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Der Horror im Kiosk

Erstellt von Rene, 28.03.2005, 15:37 Uhr · 78 Antworten · 3.016 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von tira

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    Re: Der Horror im Kiosk

    Zitat Zitat von Tel",p="230542
    ...Thema ist nach wie vor: Beschränkung des Rauchens auf bestimmte Zonen......
    und damit die ausgrenzung/kennzeichnung der raucher analog den alkoholiker......
    nochx zu der kostenübernahme, wenn unsere doppelzüngigen politiker mittlerweile u.a. begannen zahnbehandlungskosten
    nach eigenverantwortlichkeit zu staffeln , wäre das analog für raucher oder auch sportler statthaft, odder....

    gruss

  2.  
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  3. #72
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: Der Horror im Kiosk

    Zitat Zitat von Thaiman",p="230524

    Für mich persönlich ein reiner Horrorgedanke meine brav einbezahlten Rentenbeiträge zu sehen und zu wissen davon siehst Du nicht mal eine Mark/Euro wieder.
    Höchstens als so genannte Einheitsrente wobei derjenige der nicht mal eine Mark/Euro einbezahlt hat denselben Satz bekommt wie einer der sein Leben lang ohne sich wehren zu können immer zur Kasse gebeten wurde. Amen
    Jetzt sind wir aber schon arg off topic, aber ich habe heute hoffentlich den letzten Tag in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt. ;-D

  4. #73
    Avatar von tira

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    Re: Der Horror im Kiosk

    :???:

    what denn nun chak?

    rente beantragt, oder gewerbe angemeldet, oder jahresvisa für thailand beantragt......... :P

    gruss

  5. #74
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Der Horror im Kiosk

    Was mir heute morgen beinahe Die Lust auf die Früstückzigarette(n) verleiden konnte (aber nur beinahe)
    Zynische Raucherkultur
    Von Joachim Müller-Jung

    19. Mai 2005 Rauchen ist noch immer salonfähig. Viele - nicht zuletzt der Finanzminister - arbeiten daran und hatten bis vor kurzem ihre Freude an einem kulturellen Ritus, der den Einsichtsmöglichkeiten einer aufgeklärten, einer sogenannten modernen Wissensgesellschaft geradezu hohnspricht. Jetzt aber scheint der Abstieg in die Subkultur nicht mehr aufzuhalten - in den Wohlstandsgesellschaften wie der unsrigen wohlgemerkt, denn während in Irland, Norwegen, Italien, Frankreich, Schweden, Spanien, Großbritannien und anderswo die genüßlichen Neigungen und Freiheiten des Rauchers immer häufiger von Gesetzes wegen beschnitten werden, hat der Tabakmarkt in den sogenannten Schwellen- und Entwicklungsländern längst neues Terrain erobert. In ein paar Jahren dürften schon zwei Drittel der Raucher in Ländern wie China und Indien leben. Und in zwanzig Jahren, so sehen es die medizinischen Auguren, sterben dann drei Viertel der Krebsopfer in diesen Ländern.

    Das anthropologische Großexperiment nimmt also seinen Lauf. Anderswo im großen Stil, aber auch dort, wo wie jetzt in Brandenburg, Hessen, Berlin oder Niedersachsen die Schulen zu rauchfreien Schutzzonen erklärt werden, wird man sich - und werden sich vor allem die Eltern von kleinen Kindern - auf absehbare Zeit nicht sicher fühlen können. Verbraucherministerin Künasts bruchstückhafte Liste der Zigaretteninhaltsstoffe, die sie in dieser Woche im Internet veröffentlicht hat, ist in dieser Hinsicht alles andere als ein starkes Signal. Seit dem 20. November 2002 ist eine deutsche Tabakprodukt-Verordnung in Kraft, die im Paragraphen fünf von den Tabakherstellern nicht nur die Vorlage der Liste mit den Inhaltsstoffen vorschreibt, sondern eine Liste fordert, "in der die Gründe für die Hinzufügung der Zusatzstoffe zu den Tabakerzeugnissen erläutert werden" und in der auch die toxikologischen Daten - einschließlich der Verbrennungsprodukte - angegeben werden. Ministerin Künast hat demnach nicht einmal die Erfüllung der gesetzlichen Mindestforderungen erreicht. Das ist die Ironie dieses gestenreichen Medienaktes, den die joviale Ministerin klug in Szene gesetzt hat.

    Zynismus ist überhaupt eines der Hauptmotive in dieser sich zuspitzenden Auseinandersetzung um Raucherschicksale und -karrieren. Daß die Drogenbeauftragte auf der einen Seite sich freut, wenn die Zahl der jugendlichen zwölf- bis siebzehnjährigen Raucher seit Anfang des Jahrzehnts von achtundzwanzig auf zwanzig Prozent gesunken ist, und der Finanzminister die Steuerausfälle aus der Tabaksteuer beklagt, spiegelt nur einen Aspekt dieser Tragödie. Eine andere ist die hartnäckige Ignoranz gegen die medizinischen Tatsachen - Tatsachen, vor denen die pluralistische Gesellschaft offenbar lange Zeit lieber zu kapitulieren bereit war, statt darauf angemessen, und das heißt entschlossen, zu reagieren. Das gilt für den einzelnen, den mündigen Raucher, genauso, wie es für das Kollektiv zutrifft.

