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Anstieg des Meeresspiegels

Erstellt von big_cloud, 27.03.2007, 20:05 Uhr · 47 Antworten · 2.623 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Anstieg des Meeresspiegels

    Zitat Zitat von Dieter1",p="466648
    Die renommierte „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet die Erde würde vor allem aufgrund natürlicher Schwankungen wärmer (und auch wieder kälter).
    [...]
    Ich habe in der FAZ in der letzten Zeit eher gegenteiliges gelesen. Ich lese die FAZ regelmäßig, es mag aber sein, daß ich was übersehen habe, ein Beleg wäre doll, so (FAZ vom xx.xx.xxxx, Seite xx)

    Behauptung 1

    Kalt- und Warmzeiten haben sich ständig abgelöst. Unabhängig davon, wie viel CO2 gerade in der Atmosphäre war.
    8000 bis 6000 vor Christus war es auf der Nordhalbkugel der Erde deutlich wärmer als heute. Obwohl extrem wenig Kohlendioxid in der Luft war. Danach stieg der Anteil des Gases, die Erdtemperatur sank jedoch.
    Zu Christi Geburt setzte eine Warmzeit ein, die Römer konnten dadurch ihr Weltreich bis in den fruchtbaren Norden Englands ausdehnen.
    In den Jahren 300 bis 800 folgte eine Kaltzeit – die Germanen zogen Richtung Süden („Völkerwanderung“).
    Danach wieder eine Warmzeit: Wein wuchs vom Niederrhein bis nach Neufundland, im Rheinland wuchsen Feigen und Oliven. Grönland („Grünland“) wurde besiedelt.
    1300 bis 1700 eine neue Kaltzeit in Europa: Schnee im Hochsommer, der Bodensee fror zu. Ernten fielen aus, Menschen hungerten. Lufttemperatur im Sommer: manchmal nur 15 Grad.
    Ab 1800 wurde es wieder wärmer, jedoch stark verzögert wegen eines Vulkanausbruchs in Island (verdunkelte die Atmosphäre). Der CO2-Gehalt der Luft blieb aber fast konstant.
    Ist recht schwach, da die Argumentation "sauer" ist, nach dem Motto "siehe mal, auch wenn ich nich pfurzte hat es bei Gelegenheit gestunken, also kann der aktuelle Mief keinesfalls daran liegen, daß ich soeben pfurzte.

    Die Klimaschwankungen aus dem zitierten Zeitrahmen als ´Kaltzeit´ und ´Warmzeit´ zu bezeichnen ist reichlich unseriös, die Erdgeschichte auf so mal die letzten 2000 Jahre abzubilden ebenfalls.


    Behauptung 2

    Warme Winter (wie 2006/2007) sind kein Beleg für eine aktuelle Klimaveränderung. Auch sie gab es schon immer. Im Sommer 1904 herrschte in Europa tropische Hitze, die Elbe war fast völlig ausgetrocknet. Im Dezember 1907 war in Deutschland ein solch mildes Frühlingswetter, dass schon die Knospen austrieben. Ursache: verstärkte Sonnenstrahlung.
    Dänische Forscher bewiesen, dass die Sonne Ende des 20. Jahrhunderts so intensiv wie seit 1000 Jahren nicht mehr strahlte.
    Das könnte die Hauptursache für die aktuelle Warmzeit der Erde sein. 2004 war mit seinen Temperaturen ein Jahrtausend-Sommer.
    Dies streitet niemand ab, es ist allerdings kein Beleg für die verharmlosung der Treibhauseffekts, die Sonne scheint hingegen immer gleich intensiv, zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt wird sie mal irgendwann ganz intensiv scheinen, danach erlöschen, ist so echt, Wetterschwankungen haben mit der Klimaentwicklung recht wenig zu tun, die Klimaentwicklung ist aber da, und die Politik macht sich Gedanken, wie sie zu ignorieren oder eben verhindern ist, anstatt Konzepte zu entwickeln, ihr zu begegnen.

    Behauptung 3

    Autos haben kaum einen Einfluss darauf, wie viel Kohlendioxid in der Atmosphäre ist.
    Alle Autos weltweit erzeugen 2,1 Milliarden Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Die 6,7 Milliarden Menschen erzeugen durch ihre Atmung 2,5 Milliarden.
    Der Anteil des Menschen am Kohlendioxid wird weltweit insgesamt nur auf 1 bis 4 Prozent geschätzt. Der Großteil stammt aus tierischer Atmung und aus den Ozeanen. Die geben umso mehr CO2 ab, je wärmer sie werden.
    Die „Frankfurter Allgemeine“: „Selbst, wenn in Deutschland alle Verbrennungsmotoren verboten würden, hätte das nicht die geringste Auswirkung auf das Klima...“
    Die Zeitung weiter: „Der menschliche Beitrag zur Erzeugung von CO2 soll weder verniedlicht noch abgestritten werden. Nur taugt er nicht dazu, eine Klimahysterie auszulösen. Und schon gar nicht dazu, das Klima für 100 Jahre vorherzusagen, wenn es bereits schwerfällt, das Wetter für die kommenden drei Tage zu bestimmen.“

    Das sollte doch jedem CO2 Kasper zu denken geben.

