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Australier Harry Nicolaides wegen Majästetsbeleidigung verha

Erstellt von x-pat, 04.09.2008, 05:01 Uhr · 99 Antworten · 5.120 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von x-pat

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    Re: Australier Harry Nicolaides wegen Majästetsbeleidigung v

    Zitat Zitat von garni1",p="628302
    @x-pat, das ist falsch
    Der König hat sich für die Aufhebung dieser Paragrafen eingesetzt. Das Parlament hat diese Änderung aber abgelehnt. Hatten wir auch schon im nittaya besprochen.
    Gruß Matthias
    Garni, das muss an mir vorbeigegangen sein. Hast du dafür eventuell Quellen/Links, wann und in welcher Form das passiert ist?

    Cheers, X-Pat

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Pak10

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    Re: Australier Harry Nicolaides wegen Majästetsbeleidigung v

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="628317
    Zitat Zitat von Lamai",p="628305
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="628128
    Richtig. Es gibt keinen Staat der Erde, in dem es echte Meinungsfreiheit gibt. Der Begriff exisitiert also ohnehin nur in der Theorie.
    Wenn es "echte Meinungsfreiheit" gäbe, wäre hier Mord und Totschlag.

    Alles wäre ja erlaubt: öffentlich schwerste Beleidigungen auszusprechen?
    damit rechnen, selber mal beleidigt zu werden.
    Finde ich ok.
    Also ich denke, dass man seine Meinung, welche auch immer, formulieren kann, ohne dabei zu beleidigen.

  4. #23
    Avatar von Samuianer

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    Re: Australier Harry Nicolaides wegen Majästetsbeleidigung v

    Kann mal jemand "absolute Meinungsfreiheit" definieren?



    Ist es absolute Freiheit wenn ich jeden verleumden, bespucken, beleidigen, erschlagen, wenn ich meine Notdurft ueberall verrichten darf?

    Ich denke mal das hier einige Gedankengaenge an den Grenzen, die das Zusammenleben, das Miteinander-Fuereinander in einer Gesellschaft regeln, um Meilen, mit was weiss ich fuer ein Ziel, vorbeigeschossen wird!

    Sicher muss Alles geregelt werden, WIR SELBST schreien ja jeden Tag erneut danach!

  5. #24
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Australier Harry Nicolaides wegen Majästetsbeleidigung v

    Garni, das muss an mir vorbeigegangen sein. Hast du dafür eventuell Quellen/Links, wann und in welcher Form das passiert ist?
    König Bhumipol hat vor ein paar Jahren eine Rede gehalten und darin geäußert, dass er sich Kritik wünsche, da er ja sonst nicht wisse - ob er Fehler macht.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rama_IX.
    (Unter Majestätsbeleidigung)

  6. #25
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Australier Harry Nicolaides wegen Majästetsbeleidigung v

    Also ich denke, dass man seine Meinung, welche auch immer, formulieren kann, ohne dabei zu beleidigen.
    dann formulier mal ganz höflich und ohne direkt jemanden zu beleidigen in D, dass du nicht an den ......... glaubst. :-)

  7. #26
    Avatar von DisainaM

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    Re: Australier Harry Nicolaides wegen Majästetsbeleidigung v

    Auch sollte man trennen, zwischen dem König und der Politik des Hofes.

    Der Hof zwingt ihn, trotz vorgeschrittenden Alters, die gesamte Last der Bürden seines Amtes weiter zu tragen,
    auch wenn er sich durch sein Wirken einen bequemeren Lebensabend verdient hätte,
    aber auch er fügt sich dem Programm, seinem Land bis zum Ende zu dienen.

    All jene, die mit 50 im vorzeitigen Ruhestand sich ein schönes Leben machen können, sollten sich die Vielzahl der Veranstaltungen, die der König absolvieren muss, einmal vor Augen halten.

