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Arbeitslohn in der PC-Industrie in Thailand

Erstellt von Hippo, 18.11.2009, 10:38 Uhr · 56 Antworten · 3.565 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von jai po

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    Re: Arbeitslohn in der PC-Industrie in Thailand

    Zitat Zitat von Kurt",p="797085
    Tramaico!
    Wichtig ist vor allen Dingen, dass die Leute von der Botschaft einen " Dr. " Titel haben.
    Das hilft allen weiter.
    Gruss
    Kurt

    Meinst wie "Consul Weyer Graf von Yorck"?

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Kurt

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    1.426

    Re: Arbeitslohn in der PC-Industrie in Thailand

    Jau!
    Gruss Kurt

  4. #43
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Arbeitslohn in der PC-Industrie in Thailand

    Aus einer Diskussion mit Extranjero, an anderer Stelle:

    Richard, haeltst du den derzeitigen Umgang mit "Mayestaetsbeleidigung" tatsaechlich fuer in Ordnung? Gegen die Monarchie gerichtete Aktion im Fernsehen weil jemand dagegen demonstriert wenn jemand verhaftet wird weil er im Kino sitzen bleibt., aha.
    Diese Aktionen schaden dem Koenig viel mehr als alles andere, und seine Mahnungen gehen auch in eine voellig andere Richtung, man koennte sagen diese Verhaftungen und Entlassungen sind die wahre Majestaetsbeleidigung.
    Die klare Antwort ist "jein", Josef. Schau, die Sache ist verzwickter als es fuer Fritzchen den Anschein hat. Thailand hat eine konstitutionelle Monarchie. Zum Glueck, haben wir derzeit DIESEN Monarchen, wie die Geschichte gezeigt hat. Halte ihn fuer einen sehr weisen Mann und er nimmt eine echte Schluesselrolle im Land ein. So paradox es klingen mag, Seine Majestaet ist ueberzeugter Demokrat, dass heisst, ein Intervenieren in die Politik und speziell auch die Verfassung ist ein absolutes :icon_warn: fuer ihn. Seine Majestaet kann somit weder Gesetze noch die Monarchie in Thailand abschaffen oder sich ueber sie hinwegsetzen. Er kann allerdings, wegen leste majeste verurteilte Personen begnadigen, was er auch immer machen wird, wie er selbst mehrfach offentlich bekundet hat.

    Derzeit existiert das lese majeste Gesetz noch und es gilt somit fuer ALLE gleichermassen. Ist ansich auch keinerlei Problem, weil die absolute Majoritaet der Thaiaender ihren Koenig liebt. Somit wuerde auch das Nichtaufstehen einzelner Personen fuer Probleme und Tumult sorgen, denn die Majoritaet wuerde das Verhalten als eine Respektlosigkeit gegen ihren geliebten Koenig sehen. Nein, nicht in seiner Funktion als Koenig, sondern gegen den Menschen, den DIESER Koenig darstellt.

    Gestern abend beim Fest der Deutschen wurde erst die Koenigshymne gespielt, dann die thailaendische Nationalhymne und abschliessend die deutsche Nationalhymne. ALLE, ca. 1000 Anwesenden, haben sich dabei erhoben. Waere jemand bei dem einen oder anderen Stueck demonstrativ sitzengeblieben, haette es unzweifelhaft Probleme gegeben. Aber wozu? Nein, es waere keine Demo fuer Freiheit gewesen, sondern schlicht und einfach eine respektlose Ungezogenheit im Sinne einer naiven Rotzloeffelichkeit.

