Seite 16 von 17 ErsteErste ... 614151617 LetzteLetzte
Ergebnis 151 bis 160 von 165

Bombenanschlag in Thailand

Erstellt von Rene, 26.08.2004, 09:37 Uhr · 164 Antworten · 4.228 Aufrufe

  1. #151
    Avatar von Dieter1

    Registriert seit
    10.08.2004
    Beiträge
    32.014

    Re: Bombenanschlag in Thailand

    Hallo tira,

    Du scheinst mir auf den Irakkrieg anzuspielen. Diesen Konflikt sehe ich nicht als Teil des Kampfes gegen den Terrorismus. Die Schlachtfelder sind woanderst. Die sind mitten in in Gesellschaften, die es nur mühsam lernen, das man der Intoleranz und der Menschenverachtung des politischen Islamismus nicht mit Toleranz und Humanität begegnen kann. Das "Kopftuchverbot" ist etwas, das ich in diesem Zusammenhang als Angriff gegen die Intoleranz sehen würde.

    Der radikalfundamentalistische Islam sieht für Nichtmoslems nur Beitritt zum Islam gleicher Prägung oder den Tod vor. Da ist kein Raum für Disskusionen oder Toleranz.

    Gruss Dieter

  2.  
    Anzeige
  3. #152
    Tel
    Avatar von Tel

    Re: Bombenanschlag in Thailand

    Zitat Zitat von spirit",p="164390
    Damit das klar ist: Jeder Fundamentalismus ist schlecht und ein radikaler erst recht und muß nicht akzeptiert werden.

    Die Wahl der Mittel um dagegen zu wirken unterscheidet uns grundsätzlich.

    Ich möchte den Rechtsstaat, während Du und Deine Claqueure scheinbar die "Lynchjustiz" wollen. :???:
    Ach ja? Du solltest dich vielleicht erstmal mit der Fähigkeit des Lesens vertraut machen - wir waren mittlerweile beim Kopftuchverbot angelangt. Wahrlich schlimmste 'Lynchjustiz'.
    Btw, Rechtsstaat heißt u.a. Gesetze zu erlassen und durchzusetzen. Kopf in den Sand stecken, Händchenhalten und sich in devoter Duldungsstarre üben ist hingegen nur Ausdruck eigener Hilflosigkeit.

  4. #153
    Uwe
    Avatar von Uwe

    Re: Bombenanschlag in Thailand

    Thaksin macht's schon richtig, Schroeder und Konsorten koennten bei ihm in die Lehre gehen: Blei statt Sozialhilfe fuer Gruen-Faschisten. Und Deutschland sllte langsam aber sicher anfangen, diese Kameltreiber zu entsorgen. Aber wie wir bei Sozialschmarotzer Kaplan sehen, eine falsche Hoffnung.

  5. #154
    Uwe
    Avatar von Uwe

    Re: Bombenanschlag in Thailand

    Zitat Zitat von Dieter1",p="164378
    hallo,

    wie tel völlig richtig bemerkte, ist das "Kopftuch" als Ausdruck einer radikalislamistischen Einstellung instrumentalisiert. Das Verbot des selben somit die einzige richtige Antwort.

    Hier wird viel über Toleranz gefaselt. Wer in tels oder meinen Beiträgen Toleranz vermisst, der sollte doch mal mit radikalen Moslems ueber dieses Thema diskutieren. Dann wisst ihr, für welche völlig intolerante Gruppierung ihr hier Toleranz einfordert. Der radikale politische Islam hat keinen Funken Toleranz verdient.

    Gruss Dieter
    Die Toleranz, die diese Hinterwaeldler verdienen, kann man in Blei giessen.

