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4.000 Hmong-Flüchtlinge droht die Abschiebung

Erstellt von Silom, 25.12.2009, 09:00 Uhr · 157 Antworten · 5.850 Aufrufe

  1. #11
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: 4.000 Hmong-Flüchtlinge droht die Abschiebung

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="806278

    Nun könnte man ja eigentlich erwarten, dass sich die Amis dankbar zeigen und den Hmong als Gegenleistung in den USA eine neue Heimat bieten.
    wird gemacht. In Mae Sot gibt es dazu ein Büro, wo man den Antrag auf Ausreise in die USA stellen kann. Gilt aber scheinbar wohl nur für Thai-Hmongs.
    Ebenso könnten die Karen nach Neuseeland ausreisen, wird aber von der Thai-Regierung blockiert, vermutlich weil die Langhals-Karens Geld bringen.
    Nach der Absage durch die Thai-Regierung, haben hier viele Karens die Ringe entfernt. :-)

    Wenn also andere Länder eine sehr scharfe Einwanderungs- und Abschiebepolitik haben, warum sollte man Thailand das Recht nicht geben dürfen?
    Thailand hat sehr viele Einwanderer - verständlich das die irgendwann den Riegel vorschieben müssen.
    Sämtliche Thai Yais oder andere Staatenlose, die ja recht einfach über die Berge nach TH kommen, können nicht mehr abgeschoben werden.

    Aber um mich nicht falsch zu verstehen. Natürlich verurteile ich das Verhalten Thailands genauso wie aller anderen - insbesondere der westlichen Staaten.
    kann man eigentlich nicht. Wenn bekannt wird, das TH eine liberale Einwanderungspolitik betreibt, dann ist in Kürze Burma und Laos ohne Einwohner - da dann alle nach Thailand auswandern.

    Die Welt muss endlich grenzenlos werden. Jedes Lebewesen soll da leben dürfen, wo es ihm gefällt - unabhängig von der Rasse, der Herkunft, der Religion, dem Geldbeutel, der Bildung, des Berufes oder der eigenen Meinung.
    Das Projekt muss groß angelegt werden. Denn ansonsten wird es immer wieder solche Hin- und Herschiebereien von Volksgruppen geben.
    ja, und die UN muss es dann finanzieren, da arme Länder dazu nicht in der Lage wären.
    Da die UN das nicht macht, bleibt es ein Wunschtaum.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
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    Re: 4.000 Hmong-Flüchtlinge droht die Abschiebung

    Zitat Zitat von Bukeo",p="806279
    kann man eigentlich nicht. Wenn bekannt wird, das TH eine liberale Einwanderungspolitik betreibt, dann ist in Kürze Burma und Laos ohne Einwohner - da dann alle nach Thailand auswandern.
    Ja, und? Dann wandern eben alle aus. Thailand wird zwar kurzzeitig voll, aber Burma und Laos komplett leer.
    Und dann können die Regierungen ja sehen, was sie mit einem menschenleeren Staat machen. Ich schätze, spätestens dann geben sie aus und die Menschen kehren in dann freie Staaten zurück.

    Aber vielleicht hat Thailand ja auch genau davor Angst, weil Burma und Laos dann evtl. große touristische Konkurrenz wäre.

    ja, und die UN muss es dann finanzieren, da arme Länder dazu nicht in der Lage wären.
    Da die UN das nicht macht, bleibt es ein Wunschtaum.
    Wer muss da was fianzieren?
    Zur Abschraubung der Grenzanlagen? Ich denke, da finden sich sicherlich viele freiwillige Helfer, die das gerne unbezahlt machen (ich wäre sofort dabei).

    Oder zur Verfütterung der Menschen, die dann einströmen? Davon rede ich ja nicht? Jeder soll sich selbst ernähren, Arbeit finden etc.

    Die Kosten für das Projekt betragen gerade mal 0 - egal, ob in Euro, Dollar oder THB. Im Gegenteil: es fallen Visastellen, Grenzkontrollen etc. weg. Gerade arme Länder sparen auf diese Weise enorm viel Geld.

    Und wer meint, Fachkräfte würden dann in reichere Länder flüchten, der irrt. Langfristig werden sich alle Länder eh angleichen. Gerade Fachkräfte aus reichen Länder würden dann ja die Chance sehen, in arme Länder zu investieren, um in 10-20 Jahren enorm viel zu verdienen.
    Die ganze Welt würde also nur profitieren, weil sinnlose Arbeit (Visavergabe, Grenzpolizei etc.) in sinnvolle Chancen umgewandelt werden.