    Ansonsten, zum Ungang mit Arbeitnehmern und zu einem funktionierenden Staat haben wir beide Ansichten die wir nicht zusammenbringen werden. Muessig darueber zu diskutieren.
    Glaube gar nicht mal, dass unsere grundsaetzliche Ansichten so unterschiedlich sind. Wir driften lediglich in Sachen des Wie auseinander. Persoenlich vertrete ich das Leistungsprinzip und setze es selbst auch um. Gutes Geld fuer gute Arbeit. Ist es sinnvoll jemanden Euro 100 pro Tag zu bezahlen, wenn lediglich die Aufgabe ist morgens das Licht anzuknipsen und abends wieder aus? In der Zwischenzeit dann 8 Stunden Eierschaukeln. Wirtschaftlich betrachtet, eigentlich ein unnuetzer Job, aber moeglicherweise wurde er aus sozialen Aspekten und/oder als Aushaengeschild geschaffen. Das Unternehmen X hat 350 Mitarbeiter. Wau, wat ´ne Firma. Realistisch betrachtet wuerde sie vielleicht mit 175 Mitarbeitern auskommen, die effektive Arbeit verrichten und leistungsgerecht bezahlt werden.

    Zu fordern, dass der Kuchen zu gleichen Teilen zwischen ALLEN inklusive der Lichtschalterperson verteilt wird, ist lediglich eines. Unrealistischer Kommimuell, der nicht funktionieren kann. Schauen wir uns die derzeitigen Preise fuer PC-Hardware an, wo ist da noch Spielbreite fuer grosszuegige soziale Luxurioesitaeten? Der Verbraucher ist knauserig, hat ja als "armer" Arbeitnehmer nur wenig im Beutel. Nicht Listenpreis, sondern Discounter oder besser noch E-Bay. Ein Teufelskreis.

    Lautstarkes Fordern der AN wie massloses Gesundstossen der AG ist gleichermassen zerstoerrerisch. Nein, ich persoenlich kaempfe nicht dagegen an, sondern mache es einfach besser. In meinem Dunstkreis in meinem eigenen kleinen Unternehmen. Man arbeitet gerne fuer mich hier in TH. Keine glitzernden Palaeste, kein Schickimicki, sehr niedrige Fixkosten und nun ja, erledigt jemand einen Job fuer mich gut und effektiv, dann bezahle ich ihn entsprechend. Ueberdurchschnittlich und somit ist es eine win/win Situation. Mache ich wieder von der Arbeitskraft Gebrauch, dann wird sie mit Sicherheit wieder effektiv sein und erfreulich fuer beide Seiten, da die Verhaeltnismaessigkeit gegeben ist. Ohne Gewerkschaft, ohne Betriebsrat, ohne Arbeitgeberverband. Somit werde ich immer darauf achten, dass ein Einmischen von aussen nicht moeglich ist. Dass heisst, verweigert jemand die Arbeit wird er nicht bezahlt. Wofuer auch. Sobald jemand mir gegenueber verkuendet, dass er in der Gewerkschaft ist, seine Recht kennt und notfalls einfordern kann, nun ja, dann beschaeftige ICH ihn nicht mehr, da er fuer mich zum unkalkulierbaren Risiko wird. Wie gesagt, ich spreche nur fuer mich selbst.

    Eine Muenze hat immer zwei Seiten und ich persoenlich stehe nie grundsaetzlich auf der des AN oder des AG. Ein ehemaliger Vorgesetzer in meiner fruehreren Beschaeftigung als Mitarbeiter mit Fuehrungsaufgaben sagte mir mal gegenueber: "Herr Hall, Sie stehen doch in Iher Position auf der AG-Seite." Ich antwortete ihm: "Nicht grundsaetzlich, ich hoere mir erst einmal die Argumente von BEIDEN Seiten in einer Sache an und beziehe dann Stellung.". Das Gespraech war damit beendet.

    Gehoert es aber nicht gerade zu den Aufgaben eines Botschafters sich um gute Beziehungen zu dem Land in dem die Botschhft liegt zu sorgen? Kann es da angehen die Zustaendigkeit einfach abzuschieben und nach dem Motto, geht uns nix an Daeumchen zu drehen?
    Nein, es ist die Aufgabe des Botchafters, SEIN Land im Ausland zu reprasentieren. Sonst nichts. Ein Botschafter hat nicht das Recht, sich in innenpolitische Angelegenheiten seines GASTlandes einzumischen. Er hat das Recht auf dem Botchaftsgelaende absolut autonom zu handeln, da dieses den Grund und Boden seines eigenen Landes darstellt. Was draussen auf der Strasse passiert ist nicht Sache dessen Botschafters. Draussen auf der Strasse vor der Botschaft gelten ausschliesslich die Regeln und Gesetze des Gastlandes, sonst nichts. Da ein Botschafter als der Repraesentant eines Landes angesehen wird, muss er sehr sehr sorgfaeltig bei seinen Worten und Aktionen seien, da eine eigene persoenliche Meinung schnell als landesrespraesentativ gewertet werden koennte.