  6. #155
    Uwe
    Avatar von Uwe

    Re: Bombenanschlag in Thailand

    Zitat Zitat von tira",p="164355
    Zitat Zitat von tarüng",p="164352
    ....Es soll in den Schulen tolerant zu gehen und die Kinder sollten Toleranz lernen. Lernen Kinder Toleranz gegenüber anderen Religionen, wenn ein Kreuz im Klassenzimmer hängt?
    gröööööhhl................

    in bayern bis heute jeder, in den anderen bundesländern alle über ca. 20 - 25jährigen ist/sind
    intolerant....................

    gruss
    Ja, tira. Jeder Asy-lschmarotzer, der uns seine verkommene Scharia auf's Auge druecken will, ist tolerant. Und jeder Deutsche ein ..... Kennen wir ja hinlaenglich, diese Stammtisch-Phrasologie. Schau mal in die Laender, wo diese Primitiven her kommen. Noch weniger Demokratie als in Deutschland, Und wie die hausen! Wie die Tiere. Trotz Bodenschaetzen.

  7. #156
    Uwe
    Avatar von Uwe

    Re: Bombenanschlag in Thailand

    Zitat Zitat von E.Phinarak",p="164362
    In Frankreich ist ja nicht nur das Kopftuch betroffen, sondern auch sichtbare übergroße(?) Kreuze, bei Juden das Mützchen (wie hieß das noch?),etc. Eben alles was eine Religionszugehörigkeit erkennen läßt.

    Tut mir leid, ich kann das nicht verstehen. Ich bin zwar kein Freund des Kopftuches, aber wenn mir jemand sagt, das sein Glaube das von ihm erwartet, akzeptiere ich dies.
    Das gleiche gilt natürlich nicht nur für Schüler, sondern auch für Lehrer. Das Berufsverbot der Türkin(?) wegen Kopftuch war für mich ebenso Blödsinn.
    Toleranz gegenueber Gruen-Faschisten, Intoleranz (bei der SPD nennt man das repressive Toleranz) gegenueber den eigenen Leuten auf ihrem Hoheitsgebiet! Merkt Ihr eigentlich noch was?

    "Ich bin Türke, ich bin fleißig, mein Ziel ist meinen Leib zum Geschenk zu machen." Groehl, Kreisch

    Hier koennt Ihr mal sehen, dass Dieter und Tel Recht haben. Die Gruen-Faschisten sind wie ...... oder Honecker:

    DER SPIEGEL
    Nr. 43 vom 19.10.1998, S. 86 f.



    Doppelt gebacken

    An deutschen Schulen werden fast 200.000 Kinder von türkischen Staatslehrern indoktriniert. Die Behörden schauen zu.

    Am Anfang der Schulstunde steht ein propagandistisches Ritual. Der Lehrer spricht der Klasse vor, die Schüler beten auswendig nach: „Ich bin Türke, ich bin fleißig, mein Ziel ist meinen Leib zum Geschenk zu machen.“

    Das martialische Gelöbnis legen nicht Kadetten der türkischen Armee ab, sondern türkische Kinder an Schulen zwischen Niederbayern und Berlin-Neukölln.

    Auch sonst geht es zackig zu: Die Nationalhymne gehört zum Unterricht, und die Kinder stehen auf, wenn der Lehrer den Klassenraum betritt. Das Weltbild, das die Pädagogen ihren Schülern vermitteln, ist von der Realität in deutschen Landen nicht angekränkelt. Im Lehrbuch für Sozialkunde „Sosyal Bilgiler“ heißt es: „Der Vater muß für die Einkünfte der Familie sorgen. Die Mutter ist für den Haushalt zuständig. Sie wäscht die Wäsche, kocht das Essen und macht die Hausarbeit.“

    Was sich als harmloser muttersprachlicher Ergänzungsunterricht für 193.343 türkische Kinder in Deutschland ausgibt, ist in Wahrheit ein politischer Skandal: Die Generalkonsulate der Türkei bestreiten den Sprachunterricht nachmittags an öffentlichen Schulen – und finanzieren einen Teil des türkischen Personals. Die zuständigen Behörden hierzulande schauen tatenlos zu.

