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Diskussion --> Thailand - Flut 2011

Erstellt von antibes, 06.10.2011, 12:08 Uhr · 836 Antworten · 48.731 Aufrufe

  1. #121
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von J-M-F Beitrag anzeigen
    wurde doch von Bukeo ständig erledigt, dass das Hochwasserproblem nur an der PT liegt oder zu Dems Zeit alles richtig gemacht wurde.

    und Schau einmal, seit dem ein Bukeo nicht mehr solchen Mist postet (wo ist der eigentlich, abgesoffen?) gibt es so gut wie keine Politisierung mehr.

    Da wurde schon Jahrzehnte rumgeschludert, dass verbessern keine Dems oder PTs in einer Amtszeit.

    Die Dems haben auch fleissig mit rumgeschludert wie alle anderen auch.

    Aktuelles Beispiel gefällig? der Raphipat Kanal ist seit dem letzten Hochwasser kapput und nun läuft die Brühe von dort in die Stadt.
    das Problem ist, das nun auch die Bevölkerung kein Vertrauen in Yingluck mehr hat. Ich habe heute ein Meeting mit Yingluck im TV mitverfolgt. Nur mehr peinlich.
    Da erklärte ein Experte ihr anhand eines Planes alles - sie nur unsicher: ka, ka, ka, ka - dann wollte sie was fragen, wurde überhört oder bewusst ignoriert und weiter gings mit ka, ka, ka....
    Dabei guckte sie auf den Plan, wieder hinter sich, wieder zum experten und wieder, ka, ka, ka....

    Das Hochwasser-Problem selbst liegt nicht bei der PT - das sollte ja klar sein. Aber die PT ist nun mal die Partei, die sicherlich niemals den König um Rat fragen wird, die DP schon. Er ist der einzige, der das gesamte Bewässerungsproblem in Thailand kennt und auch weiss, wie man es lösen bzw. abmildern kann.

    Er hat schon seinerzeit Thaksin Hilfe bei einem Dammbau angeboten, Thaksin hat lieber den Staudamm aufgegeben, als die Hile anzunehmen.
    Auch die Armee wurde diesmal sehr spät um Hilfe gebeten, Abhisit war da schneller. Auch beunruhigt es die Bevölkerung, wenn der Katastrophenschutz-Chef ins Ausland flüchtet und die PM Reisen unternimmt, während zuhause alles absäuft. Auch ihr Ratschlag, fest weinen - dann geht hilft das ungemein - dürfte die Thais verärgert haben.

    Soll sie nun ausbaden, der liebe Klon.

  2.  
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  3. #122
    Avatar von phi mee

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    7.491
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Waere Abhisit noch im Amt, nicht wenige hier wuerden schreien er sei schuld dass es geregnet hat.

    strike und jmf allen voran.
    Aber Dieter, es ist doch offensichtlich, dass auf die erneute erfolgreiche Wiederwahl eines Mitglieds der Shinwanatra Sippschaft als Bestrafung umgehend eine Sinflut folgte. Darum bleibt Zentralbangkok ja auch verschont.

  4. #123
    Avatar von strike

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    Nein, kein DP-Bashing.
    Aber: auch ein PM Abhisit hatte ja "seine" Flut.
    Deswegen duerften die folgenden Fragen erlaubt sein.

    Welche konkreten Konsequenzen wurden denn danach gezogen?
    Wurden von der damaligen Regierung anschliessend Projekte ins Leben gerufen bzw. reanimiert?
    Wurde dieses Thema ueberhaupt hoeher priorisiert - oder genauso stiefmuetterlich behandelt wie von allen Vorgaengerregierungen?

    Fuer sachliche und nuechterne Antworten waere ich dankbar - selbst wenn es den Betroffenen rein gar nichts hilft.

  5. #124
    Avatar von Chak

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    16.496
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Auch das Wasser, das von Norden kommt kam zunaechst mal von "oben".

    Dein Statement zeigt ein geringes Verstaendnis der Zusammenhaenge.

    Stell doch mal einen fast vollen Wassereimer in den Regen und Du wirst sehen, er laeuft bald ueber.