    Der Botschafter hat natuerlich das Recht und sogar die Aufgabe, als Sprachrohr fuer das Aussenministerum SEINES Landes zu agieren. Nicht mehr und nicht weniger. Der Botschafter ist in seinen Handlungsweisen nicht autonom und darf es nicht sein. In der Triumph-Sache gab es damals nur eine einzige korrekte Vorgehensweise, naemlich den Weg ueber das thailaendische Arbeitsgericht. Die Firmengeschaeftsfuehrer haben sogar ganz klar die Stellungnahme abgegeben, dass sie sich der thailaendischen Rechtssprechung beugen wuerden, aber nicht dem Mob auf der Strasse.

    Persoenlich vertrete ich in der Triumph-Sache die Meinung, dass der Botschafter richtig gehandelt hat, indem er die Tore der Botschaft schloss. Es ist seine Aufgabe fuer den deutschen Grund und Boden und die Mitarbeiter in Thailand Sorge zu tragen. Er kam seiner Sorgfaltspflicht nach. Warum Mob, warum Bullytum. Eine kleine Delegation von Arbeitnehmervertretern haetten um einen Termin beim Konsul oder Botschafter ersuchen koennen. Zivilisiert. Ihre Stimme waere auf diesem Wege sicherlich viel "lauter" gewesen, denn die Wahrscheinlichkeit waere groesser gewesen, dass sie bei den RICHTIGEN Ohren Gehoer gefunden haette. Richtige Ohren heisst Entscheidungstraeger und nicht das lautstarke Equivalent von thailaendischem Mob im Ausland.

    Josef, ich nehme mir die Freiheit, dieses Post auch im Nittaya einzustellen, obwohl unsere Diskussion an anderer Stelle laeuft, da ja die Diskussionsbasis identisch ist. :icon_2thumbs:

  5. #44
    Avatar von Lupus

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    1.063

    Re: Arbeitslohn in der PC-Industrie in Thailand

    Zitat Zitat von Tramaico",p="797300
    Aus einer Diskussion mit Extranjero, an anderer Stelle:

    Richard, haeltst du den derzeitigen Umgang mit "Mayestaetsbeleidigung" tatsaechlich fuer in Ordnung? Gegen die Monarchie gerichtete Aktion im Fernsehen weil jemand dagegen demonstriert wenn jemand verhaftet wird weil er im Kino sitzen bleibt., aha.
    Diese Aktionen schaden dem Koenig viel mehr als alles andere, und seine Mahnungen gehen auch in eine voellig andere Richtung, man koennte sagen diese Verhaftungen und Entlassungen sind die wahre Majestaetsbeleidigung.
    Die klare Antwort ist "jein", Josef. Schau, die Sache ist verzwickter als es fuer Fritzchen den Anschein hat. Thailand hat eine konstitutionelle Monarchie. Zum Glueck, haben wir derzeit DIESEN Monarchen, wie die Geschichte gezeigt hat. Halte ihn fuer einen sehr weisen Mann und er nimmt eine echte Schluesselrolle im Land ein. So paradox es klingen mag, Seine Majestaet ist ueberzeugter Demokrat, dass heisst, ein Intervenieren in die Politik und speziell auch die Verfassung ist ein absolutes :icon_warn: fuer ihn. Seine Majestaet kann somit weder Gesetze noch die Monarchie in Thailand abschaffen oder sich ueber sie hinwegsetzen. Er kann allerdings, wegen leste majeste verurteilte Personen begnadigen, was er auch immer machen wird, wie er selbst mehrfach offentlich bekundet hat.

