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Deutscher in Patong erstochen

Erstellt von hschub, 13.12.2005, 20:45 Uhr · 50 Antworten · 2.999 Aufrufe

  1. #11
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Deutscher in Patong erstochen

    Ein Beispiel für eine "hilfsbereite" Polizei:

    Der dänische Freund meines dänischen Nachbarn wurde im Nachbarort tot aufgefunden. Ohne hinzugezogenen Arzt wurde von der Ortspolizei sofort die Diagnose 'Herzinfarkt' attestiert. Direkte Versuche meines Nachbarn mehr zu erfahren, wurden mit unverholenen Drohungen abgeblockt.
    Beim Besuch des Leichenbestatters/Leichenbeschauers (die Polizei war nicht mehr zugegen) zeigte er uns an mehreren Körpermerkmalen, daß es sich seiner Meinung nach ganz eindeutig um eine Vergiftung handeln würde und er eine offizielle Obduktion vorschlagen werde. Er meinte, daß dies kein Einzelfall wäre und Gift besonders beliebt ist. Der Mann hatte Mut, sich so aus dem Fenster zu lehnen.

    Normalerweise vergehen min. 7 Tage zwischen Tod und Verbrennung. Und es sollte eine Obduktion anstehen. Am 2. Tag war die Leiche des Dänen eingeäschert und damit auch alle Beweise. Die Einäscherung wurde auf direkte Anweisung der Polizei ausgeführt, ohne Vorankündigung.

    Kleiner Hintergrund. Der nicht unvermögende Däne hatte sich kurz vor seinem Tod von seiner thailändischen Ehefrau getrennt und die Scheidung eingereicht.
    Da war dann wohl jemand schneller.

    Gruß
    Monta

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Malivan

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    293

    Re: Deutscher in Patong erstochen

    Hallo
    Bei den Horro Geschichten bekomme ich ja Gänsehaut. :O
    Gruß Malivan

  4. #13
    Avatar von Samuianer

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    Re: Deutscher in Patong erstochen

    Zitat Zitat von Malivan",p="301485
    Bei den Horror Geschichten bekomme ich ja Gänsehaut.
    Das, glaube mir, ist gegen das volle Ausmass, nur eine Kinderfabel....!

    Koennte da locker noch'n ganzen Katalog dranhaengen.

    Schwamm drueber, Zewa wisch und weg - heisst die magische Formel.

    Hinter einzelnen Geschichten mag nicht mal wirklich boeser Wille dahinter stecken, hier ein 'einflussreicher' Familienname, dort ein Freund, hier ein Bekannter, eine Liebschaft, Vorteilnahme, Beteiligung, oder einfach kein Bock auf 'Wind machen', der Behoerdenkram mit den Auslaendern, Dolmetscher, Kommunikationsprobleme, Aufwand, Umstaende machen, einen riesen Aktenberg - der Mann ist tot, hat einen Fehler gemacht, sonst waer er ja nicht tot und Tote kann kein Mensch wieder erwecken - also was?

    Mensch hat hier ein anders Verstaendniss von falsch und richtig, von Recht und Unrecht, wie's am besten passt - passt's.

    Einfache Loesungen sind beliebt, keine komplizierten Vorgaenge, kein grosses Aufheben, fuer Nichts und wieder Nichts - wozu, fuer wen? Fuer einen Toten? - die Anderen (Familienangehoerigen) sind weit weg und stehen einem in keiner Weise nahe.

    Also wozu das Aufheben?

    Als aufbauenden Lesestoff empfehle ich da gern so Autoren wie Christopher Moore oder Jake Needham, Frank Visakay, sicher alles Novellen, Krimis....das Leben liefert den Stoff dazu. Der Autor nutzt die Tastatur, das Ganze etwas abzurunden, den roten Faden zu geben, es 'schmackhaft' und leserlich zu machen.

  5. #14
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Deutscher in Patong erstochen

    Horrorgeschichten, Alltäglichkeiten, Tragik, Gefahr?

