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33jährigem Berliner droht in Thailand Todesstrafe

Erstellt von Rene, 16.10.2004, 12:35 Uhr · 90 Antworten · 4.740 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von x-pat

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    Re: 33jährigem Berliner droht in Thailand Todesstrafe

    Gilalei: Und was ist mit den Gefängnissen in Deutschland? Die ähneln doch wesentlich mehr etwas überbesetzten Erholungsheimen, in denen die Insassen regenerieren und für die nächsten Vergehen frische Kraft tanken können.

    Es tut mir leid, aber aus diesen Worten spricht Unwissenheit. Vielleicht sollte Kali ein wenig zum "sozialen Klima" im deutschen Knast sagen.

    Gilalei: In Thailand schrecken diese zugegebener Weise menschenunwürdigen Verhältnisse mit Sicherheit viele potentielle Täter ab...

    Abschreckung funktioniert entweder gar nicht, oder nur sehr unwirksam, auch darüber gibt es wirklich genug Studien. Die sog. "potentiellen" Täter rekrutieren sich oft aus einem Milieu mit sozialen und psychischen Problemen, wo überhaupt kein Bewusstein für mögliche KOnsequenzen vorhanden ist.

    Gilalei: ...frag doch mal eine Mutter, deren Kind von einem Rauschgift - Dealer angefixt wurde, ob sie einen humaneren Strafvollzug für eben diesen Dealer befürwortet.

    Gilalei, Strafvollzug ist nicht dazu da um Rache zu nehmen, oder den Opfern Genugtuung zu erbringen. Solche primitiven Ideen verschwinden zum Glück langsam aus der Gesetzgebung aller Länder. Leider ist es aber immer noch in den Köpfen. Alte Gewohnheiten sterben eben langsam. Es geht beim Strafvollzug um "Korrektur". Zugegebenermaßen ein wenig idealistisch, wenn man die heutige Situation betrachtet.

    Gilalei: Und, wenn man sich an die Gesetze hält, kommt man, jedenfalls normalerweise, nicht mit diesen Institutionen in Berührung.

    Ja, vielleicht in Deutschland. Hier in Thailand brauchst du jedoch nur den "falschen" Leuten auf die Füße zu treten, um entweder mit einem Loch im Bauch oder im Gefängniss aufzuwachen.

    x-pat

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Volker

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    Re: 33jährigem Berliner droht in Thailand Todesstrafe

    Singapur, Singapur/Asien




    13.05.2005
    Rauschgiftschmuggler gehängt

    --------------------------------------------------------------------------------

    (mk) Trotz zahlreicher nationaler und internationaler Bitten, die Hinrichtung von Shanmugam Murugesu abzusagen, wurde diese heute morgen um 6.00 Uhr im "Changi Prison" vollzogen. Im August 2003 wurde der damals 36-Jährige Shanmugam Murugesu in der Nähe der malaysischen Grenze verhaftet. Bei ihm fand man 1,030 Kilogramm Cannabis. Im April 2004 wurde Murugesu von einem Strafgericht deswegen zum Tode verurteilt. Im Januar dieses Jahres wurde sein Gandengesuch abgelehnt. Singapurs Präsident hat noch diese Woche bekräftigt, dass er weiter seinen harten Kurs gegen Rauschgiftschmuggler vorsetzen werde.

    Gerade der Fall von Shanmugam Murugesu beschäftigte die Öffentlichkeit des Stadtstaates Singapur bis zu letzt, denn die beiden 14-jährigen Söhne des Delinquenten hatten die Bevölkerung auf Flyern gebeten, sich für die Begnadigung ihres Vaters einzusetzen. Doch auch diese Unterstützung half nicht, den harten Kurs der Regierung umzustimmen, die eine der härtesten Drogenpolitiken der Welt praktiziert. So wird im Stadtstaat ab 15 Gramm Heroin oder 500 Gramm Cannabis obligatorisch die Todesstrafe verhängt, der Richter kann kein anderes Strafmaß aussprechen.

    Der ehemalige Premierminister Lee Kwan Yu sagte in einem Interview im Jahre 2000 beim US-Sender CBS: "Wir würden sie hundert Mal hängen, denn sie zerstören ganze Familien. Ab 10 Gramm Heroin hängen wir – ohne wenn und aber!"