    Derzeit existiert das lese majeste Gesetz noch und es gilt somit fuer ALLE gleichermassen. Ist ansich auch keinerlei Problem, weil die absolute Majoritaet der Thaiaender ihren Koenig liebt. Somit wuerde auch das Nichtaufstehen einzelner Personen fuer Probleme und Tumult sorgen, denn die Majoritaet wuerde das Verhalten als eine Respektlosigkeit gegen ihren geliebten Koenig sehen. Nein, nicht in seiner Funktion als Koenig, sondern gegen den Menschen, den DIESER Koenig darstellt.

    Gestern abend beim Fest der Deutschen wurde erst die Koenigshymne gespielt, dann die thailaendische Nationalhymne und abschliessend die deutsche Nationalhymne. ALLE, ca. 1000 Anwesenden, haben sich dabei erhoben. Waere jemand bei dem einen oder anderen Stueck demonstrativ sitzengeblieben, haette es unzweifelhaft Probleme gegeben. Aber wozu? Nein, es waere keine Demo fuer Freiheit gewesen, sondern schlicht und einfach eine respektlose Ungezogenheit im Sinne einer naiven Rotzloeffelichkeit.

    Ansonsten, zum Ungang mit Arbeitnehmern und zu einem funktionierenden Staat haben wir beide Ansichten die wir nicht zusammenbringen werden. Muessig darueber zu diskutieren.
    Glaube gar nicht mal, dass unsere grundsaetzliche Ansichten so unterschiedlich sind. Wir driften lediglich in Sachen des Wie auseinander. Persoenlich vertrete ich das Leistungsprinzip und setze es selbst auch um. Gutes Geld fuer gute Arbeit. Ist es sinnvoll jemanden Euro 100 pro Tag zu bezahlen, wenn lediglich die Aufgabe ist morgens das Licht anzuknipsen und abends wieder aus? In der Zwischenzeit dann 8 Stunden Eierschaukeln. Wirtschaftlich betrachtet, eigentlich ein unnuetzer Job, aber moeglicherweise wurde er aus sozialen Aspekten und/oder als Aushaengeschild geschaffen. Das Unternehmen X hat 350 Mitarbeiter. Wau, wat ´ne Firma. Realistisch betrachtet wuerde sie vielleicht mit 175 Mitarbeitern auskommen, die effektive Arbeit verrichten und leistungsgerecht bezahlt werden.

    Zu fordern, dass der Kuchen zu gleichen Teilen zwischen ALLEN inklusive der Lichtschalterperson verteilt wird, ist lediglich eines. Unrealistischer Kommimuell, der nicht funktionieren kann. Schauen wir uns die derzeitigen Preise fuer PC-Hardware an, wo ist da noch Spielbreite fuer grosszuegige soziale Luxurioesitaeten? Der Verbraucher ist knauserig, hat ja als "armer" Arbeitnehmer nur wenig im Beutel. Nicht Listenpreis, sondern Discounter oder besser noch E-Bay. Ein Teufelskreis.

    Lautstarkes Fordern der AN wie massloses Gesundstossen der AG ist gleichermassen zerstoerrerisch. Nein, ich persoenlich kaempfe nicht dagegen an, sondern mache es einfach besser. In meinem Dunstkreis in meinem eigenen kleinen Unternehmen. Man arbeitet gerne fuer mich hier in TH. Keine glitzernden Palaeste, kein Schickimicki, sehr niedrige Fixkosten und nun ja, erledigt jemand einen Job fuer mich gut und effektiv, dann bezahle ich ihn entsprechend. Ueberdurchschnittlich und somit ist es eine win/win Situation. Mache ich wieder von der Arbeitskraft Gebrauch, dann wird sie mit Sicherheit wieder effektiv sein und erfreulich fuer beide Seiten, da die Verhaeltnismaessigkeit gegeben ist. Ohne Gewerkschaft, ohne Betriebsrat, ohne Arbeitgeberverband. Somit werde ich immer darauf achten, dass ein Einmischen von aussen nicht moeglich ist. Dass heisst, verweigert jemand die Arbeit wird er nicht bezahlt. Wofuer auch. Sobald jemand mir gegenueber verkuendet, dass er in der Gewerkschaft ist, seine Recht kennt und notfalls einfordern kann, nun ja, dann beschaeftige ICH ihn nicht mehr, da er fuer mich zum unkalkulierbaren Risiko wird. Wie gesagt, ich spreche nur fuer mich selbst.