    (Der Beitrag ist dem BBG entnommen und wurde von unserem geschaetzten Member Waldi veroeffentlicht.)
    __________________
    Dies ist einfach nur Mumpitz, CO2 von Menschen ausgepfurzt/atmet sind direkte Ableger von Kohlenstoff, der kurzfristig zuvor bereits in der Atmosphäre war, das aus der Verbrennung hingegen von Kolenstoff, der in der Erde eingebettet war, niemals wieder (ohne Menschenhand) hervorgetreten wäre.

    Im übrigen denke ich nicht, daß ´Waldi´ befähigt ist die FAZ richtig rum zu halten, ich nehme aber niemanden - auch nicht ´Gabelstapler-Waldi´ ab, daß eben dieser Senf aus der FAZ entnommen ist, vermutlich hat der Staplerscheinkollege wieder einmal was verwechselt, macht aber nix, ist normal.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Dieter1

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    Re: Anstieg des Meeresspiegels

    Ich danke auch fuer diese Einschaetzung :-).

  4. #33
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Anstieg des Meeresspiegels

    Zitat Zitat von Dieter1",p="466655
    [...]Fuer die Industrie wuerde darueber hinaus auch was abfallen, wenn man sich alle 3 Jahre einen Neuwagen mit der modernsten Abgasanlage kaufen muesste, um ueberhaupt noch legal fahren zu koennen.
    Das kommt eben dabei rum, wenn man halbherzig zitiert:
    [...]Die Zweifel an der alleinigen Ursache sind bekannt, müssen hier nicht wiederholt werden. Die Verharmlosung überlassen wir dann den intellektuell eingeschränkten Lobbyisten, gelle...
    Deinen Protagonismus in Ehren...

    Und ist die FAZ nicht das Pendant zur FR ?

    Noch was zum Nachdenken:

    Immer getreu dem Motto: Vor uns die Wüste und nach uns die Sintflut.

  5. #34
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Anstieg des Meeresspiegels

    Zitat Zitat von Sioux",p="466630
    Die etablierten Wissenschaftler sind sich einig, siehe UNO-Bericht.
    Sind sie in keinster Weise, siehe dazu die diversen Links, die hier im Forum gepostet wurden. Es gibt gleichermassen etablierte und renommierte Wissenschaftler auf beiden Seiten.

  6. #35
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Anstieg des Meeresspiegels

    Zitat Zitat von Achim",p="466709
    Zitat Zitat von Sioux",p="466630
    Die etablierten Wissenschaftler sind sich einig, siehe UNO-Bericht.
    Sind sie in keinster Weise, siehe dazu die diversen Links, die hier im Forum gepostet wurden. Es gibt gleichermassen etablierte und renommierte Wissenschaftler auf beiden Seiten.
    Lies doch mal den UN_Bericht. Das ist fuer mich erheblich und nicht was irgendwelche Schreiber4linge in Zeitungen und im Net veroeffentlichen.

    Die Mineraloelindustrie hat ja auch eine Geldpraemie ausgelobt fuer denjenigen der den UN-Bericht widerlegt.
    Bisher hat sich aber noch keiner gemeldet, der dazu im Stande waere. Das Geld werden sie aber wohl nie bezahlen muessen.

    Im Uebrigen hat den ach so geruehmten Artikel Resci bereits gestern morgen im Nachbarthread eingestellt (Beitrag 78). Da hat wohl eher Waldi im Nitty kopierrt. ;-D
    Natuerlich ist die Konzentration auf CO² hirnrissig. Aber so ist der Mensch nun einmal. Er will einfache Dinge lesen die er auch glaubt verstehen zu koennen. Mit komplexen wissenschaftlichen Studien befasst sich doch der gewoehnliche Zeitungsleser nicht.

    An der Schaedlichkeit des menschlichen Handelns aendert das aber nix.

    Sioux

  7. #36
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Anstieg des Meeresspiegels

    Zitat Zitat von Sioux",p="466776
    Lies doch mal den UN_Bericht. Das ist fuer mich erheblich und nicht was irgendwelche Schreiber4linge in Zeitungen und im Net veroeffentlichen.
    Hast du den UN-Bericht denn wirklich gelesen?

    Aber davon mal abgesehen posten wir beide hier schon lange genug zum Thema dass du wissen müsstest, dass ich mich nicht auf Zeitungsberichte, sondern auf die in den von mir hier geposteten Links nachzulesenden Unterlagen beziehe, in denen jede Menge namhafte Wissenschaftler zu Wort kommen.