    Nur die Herren Politiker in aller Welt haben ja Sch... in der Hose und keine Eier. Machtgeilheit wie im Mittelalter im Vatikan. Aber davon ist nicht mehr so viel übrig in der heutigen Kirche. Nach dem Dreisatz würde das bedeuten: in spätestens 500 Jahren haben wir eine freie Welt! Ich freu mich drauf.

  4. #13
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: 4.000 Hmong-Flüchtlinge droht die Abschiebung

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="806284

    Ja, und? Dann wandern eben alle aus. Thailand wird zwar kurzzeitig voll, aber Burma und Laos komplett leer.
    Und dann können die Regierungen ja sehen, was sie mit einem menschenleeren Staat machen. Ich schätze, spätestens dann geben sie aus und die Menschen kehren in dann freie Staaten zurück.
    und wo sollen die alle hin. Die Auffanglager sind jetzt schon brechend voll.


    Wer muss da was fianzieren?
    Zur Abschraubung der Grenzanlagen? Ich denke, da finden sich sicherlich viele freiwillige Helfer, die das gerne unbezahlt machen (ich wäre sofort dabei).
    sieht derzeit aber nicht so aus. Die Flüchtlinge kommen ja meist mit nichts - d.h. Thailand müsste alle Flüchtlinge versorgen. Essen, Unterkunft, Medizin, Schule usw.
    Es würde ein Chaos entstehen - die Einheimischen würden täglich aggressiver, wenn sie sehen - wie die Flüchtlinge für weniger Lohn arbeiten.
    Das Problem haben wir hier schon.
    Hier kommen Burmesen an, die arbeiten am Bau für knapp 100 Baht pro Tag, der Thai verlangt min. 250 Baht.
    Baufirmen haben daraufhin alle Thais rausgeworfen und beschäftigen nun nur noch Burmese oder Thai Yais.
    Mittlerweile gibt es hier Milizen, die die Einwohner vor klauenden Burmesen schützt - wenn die mal wieder keine Arbeit haben.

  5. #14
    Avatar von kcwknarf

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    Re: 4.000 Hmong-Flüchtlinge droht die Abschiebung

    Zitat Zitat von Bukeo",p="806287
    und wo sollen die alle hin. Die Auffanglager sind jetzt schon brechend voll.
    Das ist doch deren Problem. Sie können Wohnungen mieten, Hütten bauen und es finden sich sicherlich viele gutherzige Thais und Farangs, die Menschen in Not gerne ein paar Tage aufnehmen.

    Die Flüchtlinge kommen ja meist mit nichts - d.h. Thailand müsste alle Flüchtlinge versorgen. Essen, Unterkunft, Medizin, Schule usw.
    Wer sagt denn das? Freiheit heißt doch nicht, dass ein anderer Staat, bzw. anderen Bürger, für einen sorgen. Wer kein Geld hat, muss es eben verdienen, um sich Essen kaufen zu können. Ganz normales natürliches Prinzip.
    Wer kein Geld für Schule hat, muss sich eben anders bilden (gibt hierfür mittlerweile viele Möglichkeiten). Wenn ein Staat natürlich Schulpflicht hat, dann muss eben auch der Staat dafür sorgen. Aber das ist ja nicht die Schuld des Flüchtlings. Also Schulpflicht aufheben! Ist ohnehin nicht mehr zeitgemäss.

    Ähnliches gilt für Medizin? Es ist doch kein Menschenrecht, dass andere für die Herzoperationen aufkommen. Es ist eine einfache Rechnung: was ist einem wichtiger? Die Freiheit oder die kostenlose Medizin, Bildung, Nahrung? Wer das zweite für wichtiger hält, der kann eben nicht flüchten. Und genau aus diesem Grunde wird es auch nicht zum Chaos kommen. Es ist eine logische Abwägung, der jeder denkende Mensch machen kann.

    Das ist wie bei den ersten Einwanderen nach Amerika. Auch die sind damals aus Irland, Deutschland etc. ausgewandert, ohne dort mit Sozialleistungen überhäuft zu werden. Die Indianer gaben ihnen ja nichts. Sie versorgten sich selbst. Und das klappte.

