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Warum lebe ich in Thailand und warum will ich hierbleiben???

Erstellt von Pitmacli, 13.11.2011, 08:52 Uhr · 105 Antworten · 10.309 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von benni

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    vom Satzaufbau ausgehend bedeutet "Weiterhin sollte man als Expat in Thailand, mit seiner Lebensgefährtin nicht am selben (in jenem) Ort leben, wo man sich eine Zuflucht aufgebaut hat, denn eine Zuflucht dient der Gesundung bei einer kränkelnden Beziehung" daß man mit der Lebensgefährtin nicht dort leben sollte, wohin man sich im Fall einer Beziehungskriese zurückziehen kann, woanders schon.....

  2. #52
    Avatar von traveler1000

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    Also wir (TH-D Ehepaar) leben seid 3 JAhren halbe halbe in D und tH...was gefällt an th...Wetter,Kosten, Essen,das Fehlen der "deutschen Ordnung bzw Ordentlichkeit". Ende..mehr nicht..und würde meine frau nicht die Familie vor Ort haben, wären wir sicher nicht vor Ort...uns beiden haben andere Länder (in denen wir zeitweise gelebt und gearbeitet haben) besser gefallen.Wollen wir bleiben...???hm...schau mer mal...ham ja noch ne Menge Zeit, da wir beide "erst mittel alt" sind..

  3. #53
    Avatar von DisainaM

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    (also beschreib ichs mal ausführlicher)

    wenn eine Beziehung zwischen einem Thai Mann und einer Thai Frau kränkeln,
    hat der Thai Mann die Option, jederzeit aus dem gemieteten oder gekauften Heim auszuziehen,
    und sich bei einem Mitglied seiner eigenen Familie (Bruder) einzuquartieren.

    Ein Farang hat in den meisten Fällen keine eigenen Angehörigen vor Ort,
    wenn er aus dem gemieteten oder gekauften Heim flieht, dann meist in ein Hotel,
    dies ist jedoch kein Dauerzustand, und in einer Phase, wo man ohnehin schwer angeschlagen ist,
    auf Mietwohnungssuche zu gehen, fehlt meist die Kraft duzende von Mai Mi Erlebnissen zu verkraften.

    Darum sollte er in Zeiten, ohne Druck, seine Zuflucht aufbauen, als Auffangbecken.
    Praktisch heisst dass, der Farang besitzt seine eigene Wohnung oder Haus,
    lebt aber mit seiner Lebenspartnerin in einem gemieteten Haus zusammen.

    Läuft die Beziehung schief, behauptet die Lebenspartnerin fälschlich bei der Polizei, dass der Farang Partner sie geschlagen habe,
    und wird der Farang Partner infolge rechtmässig von der Polizei seines Heims verwiesen,
    (nach Thai Recht hat jede Thaifrau, die als Partnerin im Hausbuch steht, also angemeldet ist, die Möglichkeit,
    den Mann, der sie angeblich geschlagen hat, des Heims verweisen zu lassen, Mann muss dann oft aus seinem eigenen Haus ausziehen,
    und von seiner neuen Zwischenbleibe aus versuchen, sich mit der Frau wieder zu vertragen)
    also in diesem Fall, ist es gut, wenn der Farang sich seine Zuflucht, sein Reserve-Heim bereits aufgebaut hat.

    Man müsste zur weiteren Erklärung viel tiefer in die Besonderheiten von manchen Thaifrauen einsteigen,
    denn all die Geschichten von untreuen Ehemännern, die über Nacht verschwunden waren,
    ist nur eine Seite der Geschichte.
    Denn nicht selten ist es genau das Ziel, dass die Frau beabsichtigt hat,
    sie will die Beziehung dadurch beenden, indem der Mann sie verlässt,
    weil sie oft nicht anders aus einem gegebenen Versprechen, den Mann nicht zu verlassen, - nicht raus kommt.
    Zur Anwendung, dass der Mann das Feld räumt, kommt dabei die Technik des Ah-han (übers. kochen),
    der Mann wird förmlich gekocht, indem er eine Armada von versteckten Quälereien ertragen muss, bis er endlich das Feld räumt.
    Teile dieser Quälereien sind so perfide, dass man sie noch nicht mal in Worte fassen kann,
    der Mann weiss gar nicht, was mit ihm los ist, ihm ist einfach nur zum heulen.
    Wer da nun glaubt, durchhalten zu können, der ist fertig, wenn er zu einem Zustand kommt, die Frau wäre ohne ihn besser dran, er ist ja nur ein looser, der besser in die nächste Welt (suicid) gehen sollte.
    Bei einer solchen Entwicklung hat der Mann schon fast den richtigen Augenblick, zu gehen, verpasst, seine innere Stabilität ist schon vernichtet.
    Während viele Farangs glauben, mit einem klärenden Gespräch alles bereden zu können, und danach ist alles gut, und man hat sich wieder vertragen,
    wissen Thaimänner dass bei vielen Frauen eine Klärung im Kopf nicht möglich ist,
    ein Gesichtsverlust bei der Schwiegermama, weil eine Zahlung nicht kommt,
    kann man nicht bereden, weil man defacto nicht zahlen kann, sondern gerade selber zurecht kommt.
    Mangelnde Selbstaufgabe, weil man sich nicht zum Familiensklave der Angehörigen der Frau transformieren lässt,
    lassen sich in einem Gespräch auch nicht offen ansprechen,
    weil jeder Mann jederzeit weiss, wenn die eigene Partnerin sich gegen Verpflichtungen gegen ihren Clan nicht durchsetzen kann,
    und umfällt, dann kämpft man gegen einen gesamten Familienclan, eingeschlossen der eigenen Partnerin.

