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Augsburger Insolvenzverwalter pfändet dem Kronprinzen die Boeing

Erstellt von J-M-F, 12.07.2011, 22:53 Uhr · 1.107 Antworten · 82.058 Aufrufe

  1. #301
    Avatar von seven

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    Die ganze Sache ist doch nur noch peinlich für Thailand. Jetzt auch noch den Außenminister hinterher zu schicken macht erst recht keinen guten Eindruck. Die sollen einfach ihre Rechnungen bezahlen und fertig. Wenn es um thailändische Rechnungen geht, ist die Gerichtsbarkeit doch auch nicht zimperlich. Ich komme eh ins zweifeln, wenn ein Prinz aus lauter Langeweile eine eigene Boing besitzt, um damit zur Erdbeerernte nach Deutschland fliegt. Wie dekadent ist das denn? Es macht die ganze Sache auch nicht besser, wenn die Maschine dem Staat gehört und der Prinz sie offensichtlich zur privaten Nutzung bekommt. Auch wenn es in Thailand keiner sich aussprechen traut, an Ansehen gewinnt doch das Königshaus damit nicht.

  2.  
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  3. #302
    Avatar von michael59

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    Zu den Prinzenflügen noch ein Hinweis:
    für die Pilotenlizens braucht man Flugstunden und auch Starts und Landungen auf den jeweiligen Flugplätzen. Das er die erreichten Freigaben nicht wieder verlieren will kann ich nachvollziehen.

  4. #303
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von seven Beitrag anzeigen
    Die ganze Sache ist doch nur noch peinlich für Thailand..
    was ist daran peinlich ?

    hätten die Parteien für die Beurteilung sämtlicher Streitigkeiten die Zuständigkeit eines. Schiedsgerichtes mit Sitz in Genf vereinbart,
    hätte Thailand das Verfahren in Genf anerkennen müssen,
    hätte Thailand sich in dem Verfahren in Genf vertreten lassen, und Einspruch eingelegt.

    Doch Schneider wusste, dass das Urteil aus Genf auf hölzernen Beinen steht,
    deshalb hat er Thailand vor dem gericht in New York verklagt, was Thailand von der Zuständigkeit der Unterlagen anerkennt,
    dort hat Schneider zwar 2010 in der ersten Instanz gewonnen, doch Thailand ist in die 2. Instanz gegangen, und es liegt noch kein rechtskräftiges Urteil vor.

    Deswegen besteht aus rechtlicher Sicht von Thailand auch keine Fälligkeit zur Zahlung, weil man das Verfahren in New York abwartet.

    Die Royal Thai Airforce hat daie Boeing 2004 registrieren lassen, und sie am 11.10.2005 auf den Kronprinzen überschrieben.
    Damit bekam der Flieger die Kennung HS CVM und der Prinz einen Halterschein, den er beim Gericht eingereicht hat.

  5. #304
    Avatar von socky7

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    Ob das Ansehen des thailändischen Kronprinzen durch die Pfändung "seines Spielzeugs" steigt, wage ich zu bezweifeln.

    Thailands Kronprinz Maha Vajiralongkorn - Der Don Juan aus dem Land des Lächelns - Politik - sueddeutsche.de

  6. #305
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    was ist daran peinlich ?

    hätten die Parteien für die Beurteilung sämtlicher Streitigkeiten die Zuständigkeit eines. Schiedsgerichtes mit Sitz in Genf vereinbart,
    hätte Thailand das Verfahren in Genf anerkennen müssen,
    hätte Thailand sich in dem Verfahren in Genf vertreten lassen, und Einspruch eingelegt.

    Doch Schneider wusste, dass das Urteil aus Genf auf hölzernen Beinen steht,
    deshalb hat er Thailand vor dem gericht in New York verklagt, was Thailand von der Zuständigkeit der Unterlagen anerkennt,
    dort hat Schneider zwar 2010 in der ersten Instanz gewonnen, doch Thailand ist in die 2. Instanz gegangen, und es liegt noch kein rechtskräftiges Urteil vor.

    Deswegen besteht aus rechtlicher Sicht von Thailand auch keine Fälligkeit zur Zahlung, weil man das Verfahren in New York abwartet.

    Die Royal Thai Airforce hat daie Boeing 2004 registrieren lassen, und sie am 11.10.2005 auf den Kronprinzen überschrieben.
    Damit bekam der Flieger die Kennung HS CVM und der Prinz einen Halterschein, den er beim Gericht eingereicht hat.
    Ohne Wertung möchte ich hier nur die Fakten ein wenig gerade rücken:

    Schneider hat offensichtlich Thailand zusätzlich noch in New York verklagt, weil nach dem Schiedgerichtsurteil auch keine Reaktion erfolgte. Waren wir uns nicht einig, dass der Gang in die zweite Instanz in den USA nach dortigem Recht nicht von der Zahlungsverpflichtung aus der ersten Instanz entbindet?

    Zu der Registrierung, das Flugzeug ist nicht erst 2004, sondern bereits 1995 erstmals für die Air Force registriert. Übrigens ist auf den Bildern auch deutlich die zusätzliche militärische Registrierungsnummer 90401 zu erkennen.

    Wer nun wirklich Halter ist wird sich ja in Kürze herausstellen.

  7. #306
    Avatar von Dreamsailor

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Und was willst du damit ausdrücken? Das ne 737 kein Golf ist wusste ich schon vorher. Ich bin mir sicher, dass fast alle Leser dieses Wissen haben. ... Was wäre wenn?
    Da muss man den Wert in Bezug zur Forderung sehen.

    ciao

  8. #307
    Avatar von DisainaM

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    Walter Bau war 10 % Kleinaktionär der Don Muang Tollway Co.
    von einer 20 Jahre alten Forderung kann keine Rede sein, dass ist bewusste Desinformation des Herrn Schneiders.