    Irrelevant?
    Aber macht es dann noch einen Unterschied, ob das Wasser nun einen Meter hoch steht oder 1,10m?

  6. #125
    Avatar von Pitmacli

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    Exclamation Chak, Bangkok bekommt zwar vom Norden am meisten ab, aber wird eigentlich von allen

    Seiten ein bisschen zusätzlich gesegnet. Nun könnte auch Bangkok - mit doch recht grossem Prozentsatz an der gesamten Bevölkerung - völlig zu Recht argumentieren - behaltet eure Fluten für euch und sperrt sofort alle Fluchtmöglichkeiten - sie belästigen uns weit über unsere Auffangkapazitäten und wir sind überfordert damit. Oder wir bauen Wassertourbinen und treiben die Flut zurück...

    Und ohne Zweifel - die hinter uns liegenden Regenmengen haben auch Bangkok genügend versorgt, um ohne zusätzlichen Zuflüsse mit Wasser für die nächsten Monate eingedeckt zu sein.

    Wir haben es zur Zeit mit einem Ereignis zu tun, das jeglichen vernünftigen Rahmen übersteigt und auch zu Überforderungen führt. Ähnlich wie mit riesigen Flächenbränden in Australien - die werden dann zwangsläufig und etwas entfernt vom flammenden Inferno versucht zu stoppen mit riesigen Schneisen. Die davor, haben allen Grund, zu jammern und wehklagen, die dahinter sind dankbar, dass ihre Hütten nicht abbrennen, können dies dafür mit aktiver Hilfe demonstrieren an die Benachteiligten.

    Natürlich wäre es gerechter, dem Feuer freien Lauf zu lassen, damit alle gleichermassen betroffen werden. Wäre es aber auch tatsächlich intelligent?

    Ist doch absolut sekundär, warum und woher Bangkok zu ersaufen droht - ersäuft die ganze Stadt, wäre der Schaden um eine Vielfaches grösser als er bisher schon ist.
    Mit Pampas oder weniger wichtigen Gebieten hat das nichts zu tun, sondern mit vernünftiger Überlebungstaktik wie auch dem Bewusstsein, wo die einzige Infrastruktur zur Verfügung steht, um effektiv überall helfen und eingreifen zu können.

    Es herrscht nun mal ein Ausnahmezustand - da lässt sich nicht mehr streiten darüber - ob nun reichere oder ärmere Schichten benachteiligt werden - meiner Ansicht nach ist es und war es, von allen ungerechten Auswahlkriterien die vernünftigste zu wählen. Stell Dir das Chaos vor, müsste man plötzlich ganz Bangkok evakuiren... Ein Rattenschwanz an nicht mehr zu bewältigenden Problemen. Meinungen dürfen durchaus konträr bleiben, Realität dürfen darin aber auch ihren Platz beanspruchen.

  7. #126
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Aber macht es dann noch einen Unterschied, ob das Wasser nun einen Meter hoch steht oder 1,10m?
    Wenn der Deich 1,05 m hoch ist macht es sogar einen entscheidenden Unterschied.

    Aber wir reden hier ja nicht ueber ein paar Zentimeter. Du weist doch selbst wie es ausschaut wenn es einmal 1 Stunde wie aus der Schwallbrause schuettet.

  8. #127
    Avatar von J-M-F

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    Er hat schon seinerzeit Thaksin Hilfe bei einem Dammbau angeboten, Thaksin hat lieber den Staudamm aufgegeben, als die Hile anzunehmen.
    du weisst schon, dass gerade das zu viel Wasser aus Stauseen mit ein Problem für die Misere ist?

    man hat es in diesem Jahr (extra?) vergessen abzulassen. aber ich weiss ja, dass das nur Taxins schuld sein kann

  9. #128
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    das Problem ist, das nun auch die Bevölkerung kein Vertrauen in Yingluck mehr hat. Ich habe heute ein Meeting mit Yingluck im TV mitverfolgt. Nur mehr peinlich.
    Da erklärte ein Experte ihr anhand eines Planes alles - sie nur unsicher: ka, ka, ka, ka - dann wollte sie was fragen, wurde überhört oder bewusst ignoriert und weiter gings mit ka, ka, ka....
    Dabei guckte sie auf den Plan, wieder hinter sich, wieder zum experten und wieder, ka, ka, ka....