    Nach Auskunft der türkischen Botschaft in Bonn hat die Türkei insgesamt 497 Lehrer abgestellt, damit der in Deutschland lebende Nachwuchs eigener Landsleute den heimatlichen Idealen verbunden bleibt. „Die bringen Kindern Dinge bei, die sie hier in der Gesellschaft nicht gebrauchen können“, sagt Ertekin Özcan vom türkischen Elternverein Berlin-Brandenburg. „Sie versuchen die türkische Kultur und Einstellung hier weiterzuentwickeln, aber das gehört nicht hierher.“

    Grundlage der türkischen „Sprach- und Landeskunde“ an deutschen Schulen ist eine EU-Richtlinie „über die schulische Betreuung der Kinder von Wanderarbeitnehmern“ aus dem Jahr 1977. Damals ging Brüssel noch davon aus, daß die Migranten nur Gäste auf Zeit seien. Der Sprachunterricht sollte ihre Wiedereingliederung im Herkunftsland erleichtern.

    Weil die deutschen Behörden sich für die Einwandererkinder nicht zuständig fühlten, entledigten sie sich des Auftrags auf die bequemste Weise: Sie schoben die Verantwortung auf die Türkei ab – und blendeten die dadurch entstehenden Probleme einfach aus: Türkische Mädchen und Jungen, ansonsten eingebunden ins deutsche Schulsystem, geraten in die Zwickmühle zwischen den westlichen Werten ihrer Umwelt und den nationalen ihrer angeblichen Heimat.

    „So backen sich beide Seiten, die Deutschen vormittags und die Türken nachmittags, ihre eigenen Kinder“, empört sich die Ausländerbeauftragte für Berlin-Schöneberg, Emine Demirbüken (CDU), „und nachher wundern sie sich, wenn dabei schwererziehbare herauskommen.“

    Die Lehrer werden vom türkischen Staat für vier bis fünf Jahre nach Deutschland entsandt. „Die haben wenig oder gar keine Deutschkenntnisse“, klagt Özcan, „da sie nach vier Jahren wieder zurückmüssen, haben sie auch keine Motivation, die Sprache zu erlernen.“

    Problematisch ist vor allem: Die Gastlehrer haben keinen Eid auf die deutsche Verfassung geleistet, wohl aber gegenüber dem nationalen Ministerium für Jugend und Sport in Ankara.

    Die deutsche Botschaft in Bonn bestreitet das zwar. Der bayerische Lehrer- und Lehrerinnen-Verband aber beruft sich auf Zeugen und kritisiert die sogenannte Verpflichtungserklärung aufs schärfste. In einem Brief an den Münchner Kultusminister Hans Zehetmair warnte die Lehrerlobby im April: „Zu befürchten ist, daß im Zweifelsfall erhebliche Loyalitätskonflikte bei türkischen Lehrern entstehen.“

    Mittlerweile sind auch die bayerischen Behörden mißtrauisch geworden. Für den Freistaat, wo 236 türkische Lehrer insgesamt 11.173 Kinder ihre Muttersprache beibringen, sucht inzwischen das Ministerium die Pädagogen vor Ort aus. Referatsleiter Dieter Hirt, der regelmäßig auf Lehrersuche in die Türkei reist, nennt die Kriterien: Die Kandidaten sollen keine Fundamentalisten sein und wenigstens rudimentäre Deutschkenntnisse mitbringen.

    In den bayerischen Schulen überprüfen Fachbetreuer regelmäßig die türkischen Kollegen. Die Aufseher sind angewiesen, „jegliche Einflußnahme durch außenstehende Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen auf die inhaltliche Gestaltung des Unterrichts zu unterbinden“.

    Widerstand gegen die Indoktrination aus Ankara regt sich auch bei den Betroffenen. In hessischen Schulen etwa besuchen kurdische Kinder den muttersprachlichen Ergänzungsunterricht nicht, weil alawitische Eltern ihre Kinder nicht dem Einfluß der zumeist sunnitischen Lehrer und den reaktionären Lehrbüchern aussetzen wollen.