    Man sollte doch bei jeder Art von Gewaltverbrechen, Mord und Todschlag stets die Umstände und Geschichte in Betracht ziehen die zu der ´Moritat´ und der anschliessenden "Schlagzeile" geführt hat - um sich ein "Gefühl" dafür zu verschaffen ob es tatsächlich Jeden erwischen könnte oder aber besonders Diejengen, die es irgendwie gesucht-, provoziert oder auf irgend eine Art beweusst oder unbewusst heraufbeschworen haben.

    Wenn man manche Galgenvögel und deren Lebensstil, Verhaltensweisen, und nicht zuletzt ihr Umfeld so betrachtet, wundert es einen doch viel eher wie sie es anstellen so lange zu überleben!

    Nun, bekanntlich gibt es abseits von den Klischees und der Sicht des Besuchers, der meist auf Touristenpfaden wandert, das subtilere, posititive und andere Thailand, das aber auch nur durch die eigene, individuelle Weltsicht wiedergespiegelt wird. Diese Seite lässt sich sehr wohl gestalten und es lässt sich ebenso eine gewisse Auswahl treffen, wenn auch nur bedingt. Und so gibt´s auch die dunkle Seite mit ihren ganz speziellen Spielregeln und Tücken. Die "Unterwelt" heisst auch nicht umsonst so, man "muss" im Prinziep erst in sie eintauchen, umd dahin zu gelangen - auch wenn sie so manches Mal unverhofft und von alleine auftaucht!

    Das ist fast vergleichbar mit dem Verkehr in Thailand, sowie mit dem Fahrstil mancher Farangs - da wundert´s Manche dass da soviel passiert. Mich wundert´s viel eher dass da nicht noch viel mehr passiert. Aber auch unter den herrschenden Bedingungen kann man schon mal, trotz Vernunft und Umsicht Pech haben,- und zur falschen Zeit am falschen Ort sein.

    Man schicke doch mal je hundert "Farangs" nach Maroko, Afganistan, Columbien, Ukraine, und wieso nicht eine Delegation nach Irland (EU Land) und lasse sie dieselbe "Nummer" abziehen wie in Patong. Ich wäre gespannt wieviele unversehrt bzw. lebend von ihrer Mission zurückkehren würden.

  6. #15
    Avatar von Samuianer

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    Re: Deutscher in Patong erstochen

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="301543
    ..Das ist fast vergleichbar mit dem Verkehr in Thailand, sowie mit dem Fahrstil mancher Farangs - da wundert´s Manche dass da soviel passiert. Mich wundert´s viel eher dass da nicht noch viel mehr passiert.
    Wundert mich auch, aber mal nebenbei war der Fahrer der den explodierten Gastruck durch den Klong Toey lenkte, auch ein Farang? Oder der Fahrer des Busses der mal eben durch eine Menschenmenge maehte, oder der neulich die Schuelerin in Bangkok 'mitnahm' die das Ziel aber NIE lebend erreichte, weil der Fahrer so umsichtig war?

    Oder, oder, oder oder...etc.


    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="301543
    Aber auch unter den herrschenden Bedingungen kann man schon mal, trotz Vernunft und Umsicht Pech haben,- und zur falschen Zeit am falschen Ort sein.
    Tja, ja der Daene, den nach seiner hoechst unvernuenftigen Scheidung, seine Frau vergiftet hat, ist halt selber dran schuld, was kommt der Bloedmann auch hierher und heiratet einfach so (vielleicht noch total Thailandlaie ohne jede Sachkenntniss) eine Einheimische?

    Der Daene und die vielen Anderen die vor ihm unter recht zwielichtigen Umstaenden ums Leben gekommen sind, hatten nunmal richtig Pech und war zur falschen Zeit am falschen Ort.

    Das haette sich doch jeder vorher ausmalen koennen, wenn er das Nitty fleissig gelesen haette, was ja ueberigens ein Thailand Forum ist, das informiert.

    Da schau doch mal einer her, werde ich mit der/dem Anbemerkung/Hinweis mal der Familie des Gestern auf Samui erschossenen Polizisten versuchen zu verklaeren - wie sich die Dinge eigentlich wirklich verhalten - d.h. wie diese Dinge gesehen werden sollten.

