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Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

Erstellt von Rene, 11.02.2005, 00:36 Uhr · 15 Antworten · 1.369 Aufrufe

  1. #1
    Rene
    Avatar von Rene

    Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund



    London (AP) Die britische Marine hat digitale Farbbilder vom zerfurchten Meeresboden nach dem verheerenden Seebebens im Indischen Ozean veröffentlicht. Die tektonischen Platten seien am 26. Januar vor Sumatra zusammengestoßen, wie sich ein Teppich zerknülle, sagte Offizier Steve Malcolm von dem Schiff HMS Scott. Die Bilder zeigen bis zu 1.500 Meter Erhebungen im Meeresboden, die bei dem Beben aufgeworfen wurden. Dabei entstanden die Flutwellen. Es war das erste Mal, dass der Meeresboden nach einem derart schweren Beben so schnell dokumentiert werden konnte. Die Besatzung der HMS Scott wurde bei ihrer Arbeit von Wissenschaftlern des Zentrums für Ozeanographie in Southampton und des British Geological Survey unterstützt.





    Commander Steve Malcolm vom britischen Schiff "HMS Scott"
    vor einem der Meeresboden-Bilder: Wie ein Teppich zerknüllt






  2.  
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  3. #2
    Avatar von MaewNam

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    Re: Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

    Das Beben war zwar extrem stark, aber 1500 m hohe neue Erhebungen hat es nicht erzeugt - dann wäre der Tsunami nämlich über ganz Thailand geschwappt. Laut spiegel online hat sich die Eurasische Platte "nur" um 20 Meter nach oben bewegt. Den "zerknüllten" Meeresboden gab es vorher schon, der hat sich in den Jahrmillionen der Kollision der Platten dort so entwickelt. Das Beben hat bestenfalls dort neue Spalten aufgerissen und Schlammlawinen ausgelöst. Interessant wäre der vorher-nachher-Vergleich - leider sind die tollen Grafiken alle von nach dem Beben.

  4. #3
    Avatar von E.Phinarak

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    Re: Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund


  5. #4
    Avatar von MaewNam

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    Re: Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

    Mit Verlaub, auch wenn mehrere Journalisten Unfug schreiben dann glaube ich es immer noch nicht. In Sachen Geologie bin ich zwar nur ein gut informierter Laie, aber es bleibt Unfug - wenn das Beben einen 1500m hohen Berg erzeugt hätte, dann hätte es entsprechend viel Wasser verdrängen müssen, was dann eine entsprechend viel höhere Welle erzeugt hätte.

    Journalisten schreiben zum einen gerne immer voneinander ab, müssen oft das Thema in wenige Worte zusammenfassen, und haben dann auch wenig bis keine Ahnung davon. Und so wird dann schnell aus "1500m hohen Bergen an der Faltungszone mit Spuren von beim Beben ausgelösten Schlammlawinen und neuen Spalten" ein "neue 1500m hohe Berge", und aus dem Nebensatz in der AP-Meldung macht dann die B*ld-Zeitung eine reißerische noch falschere Schlagzeile.

  6. #5
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

    Dr Tim Henstock and Dr Lisa McNeill were invited by the Royal Navy to join the survey ship HMS Scott during the offshore investigation of the earthquake zone. It is the first time that the seafloor has been observed so soon after an earthquake of this magnitude, which measured 9.0 on the Richter scale.

    The earthquake occurred on Boxing Day 2004 some 40 kilometres below the seafloor where the Indian Plate is colliding with the Burman Plate. This collision has resulted in the Indian Plate being subducted (pushed underneath) the Burman Plate, and it was a sudden movement of these two plates that led to the devastating earthquake and tsunami.

    The first results have yielded far more than the scientists had hoped for. Coloured contour maps of the seabed clearly show the boundary between the deep, flat Indian Plate, and the heavily deformed edge of the Burman Plate (boundary marked on images with a white dashed line). The collision has forced up spectacular large thrust ridges up to 1500 m high, higher than Ben Nevis. These unstable blocks have collapsed in places, producing large landslides several kilometres across that have scarred the seafloor.

    These initial results will form the basis for further study in the area, as part of an international research effort. Dr Lisa McNeill said ´As a geologist I am really grateful for this opportunity to collect data across the earthquake zone. From this we hope to understand better the geological processes which produced the earthquake and ultimately help to determine future earthquake and tsunami hazards so that everyone can be aware and prepared´.

    The scientific survey, led by the MoD, is a collaboration including the UK Hydrographic Office, the British Geological Survey and Southampton Oceanography Centre. The scientists started the surveying work on 26th January and expect to remain in the region for several weeks.

    Quelle:

  7. #6
    Avatar von Loso

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  8. #7
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

    Loso,

    wenn du mal auf den Link geklickt hättest, das wüsstest Du das das nicht von mir ist. Deswegen die Quellenangabe.


    René

  9. #8
    Avatar von Loso

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  10. #9
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

    @Loso:
    Wenn ich den 3ten Absatz auf die ersten beiden beziehe -und so muss man den Text lesen- dann steht dort durchaus, das aus dem aktuellen Erdbeben eine 1500 Meter hohe Verwerfung resultiert?!
    Fragt sich natuerlich, ob die aelteren Vergleichsdaten genau genug sind, um das zu bestaetigen.

    Chock dii, hello_farang

  11. #10
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf dem Meeresgrund

    @Loso,

    ist schon ok. Wenn ich fremde Texte hier poste dann mache ich i.d.R. einen entsprechenden Verweis und die Quellenangabe.

    Ich und aus dem englischen übesetzen, schön wärs ja.

    Leider ist ja unser Experte Moselbert z.Zt. weg. Wäre interessant mal seine Meinung dazu zu hören.

    Gruß René

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