    Doch Alternativlösungen scheitern bisher an den Kosten. Zwar bildet die Universität Essen seit drei Jahren Anwärter für den Türkischunterricht aus. Für die Einstellung der deutschen Lehrer aber haben die Bundesländer kein Geld.

    In Berlin helfen sich türkische Eltern inzwischen selbst. In Kreuzberg, wo insgesamt 28.000 Türken wohnen, gründeten sie mit Unterstützung des Berliner Senats vor zwei Jahren die erste deutsch-türkische Europa-Schule. Hier werden deutsche und türkische Kinder in beiden Sprachen unterrichtet. „Die anfänglichen Befürchtungen, daß nur türkische Eltern ihre Kinder hierherschicken würden“, berichtet Özcan Mutlu, Gründungsmitglied der Schule, stolz, „haben sich nicht bestätigt. Wir können uns vor Anfragen kaum retten.“

    Auch in Kreuzberg fließen Fördermittel aus der Türkei, auch hier unterrichten türkische Lehrer – aber nach deutschem Lehrplan und deutschen Büchern gemeinsam mit deutschen Kollegen unter Aufsicht der Berliner Schulbehörde. „Der türkische Staat“, versichert der Berliner Senat, als sei diese Selbstverständlichkeit eine große Errungenschaft, „hat bei diesem Angebot kein Mitspracherecht.“





    Hilft die Religion bei der Eingliederung? (HAZ v. 20.03.1999, S. 3): Rotterdam. Es war als nette Geste gedacht. Beim Besuch in Rotterdam sollte der türkischen Delegation auch die Al-Ghazali-Schule gezeigt werden. Doch die Gästen blieben keine drei Minuten, lehnten zur großen Enttäuschung der Schüler und Lehrer sogar den angebotenen Tee ab. Die Kopftücher einiger Schülerinnen hatten auf die Gruppe aus Ankara wie ein rotes Tuch gewirkt. Denn was in türkischen Schulen verpönt ist, konnte in den Augen der Türken in der ältesten islamischen Schule in den Niederlanden nicht richtig sein.

    Heute schmunzelt Schuldirektor Akbulut über diesen Vorfall nur noch. Denn längst hat sich die 1988 gegründete Al-Ghazali-Schule etabliert. Mittlerweile unterrichten 32 Lehrer hier 310 Schüler von der ersten bis zur achten Klasse. Und inzwischen gibt es 31 weitere moslemische Schulen im Land – die wie die christlichen Konfessionsschulen alle vom Staat bezahlt werden.

    Die Zahl wächst rasch. Allein in der Hafenstadt Rotterdam, wo heute mehr als 50 Prozent aller Grundschüler Moslems sind, existieren zwei islamische Schulen, drei weitere werden 1999 hinzukommen, fünf weitere sind in Planung. Und erstmals gibt es Überlegungen, eine weiterführende islamische Schule zu gründen – unvorstellbar für deutsche Verhältnisse, wo gerade diskutiert wird, ob es denn einen islamischen Religionsunterricht in Schulen geben sollte.

    Daß die Schule in einem der ärmsten Stadtteile Rotterdams „islamisch“ ist, erkennt man zunächst nur an einigen Koransprüchen im Gang. Ansonsten gleicht Al-Ghazali einer normalen Grundschule. In der Pause spielen die Kinder ausgelassen auf dem Schulhof, nur ein Teil der Mädchen trägt Kopftücher. „Wir haben uns natürlich an den niederländischen Lehrplan zu halten, unterrichtet wird auch in niederländisch“, wehrt Akbulut jede Vermutung ab, seine Schule könnte eine Art „bessere Koranschule“ sein.

