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Bettler mit "Miet-" Kindern

Erstellt von thurien, 18.02.2007, 02:43 Uhr · 13 Antworten · 2.175 Aufrufe

  1. #1
    thurien
    Avatar von thurien

    Bettler mit "Miet-" Kindern

    im aktuellen Beitrag aus THE NATION wird vor den kriminellen Bettlergilden in den Ballungszentren / Touri-spots Thailands gewarnt.

    Übrigens: Ein Bettler- "Einkommen" von > thb 500/Tag ist gut 3x so hoch wie das einer Baustellen- Maurerin im Isaan (die 9h hart dafür arbeitet)

  2.  
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  3. #2
    Avatar von maphrao

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    Re: Bettler mit "Miet-" Kindern

    Zitat Zitat von thurien",p="453087
    Übrigens: Ein Bettler- "Einkommen" von > thb 500/Tag ist gut 3x so hoch wie das einer Baustellen- Maurerin im Isaan (die 9h hart dafür arbeitet)
    Da haste aber nicht richtig gelesen:

    The report found child beggars or their families got Bt80 a day or about Bt500 to Bt2,000 a month and gangs preferred disabled children and toddlers.

    Trotzdem ne traurige Sache, der man oft hilflos gegenüber steht. Ich kaufe denen manchmal was zu essen, davon haben die Hintermänner dann definitiv nix.
    Mache ich in Deutschland übrigens auch so, sonst wird eh alles versoffen.

  4. #3
    Avatar von Claude

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    Re: Bettler mit "Miet-" Kindern

    Das Einkommen der Bettelkinder (meist Burma oder Laos) hier in Chaweng ist mindestens 1000 B pro Nacht - wieviel Verdienst dann übrigbleibt ist Sache der Gang. Ich bin schockiert, dass die Polizei nicht durchgreift.

  5. #4
    Odd
    Avatar von Odd

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    Re: Bettler mit "Miet-" Kindern

    Moechte trotzdem mit einem Bettler in der Bangkoker Innenstadt nicht tauschen.
    Fuer mich schockierend, dass immer oefters (Klein) Kinder sich das mittmachen muessen. Nicht selten sind diese abends 10 Uhr auf dem Arm oder im Schoss einer Frau in Bangkoks Strassen anzutreffen.

  6. #5
    thurien
    Avatar von thurien

    Re: Bettler mit "Miet-" Kindern

    Zitat Zitat von maphrao",p="453090
    Da haste aber nicht richtig gelesen
    doch - so ziemlich in der Mitte des Artikels

    quote
    Begging at high-traffic spots between nine in the morning to nine at night can yield Bt500
    unquote

  7. #6
    Avatar von DisainaM

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    Re: Bettler mit "Miet-" Kindern

    Es wird immer noch zuviel Geld durch die Kinder verdient,
    sodass es sich für die Betreiber dieser Unternehmen wirklich lohnt,
    in kamdodschanischen Grenzstädten ungewollte Mischlingskinder
    (deren Zukunftsperspektiven in der zunehmend nationalisierenden kamdodschanischen Gesellschaft immer aussichtloser werden)
    ihren mit Schulden überforderten Müttern abzukaufen,
    und sie anschließend für das profitable Thailandgeschäft zu verstümmeln.
    Knochenbrecher produzieren so neue Behinderte, die auf th. Strassen genug Mitleid produzieren, um davon gut leben zu können.

    Für viele ist es unverständlich, warum bei den vielen Mienenkinder es den Bettelorganisationen so schwer fällt, sich den Nachschub aus diesem Segment zu rekrutieren,
    und dabei auf Neuverstümmelungen zu verzichten,
    doch die Organisationen operieren ausschließlich im grenznahen Raum, und brauchen deshalb Mütter, die in Grenznähe leben, wo sie bei Problemen schnell erreichbar sind.
    So wird es den Beruf des Knochenbrechers noch einige Zeit geben,
    und bis der Einsatz der Axt zur Vergangenheit zählt,
    wird noch manches Kinderschicksal geprägt werden.

