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ASEAN-Finanzminister beschließen Liquiditätsfonds

Erstellt von Pustebacke, 23.02.2009, 06:33 Uhr · 1 Antwort · 385 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Pustebacke

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    ASEAN-Finanzminister beschließen Liquiditätsfonds

    Bangkok (dpa) - Asiatische Finanzminister haben einen Liquiditätsfonds für Länder in wirtschaftlichen Schwierigkeiten vereinbart. Regionale Regierungen, die wegen der weltweiten Konjunkturkrise in Schwierigkeiten geraten, sollten auf den Topf im Umfang von 120 Milliarden Dollar zurückgreifen können.
    Das beschlossen die Minister der Südostasiatischen Staatengemeinschaft (ASEAN) und Vertreter aus Japan, China und Südkorea auf der thailändischen Ferieninsel Phuket. Sie appellierten gleichzeitig an die westlichen Länder, angesichts der Konjunkturkrise keine neuen Handelsschranken aufzubauen. Für die Asiatische Entwicklungsbank ADB forderten sie eine sofortige und umfangreiche Kapitalspritze, damit sie Ländern in Schwierigkeiten mit Überbrückungsgeldern helfen kann.

    Der Liquiditätsfonds soll durch einen Ausbau der ursprünglich für bilaterale Devisenkredite gegründeten Chiang Mai-Initiative geschaffen werden. Die zehn ASEAN-Länder sollen zusammen 20 Prozent in den Fonds zahlen, China, Japan und Südkorea zusammen 80 Prozent. Die Minister einigten sich auch auf verbesserte Überwachungsmaßnahmen der Finanzsysteme in der Region, um Krisen frühzeitig zu erkennen.


    Quelle:http://www.newsclick.de/index.jsp/me.../artid/9906087

  2.  
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  3. #2
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: ASEAN-Finanzminister beschließen Liquiditätsfonds

    Eklat bei ASEAN-Gipfel in Thailand
    Burma und Kambodscha verhindern Präsenz von Menschenrechtsverfechtern - Freihandelsvertrag mit Australien und Neuseeland

    *

    Hua Hin - Bei der Gipfelkonferenz der Südostasiatischen Staatengemeinschaft (ASEAN) ist Hua Hin in Thailand ist es am Samstag zu einem Eklat gekommen: Die Ministerpräsidenten von Burma (Myanmar) und Kambodscha, General Thein Sein und Hun Sen, drohten mit einem Boykott, um die Teilnahme von Menschenrechtsaktivisten aus ihren Ländern an einer Gesprächsrunde der Gipfelteilnehmer mit Nichtregierungsorganisationen (NGO) zu verhindern. Sie bewirkten damit das Scheitern der Veranstaltung, wie der Direktor des "Asia Forum for Human Rights and Development", Yap Swee Seng, mit großem Bedauern bekanntgab.

    Burma, dessen Militärdiktatur schwerste Menschenrechtsverstöße zur Last gelegt werden, war 1997 als zehntes Mitglied in die ASEAN aufgenommen worden. Die anderen Mitglieder sind Thailand, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Brunei, Vietnam, Laos und Kambodscha. In der Menschenrechts-Charta der ASEAN hat die "Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten" der Mitglieder absolute Priorität.

    Die ASEAN-Länder unterzeichneten auf ihrem Gipfel am Freitag einen Freihandelsvertrag mit Australien und Neuseeland, der als wichtiger Beitrag zur Bewältigung der globalen Finanzkrise bezeichnet wurde. Ähnliche Verträge bestehen bereits mit China, Südkorea und Japan. Die ASEAN-Regierungschefs wollen auch Weichen zur Einrichtung eines gemeinsamen Binnenmarktes bis 2015 stellen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace ermahnte die ASEAN-Spitzenpolitiker, sich auch mit dem Klimawandel zu befassen. (APA/dpa)

    http://derstandard.at/?url=/?id=1234508250466

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