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Die roten in BKK

Erstellt von messma2008, 24.02.2009, 19:49 Uhr · 305 Antworten · 9.046 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Die roten in BKK

    Wenn aber viele Staaten den Thaksin wegen seines Interessenkonflikts noch nicht einmal ausliefern wollen - fehlende Same Crime Erfordernis - warum soll dann ein anderer Staat Telefongespräche von ihm unterbinden?
    Also bleibt alles ´mal wieder an Thailand hängen.
    Und die Techniker dort müssen arbeiten, sofern sie dürfen. Wobei allerdings z.Zt. die Rechtsfragen doch eher im Hintergrund stehen, weil halt nun ´mal wieder die Scharfmacher auffordern, "erst zu schießen, dann erst zu fragen". Monatelang hat man ja keine verletzten Rechtsnormen gefunden - wie die Ministerin selbst zugab. Aber irgendwann muß ja auch ´mal Schluß sein mit dem, was einem nicht gefällt. Man stelle sich bloß ´mal vor, ein Deutscher in Dänemark würde das Weihnachtsfest und das Osterfest gleichzeitig in Frage stellen.


    "Thaksin has used video links to address to supporters daily. Formerly he phoned in, and only his voice could be heard. But his videos appear to have more impact.
    Leaders of the red shirts have refused to reveal any details of how the video link has been organised, presumably because of fears the government may seek to trace and block his signal. Jatu.... Promphan only said some arrangements must be made.

    However, technologists expect Thaksin is proba-bly doing his video link via Internet Protocol Television or IPTV connected through a satellite broadcast. And with ShinSat playing a big part in that, it´s possible Thaksin would not have to pay a high cost.

    Thaksin can speak live to a video camera. In that case, the arrangement Jatu.... was talking about would be the IP for the signal to be sent to. If the link to the IP is blocked, ShinSat could arrange a new IP for signal reception. And the IP could be changed each time.

    Other IT experts said quality "streaming" through broadband Internet was also possible nowadays. The quality could be as good as television if the Internet speed reaches 2 MB per second or more. Through the Internet, his video-link could be very cheap, and blocking the signal could be difficult."
    http://www.nationmultimedia.com/2009...s_30099465.php

  2.  
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  3. #122
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Die roten in BKK

    Erschreckend, wie die Rothemden nun dazu übergegangen sind, ihre strategisch wichtigen Entscheidungen immer mit den Vorbildern bei den Gelbhemden zu rechtfertigen.
    Heute ging es weiter mit:

    "The UDD has appealed against the Civil Court´s order calling on the group to roll back its blockade of Government House.

    Karom Poltaklang, the United Front for Democracy against Dictatorship´s lawyer, yesterday lodged an appeal against the order, which was sought by the Prime Minister´s Office in an attempt to take some of the momentum out of the UDD rally. The rally has become more heated in recent days following the daily phone-ins from overseas by fugitive former prime minister Thaksin Shinawatra.

    The court ordered the protesters to remove their blockade on Luk Luang road, from Thewakam intersection to Chamai Maruchet bridge, and to allow access to Government House through gates six and eight. Protesters were also ordered to lower the volume of their loudspeakers from 8.30am to 4.30pm.

    Officials from the court and the PM´s Office yesterday posted the order at entrances to Government House from Luk Luang road. Mr Karom said he lodged the appeal to contest certain points in the order. He would lodge another request today asking the court to revoke the order. He said he would take four witnesses, including Government House officials, to testify that the rally has been peaceful and was in line with the constitution.

    Mr Karom argued that the Civil Court had no authority to accept the PM´s Office request for the order. He cited the case in which the PM´s Office, which looks after Government House, sought a Civil Court injunction ordering the People´s Alliance for Democracy to vacate Government House when it occupied the compound late last year. The PAD asked the Constitution Court to rule whether the Civil Court had the authority to deal with issues regarding the right to assembly. The Constitution Court has yet to make a ruling.

    Mr Karom said the UDD protesters had not blocked officials´ access to Government House. Heads of security and legal divisions of Government House also confirmed that protesters had not stolen anything from the compound or vandalised any buildings."

    http://www.bangkokpost.com/news/loca...urt-injunction

    Mir wird immer unklarer, was diese Vorgehensweisen sollen: Soll in einem Realzeit-Feldversuch demonstriert werden, wie auch weiterhin die Justiz in Thailand mit zweierlei Maßstäben urteilt?