    Es würde ein Chaos entstehen - die Einheimischen würden täglich aggressiver, wenn sie sehen - wie die Flüchtlinge für weniger Lohn arbeiten.
    Die Einheimischen werden sich eh noch wundern, wie schnell die Löhne in reichen Ländern (ich zähle Thailand mal dazu) sinken werden - durch die Globalisierung. Das liegt nicht an Zuwanderern, sondern in der Natur der Sache. Und davon profitiert Thailand ja auch. Nicht umsonst können sie Produkte günstig in anderen Ländern verkaufen, die ja noch höhere Löhne haben.

    Wenn Birmesen mit wenig Lohn überleben können, können es Thais und Farangs ja wohl auch. Oder wollen wir uns von Gier bestimmen lassen, wo und warum Grenzen verlaufen?

  6. #15
    Avatar von Samuianer

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    Re: 4.000 Hmong-Flüchtlinge droht die Abschiebung

    Zitat Zitat von Bukeo",p="806279
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="806278

    Nun könnte man ja eigentlich erwarten, dass sich die Amis dankbar zeigen und den Hmong als Gegenleistung in den USA eine neue Heimat bieten.
    [highlight=yellow:bcbb4db32b]wird gemacht. In Mae Sot gibt es dazu ein Büro, wo man den Antrag auf Ausreise in die USA stellen kann. Gilt aber scheinbar wohl nur für Thai-Hmongs.[/highlight:bcbb4db32b]
    Ebenso könnten die Karen nach Neuseeland ausreisen, wird aber von der Thai-Regierung blockiert, vermutlich weil die Langhals-Karens Geld bringen.
    Nach der Absage durch die Thai-Regierung, haben hier viele Karens die Ringe entfernt. :-)

    Wenn also andere Länder eine sehr scharfe Einwanderungs- und Abschiebepolitik haben, warum sollte man Thailand das Recht nicht geben dürfen?
    Thailand hat sehr viele Einwanderer - verständlich das die irgendwann den Riegel vorschieben müssen.
    Sämtliche Thai Yais oder andere Staatenlose, die ja recht einfach über die Berge nach TH kommen, können nicht mehr abgeschoben werden.

    Aber um mich nicht falsch zu verstehen. Natürlich verurteile ich das Verhalten Thailands genauso wie aller anderen - insbesondere der westlichen Staaten.
    kann man eigentlich nicht. Wenn bekannt wird, das TH eine liberale Einwanderungspolitik betreibt, dann ist in Kürze Burma und Laos ohne Einwohner - da dann alle nach Thailand auswandern.

    Die Welt muss endlich grenzenlos werden. Jedes Lebewesen soll da leben dürfen, wo es ihm gefällt - unabhängig von der Rasse, der Herkunft, der Religion, dem Geldbeutel, der Bildung, des Berufes oder der eigenen Meinung.
    Das Projekt muss groß angelegt werden. Denn ansonsten wird es immer wieder solche Hin- und Herschiebereien von Volksgruppen geben.
    ja, und die UN muss es dann finanzieren, da arme Länder dazu nicht in der Lage wären.
    Da die UN das nicht macht, bleibt es ein Wunschtaum.


    Das wahrlich Grauenhafte an einigen hier veroeffentlichten Standpunkten ist, das kaum einer richtige Hintergrunderfahrungen einbringt, aber alle wie eine Horde Bergzicken munter drauf los meckern, das typische Steintischprogrammverhalten, warum? :"na weil die anderen Zicken auch meckern!"

    So ist es bei vielen anderen Themen, mecker, mecker, mecker, bash, bash, bash...immer drauf, drauf, drauf.....egal was!

    schlichtweg zum


    Diese Problem beschaeftigt die UN und etliche andere "Menschrechtsorganisationen", seit 30 Jahren, so auch das Karen-und andere Minoritaeten betreffende Problem mit Myanmar, wie das juengst wieder an die Oeffentlichkeit gebrachte Rohingya Problem - ein aehnlich geartetes Fluechtlingsproblem hatte Deutschland-Deutschland bis 1989! Mitten im Zentrum von Westeuropa wurden Menschen wegen "Republikflucht" erschossen, von Minen zerrissen oder gefangen genommen und fuer lange Zeit weggeschlossen, Angehoerige wurden schwerst unter Druck gesetzt, Verwandschaft, Bekanntchaft reichte aus, ein Mega-Spitzelstaat in dem sich soger Verwandte, ja Eheleute gegenseitg ausspionierten - MITTEN IM fortschrittlichen ach so menschenrechtswuetigen EUROPA!