    Quelle: Todesstrafe.de

  4. #33
    Avatar von Renato

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    Re: 33jährigem Berliner droht in Thailand Todesstrafe

    Wenn jemand bereit ist Drogen zuschmuggeln, um den Tod dann in Raten zu verkaufen.
    Der soll auch die richtigen Strafen bekommen.
    Auge um Auge, Zahn um Zahn.... :bravo:

  5. #34
    Avatar von Volker

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    Re: 33jährigem Berliner droht in Thailand Todesstrafe

    Der ehemalige Premierminister Lee Kwan Yu sagte in einem Interview im Jahre 2000 beim US-Sender CBS: "Wir würden sie hundert Mal hängen, denn sie zerstören ganze Familien. Ab 10 Gramm Heroin hängen wir – ohne wenn und aber!"
    Und genauso verhält es sich bei Mord

  6. #35
    Avatar von bigchang

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    Re: 33jährigem Berliner droht in Thailand Todesstrafe

    das schwierige ist nur,bei der verhaengung der todesstrafe keine fehler zu machen,weil die kann man in der regel nach vollstreckung nicht mehr gutmachen.
    ich bin im gewissen sinne auch ein verfechter der todesstrafe und denke auch wenn es 150% bewiesen ist,das derjenige die tat begangen hat,dann soll er auch dafuer buessen und zwar nicht auf meine kosten als steuerzahler,sondern durch kapital punishment.
    aber da liegt auch schon das problem 150% beweisen!!!weil rueckgaengig geht nicht mehr!!!
    ich habe als verfechter mal eine discussion zu dem thema in meiner ausbildung im fach ethik fuehren muessen,war gar nicht so einfach hatte ca.20leute gegen mich,hat aber spass gemacht und war ne super diskussion.
    und dann um es noch mal zu wiederholen,wer in asien drogen besitzt,verbraucht oder schmuggelt,weiss was auf ihn zu kommen kann und bitte schoen,dann soll er doch mit den konsequenzen leben,oder besser gesagt nicht mehr.und das gleiche gilt in meinen augen auch fuer mord,kindesmissbrauch,..............
    aber bewiesen sein muss es

    gruesse matt

  7. #36
    Avatar von wingman

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    Re: 33jährigem Berliner droht in Thailand Todesstrafe

    Hallo Matt,
    bei Kindesmördern/Schändern und .............n habe ich ein persönliches Problem damit, wünsche mir schon öfters die Todesstrafe. Wobei mich weniger stört das es auf Kosten des Steuerzahlers geht (der Staat wirft das Geld eh oft ins Klo) sondern bislang ist unser Staat nicht in der Lage durch seine lauen Gesetze die Wiederholung zu verhindern.
    In Asien weis jeder wenn er erwischt wird, hat er mit der vollen Härte der dortigen Gesetze zu rechnen. Also sollte man sich gefälligst daran halten. Um allen evtl. Ärger aus dem Weg zu gehen, sollte man auch sein Gepäck nicht aus den Augen lassen.

    Wingman

  8. #37
    Avatar von x-pat

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    Re: 33jährigem Berliner droht in Thailand Todesstrafe

    Auge um Auge, Zahn um Zahn....

    Ich hoffe du denkst dann bei deiner eigenen Hinrichtung immer noch so.

    x-pat

  9. #38
    Avatar von x-pat

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    Re: 33jährigem Berliner droht in Thailand Todesstrafe

    So wird im Stadtstaat ab 15 Gramm Heroin oder 500 Gramm Cannabis obligatorisch die Todesstrafe verhängt, der Richter kann kein anderes Strafmaß aussprechen.

    Dabei ergibt sich die Frage: wieviele Leben zerstört 500g Cannabis?

    x-pat

  10. #39
    Avatar von ling

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    Re: 33jährigem Berliner droht in Thailand Todesstrafe

    Hallo @ alle die es interessiert,

    sie wird durch ein Erschießungskommando durchgeführt.

    find ich schon heftig!! Da muss es ja auch immer jemanden geben, der den Auslöser drückt um diese Menschen zu erschießen. Kann man das jemanden zutrauen? (Moralisch gesehen)


    Das halt ich für sehr fragwürdig!

  11. #40
    Avatar von Volker

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    Re: 33jährigem Berliner droht in Thailand Todesstrafe

    Zitat Zitat von ling",p="245225
    Hallo @ alle die es interessiert,

    sie wird durch ein Erschießungskommando durchgeführt.

    find ich schon heftig!! Da muss es ja auch immer jemanden geben, der den Auslöser drückt um diese Menschen zu erschießen. Kann man das jemanden zutrauen? (Moralisch gesehen)


    Das halt ich für sehr fragwürdig!
    Nicht mehr neuerdings gibt es in Thailand auch die Todesspritze nach amerikanischen Vorbild!!

    -------------------------------------------------

    Das thailändische Kabinett verabschiedete am 30. Januar 2001 einen Gesetzesentwurf, der die Einführung der Giftspritze als offizielle Vollstreckungsmethode vorsah, da es immer wieder zu Zwischenfällen bei Exekutionen kam. Am 13. Dezember praktizierte Thailand die ersten Exekutionen nach der neuen, „klinischen Prozedur“. Bei den vier Opfern im Zentralgefängnis von Bangkok handelte es sich um Boonlue Nakprasitals, Phanpong Sinsang und Vibul Panasuttha, welche des Schmuggels und des Drogenhandels überführt worden waren.

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