    Zitat Zitat von Sioux",p="466776
    Die Mineraloelindustrie hat ja auch eine Geldpraemie ausgelobt fuer denjenigen der den UN-Bericht widerlegt. Bisher hat sich aber noch keiner gemeldet, der dazu im Stande waere. Das Geld werden sie aber wohl nie bezahlen muessen.
    Die Arbeiten und Zahlensammlungen, die dem UN-Bericht zugrunde liegen, stützen sich auf Zahlenmaterial und ziehen daraus Schlüsse, die in die eine Richtung deuten. Die Antagonisten bringen weiteres Zahlenmaterial ins Spiel und ziehen daraus Schlüsse, die in eine ganz andere Richtung deuten. Beweisen kann keiner irgendwas - das ist ja das Dilemma.

    Deswegen sollte man sich beim Umweltschutz lieber darauf konzentrieren, wo man schon weiss dass man gefährlichen Tendenzen entgegenwirken kann - auch wenn das vielleicht etwas mehr weh tut als grosse Postulate zum CO2-Sparen zu verkünden.

    Zitat Zitat von Sioux",p="466776
    Aber so ist der Mensch nun einmal. Er will einfache Dinge lesen die er auch glaubt verstehen zu koennen. Mit komplexen wissenschaftlichen Studien befasst sich doch der gewoehnliche Zeitungsleser nicht.
    Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung...

  8. #37
    Avatar von ReneZ

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    Re: Anstieg des Meeresspiegels

    Zitat Zitat von Dieter1",p="466648
    Behauptung 2

    Warme Winter (wie 2006/2007) sind kein Beleg für eine aktuelle Klimaveränderung.[...]
    Oder: Warme Winter in Europa sind kein Beleg für eine
    globale Klimaveränderung. Diese Behauptung steht wohl
    ausser aller Zweifel.
    Nur ist diese Logik: warme Winter -> Klimaveränderung
    gerade so ein Beispiel für eine einfache Einsicht,
    die man nachvollziehen kann, und hilft den Leuten zu
    überzeugen.

    Gruss, René

  9. #38
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Anstieg des Meeresspiegels

    Ich habe mal die Artikel der letzten zwei Monate rausgesucht ...


    Klimawandel

    Klimakollaps im Tertiär
    Von Horst Rademacher

    07. Februar 2007
    Das geologische Zeitalter des Tertiärs ist durch erhebliche Klimaschwankungen gekennzeichnet. So fand vor knapp 34 Millionen Jahren der wohl abrupteste Übergang von einer Phase mit Treibhausklima zu einer eiszeitlichen Epoche statt. Als Folge davon ist beispielsweise die Antarktis auch heute noch unter einem dicken Eispanzer verborgen. Diese enorme Abkühlung an der Grenze zwischen dem Eozän und dem Oligozän ist vor allem durch Analysen von Meeressedimenten gesichert. Bei geologischen Untersuchungen in China und Nordamerika fanden sich jetzt erstmals deutliche Hinweise darauf, dass es damals auch auf der Nordhalbkugel zu einem drastischen Klimawandel kam.

    Spuren einer Abkühlung bis um acht Grad fand eine Forschergruppe um Alessandro Za..... und Matthew Kohn von der University of South Carolina in Columbia bei der Analyse von fossilen Tierknochen und Zahnresten, die in verschiedenen Nationalparks in den nördlichen amerikanischen Bundesstaaten Nebraska, Wyoming und Süd-Dakota gefunden wurden. Die Forschergruppe untersuchte dabei jeweils die Verhältnisse der verschiedenen Isotopen von Sauerstoff und Kohlenstoff in den Fossilien. Wie sie in der heutigen Ausgabe der britischen Zeitschrift „Nature” (Bd. 445, S. 635 u. S. 639) berichten, ist es ihnen gelungen, die Funde genau zu datieren.

    Klima in Südasien wurde erheblich trockener
    Gletscher schmelzen nicht zum ersten Mal

    Dabei zeigte sich, dass sich die Isotopenverhältnisse in den Knochen- und Zahnfunden bei einem Alter von 33,5 Millionen Jahren deutlich änderten. Vor allem das Verhältnis der Sauerstoffisotope deutet auf eine erhebliche Abkühlung innerhalb von etwa 400.000 Jahren hin. Ein ganz anderes Verfahren hat eine Gruppe niederländischer und chinesischer Forscher bei der Untersuchung von Sedimenten aus dem Xining-Becken in der Nordostecke des Hochlandes von Tibet angewandt. Dort gibt es mächtige gipshaltige Schichten.

    Der Gips ist in flachen Senken entstanden, die nach starken Regenfällen voller Wasser standen, das anschließend unter starker Sonneneinstrahlung verdampfte. Dabei blieben die im Wasser gelösten Mineralien - vor allem Gips - zurück. Der ständige Wechsel von heftigen Niederschlägen und anschließender Trockenheit muss für eine lange Zeit angehalten haben, denn sonst hätten die mächtigen gipshaltigen Schichten überhaupt nicht entstehen können.