  8. #7
    Avatar von J-M-F

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    Re: Bettler mit "Miet-" Kindern

    an kineau (mir) haben die noch nix verdient

    meine spendenbereitschafdt hält sich ehh in grenzen, da ich als deutscher ja schon jede menge pflichtspendn über die lohnsteuer abdrücken muss. wo ich bei den spendenprojekten der deutschen regierung meist nie was spenden würde ...

  9. #8
    Avatar von DisainaM

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    Re: Bettler mit "Miet-" Kindern

    Da viele Hilfsprojekte in Kambodscha Angst vor der Schließung ihrer Stationen haben,
    weil sie mittlerweile in einem minengeräumten Gebiet liegen, haben sie das Problem, hilfsbedürftige Minenkinder aufzutreiben, damit die gesamten ausgegebenden Spendengelder jedes Jahr, weiter gerechtfertigt bleiben.

    Während große renomierte Hilfsgesellschaften leichter umdisponieren können, sind es die engagierten Personen vor Ort, die plötzlich, in die Jahre gekommen, nicht wieder an einem neuen Ort von vorne anfangen wollen, sondern in vertrauter Umgebung mit vertrautem Personal weitermachen wollen, wo die etablierte Hilfsstation schon längst ein fester Bestandteil in der örtlichen Kleinökonomie geworden sind.
    So werden denn Vermittler bezahlt, die die Station mit hilfsbedürftigen `Minenkinder`füllen, damit der weitere Aufenthalt der Helfer vom Betrugsverdacht freigestellt ist.
    So werden die Spendengelder weiter zum alten Zweck verbraucht, auch wenn die Vermittler, die Hilfsstationen immer häufiger mit Kinder versorgen, die vom Knochenbrecher behandelt wurden.

  10. #9
    Avatar von DisainaM

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    Re: Bettler mit "Miet-" Kindern

    Um das Schicksal von kambodschanischen Mischlingskinder richtig zu erfassen,

    folgender aktueller Zeitungsartikel



    (um den linken Artikel lesen zu können, muß man das Bild anklicken)

    Der US Verbindungspolizist, der sich wegen Kindesmißbrauchs aufhängte, hatte ein 14 jähriges Mädchen mißhandelt.

    Laut Auskunft der kambodschanischen Pressestelle handelt es sich um ein Mädchen mit vietnamesischen Wurzeln.

    Während ein westlicher Leser nicht verstehen kann, warum diese Information, ob es ein reinrassiges kambodschanisches Kind ist, oder ein Mischlingskind ist, überhaupt eine Rolle spielen kann,
    spielt es für Kambodschaner sehr wohl eine Rolle, da sie die Abkömmlinge von der vietnamesischen Befreiung von den roten Khmer, als auch von der UNO-Zeit in den 90 Jahren, nicht in ihre Gesellschaft integrieren konnte.

  11. #10
    Avatar von Schwarzwasser

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    Re: Bettler mit "Miet-" Kindern

    Hallo beisammen,

    und da war dann letzte Woche noch die Gruppe von Australiern, welche neben uns in der Bar in der Nähe der Sukh saßen und uns aufforderten, dem Rosenkind ein paar Rosen abzukaufen "Only 20 Baht a rose, come on", worauf ich dann sagte, daß wir Kinderarbeit nicht unterstützen. Darauf wurde der Typ recht blöd zu uns und wir zogen es vor, zu zahlen und zu gehen.

    Gegen Dummheit ist eh kein Kraut gewachsen. Solange es solche Leute gibt, wird es bettelnde Kinder, Rosenverkäufer, Elefanten , Affen und Leguane in den bestbesuchtesten Ecken Thailands geben.

    Und solange die Verkäufer dem Revierbullen den Hof machen und ihren Tribut an diesen zollen, wird sich daran auch nichts ändern.

    Grüße

    Rainer

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