  8. #27
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Australier Harry Nicolaides wegen Majästetsbeleidigung v

    Zitat Zitat von Samuianer",p="628474
    Kann mal jemand "absolute Meinungsfreiheit" definieren?
    Ist es absolute Freiheit wenn ich jeden verleumden, bespucken, beleidigen, erschlagen, wenn ich meine Notdurft ueberall verrichten darf?
    Habe mir schon gedacht, dass du den Unterschied zwischen echter Meinungsfreiheit (worunter dann auch verbale Entgleisungen fallen könne) und körperlicher Gewalt (worunter dann auch bespucken, Erschlagen, Notdurft auf andere) nicht verstehst.

    Es wurde meiner Meinung sogar die öffentliche Ordnung verbessern, wenn es totale Meinungsfreiheit geben würde. Denn dann würde die Menschheit lernen, von sich aus respektvoller mit anderen umzugehen und sich auch so zu benehmen, dass es erst gar nicht zu objektiv verständlicher Beleidigung kommen kann. Warum? Weil man ja auch immer befürchten muss, selber beleidigt zu werden. Und dann hilft eben kein Gang zum Gericht mehr.

    Mal ein Beispiel:
    eine Firma besch... seine Kunden.
    Aktuell muss man als Geschädigter seine Wut im Zaum halten und kann sich beim Verbraucherschutz beschweren und mit Fakten klagen.
    Man selber bekommt dann evtl. Recht.
    Man kann aber nicht aktuell andere warnen oder seine verständliche Wut loswerden. Das zählt dann eben zu den Ausnahmen der Meinungsfreiheit, da Rufschädigung (selbst wenn die Firma tatsächlich illegale oder moralisch verwerfliche Methoden anwendet) höher gewichtet wird als Meinungsfreiheit. Für Betrüger ein Paradies!

    Das Gegenargument ist ja immer, dass damit jeder unbegründet verleumdet werden kann.
    Das kann aber dann auch ganz schön ins Auge gehen, da sich der Angegriffene ebenfalls verbal wehren kann.
    Der objektive Beobachter kann dann doch anhand von Fakten oder dargebrachten Argumenten entscheiden, wer hier richtig liegt. Das kann also für den Verleumder ganz schön ins Auge gehen. Bei aboluter Meinungsfreiheit würde man sich also eher dafür hüten, jemand zu unrecht zu beschuldigen. Ist ein ganz natürliches Prinzip.

    Vorgestern lief bei "Hart aber fair" eine Diskussion zum Fragebogen für deutsche Einbürgerungen.
    Da gab es eien Farge, was es in Deutschland geben würde.
    Die Antwort war Meinungsfreiheit.
    Eine bewusste Irreführung der Immigranten.
    Denn dann denkts ich jeder, das er doch dann sagen könne, was er wolle.

    Ein paar Minuten später regten sich alle über die Hetzparolen in Moscheen auf.
    Ach, ich dachte, es gebe Meinungsfreiheit?
    Und das dachten sich doch wohl auch die zugereitsen Moslems. Schließlcih haben die das ja im Immigrationskurs so gelernt.
    Und plötzlich dürfen sie in Moscheen doch nicht mehr ihre Meinung sagen. Ist ja komisch...

    Noch ein paar Minuten später. Da ging es um das Zuwanderungsgesetz mit dem Sprachkurs im Heimatland für Ehegatten.
    Eine türkische Zeitung hat daraufhin Frau merkel mit ...... verglichen. Empörung in der Runde, sogar bei der Grünen. "So etwas sei überhaupt nicht akzeptabel".
    Ähm... wie war das noch mit der Meinugsfreiheit?

    Also entweder soll man sagen, dass es in keinem Land der Erde Meinunsgfreiheit gibt (also auch nicht in Deutschland), oder es gibt sie überall.
    Denn die beasagte Einschränkung bezieht sich ja auf weitere Gesetze.

