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ARTE Reportage, 15.12. 22:20

Erstellt von Rene, 11.12.2004, 14:36 Uhr · 0 Antworten · 492 Aufrufe

  1. #1
    Rene
    Avatar von Rene

    ARTE Reportage, 15.12. 22:20

    Heute mit den Beiträgen:
    - Der Sieg der arabischen Israelis, 13 Min.
    - Geflüchtet, gerettet und abgeschoben, 12 Min.
    - Die Geschichte der Hmong, 23 Min.

    Der Sieg der arabischen Israelis
    Frankreich 2004 - 13 Min.
    Deutsch-französische Erstausstrahlung
    Es war mehr als nur ein Sieg, als die Mannschaft von Hapoel Sakhnin im Mai den israelischen Fußball-Cup gewann, denn es war das erste Mal überhaupt, dass ein arabisches Dorf einen solchen Erfolg in Israel feiern konnte. Die Mannschaft besteht aus arabisch-stämmigen Israelis, aus jüdischen Israelis und aus Spielern, die aus anderen Ländern stammen.
    Der Erfolg von Hapoel Sakhnin rückte die Schwierigkeiten der arabisch-stämmigen Israelis wieder in den Blick der Öffentlichkeit. Sie sind die Kinder und Enkel jener 160 000 Palästinenser, die nach der Staatsgründung in Israel blieben. Die Palästinenser in Gaza und Westbank verachten die arabischen Israelis als Kollaborateure, die jüdischen Israelis nehmen sie nicht ernst, weil sie Muslime sind. Sie dürfen wählen, aber gehen nicht in die Armee. Sie fühlen sich zwischen allen Stühlen, auf jeden Fall als Bürger zweiter Klasse. Das Team von ARTE Reportage wollte wissen, ob der Sieg ihrer Mannschaft ihr Leben verändert hat.

    Geflüchtet, gerettet und abgeschoben
    Deutschland 2004 - 12 Min.
    Deutsch-französische Erstausstrahlung
    Ihre Flucht war ebenso spektakulär wie ihre Abschiebung und danach hat sich niemand mehr für sie interessiert: 37 Männer aus Afrika trieben auf einem Schlauchboot mit kaputtem Außenborder und ohne Wasser vor der Küste Italiens. Als die Cap Anamour sie aufnahm, fühlten sie sich dem sicheren Tode entronnen. Doch die italienische Regierung schickte Sie alle - bis auf eine Ausnahme - ohne Anhörung zurück nach Ghana.
    Das Team von ARTE Reportage hatte nicht nur gedreht, wie sie aus dem Meer gefischt und schließlich abgeschoben wurden - Wochen später reisten unsere Reporter nach Ghana um zu erfahren, was aus ihnen geworden ist. Einer von ihnen klagt jetzt gegen Italien, denn er stamme aus dem Bürgerkriegsland Sierra Leone und sei illegal nach Ghana abgeschoben worden. Die anderen Flüchtlinge hatten ebenfalls angegeben aus Sierre Leone zu stammen. Zumindest drei von ihnen hatten gelogen. In dem Film erzählen sie, was sie dazu brachte, ein falsches Herkunftsland anzugeben und wie es ihnen heute geht.

    Die Geschichte der Hmong
    23 Min.
    Deutsch-französische Erstausstrahlung
    Sie sind die letzten Flüchtlinge des Vietnamkrieges, die 15 000 vom Volk der Hmong. Sie lebten in Flüchtlingslagern in Thailand bis die Vereinigten Staaten von Amerika im vergangenen Sommer entdeckten, dass sie da vielleicht eine Schuld begleichen müssten. Zwischen 1960 und 1975 hatte der amerikanische Geheimdienst CIA das Bergvolk der Hmong unter anderem in Laos trainiert. Für die Amerikaner waren die Hmong ein williges Werkzeug im Kampf gegen die Ausbreitung des Kommunismus in dieser Region Asiens. Sie versprachen ihnen, sie niemals im Stich zu lassen, wenn es schief ginge. Und es ging schief im amerikanischen Sinne: 1975 wurden Vietnam, Kambodscha und Laos kommu-nistisch. Die laotischen Kommunisten ließen aus Rache alle Dörfer der Hmong verwüsten und die umbringen, die nicht rechtzeitig fliehen konnten. Viele gingen ins Exil, einige kämpften gegen die Verfolger, gut 10 000 fanden Zuflucht in Flüchtlingslagern in Thailand.
    30 Jahre nach dem Ende des Vietnamkrieges erinnerten sich die Amerikaner auf Druck Thailands endlich an ihre Verbündeten aus vergangenen Tagen. Sie fliegen sie in diesen Monaten aus in die USA, wo sie eine neue Heimat finden sollen. ARTE Reportage begleitet eine Gruppe der Hmong aus dem Dschungelcamp in die USA.


    Die "ARTE Reportage" ist ein aktuelles internationales Magazin, abwechselnd moderiert von Andrea Fies und Vladimir Vasak. Jeweils am Mittwoch um ca. 21.40 Uhr zeigt ARTE 52 Minuten lang Reportagen, die den Zuschauern die großen aktuellen Themen aus der ganzen Welt nahe bringen sollen.

    Das Magazin "ARTE Reportage" besteht aus zwei kurzen, zehnminütigen Reportagen, die dicht an der Aktualität sind und aus einer längeren, 26-minütigen Reportage, die dieser Aktualität mit mehr Abstand und hintergründiger auf den Leib rückt - jede Woche behandelt das Magazin zwei bis drei Themen aus der ganzen Welt. Historische Einordnungen sowie geopolitische oder wirtschaftliche Erklärungen ergänzen diese Reportagen in angemessener aber kurzer Form, damit die Zuschauer die Geschichten der Menschen in dieser Welt in ihren ganzen Zusammenhängen begreifen können.

    ARTE Reportage - Magazin, F 2004 Mittwoch, 15.12.2004
    Beginn: 22.20 Uhr Ende: 23.10 Uhr Länge: 50 Min.

    ARTE Reportage - Magazin, F 2004 Donnerstag, 16.12.2004
    Beginn: 16.45 Uhr Ende: 17.45 Uhr Länge: 60 Min.

  2.  
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