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Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

Erstellt von Rene, 11.02.2005, 00:36 Uhr · 15 Antworten · 1.368 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Loso

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    Re: Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

    "Das Beben passierte da wo die indische und die burmesische Platte kollidieren. Diese Kollision führte dazu, das die Indische unter die burmesische Platte gedrückt wurde, und es war eine plötliche Bewegung dieser zwei Platten, die zu dem verheerenden Erdbeben und dem Tsunami führten.
    ...Die Kollision hat spektakulär hohe Grate bis zu 1500m erzeugt."

    Das Wort Kollision bezieht sich jeweils immer auf die generelle Kontinentalverschiebung, nicht auf die spezielle Bewegung bzw. das singuläre Ereignis.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von J.O.

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    Re: Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

    Laut Spiegel.de hat sich bei diesem Beben die eine Platte ploetzlich um rund 20 Meter gehoben. Die Verwerfungen selber haben bis zu 1.500 m Hoehe. Ich denke daraus laesst sich relativ leicht ableiten wie oft und gravierend es in diesem Bereich schon gerummst haben muss. Zumindest erdgeschichtlich betrachtet.

    Nur so was besonderes ist das ja eigentlich auch nicht. Man braucht sich von den Alpen bis hin zum Himalaya nur die Bergwelt anzusehen. Diese sind ja auch nur durch die Verschiebungen der verschiedenen Erdplatten entstanden. Hat halt nur den Unterschied, dass die oberhalb des Meeresspiegels liegen und daher keine Tsunamis mehr ausloesen koennen.

  4. #13
    Avatar von zipfel

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    Re: Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

    Mahlzeit

    ein paar Tage nach dem großen Beben ließ die indische Marine verlautbaren , daß neue katographische Arbeiten für die Gegend in Auftrag zu geben seien da sich der Meeresboden stellenweise von ca. 1000 auf weniger als 30 Meter gehoben hätte ...
    In wieweit das der Realität entspricht , kann ich als Laie nicht beurteilen aber sollte doch einen Kern der Wahrheit enthalten denn kein Staat der Erde gibt für eine kostenintensive Untersuchung und Kartographierung Geld aus wenn er es denn nicht unbedingt muß ...

    tschüssel

  5. #14
    Avatar von Samuianer

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    Re: Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

    ...bei der britischen Marine und im Ozeanischen Institut arbeiten keine Sensationsjournalisten sondern Wissenschaftler - die Sensationsjournalisten schreiben fuer Stern, Bild etc. darum wird das mit den "neuen" 1500 mtr. hohen Verwerfungen schon was auf sich haben - sonst waere das unerwaehnt geblieben. Was da immer wieder von 20 mtr. geschrieben wird ist mir ebenso schleierhaft oder haben die Kontinentalplatten nur eine (messbare) Staerke von 20 mtr.? ;-D

    Das Beben war auch nicht ohne - immerhin 9.0 auf der Richterskala und die ausgeloeste Tsunami - nun wir kennen alle die dramatischen Auswirkungen - was war daran nicht 'heftig' genug?

    Ahhh... well, nur so... sieht Mensch wieder mal wie ´gut´ uns die Presse ´informiert´. ;-D

  6. #15
    Avatar von MaewNam

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    Re: Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

    Zitat Zitat von Samuianer",p="215804
    ...bei der britischen Marine und im Ozeanischen Institut arbeiten keine Sensationsjournalisten sondern Wissenschaftler - die Sensationsjournalisten schreiben fuer Stern, Bild etc. darum wird das mit den "neuen" 1500 mtr. hohen Verwerfungen schon was auf sich haben - sonst waere das unerwaehnt geblieben.
    Ja, wie in dem englischen Originaltext etwas weiter oben zu sehen - die Wissenschaftler haben es einfach so geschrieben daß man es mißverstehen kann. Die Kollision der Platten (die seit Jahrmillionen stattfindet) hat 1500m hohe Verwerfungen erzeugt, nicht das aktuelle Beben! Und daraus haben dann eben Journalisten die es falsch verstanden haben 1500m hohe Verwerfungen durch dieses eine Beben gemacht. Dabei wollten die Wissenschaftler nur erklären daß man in den Bildern eben nicht nur die Auswirkungen dieses einen Bebens sehen kann.

    Zitat Zitat von Samuianer",p="215804
    Was da immer wieder von 20 mtr. geschrieben wird ist mir ebenso schleierhaft oder haben die Kontinentalplatten nur eine (messbare) Staerke von 20 mtr.? ;-D
    Nein, die ozeanischen Platten sind schon etwa 8 km dick, die Kontinentalplatten bis zu 30km - wobei die Stärke aber variiert, unter Gebirgen ist die Platte dicker, und den mittelozeanischen Rücken dünner. 20 m ist der Wert um den sich die Platte bei diesem Beben nach oben verschoben hat, was damit das Wasser drüber um 20m nach oben geschoben hat, was dann den Tsunami auslöste.

    Zitat Zitat von Samuianer",p="215804
    Das Beben war auch nicht ohne - immerhin 9.0 auf der Richterskala und die ausgeloeste Tsunami -
    Nach neusten Schätzungen soll es sogar 9.3 gehabt haben, und wäre damit das zweitstärkste jemals gemessene Beben gewesen.

  7. #16
    Avatar von Samuianer

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    Re: Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

    Zitat Zitat von MaewNam",p="215840
    Ja, wie in dem englischen Originaltext etwas weiter oben zu sehen - die Wissenschaftler haben es einfach so geschrieben daß man es mißverstehen kann.
    Woll, woll auch Journalisten sollten nicht gleich alles ´glauben´ was sie lesen und sich erstmal Klarheit verschaffen bevor das in den Druck geht - oder? [/quote]

    Zitat Zitat von MaewNam
    ...die ozeanischen Platten sind schon etwa 8 km dick, die Kontinentalplatten bis zu 30km -
    ;-D Danke! Das meinte ich!

    Zitat Zitat von MaewNam
    Nach neusten Schätzungen soll es sogar 9.3 gehabt haben, und wäre damit das zweitstärkste jemals gemessene Beben gewesen.
    Vielen Dank und tiefste Verneigungen fuer die Richtigstellungen!

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