    Eine Muenze hat immer zwei Seiten und ich persoenlich stehe nie grundsaetzlich auf der des AN oder des AG. Ein ehemaliger Vorgesetzer in meiner fruehreren Beschaeftigung als Mitarbeiter mit Fuehrungsaufgaben sagte mir mal gegenueber: "Herr Hall, Sie stehen doch in Iher Position auf der AG-Seite." Ich antwortete ihm: "Nicht grundsaetzlich, ich hoere mir erst einmal die Argumente von BEIDEN Seiten in einer Sache an und beziehe dann Stellung.". Das Gespraech war damit beendet.

    Gehoert es aber nicht gerade zu den Aufgaben eines Botschafters sich um gute Beziehungen zu dem Land in dem die Botschhft liegt zu sorgen? Kann es da angehen die Zustaendigkeit einfach abzuschieben und nach dem Motto, geht uns nix an Daeumchen zu drehen?
    Nein, es ist die Aufgabe des Botchafters, SEIN Land im Ausland zu reprasentieren. Sonst nichts. Ein Botschafter hat nicht das Recht, sich in innenpolitische Angelegenheiten seines GASTlandes einzumischen. Er hat das Recht auf dem Botchaftsgelaende absolut autonom zu handeln, da dieses den Grund und Boden seines eigenen Landes darstellt. Was draussen auf der Strasse passiert ist nicht Sache dessen Botschafters. Draussen auf der Strasse vor der Botschaft gelten ausschliesslich die Regeln und Gesetze des Gastlandes, sonst nichts. Da ein Botschafter als der Repraesentant eines Landes angesehen wird, muss er sehr sehr sorgfaeltig bei seinen Worten und Aktionen seien, da eine eigene persoenliche Meinung schnell als landesrespraesentativ gewertet werden koennte.

    Der Botschafter hat natuerlich das Recht und sogar die Aufgabe, als Sprachrohr fuer das Aussenministerum SEINES Landes zu agieren. Nicht mehr und nicht weniger. Der Botschafter ist in seinen Handlungsweisen nicht autonom und darf es nicht sein. In der Triumph-Sache gab es damals nur eine einzige korrekte Vorgehensweise, naemlich den Weg ueber das thailaendische Arbeitsgericht. Die Firmengeschaeftsfuehrer haben sogar ganz klar die Stellungnahme abgegeben, dass sie sich der thailaendischen Rechtssprechung beugen wuerden, aber nicht dem Mob auf der Strasse.

    Persoenlich vertrete ich in der Triumph-Sache die Meinung, dass der Botschafter richtig gehandelt hat, indem er die Tore der Botschaft schloss. Es ist seine Aufgabe fuer den deutschen Grund und Boden und die Mitarbeiter in Thailand Sorge zu tragen. Er kam seiner Sorgfaltspflicht nach. Warum Mob, warum Bullytum. Eine kleine Delegation von Arbeitnehmervertretern haetten um einen Termin beim Konsul oder Botschafter ersuchen koennen. Zivilisiert. Ihre Stimme waere auf diesem Wege sicherlich viel "lauter" gewesen, denn die Wahrscheinlichkeit waere groesser gewesen, dass sie bei den RICHTIGEN Ohren Gehoer gefunden haette. Richtige Ohren heisst Entscheidungstraeger und nicht das lautstarke Equivalent von thailaendischem Mob im Ausland.

