein Kind isst gerne."
    Und damit ist Schluss.
    Deine Schussfolgerung und die von Dir geschilderte Thaiversion (die vielleicht leicht Klischeehaft- , und doch nicht ganz unzutreffend sein dürfte) entsprechen beide nicht unbedingt meiner Logik.

    Ich würde z.B. eine psychosomatische (eventuell post-traumatische) Essstörung oder eine Drüsenfehlfunktion (z.B Schilddrüse), erst einmal ausschliessen, bevor ich übereilt erzieherisch eingreifen würde...

    Also, eine "vernünftige" Schlussfolgerung, sowie das darauf folgende Reagieren kann man immer nur dann erwarten, wenn man das wirklich nötige Grundwissen in einem bestimmten Fall auch hat. Und ich meine das ist gar nicht ohne... denn wie oft wird eine falsche Logik durch eine scheinbar bessere- und doch nicht ganz zutreffende Logik ersetzt!? Wie viele Situationen gibt es im Leben, bei denen man zwar glaubt Ahnung und Grundwissen zu haben, - aber dann doch später eines Besseren belehrt wird? Der Spruch "ich habe ein fundiertes Wissen über Schweine,- da ich bereits sehr viele Schnitzel gegessen habe!" wirkt zwar recht karikaturhaft, ist aber sehr oft die tatsächliche Basis, die für eine "bessere" Logik, herangezogen wird.

    Setzt Jemand zudem andere Prioritäten und nimmt dadurch eine ganz andere Perspektive ein, - dann ändert sich das was wir hier vernünftiges Schlussfolgern, oder Logik nennen, natürlich grundlegend.

    Zitat Zitat von Claude",p="592059
    Eine Kausalität und eine Schlussfolgerung wird (oftmals) verneint, in den meisten schwierigen Fragen, da das alles beherrschende Ziel ist: Tritt keinem auf die Füsse.
    Ich könnte viele andere (teils ärgerliche, teils belustigende) Beispiele nennen, wo -aus Angst vor Konsequenzen- jeglicher logische Sachverhalt total negligiert wird.
    Ist es die Angst vor Konsequenzen, oder ist es das Wissen um die mögliche Tragweite mancher Handlungsweisen, die auch hier zu einer ganz anderen Logik führt? Ich weiß es nicht, denke aber dass es eine Mischung von Beidem ist. Ich rede hier natürlich nicht von Karma, sondern viel eher von weltlichen Beweggründen.

    Es ist auch eine Frage des etablierten sozialen Kodex der aus gutem Grund in beiden Kulturen sehr verschieden- aber eben so wenig spontan zu ändern oder zu negligieren ist. Denn es ist tatsächlich so, dass man sich in "unserer" Kultur viel weiter aus dem Fenster lehnen kann, bzw. verwegener und mitunter aggressiver an Probleme herangehen kann, ohne gleich in den Lauf einer Pistole zu blicken, oder eine Familienfehde über drei bis vier Generationen anzuzetteln... um es einmal grob- aber leichtverständlich auszudrücken.

    Schlussendlich, sind diese typischen Verhaltensweisen des "Umgehens von Problemen", da ein Lösungsversuch tatsächlich oft zu einer Verschlimmerung- und nicht zu einer Klärung führt, - ja auch eine adäquate logische Schlussfolgerung und Konsequenz...

    Letztendlich frage ich mich manchmal ob "wir" die Probleme tatsächlich dadurch lösen, dass wir uns ihnen öfters (meist in eigennütziger Weise) "stellen" - oder schlimmer, das unverdiente (nach)Tragen haben? Auch wenn wir mittlerweile besser gelernt haben zu streiten ohne dass es Tote und Verletzte gibt - sind Konflikte und Meinungsverschiedenheiten denn tatsächlich beigelegt und sind Missverständnisse wirklich ausgeräumt und ad acta gelegt, - nur weil wir darüber geredet haben? Kann es nicht auch sein dass die Konflikte die dazu bestimmt waren sich zu lösen- sich auch von selbst-, oder anders gelöst hätten? Und die, die einfach eine Sauerei waren, auch eine Sauerei geblieben wären und bleiben (sollten)...?

    Und was tun wir letztendlich? Wir bleiben entweder stur, oder lassen uns anlässlich eines "Klärungsversuchs" bequatschen und weichklopfen... verlieren mit etwas Glück im Laufe vieler solcher "Operationen" unseren Stolz und unser Rückgrad.

    Ich erinnere mich da an einen Fall der Jahre zurückliegt, wo ich die "Problemlösung" und die Diskussionen "nach Thaimanier" ganz einfach abgelehnt habe. Ein Architekt in Luxemburg, der zuviel Geld nachgezahlt haben wollte und sich (während meiner Abwesenheit- sprich Aufenthalt in Thailand) das Geld dadurch eingeheimst hatte, dass er ein Familienmitglied dazu bequatscht- und dazu veranlasst hat, es ihm auszuhändigen.

    Anschliessend wollte er mit mir "darüber reden"- aber sich im Grunde nur ein gutes Gewissen für die unkoschere "rechtmässige" Nachzahlung erarbeiten. Pustekuchen - es waren nur zwei mögliche Ausgänge zu erwarten: 1. ich wäre im Laufe der 'Problemlösung' noch saurer wegen seiner Unverschämtheit geworden und hätte womöglich etwas ungewolltes gesagt oder getan. 2. Er hätte sein Gewissen beruhigt und mich dahingehend weichgeklopft, dass ich irgendwie mit seiner Unverschämtheit "einverstanden" gewesen wäre. Oder zumindest dazu bereit gewesen wäre, ihm diesen Eindruck zu vermitteln :-)

    Hol mich der dreiköpfige Sumpfgeist - alles Quatsch, er war zu gierig und zu verwegen, letztlich verdammt unverschämt - und das Familienmitglied und ich waren die Dummen dabei. Er muss mit seinem Charakter und dem schlechten Gewissen (zumindest eine zeitlang) leben und ich, ich muss zusehen dass mir so etwas wenn möglich nie wieder passiert. Punkt.

  11. #50
    Avatar von Silom

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    Re: Eine Million Thais vom Schulbesuch ausgeschlossen

    Fand den Bericht von MR_Luk,

    sehr nach Thaistyle geschrieben.

    Richtig wenn der Thai keinen Bezug zum Ausland haben (auch ausländische Firmen) und seine 08/15 Arbeit (Blumenverkauf o.ä. in einem Restaurant) nachgehen möchte, JA, warum sollte er seine Einstellung ändern.

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