    Wie die Forschergruppe um Guillaume Dupont-Nivet von der Universität in Utrecht jetzt ebenfalls in der Zeitschrift „Nature” schreibt, hören diese gipshaltigen Schichten nach oben hin plötzlich auf und werden unmittelbar von Sandstein überlagert. Den Übergang haben die Forscher ebenfalls auf ein Alter von 33,5 Millionen Jahren datiert. Sie schließen daraus, dass das Klima in Südasien damals binnen weniger Jahrtausende erheblich trockener wurde, so dass die minerallösenden Niederschläge ausblieben. Fasst man die Ergebnisse der beiden Untersuchungen mit den zahlreichen Befunden aus den Meeressedimenten zusammen, so muss sich das Klima in allen Teilen der Erde damals binnen eines geologisch äußerst kurzen Zeitraumes erheblich verändert haben.

    Text: F.A.Z., 08.02.2007, Nr. 33 / Seite 32
    Bildmaterial: obs, ddp

    Klimahistorie

    Planet der dauernden Veränderungen
    Von Horst Rademacher, San Francisco

    01. Februar 2007
    Die Nachrichten, die dieser Tage in Zusammenhang mit der Klimakonferenz in Paris verbreitet werden, sind beunruhigend. Bis zum Ende des Jahrhunderts dürfte der Meeresspiegel zwischen 12 und 58 Zentimeter höher liegen als heute, sagen die in der französischen Hauptstadt versammelten Klimaforscher voraus. Deshalb könnten schon in den kommenden 25 Jahren mehr als 2000 Inseln des indonesischen Riesenarchipels untergehen, warnt Rachmat Witoelar, der Umweltminister des Landes.

    Angesichts des drohenden Klimawandels fordert UN-Generalsekretär Ban Ki-moon dringend einen neuen Klimagipfel. Präsident Bush hat während seiner Rede zur Lage der Nation kürzlich zum erstenmal in seiner Regierungszeit eingestanden, dass es einen globalen Klimawandel gibt. Und Vorstandsvorsitzende großer amerikanischer Industrieunternehmen, etwa des Aluminiumherstellers Alcoa, des Energieversorgers Duke Energy oder des Chemiekonzerns DuPont, fordern gemeinsam schnelles Handeln. Man dürfe mit der Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen nicht warten, bis es zu spät ist.

    Globale Veränderungen sind unvermeidbar
    Das Eis schmilzt, das Wasser steigt - schon seit 12.000 Jahren

    Unbestritten ist, dass der Gehalt an Kohlendioxid in der Atmosphäre in den vergangenen 150 Jahren um etwa 30 Prozent zugenommen hat. Das wird – auch daran zweifelt niemand ernsthaft – auf das Verbrennen fossiler Energieträger seit Beginn der industriellen Revolution zurückgeführt. Gleichzeitig ist es im vergangenen Jahrhundert auf der Erde im Durchschnitt um etwa ein Grad wärmer geworden. Da Kohlendioxid ein Treibhausgas ist, das Wärmestrahlung „einfängt”, liegt der Schluss nahe, dass der zunehmende Kohlendioxidgehalt für den Anstieg der Temperatur verantwortlich ist. Auch in dem jüngsten Bericht, der an diesem Freitag vom zwischenstaatlichen Ausschuss für den Klimawandel (IPCC) in Paris veröffentlicht werden soll, führen die Forscher zumindest einen Teil der Temperaturerhöhung auf das aus Schornsteinen und Auspuffrohren ausgestoßene Kohlendioxid zurück.

    Angesichts der immer lauter werdenden Alarmrufe, dass ein Klimawandel unmittelbar bevorstehe oder bereits stattfinde, scheinen viele Menschen aber zu vergessen, dass die Erde ein Planet der dauernden Veränderungen ist. Das Klima, die Meeresströmungen, die Verteilung von Land und Meer, die Lage und Form von Inseln, ja selbst die Gebirge und Täler – nichts blieb im Laufe der 4,5 Milliarden Jahre dauernden Erdgeschichte so, wie es einmal war. Globale Veränderungen, selbst in extrem kurzen Zeiträumen, sind unvermeidbar und haben in der Vorzeit zu zahlreichen Katastrophen geführt.

    Meeresspiegel um 100 Meter gestiegen
    Satellitenaufnahmen zeigen den Schwund: Die Eisfläche am Nordpol 1979...

    Die jüngste dramatische Veränderung fand zum Ende der letzten Eiszeit auf der Nordhalbkugel vor 12.000 Jahren statt, gerade einmal ein Augenblick auf der geologischen Zeitskala. Wo sich heute Großstädte wie Stockholm, Moskau, Berlin, München oder Toronto befinden, bedeckte eine zum Teil mehrere Kilometer dicke Eisschicht das Land. In dem Eis war so viel Wasser gebunden, dass weltweit der Meeresspiegel knapp 100 Meter unter dem heutigen Niveau lag. Es existierten Landbrücken beispielsweise über die heutige Beringstraße zwischen Asien und Nordamerika oder über die Nordsee zwischen den Niederlanden und England.