    Bin mal gespannt wie die auf meine neu errungene Weisheit anschlagen.
    Waer der naemlich nie Polizist geworden (er haette doch wissen muessen das Polizist in T. zu sein gefaehrlich ist) dann waere er noch am Leben... so einfach ist das - im Nachhinein.

  7. #16
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Deutscher in Patong erstochen

    @samuianer,

    Nun, ich kann meine Message nur wiederholen, je gefährlicher man lebt, -und in dieser Hinsicht gibt es unsagbare Möglichkeiten, die vom Saufen über zuviel über die falschen Leute Quatschen, die falsche Frau heiraten bis zum Freeclimbing reichen, -umso grössere Risiken geht man ein! Das ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder?

    Und eine latente Gefahr bemesse ich zu allererst an meiner eigenen Verhaltensweise, bzw. an meinen Kapazitäten - die sollte ich immer noch am besten einschätzen können. Und wenn die nicht adequat sind, oder nicht ausreichen, dann bin ich meinem Schicksal eh erlegen. Und wenn ich trotz besseren Wissens dennoch zur falschen Zeit am falschen Ort sein sollte, dann erst recht.

    Es sind eben nicht immer nur "die Dinge und Zustände" oder die Anderen schuld - und dann bleibt unterm Strich nun mal nicht sehr viel ausser einem selbst. Das ist das ganze Schicksalseinmaleins

    Zu deinem (schlechten) Beispiel: das trifft (je nach Einsatz) ganz besonders auf Polizisten oder verwandte Berufe zu, das liegt sowas von auf der Hand, dass es fast überflüssig erscheint es überhaupt zu erwähnen.

  8. #17
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Deutscher in Patong erstochen

    Was waren die Resultate aus diesen "Risikoverminderungsstrategien"? Viele der schon lange in Thailand lebenden Farang wollten nicht mehr heiraten (Ampoe), obwohl die Mia später in den Genuß der Witwenrente hätte kommen können. Lebensversicherungen wurden nicht abgeschlossen, oder wenn schon vorhanden, die Mia nicht als Begünstigte eingesetzt. Testamente zugunsten der Mia, oder deren Familie wurden nicht gemacht. Es wurden ausdrücklich Verwandte in Europa als Erben eingesetzt. Erbe für eigene Kinder wurde nur über Treuhänder in Europa geregelt.

    Was sich da die Mia Thai und die zum Teil puckeligen Familienanhänge selbst angetan haben, haben die kaum verstanden, aber der Tag des großen Erwachens kommt ja irgendwann.
    Alle Farang die ich kannte waren besorgt um ihre Familie, viele davon waren aber auch besorgt um das eigene Leben. Besonders die, welche schon 15 oder 20 Jahre in Thailand lebten, hatten schon zuviel in ihrem näheren und weiteren Umfeld erlebt.

    Solche Situationen sind pervers, wurden aber nicht aus Farangland importiert, sondern sind hausgemacht in Thailand selbst.

    Gruß
    Monta

  9. #18
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Deutscher in Patong erstochen

    @Monta,

    Solche Situationen sind pervers, wurden aber nicht aus Farangland importiert, sondern sind hausgemacht in Thailand selbst.
    Hausgemacht, von wem?

    Ich kenne nur ein solches Beispiel und sich daraus ergebende Situation, und die ist aus purer Ignoranz und Gleichgültigkeit des Farangs entstanden. Der Mann lebte 11 Jahre in Thailand, hat eine Witwe und eine 10 jährige Tochter "ohne nichts" zurückgelassen. Sogar die ca 300.000 verbleibenen Baht auf dem Konto waren futsch, weil er den Code für die VISA Karte am Sterbebett angeblich vergessen hatte. Seine Frau bzw. Partnerin kannte den bis Dato nicht. Nicht mit ihr verheiratet, keine Lebensversicherung gar nichts. Ich bin mit der Familie zu den Ämter und habe die Briefe auf Französisch übersetzt - und wurde unter anderem mit den noch gültigen napoleanischen Gesetzen konfrontiert!