  4. #123
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Die roten in BKK

    Mir wird immer unklarer, was diese Vorgehensweisen sollen: Soll in einem Realzeit-Feldversuch demonstriert werden, wie auch weiterhin die Justiz in Thailand mit zweierlei Maßstäben urteilt?
    die The Nation schreibt aber wieder was anderes - das Beamte beim Zutritt des Regierungsgebäudes gehindert wurden.
    Die BP schreibt, es gibt keinerlei Behinderungen.

    Muss man wohl abwarten, bis dies aufgeklärt ist.

  5. #124
    Avatar von Dieter1

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    Re: Die roten in BKK

    Irgendeine politische Einflussnahme Thaksins und sei es nur eine versuchte, ist eine Provokation der thailaendischen Verfassung.

    In der ist die Einflussnahme fluechtiger verurteilter Krimineller auf die Geschicke des Staates nicht vorgesehen.

    Wenn Thaksin auf dem showdown besteht und damit sein persoenliches Schicksal hoeher bewertet als wie das seines Landes, wird es hier mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann zu bewaffneten Ausseinandersetzungen kommen.

  6. #125
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Die roten in BKK

    Bereits am 30. März mittags erstellte jemand eine Thailand-Karte, um zu zeigen, wo die Rothemden auf die Straße gegangen waren.




    Warum sind die Rothemden immer noch da?
    Ist ja jetzt schon die 2. Woche des Protests und viele ehemaligen Gelbhemden hatten erwartet, dass die ohne Bezahlung kaum lange demonstrieren würden. Vielleicht auch Ausdruck der eigenen Erfahrungen.

    Jetzt stellt man fest, dass die heiße Mittagssonne max. tagsüber die Reihen lichtet aber das abends die Zahlen wieder anschwellen. Dies sind keineswegs nur die Polizisten nach Dienstschluß.

    Zwar ist es wichtig, zu wissen, aus welchen objektiven Gründen die Leute ausharren - wahrscheinlich nun bis zum 8. - aber ebenso wichtig ist zu wissen, aus welchen subjektiven Motiven sie dort sind.

    Deshalb wieder einmal ein interessanter Bericht einer Eigenrecherche der Bangkok Post. Die muß man ja schon allein aus grundsätzlichen Erwägungen begrüßen und fördern.

    http://www.bangkokpost.com/news/loca...est-than-money

  7. #126
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Die roten in BKK

    Warum sind die Rothemden immer noch da?
    Ist ja jetzt schon die 2. Woche des Protests und viele ehemaligen Gelbhemden hatten erwartet, dass die ohne Bezahlung kaum lange demonstrieren würden. Vielleicht auch Ausdruck der eigenen Erfahrungen.
    wenn man die Karte ansieht, denkt man - die Roten wären zu zigtausenden überall unterwegs.
    Fakt ist, das z.B. in Lampang gerade mal 100 Rothemden anwesend waren, selbst in Kalasin, Sisaket jeweils 200-400 - also überall kleine Grüppchen, die halt die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Somtam-Plausch nutzen wollten.

    Zwar ist es wichtig, zu wissen, aus welchen objektiven Gründen die Leute ausharren - wahrscheinlich nun bis zum 8. - aber ebenso wichtig ist zu wissen, aus welchen subjektiven Motiven sie dort sind.
    wie schon erwähnt, es ist mehr ein Volksfest und warum sollte man dort nach Dienstschluss nicht vorbeischauen.

    Entlockt aber Abhisit höchstens ein Lächeln :-)

  8. #127
    Avatar von Samuianer

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    Re: Die roten in BKK

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="707585


    Warum sind die Rothemden immer noch da?


    Hoffnungsvolle "rote Propaganda" - sonst nix!

    Wie sie beteuern das sie nichts mit ihrem Herrn und Sponsor zu tun haben, nur nicht in Zusammenhang bringen und dann ein "phone-In" und alles zu Nichte, weil sich der Sponsor nicht zusammenreissen kann und sich als Anfuehrer der "Rebellion fuer ein neues Thailand" anbiedert...


    ....Someone out there is obviously trying to test the waters. If you ask me, a chat between a Democrat government and the red shirts is always a more plausible scenario than talks between a Thaksin-nominated government and yellow-shirted protesters.