    Viele große Meeresbuchten, beispielsweise der Golf von Bengalen, waren wesentlich kleiner und die entsprechende Küstenabschnitte erheblich größer. Auch im kleinen Rahmen sah die Landschaft völlig anders als heute aus. Beispielsweise waren zwei der derzeit spektakulärsten natürlichen Häfen – die Bucht von San Francisco und der Hafen von Sydney – trockenes Land. Wo heute die Golden-Gate-Brücke die Meerenge bei San Francisco überspannt, gab es einen beeindruckenden Wasserfall, durch den sich Kaliforniens größter Fluss, der Sacramento, in eine Marschlandschaft ergoss. Erst dreißig Kilometer weiter westlich mündete der Fluss in den Pazifik.

    Unerklärtes „Klimaflattern”
    ...und im September 2005

    In der äußerst kurzen Zeitspanne von wenigen tausend Jahren änderte sich diese pleistozäne Landschaft aber gründlich und wurde zur Erdoberfläche, wie wir sie heute kennen. Inseln und niedrige Küstenabschnitte gingen im steigenden Meer unter. Gleichzeitig gab das Eis auf den Kontinenten Land frei, das es für Tausende von Jahren wie ein Schild bedeckt hatte. Diese vom Eis befreite Landschaft bot aber alles andere als einen anmutigen Anblick: Über Tausende Quadratkilometer erstreckten sich leblose Steppen aus Geröll, Kies und Sand. Wenn es gerade nicht regnete, verdunkelten mächtige Staubstürme die Sonne. Gleichzeitig änderte sich auch in anderen Teile der Welt das Klima: Wüsten wurden zu Feuchtgebieten und Landschaften, in denen bisher reichlich Niederschläge fielen, verdursteten im Trockenklima.

    Dieser Übergang von der Eiszeit zur gegenwärtigen sogenannten Zwischenwarmzeit, vollzog sich nicht gleichmäßig und kontinuierlich. Immer wieder zeigte der Winter sein böses Gesicht. Es kam zu Klimaeinbrüchen, die Jahrzehnte oder Jahrhunderte dauerten. Kein Wissenschaftler hat bisher eine allgemein akzeptierte Erklärung für dieses „Klimaflattern” gefunden, das sich völlig ohne das Zutun des Menschen ereignete.

    Abschreckendes Beispiel Venus

    Selbst nachdem sich das Klima nach der Eiszeit endlich stabilisiert hatte, kam es zu deutlichen Klimaschwankungen. So durchlebten die Menschen nur wenige Generation vor uns vor etwa 300 Jahren die „Kleine Eiszeit”, in der die Temperatur auf der Nordhalbkugel durchschnittlich ein Grad niedriger als heute war. Zwischen 800 und 1300 war es dagegen im Durchschnitt um knapp 1,5 Grad wärmer; am Niederrhein und in England florierte der Weinanbau. Weite Küstenabschnitte Grönlands waren damals eisfrei und die Wikinger fanden dort grüne Pflanzen – weshalb sie der Insel ihren Namen gaben. Es ist ironisch, dass heute die schmelzenden Gletscher Grönlands als Vorboten einer Klimaapokalypse gelten, während die damalige Warmperiode von Forschern als „mittelalterliches Klimaoptimum” bezeichnet wird. Klimamodelle, mit denen Forscher die künftige Entwicklung von Lufttemperatur und Meeresspiegel berechnen, sind meist nicht in der Lage, die natürlichen Klimaschwankungen der jüngsten Vergangenheit nachzuvollziehen.

    Selbst wenn die zur Zeit beobachteten Veränderungen des Klimas allein auf natürlichen Ursachen beruhten, gibt es freilich keinen Grund, dass die Menschen die Atmosphäre immer mehr mit Kohlendioxid anreichern. Spätestens das Beispiel unseres Nachbarplaneten Venus zeigt, wohin ein sehr hoher Kohlendioxidgehalt führen kann: zu einem lebensfeindlichen Treibhaus. Die nötigen Verringerungen des Ausstoßes an Kohlendioxid lassen sich unter Einsicht aller Beteiligten, vor allem der Verbraucher erzielen. Energiesparen und effiziente Maschinen könnten vor allem in Amerika den Ausstoß senken. Der Einsatz erneuerbarer Energien, besonders der Photovoltaik und der Erdwärme, können ebenfalls zur Verringerung des Kohlendioxidausstoßes beitragen.

    Das Klima und der moderne Mensch

    Aber es ist nicht der steigende Kohlendioxidgehalt allein, der Sorgen bereitet. Unsere Vorfahren erlebten vor 12.000 Jahren einen grundlegenden Klimawandel – das Ende der Eiszeit – und passten sich an. Zwar werden nicht wenige der Steinzeitmenschen unter den Klimaänderungen gelitten haben. Das Ergebnis war aber die – im Vergleich zum Klimaflattern – relativ stabile Periode der vergangenen 10.000 Jahre, das Holozän. Nicht wenige Anthropologen behaupten, dass erst das stabile Klima dieser Zeit die Entwicklung des modernen Homo sapiens erlaubte.