    Wie an den katholischen oder protestantischen Konfessionsschulen bringt die religiöse Ausrichtung allerdings einige besondere Regeln mit sich: Der 5exualkundeunterricht für die Zwölfjährigen ist nach Geschlechtern getrennt. In der siebten und achten Klasse gehen Mädchen und Jungen getrennt zum Schwimmen oder Turnen. Statt Mittwochnachmittag ist an der Al-Ghazali-Schule der Freitagnachmittag für die Schüler frei, um den Besuch in Moscheen zu ermöglichen. Ansonsten fließen religiöse Überzeugungen auch in den Unterricht ein. „So weisen die Lehrer bei der Vorstellung der Evolutionstheorie darauf hin, daß wir nicht glauben, vom Affen abzustammen“, meint Akbulut.

    Daß die meisten islamischen Schulen in den Niederlanden einen rasanten Aufschwung erleben, hat viele Gründe. „Am wichtigsten ist wohl die Überzeugung, daß sich der Staat nicht in Religionsfragen einzumischen hat. Zudem nehmen wir den Gleichbehandlungsgrundsatz in unserer Verfassung sehr ernst“, erklärt Jos Steegmans, Schuldezernent der Stadt Rotterdam. Deshalb gelten für die Zulassung von Schulen nur formale Gesichtspunkte: Gibt es genug interessierte Eltern? Ist der Bestand über Jahre hinweg gewährleistet? Ist dies der Fall, werden islamische Schulen genauso zugelassen wie katholische und protestantische. „Eine Politik des Staates gegenüber islamischen Schulen gibt es im Grunde also gar nicht“, heißt es im Bildungsministerium. Gemacht wird, was Eltern wünschen. Übrigens gibt es in Den Haag auch drei hinduistische Schulen.

    Was in Deutschland vielfach als bedrohlich angesehen wird, begreift Steetmans als Chance: „Islamische Schulen können das Selbstbewußtsein der Schüler stärken – und das der in anderen Schulen oft verunsicherten Eltern.“ Darin ist er sich mit Akbulut einig. Denn für moslemische Kinder können diese Schulen eine Brücke zwischen der Kultur der Eltern und der niederländischen Gesellschaft bilden. „Gerade für Schüler in Problemstadtteilen ist es enorm wichtig, wenn sie Lehrer haben, mit denen sie sich identifizieren können“, meint auch die Regisseurin Suzanne Raes, die für einen Film monatelang eine Schule mit hohem Ausländeranteil beobachtet hat.

    Als ganz unproblematisch werden die Islamschulen allerdings nicht eingeschätzt. Zwar hält Steegmans die Gefahr einer Unterwanderung durch radikale Gruppen für gering, „weil unsere Sicherheitsbehörden da sehr aufmerksam sind“. Geld aus dem Ausland dürfe ohnehin keine Schule annehmen. Aber seit 1998 der Antrag auf eine weiterführende islamische Schule gestellt wurde, beginnt langsam eine öffentliche Debatte über die Vor- und Nachteile dieser Entwicklung. Zudem wurden einige Zwischenfälle bekannt. So klagten in der Stadt Ede Lehrerinnen erfolgreich dagegen, daß ihnen die moslemische Schulleitung das Tragen von Kopftüchern vorschreiben sowie das Händeschütteln mit Männern und das Singen verbieten wollte.

    Das seien nur Anlaufschwierigkeiten unerfahrener Schulleitungen, sagte die Befürworter der Islamschulen. Und sie verweisen darauf, daß es Streit um Vorschriften über Rocklängen oder Familienstand auch in streng protestantischen oder katholischen Schulen gebe. Aber daß ein völlig eigener, religiös geprägter Bildungsweg für islamische Schüler wirklich der Integration dient, wird hier und da angezweifelt. „Gemischte Schulen wären der bessere Weg, damit islamische Schüler niederländische Werte, und niederländische Schüler auch islamische Werte kennenlernen können“, meint etwa Zeki Arslan, der für das Stichting Forum in Utrecht arbeitet, eine staatliche Stiftung, die der Verständigung zwischen den ethnischen Gruppen dienen soll.