    Von den Willkomensreden in der Presse und Glueckwuenschen wie der "offenen Arme" Politik der Buerger gegen Einreisewillige und sogenannte "ASYLANTEN" will ich erst garnicht anfangen, was in Spiesserlaendl'e und bei den Nachbarn, bei den Herren mit der ach so "weissen Weste" wirklich abgeht.

    Von Totschlag, Brandanschlaegen, allgemein an der Tagesordungn stehende Uebergriffe an Auslaender will ich erst garnicht anfangen!

    so z.B. expatriierte Hmong in den US:

    In the 1980s, Hmong Americans had a very high unemployment rate (Yang, D &
    North, 1988), experienced many acculturation problems (Sherman, 1985), and were
    among the poorest and most passive Asian Americans. In some areas, social workers
    described the Hmong American experience as the worst case situation among recent
    immigrant and refugee groups (Sherman, 1985)
    http://www.hmongstudies.com/YangHSJ4.pdf



    Hmong are not legitimate refugees, they are defined as illegal immigrants, crossing to Thailand for economic reasons, and an opportunity to get an free ticket to the US. With the Lao and Thai authorities making such accusations against the Hmong, the situation affects them even worse, even though, many of the Hmong in Thailand are refugees and have been approved as refugees by the United Nation High Commissioner for Refugees.
    http://www.progressiveu.org/163207-t...-laos-continue



    Bangkok--Sep 7--Bangkok Post

    Brig-Gen Buasieng Champaphan, the Lao deputy chief of staff and co-chairman of the Thai-Lao general border sub-committee, talked about Laos' position in solving the problem of Hmong immigrants in Thailand in a meeting with journalists, including ACHARA ASHAYAGACHAT.

    Amnesty International, Human Rights Watch, Hmong support groups in the United States and the United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) have criticised the Thai-Lao plan to repatriate nearly 8,000 Hmong people from Phetchabun's Khao Kho district and another 150 Hmong detained at the Nong Khai immigration centre. Are you concerned about their pressure?

    Those outside our country have always caused trouble for us. They attack us and make the repatriation of Hmong back to Laos more difficult. They have accused the process of being inhumane, [and accused Lao authorities of] jailing the returned Hmong or raping the Hmong girls. Those [allegations] are not true. We have received 192 Hmong from Thailand since the middle of this year. Most of them were sent back to their hometowns, except those who do not have farm land to tend who were provided with two hectares of land per family at Ban Pattana Phahak, some 200 kilometres north of the capital [Vientiane]. The Lao government has also educated the ethnic Hmong so that they will not be easily lured by any gangs into crossing the border into Thailand.
    http://www.statelessperson.com/www/?q=node/920

    8000 und wer weiss wieviele nicht erfasst, Rohingyias, Karen, Akka, Mon, Shan....



    The refugee population in the camps has expanded from little more than 20,000 in the mid-1980s to nearly 300,000 or more (the number is hard to track) and continues to grow.
    300.000 nur aus Burma!

    rechnet man nur 50 Baht pro Tag und Person zur Unterbringung, Versorgung, Verwaltung etc. dann snd das sage und schreibe 15.000.000 taeglich und 450.000.000 monatlich, um die 10-12 Mill Euro jaehrlich, wo soll das herkommen?

    Waere Thailand, bei dem Gemecker in anderen Sparten, hier im Forum, nicht weit besser gestellt wenn diese Gelder in z.b. Infrastruktur, Bildung, Schulen etc. fliessen wuerden?????????????????????????????????

    Die "Menschenrechtsorganizsationen" sollten das, bei Laendern, die dazu wirtschaftlich nicht in der Lage sind, tragen, dann darf gemault werden!

    Das Problem liegt ander relativen wirtschaftlichen Fortschrittlichkeit Thailands, das von Nachbarn umgeben ist die durchweg im Bruttosozialprodukt weit, man kann sagen um Lichjahre zurueckliegen, warum - weil in Thailand eine Diktatur herrscht?!

    Wirtschaft Thailand: Das Bruttoinlandsprodukt lag 2008 bei 273,3 Milliarden US-Dollar, bzw. [highlight=yellow:bcbb4db32b]4116 US-Dollar pro Kopf, pro Jahr![/highlight:bcbb4db32b]

    Wirtschaft Laos: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug 2002 umgerechnet 1,5 Mrd. Euro, das Pro-Kopf-Einkommen per Annum lag 2001 bei 275 Euro.

    Wirtschaft Myanmar: Wirtschaft Myanmar. Nominales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 160 Dollar im Jahresmittel!