    Auch sind die Techniken vieler Thaifrauen, einen Mann zu zügeln und zu beherrschen,
    kulturell verankert, denn die geschichtlichen Wurzeln zu den Dais, in Yunan, wo das Matriachat (Frauenherrschaft als gängiger, wenn auch nicht präziser Begriff),
    in vielen Thaibeziehungen derart dominant ist,
    dass sich in Reaktion darauf, eine ebenso feste Machokultur bei Männern verfestigt hat,
    die in bestimmten Schichten diese Angriffe nicht zulassen, sondern die Frau windelweich prügeln,
    und die Frau zu einem Wesen, das ihnen gehorcht, umzuwandeln.

    Grenzen austesten und Grenzen setzen, ist der Farangbegriff, in einer Beziehung die Zügel in die Hand zu nehmen,
    aber auch bei jahrealten Beziehungen, eine plötzliche Veränderung,
    der angebliche Hund in der Beziehung, nimmt das Herrchen an die Leine.

    Der Kernpunkt bei Farang Thai Beziehungen, viele Farangs wollen eine gleichberechtigte Beziehung, und glauben, in einer zu leben, doch irgendwann entscheidet sich die Frage, ob es echt war, oder ob die Partnerin in einer Art Schläfer-Stasis nur auf ihre Aktivierung durch ihren Familienclan wartete.

    Hat man also einen Trojaner in seinem Heim, eine Frau, die einen durch nächtliche Streitereien nur einen gesteuerten Schlafentzug verschaffen will, weil ihre Gesamtplanung nach einem viel grösseren Muster abläuft,
    dann ist der schnelle Absprung nach vergeblichen Gesprächsansätzen, der beste Weg.

  4. #54
    Avatar von Micha L

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    Das leuchtet ein. Aber in der Praxis dürfte das schwierig sein.

    Einen zweiten Wohnsitz muß man sich erst mal leisten können.
    Und wenn: Wer bewacht den und hält ihn in Schuß - und was sagt die Frau zu solch einem Refugium?

  5. #55
    Avatar von Pitmacli

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    Sowohl zu Micha L wie zu DisainaM... Micha L - gab etwas Konfusion...

    War meine Schuld, weil ich vergass in meinen Antworten zu präzisieren. Antwortete also immer auf Micha - und da zwei Micha's schrieben, passten die Antworten natürlich jeweils nicht zu beiden Einstellungen (Micha und Micha L). Realisierte ich erst im Nachhinein - sorry...

    DisainaM. - so machen Deine Aussagen schon mehr Sinn - wenn sie auf praktische oder von einem Bekannten miterlebte Erlebnisse zurückzuführen sind.

    Solche Geschehnisse treffen wahrscheinlich einige und ich könnte zusätzliche Schicksale von Farangs schildern. Vieles könnte man verhindern mit vorgängigen Absicherungen. Wird selten gemacht, ich weiss - Liebe macht blind...

    Im Nachhinein wird es schwer, wenn es nicht mehr so Honey-Moon läuft, an der Situation etwas zu verbessern. Jedoch sind vielleicht noch der eine oder andere Farang-Freund da, der Hilfe und Beratung bieten könnte, sollte eine Beziehung eskalieren oder man zieht frühzeitig einen Anwalt bei (kostet halt auch etwas), welcher der Frau klarmacht, welche Verluste sie in Kauf nehmen müsste bei einer Scheidung.

    Etwas Belege oder gar kleine Absicherungen sind meistens vorhanden (Banküberweisungen etc.), welche als Gegenmittel dienen könnten, Rückzahlungen von der Frau zu verlangen, sollte man das finanzierte Heim auf ihren Namen finanziert haben (lache natürlich dabei, wer sollte sonst die Mittel aufgebracht haben???).

    Verallgemeinern lässt sich geschilderte Situation jedoch nicht - ich könnte viele Gegenbeispiele anführen. In Europa läuft es nicht besser - nur dort ist man halt etwas sicherer, weil zu Hause - aber auch nicht wirklich.

    Das beste Mittel - wer noch kann, sind Absicherungen zu treffen - auch im Nachhinein. Das lässt solch von Dir geschilderte Frauentypen um einiges friedlicher werden...

