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Warum lebe ich in Thailand und warum will ich hierbleiben???

Erstellt von Pitmacli, 13.11.2011, 08:52 Uhr · 105 Antworten · 10.307 Aufrufe

  1. #91
    Avatar von lucky2103

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    Du magst sicher in allem Recht haben, aber trotzdem ist das nicht das Thailand, in dem ich seit 14 Jahren lebe...seit es bkk, Korath, KKC, Mahsarakham oder Chiang Rai.
    Du siehst es zu sehr durch die DACH- Brille.

    Beispiel: In Mahasarakham haben die Gewerbetreibenden seelenruhig zugesehen, wie ich ihnen immer mehr von ihrem Kuchen weggenommen habe.

  2. #92
    Avatar von DisainaM

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    darum sagte ich, sich auf regionale Besonderheiten einstellen,
    und am Ende seinen Weg finden, wo man sein Lebensglück hat.

    Klar, viele dynamische hotspot Gebiete, allen voran Phuket,
    sind Sondersituationen, und mit dem normalen Thailand nicht vergleichbar.

  3. #93
    Avatar von raksiam

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    @ raksiam,
    Deine Erfahrung in Deutschland (bezüglich der Thai Community), ist der Vorgang des Muskel zeigens,
    viele versuchen durch Show sich als höher gestellte darzustellen, um bei der Verteilung der Aufgaben um das Tempelleben herum, nicht für die niedrigeren Aufgaben herangezogen zu werden.
    Das kommt daher, weil in Deutschland ein Tempel am Ort, für Mitglieder verschiedener gesellschaftlichen Klassen und Häuser, nun eine Zeitgemeinschaft bilden soll,
    wobei oft die Herkunft der Einzelnen nicht überprüfbar ist, also versuchen viele, zu schummeln.
    Die gesichtsgebenden Merkmale, die es bei Erfolg einem die Türen öffnen lassen, zB. die Teilnahme an einem Share Club, wo die Mitglieder erfolgreiche th. Geschäftsleute mit Immobilien in Deutschland sind, ist natürlich das Ziel, wenn man nicht schon durch sein eigenes Haus in der Hirarchie eingebunden ist,
    was dann einem verbietet, mit Angehörigen eines anderen Hauses sich zu nah auszutauschen.

    Oft sind diese Gemeinschaften in Deutschland sogenannte Bahnsteiggemeinschaften,
    denn irgendwann kommt immer ein Zug, und eine Person ist weg,
    oder eine neue Person kommt an (was aber mittlerweile sehr selten geworden ist).
    Auch ein gemeinsamer Flug nach Thailand endet am Airport, wo jede Thai getrennte Wege in ihren Clan geht,
    sie übernimmt förmlich sofort wieder die Aufgaben, die vor ihrer Deutschlandentsendung bestanden,
    und ist bis zu ihrem Rückflug fernbestimmt.
    Anders bei Thais der 2. und 3. Generation, oder Lukrüng Kindern, die sich eigene Gruppierungen aufgebaut haben,
    und diese gemeinschaftlich sowohl in Deutschland als auch bei vorübergehenden Thailandbesuchen leben.

    Grundsätzlich kann man sagen, dass das Model des Fahrradfahrers, nach oben Buckel und nach unten treten,
    in hirarchischen Gesellschaften insich stimmig ist,
    um die Schmerzen während des Buckelns zu ertragen,
    erhält man die (Schaden)freude, nach unten treten zu dürfen,
    so ist die Harmonie im Körper wieder hergestellt.

    Wächst nun ein Buckler in seiner gesellschaftlichen Tun,
    (bei den Thai Chin) wird ein tuckkä zum Uan, oder später sogar zum Hear,
    so erhält der Neuankömmling in seiner neuen Schicht Hilfe,
    dass er durch gesichtsgebende Faktoren von seinem tuckkä Leben repariert wird.

    der Begriff SOM - reparieren (ซ่อม) ist eine gängige Bezeichnung in Thailand, um zB. einen Trinker wieder Gesicht zu geben und ihn in einen neuen Ablauf zu integrieren.

    Von daher muss ein Büffel nie ein Büffel bleiben, er kann aber, wenn er nichts anderes will,
    sein Leben gerne als Büffel verbringen.
    (bei einem Farang ist der Büffel natürlich gegen einen Elephanten zu ersetzen)