    „Wirklich offen kann in den Niederlanden über dieses Thema nicht diskutiert werden“, klagt Arslan. Die Religionsfreiheit werde so hochgehalten, daß keine Partei einen Streit vom Zaun brechen wolle. Er selbst ernte für seine Mahnungen entweder Schweigen oder Drohungen. „Dabei sind islamische Schulen im Grunde doch nur die Fortsetzung der Spaltung in ‚schwarze‘ und ‚weiße‘ Schulen, also in Schulen mit einem hohen oder niedrigen Anteil verschiedener ethnischer Gruppen.“

    Als einer der wenigen offenen Kritiker wirft Arslan den islamischen Schulen auch vor, zu viel Wert auf die Persönlichkeitsbildung zu legen und zu wenig Wert auf den Lehrstoff zu legen. So seien die schulischen Erfolge kaum besser als an den „schwarzen“ Schulen – allerdings auch nicht schlechter, wie Stichproben der Schulinspektoren zeigten. Wirklichen Aufschluß über die Qualität der Ausbildung soll nun eine umfassende Untersuchung des Bildungsministeriums bringen. Direktor Akbulut sieht dem gelassen entgegen. „In den Sprachen haben unsere Kinder, die meist aus der Türkei, Marokko und Pakistan stammen, tatsächlich einige Defizite. Aber in Mathematik sind wir besser als der Durchschnitt.“

    Es fehlen qualifizierte Lehrer (HAZ v. 20.03.1999, S. 3): Aus der Not würde Ibrahim Spalburg gern eine Tugend machen. Denn für den islamischen Religionsunterricht, der an niederländischen Schulen üblich ist, fehlen qualifizierte Lehrer. Unterrichtet werden die Schüler vielmehr von Imams, also Geistlichen aus den Moscheen, teilweise von Lehrern aus der Türkei. „Und bei denen wird auch schon mal hingenommen, daß sie ausnahmsweise in ihrer Sprache unterrichten, wenn ihr Niederländisch zu schlecht ist“, sagt der Dozent der Universität Amsterdam.

    Dies schließt jedoch nicht nur einige Schüler aus – viele Lehrkräfte sind auch pädagogisch ungeeignet. „Die Kinder verstehen den oft sehr traditionellen Islam-Unterricht gar nicht“, meint Spalburg. Und deshalb hat die Universität Amsterdam vor dreieinhalb Jahren einen Studiengang eingerichtet, in dem heute 60 islamische Religionslehrer ausgebildet werden. Der Studiengang ist auch der Versuch, einen toleranten niederländischen Islam zu fördern. Dafür erarbeitete die Universität zudem Lehrmaterial. Bemühungen ausländischer Regierungen, der Hochschule ihre Spielart des Islam aufzudrücken, werden laut Spalburg abgewehrt.

    Im Sommer erhalten die ersten Absolventen ihr Diplom. „Dann werden wir sehen, ob unser Pilotprojekt erfolgreich war.“ Denn dann wird sich auch zeigen, ob auch islamische Schulen bereit sind, die neuen Religionslehrer einzustellen. Übrigens waren Männer nur im ersten Studienjahr in der Mehrheit. „Heute sind unter den Erstsemestern fast nur noch Frauen.“

  8. #157
    Uwe
    Avatar von Uwe

    Re: Bombenanschlag in Thailand

    Zitat Zitat von tarüng",p="162664
    Warum greift Thaksin hier nicht durch wie bei seiner Drogenpolitik? Ich bin ja der Meinung das Radikales nur mit radikalen Mitteln bekämpft werden kann. Hier mein (radiakler) Vorschlag wie Thaksin das Problem in den Griff bekommen könnte.
    Unruheprovinz isolieren (Ein+Ausreise nur mit besondere Genehmigung)
    jedes Dorf+Stadt nach Waffen und Sprengstoff durchsuchen
    Grenze zu Malaysia (See+Landweg)überwachen.
    Nächtliche Ausgangsperre
    moslemische Bevölkerung im Kampf gegen Terroristen um Hilfe bitten mit Aussicht auf eine Art Autonomie
    Terroristen die an der Planung und Ausübung eines Terroraktes erwischt werden müssten sofort hingerichtet werden.
    Personen die Terrorsiten unterstützen verlieren Hab und Gut und verlieren ihre thailändischen staatbürgerlichen Rechte.