    Er hatte "vergessen" sich von seiner Ex in Frankreich scheiden zu lassen, und seine dortige Familie , die ihn zeitweise und wiederholt (nach seinen eigenen Angaben) nicht nur um ein paar Renten erleichtert hatte und zu der er seit Jahren alle Kontakte abgebrochen hatte, bekam am Ende alles.

    Auf das wehemente Drängen einiger Freunde hatte er sich in letzter Minute dazu überreden lassen seine Tochter anzuerkennen und ihr somit einen französischen Pass zu verschaffen. Aber das war alles was die Kleine bisher vom französischen Staat bekam. Das besagte napoleanische Gesetz lautet: Nur der in Frankreich residierende Staatsbürger ist Franzose, und hat selbige Pflichen und Rechte.

    Anhang: Die Familie hat damals verzweifelt versucht ihm eine christliche Bestattung (auf die er am Sterbebett wert gelegt hatte) zu organisieren versucht. Die feinen christlichen Gemeinden der Ugebung wollten aber keinen Fremden auf ihrem Friedhof, und so mussten wir/er mit einem italiensischen Franziskaner Missionar vorlieb nehmen, der nur ein paar Gebete sprach, bevor der Gute eine königliche Einäscherung mit allem drum und dran bekam, wie das Dorf sie selten zuvor gesehen hatte.

    Einem Toten soll man nichts schlechtes nachsagen, deshalb verzichte ich auf andere Detais seines "Tuns und Schaffens" in Thailand!

    PS: der Mann starb übrigens an Lungenkrebs.

  10. #19
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Deutscher in Patong erstochen

    Wer im Ausland lebt, sollte unbedingt die Spielregeln dort kennen und sich daran halten oder eben es kann gegebenenfalls ziemlich schnell die rote Karte geben.

    Der Elefant, der meint sich im Porzellanladen nach eigenem Gusto vergnuegen zu koennen, weil er eben Elefant ist, kann schnell eines besseren belehrt werden und dann kommt es auch schnell zu den "Horrormeldungen" in der Zeitung.

    Leben kommt grundsaetzlich mit dem Makel "toedlich" zu sein und ohne jegliche Lebensgarantie. Wissen doch eigentlich alle. Risiken sind in der Regel kalkulierbar, aber eben auch nur dann wenn die Reihenfolge eingehalten wird: Erst denken, dann lenken.

    Naivitaet und durch das Leben zu stapfen in der Meinung, dass MIR nichts passieren kann oder ich habe ja schliesslich einen Anwalt, eine Versicherung oder was auch immer ist ein schlechter Berater. Am Ende verantwortet man sich fuer sein Handeln und Tun ausschliesslich selbst und auf das falsche Pferd gesetzt bedeutet eben Pech gehabt.

    Schockierend? Nein, Bestandteil des Lebens.

    Viele Gruesse,
    Richard

  11. #20
    Avatar von Samuianer

    Registriert seit
    04.09.2003
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    17.303

    Re: Deutscher in Patong erstochen

    "Life-a terminal disease"!

    Well, glaube mal da kann, ein jeder fuer sich, seine Philosophie ueber das Wie, Wann, Wo des Ablebens, bis ins Unendliche weiterspinnen.

    Tatsache wird bleiben, das egal wie vorsichtig oder unvorsichtig einer ist, sich daraus auf keinen Fall ableiten laesst wie, wann, wo der Betroffene sterben wird.

    Jedes Auto hat Bremsen, einige sogar ABS, Airbag, auch wenn viele vor schweren Verletzungen bewahrt blieben, sind doch immer wieder Verkehrstote zu beklagen.

    Der Eine stirbt halt im Bett, ein Anderer am Stock, der Naechste in der Kneipe, ein Anderer im Schlaf und wen's erwischt halt durch eine Kugel, ein Messer, Gift oder durch andere Einwirkungen von Gewalt - wie im richtigen Leben halt - dagegen gibt es weder Massnahmen, noch Versicherungen, noch Bodyguards oder Panzertueren.

    Was weiss ich, jeden Abend mach ich die Augen zu und vertraue darauf das alles klar geht - wenn nicht, nun Pech gehabt, ist dann halt schlecht gelaufen.

    Leb' ja noch... bis dahin Jungs... und ;-D

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