    In this case, what the Democrats fear the most is appearing to be a lame duck, whereas Thaksin knows he can't actually win even if the Democrats crumble. We therefore see some possible motives for the government to initiate negotiations. But while a talk is likely, a compromise will be extremely difficult because it would have to deal with one non-negotiable issue - Thaksin's conviction and the explosive issue of his frozen Bt76 billion. ...



    Alles klar?

    Jeder weiss, worum es Thaksin geht, auch die serioesesten unter den Rothemden und das diese Traeume wohl ovrerst Traeume bleiben werden, fuer eine echte Versoehnung hat ER es schlicht zu weit getrieben und den falschen Leuten "vor die Fuesse gespuckt"- aber so ist er nun mal in seinem Uebereifer, ging ja lange genug gut!

  9. #128
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Die roten in BKK

    Ob Abhisit über die Rothemden lächeln oder Suthep Gift und Galle spucken wird, ist mir so etwas von Wurst, die gibt es garnicht.

    Das Verständnis der Rothemden, welches entsteht, wenn man die Aussagen eines ihrer prominentesten Führer - Thaksin - analysiert, wird ohnehin ständig verschwommener und auch unzutreffender. Nicht nur seit Somchai auf der Bühne in Bangkok erzählte, es gehe nicht um Thaksin, sondern um die Demokratie.

    Wer da nicht zu unterscheiden gelernt hat, wer da immer noch unter Verfolgungswahn leidet, wer da immer noch ein schlichtes Schwarz-Weiß-Bild zeichnen will, der hat halt Pech gehabt. Der kommt halt zu spät (dahinter).

    "Don´t underestimate the red shirts´ wrath

    That the relative calm in Thai politics has been shattered in recent days has caught many by surprise.

    For the past three months after a year of brinkmanship and turmoil, it seemed as if the government of Prime Minister Abhisit Vejjajiva was finding its footing with its stimulus packages and restoration of confidence at home and abroad.

    It overcame a no-confidence debate, and its mantra of moving Thailand forward found receptive ears among those who have grown weary of the prolonged political crisis.

    As many had a vested interest in moving on and putting the crisis behind, it became convenient to downplay the resilience and potency of the red-shirted foot soldiers under the United Front for Democracy Against Dictatorship (UDD).

    These UDD rank-and-file, mostly from the provinces, have been massing on Bangkok´s streets to show that they will not be systematically denied and dismissed, that they believe in the righteousness of their cause and the force of history on their side.

    To underestimate them, as their opponents are wont to do, is to intensify the ongoing polarisation and court a potentially cathartic transformation that may lead to unpredictable outcomes.

    Led nominally by former prime minister Thaksin Shinawatra, who has virtually been a cyber leader of the opposition from exile and a phantom menace to his sworn enemies, the red shirts are emboldened and more coherent this time around.

    Their learning curve is steep, their stage speakers charismatic and effective. Their strategy to raise the stakes by presenting damning evidence and opening new battlefronts against Establishment figures, naming names and pointing to misdeeds that produced the military coup in 2006 and its aftermath.

    They have sowed doubt and dissension among the ranks of the police, the military, the public, even in the People´s Alliance of Democracy (PAD), the UDD´s arch-nemesis.

    Their substance and tone are folksy and provincial, peppered by country music and rural metaphors and symbols. Technology and new media tools enable them to disseminate and spread.

    The most daunting challenge of the UDD red shirts is staying power. Their numbers have not swelled to the six-digit range as pledged.

    From the lower rungs of the socio-economic strata, their followers often have to be bussed in and fed throughout, some paid for lost opportunity. Their financial coffers may be shallow, constraining their movement´s longevity.

    But their messages about Thailand´s myriad social injustices have resonated more than their opponents are willing to admit.

    For the countless fence-sitters in this high-stakes face-off who think and feel that something is just not right about Thailand over the past three years, the red shirts´ platform is the singular venue to express grievances and demonstrate disenchantments.

    For Thaksin, of course, this new ball game, which is not just about going after the Abhisit government but also isolating and castigating key privy councillors while elevating the King, is a familiar self-serving megalomania.

    Still a masterful populist and demagogue in his phone-ins and video links, Thaksin is pushing different buttons and taking the offensives on multiple fronts in an effort to regain his lost wealth and power.