    Also bevor wieder einige von euch um "Buddhas-Willen" und "das geht doch nicht" schreien. Mir ist es vollkommen klar, dass es nicht umgesetzt werden kann. Es war ja auch nur ein Vorschlag.
    Ich haette da noch einen anderen Vorschlag. Man kann sie nach Deutschland ins Asyl schicken, Sozialhilfe und alles inclusiv. Einmal im Jahr kann der deutsche Steuerzahler (wie bei den Hamburger Affen) ein Ticket springen lassen, damit sie Bombenanschlaege begehen koennen. Wie krank kann Deutschland eigentlich noch werden?

    Habt Ihr eigentlich vergessen? Thailand ist buddhistisch! Diesen kranken Islam haben kranke Birnen hier her gebracht. Erkennt Ihr nicht den Unterschied? Auf der einen Seite der friedfertige buddhistische Thai, auf der anderen Seite diese kranken, vom Islam zerstoerten Ballerbirnen?

    Wenn ich den Atavar von Tel so ansehe, frage ich mich ernsthaft, wie die Kleine wohl mit Kopftuch aussehen wuerde?

  9. #158
    Avatar von mucki

    Registriert seit
    16.08.2004
    Beiträge
    197

    Re: Bombenanschlag in Thailand

    Hi all
    in der FAZ vom Wochenende ist ein Bericht über die Problematik in Südthailand mit den Moslems ich hab ihn gelesen kann den Bericht aber nicht ins Netz stellen die wollen daführ Gebühren. Wenn ihr unter www.faz.de sucht und Thailand als suchbegriff eingibt kommt was, aber wenig, wie es anderst geht weis ich nicht, vieleicht kann ja mal jemand nachschauen.
    mucki

  10. #159
    spirit
    Avatar von spirit

    Re: Bombenanschlag in Thailand

    @Uwe

    Du bist wirklich eine Strafe Gottes mit Deinem Gesabbere.

    Servus

  11. #160
    Avatar von tira

    Registriert seit
    16.08.2002
    Beiträge
    17.260

    Re: Bombenanschlag in Thailand

    Zitat Zitat von Uwe",p="168195
    ...Thailand ist buddhistisch!.....Wenn ich den Atavar von Tel so ansehe, frage ich mich ernsthaft, wie die Kleine wohl mit Kopftuch aussehen wuerde?



    grosser rezitator des spiegel...........

    und d ist katholisch odder evangelisch odder muslim odder zeuge.......;-D

    bist doch mal mit deinem vorschlag die grünfaschisten zu verbleien schon mal verwarnt worden, odder.....

    vom tell seiner tochter sieht man mit kopftuch viel textil, odder......

    gruss

    @spirit :klasse:

Seite 16 von 17 ErsteErste ... 614151617 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Bombenanschlag in Hat Yai und Yala
    Von zicki im Forum Touristik
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 10.04.12, 05:48
  2. BOMBENANSCHLAG?
    Von Sakon Nakhon im Forum Thailand News
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 31.12.06, 13:28
  3. Bombenanschlag in Bangkok
    Von Serge im Forum Thailand News
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 27.01.06, 14:54
  4. Bombenanschlag in Thailand
    Von dirkdertolle im Forum Treffpunkt
    Antworten: 44
    Letzter Beitrag: 03.04.05, 19:55
  5. Bombenanschlag in Thailand
    Von brecht im Forum Thailand News
    Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 01.04.04, 10:16