    Die Zeiten aber, in der die Zigarette als Ware behandelt wird, als ein Genußmittel gar, neigen sich dem Ende zu. Illusionen müssen den Realitäten weichen. In einer modernen bürgerlichen Gesellschaft, in der allen ökonomischen Zwangslagen zum Trotz die Zahl der Schönheitsoperationen von Rekord zu Rekord eilt, in der Privatschulen florieren und Statussymbole hochgehalten werden, in der der dritte Lebensabschnitt als Neubeginn und nicht mehr als Endabschnitt gesehen wird - in dieser nach Vitalität suchenden Gesellschaft ist immer weniger Platz für so zerstörerische und letzten Endes auch teure Unsitten. Die Stigmatisierung des Rauchens ist keine Marotte.

    Tatsächlich sterben in Deutschland mehr Menschen durch Zigarettenrauch als durch Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Aids, Morde und Selbstmorde zusammengenommen - 110000 bis 140000 jährlich. Todesursache in den meisten Fällen: Lungenkrebs. Es gibt nur wenige chronische Krankheiten, deren Ursachen in unzähligen Studien so sicher zutage getreten sind wie beim Lungenkrebs: In neunzig Prozent der Fälle ist der langjährige Nikotingebrauch der Auslöser. Die Hälfte der Raucher stirbt früher als notwendig an den Folgen ihrer Sucht, die Hälfte dieser Opfer sogar schon im besten Alter irgendwo zwischen 35 und 69 Jahren. Die Lebenserwartung, auch das gehört zu diesen statistischen Einsichten, die man insbesondere der lebenslustigen Jugend nicht vorenthalten darf, sinkt durch das Rauchen um durchschnittlich zehn Jahre.

    Die mehr als viertausend Chemikalien im Rauch des High-Tech-Produkts Zigarette, die solche fatalen Wirkungen erzeugen, sind zum großen Teil längst bekannt. Mindestens sechzig dieser Stoffe, deren krebs- oder suchterzeugendes Potential längst vor der Publikation der Künastschen Liste dingfest und öffentlich gemacht worden war, sind im Verkehr, obwohl ihre Freisetzung sich ebensowenig mit hiesigen Arbeitsplatzschutzbestimmungen verträgt wie mit dem gesunden Menschenverstand. Jahrelang ist das alles stillschweigend hingenommen worden.

    Jetzt aber bewegt sich etwas. Ihren Anteil daran hat nicht nur die ständig wachsende und sich zunehmend besser organisierende Antiraucherlobby, die sukzessive den Einfluß der Tabaklobby zurückdrängt. Den Grund muß die Industrie auch bei sich selber suchen. Ein Beispiel: Die Strategie etwa, die Bioverfügbarkeit von Nikotin durch Zugabe von Ammoniak zu steigern und damit die Rücknahme des Nikotingehalts in den Zigaretten, die als großzügige Geste an das Gesundheitsbewußtsein der Konsumenten verkauft wurde, zu konterkarieren, wird inzwischen als rücksichtsloses Marketingmanöver diskreditiert. Die Tabakindustrie steht am Pranger. Ihre Idee, Zigaretten als eine Art Lebenselixier der Erfolgreichen, Besseren und Schöneren anzupreisen, vermag dem häßlichen Bild, das die medizinische Wirklichkeit abgibt, nicht mehr standzuhalten. Und die Tabaksteuererhöhungen der jüngsten Zeit haben zum erstenmal auch hierzulande die Grenzen des staatstragenden Zynismus vor Augen geführt, der mit dem anachronistischen Geschäft betrieben wird.

    Text: F.A.Z., 20.05.2005, Nr. 115 / Seite 1
    Quelle: faz.net

  6. #75
    Avatar von Jensnicole

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    71

    Re: Der Horror im Kiosk

    Zitat Zitat von Nokhu",p="229707
    @ Tel

    Bin mal gespannt, wann der erste Member hier postet, das er nicht mehr nach Thailand fliegt, weil er Rücksicht auf die Gesundheit der anderen nimmt.
    Solange Raucher weiter nach Thailand fliegen werde ich da auch hin fliegen.
    Äpfel=Birnen :???:

  7. #76
    Markus
    Avatar von Markus

    Re: Der Horror im Kiosk

    Rücksicht kann man auch nehmen wenn man raucht. kommt drauf halt an wann und wo.

    nur der flug ist hart, 12 stunden ohne ne kippe zu rauchen.
    naja am flughafen in den rächerstübchen(BKK) ist man ja nicht der einzige der sich auf die zigarette nach der landung freut

  8. #77
    Avatar von waltee

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    Re: Der Horror im Kiosk

    Besser wenig rauchen, dafür das Richtige.

  9. #78
    Avatar von Holsteiner

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    Re: Der Horror im Kiosk

    Besser wenig rauchen, dafür das Richtige. [/quote]

    Seit ich nen großen Garten habe ist das "Richtige" auch nicht mehr so kostspielig.
    Freu mich jeden Tag über den Anblick.

  10. #79
    Avatar von ChangLek

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    Re: Der Horror im Kiosk

    .....besser garnicht mehr rauchen.....

    .....mach ich schon seit dreieinhalb Jahren.....

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