    Josef, ich nehme mir die Freiheit, dieses Post auch im Nittaya einzustellen, obwohl unsere Diskussion an anderer Stelle laeuft, da ja die Diskussionsbasis identisch ist. :icon_2thumbs:




    Richard, ich geh' mal davon aus das die Flasche Singha wenigstens kalt war!


    Auch dir sind offensichtlich die Hintergruende der Triumph Saga unbekannt!


    Nach einer begruendeten Entlassung, sollte die Geschaeftsfuehrung gezwungen werden die Entlasssung wieder aufzuheben, es folgten weitere Entlassungen und so kam es zu dem Eklat!

    So geht es halt nicht.....

  6. #45
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Arbeitslohn in der PC-Industrie in Thailand

    Zitat Zitat von Lupus",p="797304
    Auch dir sind offensichtlich die Hintergruende der Triumph Saga unbekannt!
    Nein, darum poste ich ja, dass die Sache von AN-Seite ungerechtfertigt ist. Es gibt ansich nur eine Schuldige fuer den Eklat. Die Geschwerkschaftspraesidentin, die ihre Vorpostenrolle missbraucht hat und damit riskierte die Firma Triumph in Schwierigkeiten zu bringen.

    Nach einer begruendeten Entlassung, sollte die Geschaeftsfuehrung gezwungen werden die Entlasssung wieder aufzuheben, es folgten weitere Entlassungen und so kam es zu dem Eklat!

    So geht es halt nicht.....
    Es ging sogar noch weiter, da nicht nur die Geschaeftsfuehrer entlassen werden sollten, sondern die AN auch noch Lohn fuer 2 Monate Arbeitsniederlegung einforderten. Ausserdem kam es neben Entlassungen auch zu Verhaftungen, das heisst, es wurde von AN-Seite anscheinend gegen das Gesetz verstossen.

    Ich stimme zu, so geht es halt nicht...

  7. #46
    Avatar von Lupus

    Registriert seit
    14.09.2006
    Beiträge
    1.063

    Re: Arbeitslohn in der PC-Industrie in Thailand

    Also lernfähig!

  8. #47
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Arbeitslohn in der PC-Industrie in Thailand

    Zitat Zitat von Lupus",p="797311
    Also lernfähig!
    Ja natuerlich, aber dies verstehe ich jetzt in diesem Zusammenhang nicht.

    Vielleicht verwechselst Du mich auch mit jemanden, oder ich habe mich hier in DIESEM Forum und diesem Thread nicht ausreichend klar positioniert.

    Zur Erinnerung, ich bin der hier:

    http://www.nittaya.de/viewtopic.php?t=31495

  9. #48
    Avatar von Jens

    Registriert seit
    18.01.2002
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    2.169

    Re: Arbeitslohn in der PC-Industrie in Thailand


  10. #49
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731

    Re: Arbeitslohn in der PC-Industrie in Thailand

    [quote="Bukeo",p="796628Mein Schwager verdient ca. 5000 Baht durch verschiedene Tätigkeiten, seine beiden Söhne - die bei ihm wohnen, verdienen ebenfalls je 5000 Baht und seine Frau - die zuhause Taschen und Körbe aus Kokosnuss herstellt (Heimarbeit) kommt auf ca. 3000-4000 Baht pro Monat.

    Zusammen hat also die Familie ca 20.000 Baht Familieneinkommen - eigenes Haus, also auch keine Mietbelastung.
    Glaub mir, die leben besser als jemand in D mit Hartz 4.[/quote]

    Wenn in D 4 Personen arbeiten, leben sie besser als wenn in Thailand 4 personen mit überdurchschnittlichem Gehalt arbeiten

  11. #50
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Arbeitslohn in der PC-Industrie in Thailand

    Zitat Zitat von franky_23",p="815740

    Wenn in D 4 Personen arbeiten, leben sie besser als wenn in Thailand 4 personen mit überdurchschnittlichem Gehalt arbeiten
    ich kenne in D niemanden, wo in einem Haushalt 4 Personen arbeiten, ausser bei den Türken :-)
    Sobald ein Kind mal eigenes Geld verdient, hat er auch schon gleich eine eigene Bude.

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