    Das ist im Vergleich weniger als ein Euro pro Tag, fuer Laoten, nur ueber die Grenze ist der Tisch, mit druchschnittlich 11 US$ taeglichen per Capita Einkommen weit reicher gedeckt!

    Hier ist das Problem zu suchen, was eher an der Regierung liegen duerfte als daran das Thailand so ein "schlechter Gstgeber" ist...!

    Irgendwer von den Kritikern hier die voluntaermaessige Arbeiten in diesen Camps verrichten wuerden, gespendet haben?

    Nein? Setzen, aber in die letzte Reihe und Klappe halten!

  7. #16
    Avatar von phanokkao

    Registriert seit
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    411

    Re: 4.000 Hmong-Flüchtlinge droht die Abschiebung

    Thailand verbittet sich rigeros jegliche Einmischung in innere Angelegenheiten, selbst die UN bzw. deren Vertreter werden des Landes verwiesen, wenn Sie Forderungen stellen.

  8. #17
    Avatar von DisainaM

    Registriert seit
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    26.857

    Re: 4.000 Hmong-Flüchtlinge droht die Abschiebung

    hatte ja selber in der Vergangenheit verschiedene Berichte gepostet,

    2001 - 13 jährige Karen Kindersoldaten kommen nach Thailand
    http://www.nittaya.de/viewtopic.php?...ht=hmong#19870

    2001 - Shan people in Mae Hong Son
    http://www.nittaya.de/viewtopic.php?...ght=hmong#3612

    2002 - Voll integrierte Bergvoelker?
    http://www.nittaya.de/viewtopic.php?...ht=hmong#34183

    2006 - Thais gestehen Auftragsmord an der laotischen Koenigsfamilie im Auftrag des laotischen Geheimdienstes
    http://www.nittaya.de/viewtopic.php?...t=hmong#349265

    2007 - Langshalsbewohner zu Discount-Preisen
    http://www.nittaya.de/viewtopic.php?t=22419&start_t=0

    2007 - USA vereiteln geplanten Umsturz der Regierung von Laos
    http://www.nittaya.de/viewtopic.php?...t=hmong#490487

    2007 - 6000 Hmong heimlich deportiert
    http://www.nittaya.de/viewtopic.php?...t=hmong#496364

    so sehen die Rueckfuehrungslager in Laos aus
    http://www.flickr.com/photos/laos-dkj/

    Ok, ist sind kuenstliche Doerfer im Hinterland, fern von jeglicher Civilisation,
    nur, es gibt wiegesagt keine aktuellen Meldungen ueber Misshandlungen von Rueckgefuehrten.

  9. #18
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: 4.000 Hmong-Flüchtlinge droht die Abschiebung

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="806290

    Das ist doch deren Problem. Sie können Wohnungen mieten, Hütten bauen und es finden sich sicherlich viele gutherzige Thais und Farangs, die Menschen in Not gerne ein paar Tage aufnehmen.
    mit welchen Geld sollen sie Wohnungen mieten, mit was Hütten bauen.
    Thais nehmen mit Sicherheit keine Burmesen o.ä. auf, zumindest hier nicht.
    Ich denke mal, Farang auch nicht.
    Wenn doch, bitte bei mir melden - ich könnte dann einige Thai Yais vermitteln. Fernseher müsste aber vorhanden sein. :-)

  10. #19
    Avatar von messma2008

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    01.11.2008
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    Re: 4.000 Hmong-Flüchtlinge droht die Abschiebung

    Zitat Zitat von Bukeo",p="806304
    Thais nehmen mit Sicherheit keine Burmesen o.ä. auf, zumindest hier nicht.
    Ich stelle mir gerade vor, wieviele Deutsche wohl damals Kosovo-Flüchtlinge aufgenommen hätten. Kenne nicht einen.

  11. #20
    Avatar von Silom

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    4.776

    Re: 4.000 Hmong-Flüchtlinge droht die Abschiebung

    Zitat Zitat von Samuianer",p="806291

    Das wahrlich Grauenhafte an einigen hier veroeffentlichten Standpunkten ist, das kaum einer richtige Hintergrunderfahrungen einbringt, aber alle wie eine Horde Bergzicken munter drauf los meckern, das typische Steintischprogrammverhalten, warum? :"na weil die anderen Zicken auch meckern!"
    Well, wir sprechen von Völkergruppen die verfolgt werden. Was eine Abschiebung für diese Menschen bedeutet, dürfte klar sein, auch wenn Laos Konsequenzen abstreitet.