    Es ist klar, dass die inzwischen 6,5 Milliarden Menschen insgesamt gegenüber Veränderungen des Klimas weniger anpassungsfähig sind, als es die Steinzeitmenschen, ja selbst die Erdenbürger des Mittelalters waren. Dazu ist die Besiedlungsdichte vor allem in Küstennähe zu dicht.

    Text: F.A.Z.
    Bildmaterial: dpa, Nasa
    Kimawandel
    Mit Phantomschmerz in den Klimakollaps
    Von Joachim Müller-Jung

    31. Januar 2007
    Wird er nun, oder wird er nicht? Stockt der Golfstrom oder stockt er nicht? Für ganze zehn Tage, es war im November vor zwei Jahren, schien das Katastrophenszenario, das schon seit zwei Jahrzehnten die Gemüter bewegt, Wirklichkeit zu werden. Auf dem 25. Breitengrad Nord, dreitausend Meter unter der Oberfläche des Nordatlantiks, kam der Tiefenstrom zum Erliegen. Der große kalte Strom, der vom Norden kommend mit den Wassermassen des Golfstroms gespeist wird, stockte im westlichen Teil des Ozeans völlig unverhofft. Zehn Tage lang. Eine drei Grad kalte Wasserschicht war um siebenhundert Meter abgesackt, blockierte den Fluß des Tiefenstroms über dem Meeresboden.

    Es war nicht die erste Schrecksekunde, die Harry Bryden von der University of Southhampton mit seinen Mitarbeitern des „Rapid climate change array” - kurz Rapid - erlebte. Die Monate davor schon hatte das Team einige Male den Atem angehalten, als man mit dem Schiff auf dem 25. Breitengrad zwischen Teneriffa und der amerikanischen Küste unterwegs war, um Messungen der Meeresströme vorzunehmen und die mittlerweile 25 Meßbojen zu verankern, die das wissenschaftliche Rückgrad von Rapid bilden. Um dreißig Prozent, berichtete Bryden ein Jahr später in der Zeitschrift „Nature”, habe sich der warme Atlantikstrom und der Golfstrom an der Oberfläche zwischen 1992 und 2004 verlangsamt. Ein Wert, der alle Vorhersagen übertraf, ja sogar die schrecklichsten unter den Katastrophenszenarien.

    Apokalyptischer Endpunkt der Erderwörmung
    "Eine unbequeme Wahrheit": Auch Al Gore sprach vom apokalyptischen Endpunkt der Klimaerwärmung

    Sollte die Wärmeheizung Europas, die der Nordhalbkugel soviel Energie wie eine halbe Million großer Kraftwerke zuführt, tatsächlich erlahmen? Seitdem der amerikanische Ozeanograph Wallace Broecker vom Lamont-Doherty Earth Observatory der Columbia University vor zwanzig Jahren die These vom kollabierenden Golfstrom etabliert hatte, hat dieses „Eiszeit”-Szenario berühmt-berüchtigte Popularisierungen erfahren. Der Kinothriller „The Day after Tomorrow” war in dieser Hinsicht die Spitze der Bewegung.

    Vorher gab es dazu einen Bericht des Pentagons mit dem Titel „Das Undenkbare denken”, und auch Ex-Präsidentschaftskandidat Al Gore pflegte bei seinen Ansprachen im Kongress und zuletzt in seinem Kinofilm „Eine unbequeme Wahrheit” diesen apokalyptischen Endpunkt der globalen Klimaerwärmung plakativ hervorzuheben. Zu einer Zeit allerdings, als sich die Vorstellung vom abrupten Kälteschock über Europa unter Klimaexperten längst gewandelt hatte. Zwar war bis vor wenigen Jahren immer noch von Klimamodellen zu lesen, die den Zusammenbruch des Golfstroms als mögliches Szenario behandelten, aber als realistisch galt dieses nicht mehr - zumindest nicht, wenn man die gängigen Klimaprognosen für die nächsten hundert Jahre betrachtet.

    Es könnte sich stauen

    Entscheidende Voraussetzung für das Versiegen des Golfstroms wäre ein gewaltiger Zufluss an Süßwasser, der nach den Vorstellungen der Klimaforscher zu großen Teilen von den abschmelzenden Eispanzern Grönlands kommen sollte. Mindestens ein Sechstel der grönlandischen Gletschermassen müßte in kurzer Zeit ins Meer fließen, so hatte man ausgerechnet, damit die Umwälzpumpe im Nordatlantik zum Erliegen kommt. Die gewaltige Umwälzpumpe, die die Sogwirkung auf die Oberflächenströme des subtropischen Atlantiks weiter südlich ausübt, das sind vor allem die Labrador-See und die Grönland-See am Rande des Nordpolarmeeres (siehe Kasten). Hier kühlt das aus Süden mit dem Golfstrom zufließende warme Wasser stark ab und sinkt in die Tiefe, wo es das große „globale Förderband” der Meeresströmungen antreibt.