    Sitzt man dann in der Patsche, hängt halt viel davon ab, welches persönliche Beziehungsnetz besteht. Dann erweist sich meistens, wie echt gute Kontakte zu Freunden in der Praxis in Notsituationen effektiv sind. Hat aber eigentlich nichts mit Thailand zu tun, nur hier ist es halt nicht ganz einfach, nach einer Trennung auch bleiben zu können.

    Das müsste jedoch vorgängig klar sein und entsprechene Sicherungen eingeplant werden. Sind gar nicht so schwer - aber kümmern muss sich halt der Einzelne darum...

    Grüsse euch - Pit

  6. #56
    Avatar von Micha

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    Glaubt jemand dass es möglich wäre, in Thailand gegen den Willen der Ehefrau im "eigenen" Haus zu bleiben?

    Nebenbei, hatte gerade den Thread gesucht und finde ihn im Thaiboard?!

  7. #57
    Avatar von raksiam

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    Also beim Durchlesen hier frage ich mich in welchen Umfeld ihr den hier lebt?
    Was habt ihr den fuer Frauen geheiratet?

    Also tut mir leid ich kenne das aber ganz anders.

  8. #58
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Glaubt jemand dass es möglich wäre, in Thailand gegen den Willen der Ehefrau im "eigenen" Haus zu bleiben?

    Nebenbei, hatte gerade den Thread gesucht und finde ihn im Thaiboard?!
    Ich hab das 2005 mal probiert.
    Nach einem Streit mit mir ist sie ausgezogen und zu ihrer Mutter gegangen, so dass ich alleine in unserem Haus weiterwohnte.

    Nach etwa 6 Monaten hat sie irgendwie erfahren, dass ich alleine lebend ganz gut Geld verdiene, also wollte sie wiederkommen.
    Natürlich hab ich das abgelehnt, so dass sie mit dem Totschlagargument kam: "Entweder Du holst mich morgen bei meiner Mutter ab und wir leben wieder zusammen, oder ich komme selbst - mit der Polizei...und dann bist Du draußen.

    3x darfst Du raten, wie ich mich entschieden habe.

  9. #59
    Avatar von raksiam

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    Also warum ich hier lebe.

    Habe vor mehr als 20 Jahren in Bangkok meine Frau durch Zufall kennengelernt. Damals habe ich hier gearbeitet. Nach langen kennenlernen und Verlobung haben wir dann geheiratet.

    Sind dann nach Deutschland gezogen. Mein Vertrag ist aus gelaufen und Tip wollte sich auch beruflich veraendern. Nach 17 Jahren Deutshcland war dann der Arbeitgeber meiner Frau der Meinung das man das Management verjuengen und verbilligen sollte. Also wurden die Altlasten durch Abfindung entsorgt.

    Da wir beide beschlossen hatten mit Eintritt der Rente wieder nach Thailand umzusiedeln. Waren wir nicht ganz unvorbereitet. Dazu kam dann noch das meine Frau mit 59 Jahren keinen Job mehr in der Investmentbrache oder Wirtschaftsberatung bekommen konnte.

    Bei mir ist es egal wo ich wohne. Wichtig ist Telefon und Internet.

    Gruende fuer Thailand

    Familie meiner Frau die mich alle lieben.
    Keinen Job fuer Tip in Deutschland aber dafuer in Thailand
    geringe Zinsen auf den Kapitalmarkt
    erdrueckende Vorschriften
    schoenes Wetter
    gutes Essen
    hoher Lebensstandart
    nette Leute

    Warum moechte ich hier bleiben.

    angenehmes Leben mit Hausangestellten und bei Bedarf 24 Stunden Pflege Zuhause im Alter. Alles ist hier moeglich und bezahlbar.

    Ich bin und bleibe hier immer Auslaender. Mir bleibt einiges hier verwehrt da ich keine Thai ID Card habe. Damit kann ich aber Leben. Habe das Glueck eine tolle Frau zu haben. Das Behaupten ja viele bis zur Scheidung. Nur eben hat mir unser gemeinsamer Lebensweg gezeigt das der Satz "In guten wie in schlechten Zeiten" noch fuer einige Frauen wichtig ist.

    Sagen wir einfach so ICH LEBE HIER WIE IM PARADIES.

  10. #60
    Avatar von DisainaM

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    Für viele ist das Übersiedeln nach Thailand mit einem Kulturschock verbunden,
    der sich nach längerem Aufenthalt erst einstellt, wenn man hinter die Kulissen blickt.

    Auch gemeinsame Kinder leiden oft an der Realität in Thailand, die nach der Übersiedlung ihren Urlaubscharakter verliert,
    und sich mit seinem zum teil starren hirarchischen Gesellschaftssystem im wesentlichen durch Abgrenzung auszeichnet,
    wo dann auch ein Kind mit gemischter Abstammung Schwierigkeiten hat, seinen Platz zu finden.

    Wer kann sich nicht an die Familie Füller mit ihrem Resort im Reisfeld erinnern,
    und den Problemen, die ihr Sohn, trotz internationaler Schule dort hat.
    Kanal von muefffler - YouTube

    Natürlich lässt sich nichts verallgemeinern,
    man kann es nur feststellen.

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