    Beweis
    Bangkok Post : Sohpon tries to put brakes on toll hike
    Govt must pay Bt1.4 bn to DMT - Nationmultimedia.com


    Die Don Muang Tollway Co. hat für Streitigkeiten das Schiedsgericht in New York anerkannt.

    Herr Schneider bezieht sich auf ein, unter dubiosen Umständen entstandenen Thai-German Investment Treaty, der einen Gerichtsort bei Streitigkeiten in Genf bezeichnet.
    Auf dieser Grundlage hat er dort 2005 seine Klage eingereicht,
    und war in vielen Punkten gescheitert.

    Walter Bau filed for arbitration in September of 2005, alleging violations of the 2002 German-Thailand BIT, as well as its 1961 predecessor, claiming expropriation and a violation of fair and equitable treatment.
    In its decision dated July 1, 2009, the tribunal limited its inquiry to whether a breach of the 2002 BIT had occurred after that agreement went into force in October of 2004. In doing so the tribunal rejected arguments by the claimant that a previous 1961 BIT between Germany and Thailand applied, holding that claims under that prior treaty could only be made by Germany as the prior treaty lacked an investor-state arbitration clause. It also denied attempts by the claimant to apply the 2002 BIT to breaches prior to October 2004.
    The tribunal also rejected Walter Bau’s claim of creeping expropriation on the grounds that none of the respondent’s actions reached the level of creeping expropriation defined by the tribunal in PSEG Global v Turkey as requiring: “…some form of deprivation of the investor in the control of the investment, the management of day-to-day-operations of the company, interfering in the administration, impeding the distribution of dividends, interfering in the appointment of officials and managers, or depriving the company of its property or control in total or in part.”
    German investor awarded 29 million Euros in claim against Thailand over highway concession | Investment Treaty News

    Thailand sieht losgelösst davon, eine Zuständigkeit des Genfer Gerichtes als nicht gegeben an,
    und will das Gerichtsverfahren in New York abwarten.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen

    Schneider hat offensichtlich Thailand zusätzlich noch in New York verklagt, weil nach dem Schiedgerichtsurteil auch keine Reaktion erfolgte. Waren wir uns nicht einig, dass der Gang in die zweite Instanz in den USA nach dortigem Recht nicht von der Zahlungsverpflichtung aus der ersten Instanz entbindet?
    .
    Auf Grundlage des erstinstanzlichen Urteils von New York konnte Schneider nicht vollstrecken, solange er keine Sicherheitsleistung über den Betrag erbringen würde, dies tat er nicht, er vollstreckte ausschliesslich aufgrund des Genfer Urteils, welches von Thailand aufgrund mangelnder Zuständigkeit nicht anerkannt wird.

  9. #308
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Herr Schneider bezieht sich auf ein, unter dubiosen Umständen entstandenen Thai-German Investment Treaty, der einen Gerichtsort bei Streitigkeiten in Genf bezeichnet.
    Werde mal konkret und benenne explizit was daran dubios sein soll, wenn du kannst.

    Andernfalls ist es nur duemmliches Geschwafel, was du hier ablieferst.

    Wir warten !

  10. #309
    Avatar von DisainaM

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    die Informationen, dass Walter Bau Forderungen gegen den thailändischen Staat hat,
    für den Bau der Autobahn von Ding Daen nach Don Muang, sind falsch,
    sämtliche Forderungen aus dem Bau der Autobahn sind bezahlt.
    Nur aus diesem Geschäft konnte sich Walter Bau allenfalls auf den Thai-German promotion treaty beziehen.

    Hier geht es um Forderungen, die Walter Bau aus seiner 10 % Kleinaktionär Eigenschaft aus der Don Muang Tollway Co,
    also der Wervertungsgesellschaft aus der Autobahnmaut zu haben glaubt,
    also aus Gewinnen, die mit der Autobahn gemacht werden.

    Weil der Staat 2002 die Autobahnmaut gesenkt hatte, um die Verkehrssituation auf der Vipvahaderie Road zu entschärfen,
    meint Walter Bau, es hätte nun weniger Gewinne abschöpfen können.
    Alle 90 % Teilhaber haben auf die Geltendmachung verzichtet,
    nur Walter Bau nicht.
    Aus diesem Gewinnabschöpfungsgeschäft bezog sich Walter Bau ebenfalls auf den Thai-German promotion treaty,
    der jedoch nur den primären reinen Autobahnbau abgedeckt hatte und nicht die darüber hinaus gehende Verwertung.
    Für den Verzicht der 90% Aktionäre auf den Verwertungsanspruch hätte Walter Bau die DMT ( Don Muang Tollway Co) verklagen müssen,
    und nicht den Staat Thailand, denn nur die DMT hätte diesen Anspruch gegen den Staat Thailand gehabt.

    Dass die DMT durch Eröffnung des neuen Airports Verluste generierte,
    wurde vom Staat mit einer Verlängerung der Betreiberlizenz abgegolten.

    http://www.der-farang.com/?article=2007/20/tollway

  11. #310
    Avatar von Waitong

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    Keine Antwort auf meine Frage - klar, er hat keine.

    Stattdessen eine weitere Nebelkerze neue haltlose Behauptungen wirr zusammengestrickt.



    Fakt ist und bleibt staatliche thailaendische Stellen schulden vertraglich vereinbartes Geld. Dieses Geld wird mit rechtlichen Mitteln eingezogen.

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