    So könne man dann auch in China, Iran oder Thailand sagen:
    hier gibt es Meinungsfreiheit. Eingeschränkt wird sie lediglich durch weitere Gesetze, z.B. bei Beleidigung des Staates, Institutionen, Königsfamilie etc.
    Dann aber wäre die Meinungsfreiheit in Deutschland nichts besonderes, weil es die doch überall gibt.
    Was man dann höchstens unterscheiden darf ist die Anzahl und Gewichtung der Gesetze, die diese einschränkt.

    Aber niemand darf behaupten, in China (oder wie hier im Fall Thailand) gebe es keine Meinungsfreiheit und in Deutschland gebe es sie.
    Das ist definitiv falsch und meiner Meinung sogar volksverhetzend, was z.B. auch eine Einschränkung der Meinungsfreiheit und strafbar wäre. Folgerichtig müsste das dann auch für den Einbürgerungsfragebogen gelten.

  9. #28
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Australier Harry Nicolaides wegen Majästetsbeleidigung v

    Zitat Zitat von Bukeo",p="628484
    dann formulier mal ganz höflich und ohne direkt jemanden zu beleidigen in D, dass du nicht an den ......... glaubst. :-)
    Ein falsches Beispiel.
    Eine Meinung ist die in einem Menschen bestehende subjektive Ansicht bzw. Einstellung zu Zuständen, Ereignissen oder anderen Personen.
    Nachweisbare Fakten fallen also nicht darunter. Und der ......... ist genauso nachweisbar wie dein Frühstück, das du heute gegessen hast.

    Anders sieht die Sache z.B. aus, wenn eine Sache nicht nachweisbar ist, weil es z.B. nur einen Augenzeugen gibt (z.B. bei UFO-Beobachtungen). Dann darf man eine Meinung haben, ob das tatsächlich eintraf oder nicht.

    Eine Ausnahme gibt es allerdings:
    indem man Fakten generell anzweifelt, weil man die gesamte Welt nicht für real hält (siehe Film Matrix). Mit dieser Meinung könnte man indirekt alle Dinge höflich ausdrücken.

  10. #29
    Avatar von garni1

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    Re: Australier Harry Nicolaides wegen Majästetsbeleidigung v

    @knarf, im Prinzip richtig. Allerdings könnte man die Zahlen anzweifeln, das hat der Irwing gemacht. Zwei Jahre Haft.
    Gruß Matthias

  11. #30
    Avatar von Samuianer

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    Re: Australier Harry Nicolaides wegen Majästetsbeleidigung v

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="628492
    Zitat Zitat von Samuianer",p="628474
    Kann mal jemand "absolute Meinungsfreiheit" definieren?
    Ist es absolute Freiheit wenn ich jeden verleumden, bespucken, beleidigen, erschlagen, wenn ich meine Notdurft ueberall verrichten darf?
    [highlight=yellow:9b8e57945c]Habe mir schon gedacht, dass du den Unterschied zwischen echter Meinungsfreiheit (worunter dann auch verbale Entgleisungen fallen könne) und körperlicher Gewalt (worunter dann auch bespucken, Erschlagen, Notdurft auf andere) nicht verstehst.[/highlight:9b8e57945c]
    So, so , "schon gedacht" Kristallkugel?

    Bukeo hat ja schon in Kurzfassung darauf geantwortet, Danke!

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="628492
    Es wurde meiner Meinung sogar die öffentliche Ordnung verbessern, wenn es totale Meinungsfreiheit geben würde. D[highlight=yellow:9b8e57945c]enn dann würde die Menschheit lernen, von sich aus respektvoller mit anderen umzugehen und sich auch so zu benehmen, dass es erst gar nicht zu objektiv verständlicher Beleidigung kommen kann[/highlight:9b8e57945c]. Warum? Weil man ja auch immer befürchten muss, selber beleidigt zu werden. Und dann hilft eben kein Gang zum Gericht mehr.
    Ganz sicher? Nimm mal nur Bukeos Beispiel mit dem .........!