    Das Hochwasser-Problem selbst liegt nicht bei der PT - das sollte ja klar sein. Aber die PT ist nun mal die Partei, die sicherlich niemals den König um Rat fragen wird, die DP schon. Er ist der einzige, der das gesamte Bewässerungsproblem in Thailand kennt und auch weiss, wie man es lösen bzw. abmildern kann.

    Er hat schon seinerzeit Thaksin Hilfe bei einem Dammbau angeboten, Thaksin hat lieber den Staudamm aufgegeben, als die Hile anzunehmen.
    Auch die Armee wurde diesmal sehr spät um Hilfe gebeten, Abhisit war da schneller. Auch beunruhigt es die Bevölkerung, wenn der Katastrophenschutz-Chef ins Ausland flüchtet und die PM Reisen unternimmt, während zuhause alles absäuft. Auch ihr Ratschlag, fest weinen - dann geht hilft das ungemein - dürfte die Thais verärgert haben.

    Soll sie nun ausbaden, der liebe Klon.
    Der Demagoge ist wieder zurück. Warum haben sie Dich in KKC nicht dortbehalten ?
    War so schön unpolitisch ohne Dich....so sachlich, ohne Hetze.

    Bitte geh doch wieder...

  10. #129
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Nein, kein DP-Bashing.
    Aber: auch ein PM Abhisit hatte ja "seine" Flut.
    Deswegen duerften die folgenden Fragen erlaubt sein.

    Welche konkreten Konsequenzen wurden denn danach gezogen?
    Wurden von der damaligen Regierung anschliessend Projekte ins Leben gerufen bzw. reanimiert?
    Wurde dieses Thema ueberhaupt hoeher priorisiert - oder genauso stiefmuetterlich behandelt wie von allen Vorgaengerregierungen?

    Fuer sachliche und nuechterne Antworten waere ich dankbar - selbst wenn es den Betroffenen rein gar nichts hilft.

    In den vergangenen 4 Jahren wurden in Bangkok etwa 44 Milliarden THB (1.05 Milliarden Euro) in den Hochwasserschutz investiert.

    Zum Beispiel in die 77 Km lange Hochwasser-Barriere am Chao Phraya (in BKK) . Weiterhin wurden etwa 19 Km unterirdische Abwasserkanaele (5m Durchmesser) gebaut. Der Khlong Saen Saeb z.B. fliesst teilweise ueber eine solche Tunnel-Roehre ab.

    Weiterhin sind Hochleistungs-Pumpen installiert worden, die in der Summe 4000 m3/sec wegsaugen.

    An 1983 kann ich mich gut erinnern wir hatten mehr als 4 Monate Wasser auf dem Grundstueck.

    Seinerzeit war es der Koenig selbst, der in den darauf folgenden Jahren dafuer gesorgt hat das Bangkok ein Pumpen-System plus Flut-Tore erhalten hat.

    Was mich etwas wundert ist die durchschimmernde Ansicht einiger Schreiber - der Schutz Bangkok's waere das Problem der Ueberflutung in Zentral-Thailand.

    Da in den vergangenen 40 Jahren (unter Anderem) mehr als die Haelfte des Waldes vernichtet wurden, hat das Auswirkungen auf den Wasserhaushalt.

    Vieleicht schreibe ich spaeter mal etwas mehr zu diesem Themenkomplex ...

  11. #130
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    *
    Mehr als eine Milliarde Euro - ist ja gar nicht so schlecht.

    Und offensichtlich haben dann selbst die Vorgaengerregierungen nicht nur geschlafen.
    Ich bin kein Architekt, kann mir aber sehr wohl vorstellen, dass entsprechende Planungen sowie Budgetzuweisungen schon deutlich vor 2007 (2011 minus die von Dir benannten 4 Jahre) genehmigt wurden und stattgefunden haben.

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