    Das Absinken an diesen beiden Orten steht und fällt aber nicht nur mit der Temperatur des Wassers - kaltes Wasser ist dichter und sinkt ab -, sondern auch mit dem Salzgehalt. Fließt Süßwasser aus den schmelzenden Gletschern in großen Mengen zu, wird das Oberflächenwasser verdünnt, es sinkt wesentlich langsamer ab oder bleibt gar in den obersten Meeresschichten hängen. Es könnte sich regelrecht stauen. In Simulationen von Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung kam es in einigen nördlichen Regionen zu einem lokalen Meeresspiegelanstieg um bis zu einem Meter.

    Falscher Alarm

    Das alles wurde durchgerechnet und zu einer Zeit publiziert, als man über systematische Beobachtungsdaten aus dem besagten Gebiet noch immer nicht verfügte und Harry Bryden mit seinen ersten, beunruhigenden Meßdaten noch nicht die Öffentlichkeit erreichte. Die Publikation schließlich, wenige Monate später, wurde dann von einigen Klimaforschern als Mentekel verstanden und interpretiert. Es gab aber auch schon kritische Stimmen wie von Jochem Marotzke, dem heutigen Direktor des Deutschen Klimarechenzentrums in Hamburg, der von der Meßfahrt Brydens wenig überzeugt war und die überraschende Verlangsamung um ein Drittel als Momentaufnahme im Rauschen der starken natürlichen Variabilität bewertete. Er sollte recht behalten.

    Vor wenigen Wochen trat Bryden auf der „Rapid Climate Change International Science Conference” in Birmingham auf und korrigierte die Interpreation seiner ersten Daten. Nach einem Jahr Dauermessungen mit den 25 Driftern in unterschiedlichen Tiefen des Nordatlantiks zeigte sich, dass „alle bisherigen hydrographischen Daten entlang des 25. Breitengrades innerhalb der Variabilität liegen, die man 2004 bis 2005 gemessen hat”. Falscher Alarm also. Die Geschwindigkeit schwankt offensichtlich viel mehr, als man vorher gegaubt hatte, ja es kommt wie an jenen zehn Tagen Ende 2004 sogar zeitweise zu Stockungen. Am Golfstrom aber änderte das nichts. Er floß weiter, und die Umwälzpumpe verrichtet ungebrochen ihre Dienste.

    Der Golfstrom könnte sich erholen

    Die Frage bleibt dennoch, wann und wie das Förderband tatsächlich beeinträchtigt werden könnte. Denn dass es in der Vergangenheit schon mehrfach kollabierte, in den Dansgaard-Oeschger-Zyklen der Eiszeit und vor den den abrupten Temperatursprüngen zum Ende der Eizeit in der Jüngeren Dryas, gilt als wahrscheinlich. Damals dürften auch gewaltige Schmelzwasserzuflüsse die Ursache gewesen sein. Sie waren vom Laurentidischen Eisschild im heutigen Nordamerika Jahrhunderte lang als riesige See zurückgehalten worden und ergossen sich plötzlich in den Nordatlantik.

    Von annähernd so großen Schmelzvorgängen ist man an den Polen heute weit entfernt. Auch die ungünstigsten, bis zum Ende des Jahrtausends prognostizierten Treibhaus-Szenarien genügen nach übereinstimmender Meinung fast aller Klimaforscher nicht, den Kollaps der Nordatlantikströme herbeizuführen. Für möglich gehalten wird sogar, daß sich der Golfstrom im nächsten Jahrhundert wieder allmählich erholt, wenn nämlich die Erwärmung zunehmend Oberflächenwasser verdunsten läßt und damit einen salzhaltigeren, leichter absinkenden Strom erzeugt.

    Eine Warnung bleibt

    Die Eiszeitidee lebt indes als Gerücht munter weiter. In den vergangenen Tagen wurde in diversen Medien den Vereinten Nationen - gemeint ist der von den Vereinten Nationen berufene Weltklimabeirat IPCC - eine „Warnung” vor dem Golfstrom-Kollaps in den Mund gelegt. Tatsächlich wird es spannend, ob und wie das IPCC bei der an diesem Freitag in Paris anberaumten Vorstellung des vierten Weltklimaberichts die Neue-Eiszeit-These behandelt. Und wie er vor allem die anfangs offenkundig überinterpretierten Daten Brydens berücksichtigt. Dabei geht es weniger um die wissenschaftliche Beurteilung als um die politische Verwertung.