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="628492
    Mal ein Beispiel:
    eine Firma besch... seine Kunden.
    Aktuell muss man als Geschädigter seine Wut im Zaum halten und kann sich beim Verbraucherschutz beschweren und mit Fakten klagen.
    Man selber bekommt dann evtl. Recht.
    [highlight=yellow:9b8e57945c]Man kann aber nicht aktuell andere warnen oder seine verständliche Wut loswerden.[/highlight:9b8e57945c] Das zählt dann eben zu den Ausnahmen der Meinungsfreiheit, da Rufschädigung (selbst wenn die Firma tatsächlich illegale oder moralisch verwerfliche Methoden anwendet) höher gewichtet wird als Meinungsfreiheit. Für Betrüger ein Paradies!
    Wird doch gemacht, in Foren, mit Handzetteln, Zeitungannocen, "black mail", uebel Nachrede....

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="628492
    Das Gegenargument ist ja immer, dass damit jeder unbegründet verleumdet werden kann.
    Das kann aber dann auch ganz schön ins Auge gehen, da sich der Angegriffene ebenfalls verbal wehren kann.
    [highlight=yellow:9b8e57945c]Der objektive Beobachter kann dann doch anhand von Fakten oder dargebrachten Argumenten entscheiden, wer hier richtig liegt.[/highlight:9b8e57945c] Das kann also für den Verleumder ganz schön ins Auge gehen. Bei aboluter Meinungsfreiheit würde man sich also eher dafür hüten, jemand zu unrecht zu beschuldigen. Ist ein ganz natürliches Prinzip.
    Das wuerde Hunderte und Tausende von "Salomon's" erfordern! Damit werden heute schon Gerichte uberfordert!

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="628492
    .............edit.......

    [highlight=yellow:9b8e57945c]Ein paar Minuten später regten sich alle über die Hetzparolen in Moscheen auf.
    Ach, ich dachte, es gebe Meinungsfreiheit?[/highlight:9b8e57945c]
    Und das dachten sich doch wohl auch die zugereitsen Moslems. Schließlcih haben die das ja im Immigrationskurs so gelernt.
    Und plötzlich dürfen sie in Moscheen doch nicht mehr ihre Meinung sagen. Ist ja komisch...

    Hast doch die Antwort selbst gefunden!

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="628492
    Noch ein paar Minuten später. Da ging es um das Zuwanderungsgesetz mit dem Sprachkurs im Heimatland für Ehegatten.
    Eine türkische Zeitung hat daraufhin Frau merkel mit ...... verglichen. Empörung in der Runde, sogar bei der Grünen. "So etwas sei überhaupt nicht akzeptabel".
    Ähm... wie war das noch mit der Meinugsfreiheit?
    Du steigerst dich ungemein!

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="628492
    Also entweder soll man sagen, dass es in keinem Land der Erde Meinunsgfreiheit gibt (also auch nicht in Deutschland), oder es gibt sie überall.
    Denn die beasagte Einschränkung bezieht sich ja auf weitere Gesetze.
    Du darfst aber andersherum auch keinen wegen seiner Herkunft, Nationalitaet, Aussehen, Glaubens beleidigen - wobei diese "Beleidigung", fuer den Einen seine "Meinung/Ansicht/Standpunkt" darstellen kann und eben fuer den/die Betroffene ein Beleidigung!

    ..........edit......

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="628492
    Aber niemand darf behaupten, in China (oder wie hier im Fall Thailand) gebe es keine Meinungsfreiheit und in Deutschland gebe es sie.
    Das ist definitiv falsch und meiner Meinung sogar volksverhetzend, was z.B. auch eine Einschränkung der Meinungsfreiheit und strafbar wäre. Folgerichtig müsste das dann auch für den Einbürgerungsfragebogen gelten.

    Nananananana! Volksverhetzend? Damit lehnst du dich recht weit aus dem Fenster!

    Im Falle China, gerade die stattgefundenen Olympische Spiele und die damit verbunden Demos, Tibet, Tianmen Square...


    Wie du Meinungsfreiheit und Einbürgerungsfragebogen zusammenbrings... aber naja... wollte eigentlich "absolute Meinungsfreiheit" gerne mal definiert wissen.

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