    He appears to be posturing for a deal. His long shadow over the UDD undermines the movement´s credibility and middle-class appeal.

    While Thaksin pitches himself as the saviour on a white horse in these dire economic times, he is increasingly portrayed by the red shirts as a symbol and source of inspiration.

    The UDD stage leaders have increasingly drawn a distinction between the reds and Thaksin. To them, this is all about the restoration of the majority´s will under democratic rule. He needs them completely but they need him decreasingly as their movement solidifies and entrenches. Emerging from Thaksin´s tentacles is yet another major challenge for the red shirts.

    The UDD´s more practical obstacle is how to achieve their concrete but convoluted aims that range from the removal of Mr Abhisit´s coalition government and new elections to the resignation of seemingly compromised privy councillors and the re-introduction of the 1997 charter purely through mere street protests.

    Large public protests on their own have created necessary but not sufficient conditions to overthrow sitting governments in the past. The catalyst would have to come from somewhere. Herein lies the reds´ dilemma.

    Without the Establishment backing that was seen behind the PAD last year, the UDD red shirts can hardly effect the changes to the status quo so long as the authorities remain restrained and patient in their response.

    Inaction and calculated passivity from the powers-that-be may well stymie the red shirts´ intensity and potency. This means their D-Day, slated for April 8, may come to naught. This is why they keep attacking Establishment figures in provocation, with vengeance, backed up by substantive revelations and crucial testimonies.

    At issue is how long these Establishment figures, who are compelled to answer for being evidently both above and within Thai politics, can bear the heat.

    It would be easy but mistaken to marginalise the red shirts as mere Thaksin lackeys, manipulated and uninformed. Their needs and grievances are real. Lumping them with Thaksin´s self-aggrandisement and dismissing them as an unsustainable nuisance will further galvanise them, inflaming their discontent. The gravest danger to Thaksin´s opponents is the growing distance between the red shirts and the fugitive former premier. Dialogue, recognition and workable accommodation are in order.

    If the red shirts´ disaffection is left to fester further, their increasingly organic movement may grow into its own, fed by insults and fanned by suppression, to pose a challenge to the Establishment in proportions previously unseen.

    The writer is Director of the Institute of Security and International Studies, Faculty of Political Science, Chulalongkorn University."

    http://www.bangkokpost.com/opinion/o...d-shirts-wrath

  10. #129
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Die roten in BKK

    Das Verständnis der Rothemden, welches entsteht, wenn man die Aussagen eines ihrer prominentesten Führer - Thaksin - analysiert, wird ohnehin ständig verschwommener und auch unzutreffender.
    da hast du recht, auch der Führer wird immer paranoider.
    Erkennen nun sogar ehem. Anhänger von ihm.

  11. #130
    Avatar von Samuianer

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    Re: Die roten in BKK

    Zitat Zitat von Bukeo",p="707595
    Das Verständnis der Rothemden, welches entsteht, wenn man die Aussagen eines ihrer prominentesten Führer - Thaksin - analysiert, wird ohnehin ständig verschwommener und auch unzutreffender.
    da hast du recht, auch der Führer wird immer paranoider.
    Erkennen nun sogar ehem. Anhänger von ihm.

    Die Rotjacken sehen nur allamehlich ein, sich mit ihrem Sponsor zu deutlich zu arrangieren, bringt sie maximal ins Aus, also neue Wege, der Meister muss doch irgendwie wieder an die Troege finden und das Geschirr irgendwie in die Haende kriegen!

    Er wuerde diesen "schweren Job" noch mit seinen 60 Jahren machen!

    Ein Heuchler vor dem Herren!

    Wieviele muessen in diesem, dem von ihm angeblich so geliebten Land weit ueber dieses Alter hinaus, fuer ein paar Kroeten taeglich den Buckel schwerst krumm machen?

    Bezeichnend sagte doch der Meister das er zurueckkehren wolle um das "gestohlene Eigentum" wieder zu reinstallieren, d.h. im Klartext das er die Regierungen von 2001 bis zum Putsch Sept.2006 als "Eigentum" betrachtete, weil es offensichtlich recht kostspielig war sich eine Regierung a la Shin.Corp. ("ich werde dieses Land wie der CEO einer Firma regieren!") zusammen zu kaufen und mit Geldmitteln im Gange zu halten!


    bad loser!

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