    Wie Marotzke haben fast alle Klimamodellierer zuletzt zumindest eine Erlahmung des Golfstroms um bis zu einem Drittel ausgerechnet - weit entfernt von einem Kollaps. Heraus kommt stattdessen ein Kühleffekt, der im allgemeinen Erwärmungstrend mehr oder weniger untergeht. So gesehen, könnte man die Eiszeit-These für die heutige Klimaschutzpolitik vernachlässigen. Ob das IPCC freilich so verfährt und dieses endlos scheinende Katastrophenkapitel diesmal tatsächlich ausklammert, hängt paradoxerweise nicht nur von den Wissenschaftlern, sondern vor allen Dingen von Regierungsvertretern ab: Die Politikdelegierten feilen an den konsenspflichtigen Formulierungen für das entscheidende „Summary for Policy Makers”. Marotzke: „Inwieweit der Aspekt der Ozeanströmungen darin diskutiert wird, kann ich selbst nicht sagen”.
    „Globales Förderband”

    Die Ozeane sind gewaltige Wärmespeicher und -verteiler. Allein in den obersten drei Metern der Meere ist soviel Wärme enthalten wie in der darüberliegenden Luftsäule bis in hundert Kilometern Höhe. Schon allein deshalb kommt den Meeren beim Klimawandel eine zentrale Rolle zu. Im Mittelpunkt steht dabei seit langem das „globale Förderband”, ein scheinbar unendlicher Strom von warmem Oberflächenwasser, das zu den Polen transportiert wird, und von kalten Tiefenwasserströmen, die in die Tropen zurückfließen. Angetrieben wird dieses globale Förderband von den Unterschieden in Temperatur und Salzgehalt des Wassers.

    Durch Abbsinken von polwärts fließendem, abkühlendem Oberflächenwasser kommen an wenigen Stellen des Globus regelrechte Umwälzpumpen in Gang. In der Grönland-See an der Grenze zum Polarmeer zwischen Grönland, Island und Norwegen hat sich nach der Eiszeit eine solche Pumpe fest etabliert. Ein riesiges, an der tiefsten Stelle mehr als 5600 Meter tiefes „Kälteloch”, in dem gewaltige Wassermassen sturzbachartig in die Tiefe rauschen. Schätzungsweise fünfzehn und neunzehn Millionen Kubikmeter pro Sekunde, beinahe zwanzigmal soviel wie die Abflüsse aller Süßwasserströme der Erde zusammengenommen, stürzen hier in die Tiefe. Etwa 1,2 Billiarden Watt, was der Leistung von mehr als einer halben Millionmoderner Kraftwerke entspricht, werden mit den Oberflächenströmen im Atlantik und mit dem Golfstrom nach Nordeuropa transportiert.

    Ohne diesen Energiezufluss aus den Tropen dürfte es hier gut zwei bis drei Grad kälter werden. Klare Hinweise hat man inzwischen, daß der Nordatlantik und auch das Nordpolarmeer in den vergangenen vierzig Jahren deutlich wärmer geworden sind. Klare Belege aber für ein deutliches Erlahmen des Golfstroms und damit des Förderbandes gibt es bisher dagegen nicht. Der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf bilanzierte unlängst in der „Encyclopedia of Quarternary Sciences”: „Die Klimamodelle - und selbst solche, die zu einem Zusammenbruch führen - zeigen, daß der Einfluss der menschengemachten Erwärmung auf die thermohaline Zirkulation bis heute kleiner sein dürfte als die natürliche Variabilität. Jede bisher beobachtete Schwankung ist wahrscheinlich natürlichen Schwankungen zuzurechnen.”

    Text: jom. / F.A.Z., 31.01.2007
    Bildmaterial: F.A.Z., UIP/Cinetext

  10. #39
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Anstieg des Meeresspiegels

    [highlight=lightgrey:e947240bd0]@Dieter 1: Das sollte doch jedem CO2 Kasper zu denken geben. [/highlight:e947240bd0]

    das ganze erinnert mich an die diskussion über das waldsterben in den siebzigern :P .
    wer nicht auf lobby- bzw. regierungskurs war, wurde bestenfalls als grüner tagträumer tituliert. dies galt noch als auszeichnung.

    nun die neue kreation CO2-kasper. kann ein liebeskaspar auch ein co2-kasper sein? sehr naheliegend, da wir uns in einem thaiforum befinden?

  11. #40
    Avatar von Dieter1

    Registriert seit
    10.08.2004
    Beiträge
    32.002

    Re: Anstieg des Meeresspiegels

    Als ich so 20 war, drohte die Welt im nuklearen Winter zu verenden, kurz darauf starb der Wald weil der Regen sauer war,
    gleichzeitig drohten explodierende Atomkraftwerke die Welt zu vergiften, irgendwann war dann das Ozonloch kurz davor eine weltweite Hautkrebsepedemie auszuloesen, danach war die Menschheit das rettunglose Opfer der Vogelgrippe und nach der ersten Beruhigung ob des sicheren Feinstaubtodes entdeckte die Politik das CO2

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