    Zitat Zitat von Samuianer",p="806291
    So ist es bei vielen anderen Themen, mecker, mecker, mecker, bash, bash, bash...immer drauf, drauf, drauf.....egal was!

    schlichtweg zum [picture]
    Ah der Tunnelblick! Wegschauen uns gehts doch gut.

    Zitat Zitat von Samuianer",p="806291
    Diese Problem beschaeftigt die UN und etliche andere "Menschrechtsorganisationen", seit 30 Jahren, so auch das Karen-und andere Minoritaeten betreffende Problem mit Myanmar, wie das juengst wieder an die Oeffentlichkeit gebrachte Rohingya Problem - ein aehnlich geartetes Fluechtlingsproblem hatte Deutschland-Deutschland bis 1989! Mitten im Zentrum von Westeuropa wurden Menschen wegen "Republikflucht" erschossen, von Minen zerrissen oder gefangen genommen und fuer lange Zeit weggeschlossen, Angehoerige wurden schwerst unter Druck gesetzt,...
    Danke für den Beitrag, denn auch hier wurde das menschenverachtente Verhalten verurteilt und kritisiert. Aber da kurz vor der Haustür wird es eher wargenommen, als wenn fernab von der Heimat und von Völkergruppen, die keiner kennt.

    Zitat Zitat von Samuianer",p="806291
    300.000 nur aus Burma!

    rechnet man nur 50 Baht pro Tag und Person zur Unterbringung, Versorgung, Verwaltung etc. dann snd das sage und schreibe 15.000.000 taeglich und 450.000.000 monatlich, um die 10-12 Mill Euro jaehrlich, wo soll das herkommen?

    Waere Thailand, bei dem Gemecker in anderen Sparten, hier im Forum, nicht weit besser gestellt wenn diese Gelder in z.b. Infrastruktur, Bildung, Schulen etc. fliessen wuerden?????????????????????????????????
    Hast ´ne 0 vergessen, aber egal. Sicherlich dürfte es verständlich sein, dass die Unterbringungs- und Verwaltungskosten meist von Organisationen getragen werden.
    Auch wenn Thailand von Zahlungen betroffen ist, wer hindert dieses Land zu helfen?

    Wer noch nie in der Situation sich befand (kein Essen, keine Heimat, kein nichts) kann leicht darüber lächeln und zu den erledigten Akten legen. Würdest Du anstatt in D, in einem dieser Völkergruppen aufgewachsen sein, kämen andere Antworten.

    Zitat Zitat von Samuianer",p="806291
    Wirtschaft Thailand: Das Bruttoinlandsprodukt lag 2008 bei 273,3 Milliarden US-Dollar, bzw. [highlight=yellow:b4a437c86e]4116 US-Dollar pro Kopf, pro Jahr![/highlight:b4a437c86e]

    Wirtschaft Laos: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug 2002 umgerechnet 1,5 Mrd. Euro, das Pro-Kopf-Einkommen per Annum lag 2001 bei 275 Euro.

    Wirtschaft Myanmar: Wirtschaft Myanmar. Nominales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 160 Dollar im Jahresmittel!


    Das ist im Vergleich weniger als ein Euro pro Tag, fuer Laoten, nur ueber die Grenze ist der Tisch, mit druchschnittlich 11 US$ taeglichen per Capita Einkommen weit reicher gedeckt!

    Hier ist das Problem zu suchen, was eher an der Regierung liegen duerfte als daran das Thailand so ein "schlechter Gstgeber" ist...!
    Du vergleichst Länder, die unterschiedlicher fast gar nicht mehr sein können, obwohl vor Jahren noch zusammengehörend.

    Ebensogut könnte eine Fussballmanschaft mit verbundenen Augen gegen eine ohne Handicap spielen. Der Sieger steht im vornherein fest.

    So das Problem auch zwischen den Ländern. Laos ist auf Hilfen von anderen Ländern angewiesen, aber lassen wir das, würde zu weit abschweifen.

    Zitat Zitat von Samuianer",p="806291
    Irgendwer von den Kritikern hier die voluntaermaessige Arbeiten in diesen Camps verrichten wuerden, gespendet haben?

    Nein? Setzen, aber in die letzte Reihe und Klappe halten!
    Ja schon, wobei weniger in Thailand, vielmehr in Laos (World Vision/Savannakhet)

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