    Wenn nun in Thailand, ein herrenloser Elephant, der von keiner Thaifrau geführt wird,
    ausserhalb seiner Reservate (den Touristenzonen, bz dem multikulti Bkk),
    einfach irgendwo hinkommt, und durch sein Tun das vorhandene Gefüge auseinander bringt,
    (alle in diesem Gebiet kaufen im Shop A ein, der aber 20% teurer ist,
    der Farang kauft einfach im Shop B ein, der für das Gebiet gar nicht bestimmt ist,
    und verweigert durch sein Handeln, dass der örtliche Phi Tan seinen 20% Anteil aus allen Geschäften in diesem Gebiet bekommt.
    Diese Respektlosigkeit kann natürlich nicht toleriert werden, und fordert Konsequenzen.
    Dem Farang ist sein Handeln überhaupt nicht bewusst,
    er merkt nicht, dass in seinem Gebiet die Uhren anders schlagen,
    und denkt, ich bin doch nicht doof, und zahl 20% mehr,
    wogegen die Thais dort denken, hätte der Kerl eine Thaifrau an seiner Seite,
    könnte die ihm was vom kranken Büffel zu Hause erzählen, und man könnte das Problem beseitigen,
    so aber, keine Chance, der Mann bekommt nun echte Probleme)

    so kann halt ein herrenloser Elephant unter Büffeln ein unglückliches Thailand erleben,
    wenn er es nicht schafft, seinen Platz im Land zu finden.

    Weiterbilden ? Veränderung?
    besser, sich erstmal um sein eigenes, zeitlich befristetes Lebensglück zu kümmern,
    keiner weiss, wielange ihm bleibt.
    Ich bin ja schon oft als Eingebildet oder Hochnaessig betitlet worden da ich einfach immer sage was ich denke. Also auch hier frei gesagt. Die Damen in Deutschland die unserne Weg gekreuzt haben waren durchweg fast alle "Landverkaeferinnen"

    Da war nichts mit weiterbildung und vorankommen. Man hat den Mann genutzt und ausgenutzt um die gewuenschten Ziele zu erreichen. Hatten ja das zweiflehafte Vergnuegen fuer die Damen und Herre nin unserer Umgebung immer die Briefe zu uebersetzen. Den das meine Frau Thai, Chinesisch, Englisch und Deutsch kann hat sich wie ein Waldbrand in der Community rumgesprochen. Dazu noch machten wir das kostenlos als eine Art von gute Tat.

    Da haben dann ploetzlich Leute mitten in der Nacht angerufen und wollten was uebersetzt haben die wir nicht kannten. Oder Anrufe kommen Sie bitte schnell zu mir ich glaube ich habe meine Frau erschlagen. usw. usw.

    Da ich Trottel auch noch die Einkommensteuer fuer viele dieser Paare gemacht habe ist mir das kalte Grausen manchmal gekommen. Bis wir dann einmal die Notbremse gezogen haben.

    Werde nie vergessen als wir bei einen Freund (thai/deutsches Paar) von uns eingeladen waren und auch dort mehrere neue thailaendische "Landverkaeuferinnen" kennengelernt haben.
    Meine Frau wurde gefragt
    Frage: Wo arbeites du den?
    Antwort von Tip In einer Investment Bank.
    Frage. In der Kantine?
    Antwort von Tip Nein im Buero
    Frage als Putzfrau?
    Antwort von Tip Nein als Finanzberaterin fuer Grosskunden.
    Frage: AHHHHH Auf 400 Euro Basis?
    Antwort von Tip Nein nicht ganz.
    Dann war Schluss.

    Ich sehe das ganz immer sehr einfach. Warum und Weshalb sich diese Leute so verhalten brauche ich nicht wissen und moechte ich nicht wissen. Ist mir egal da ich und Tip einfach den Kontakt auf das noetigste reduziert haben und wir hatte ja auch Glueck und haben auch einigen sehr nette normale thai/deutsche Paare in Deutschland kennengelernt.

  4. #94
    Avatar von Pitmacli

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    Ganz klar und bin damit ja auch einverstanden, DisainaM - in typischen Touristenzentren herrschen andere Gesetze und Gegebenheiten - habe die auch besichtigt und für mich als nicht-annehmbar deklariert. Hat aber nichts mit Vorurteilen zu tun, kann einfach nichts anfangen damit. Muss Kreativität und Freiraum besitzen - Massendauerrummel sind mit ein Greuel.
    Bin mir aber durchaus bewusst, dass jeder für sich selber entscheiden muss, was für ihn selber richtig und falsch ist.
    Wenn ich also Thailand auf eine ganz andere Weise erlebe, hängt das ganz sicher damit zusammen, dass ich gezwungen bin und dies auch wünsche, ziemlich tief ins Gestrüpp dieser asiatischen Kultur und Gebräuchlichkeiten sehen zu müssen.
    Dabei verstehe ich einiges nicht und kann es nicht nachvollziehen - bin eben ein Farang. Aber - ob ich will oder nicht - ich muss lernen, den Gesetzmässigkeiten meines Gastlandes Rechnung zu tragen. Das heisst, muss akzeptieren, was ich eigentlich gar nicht akzeptieren möchte. Ist manchmal eine geistige .............. - keiner kann aus seiner Haut schlüpfen...
    Das ist ein mühsamer Lernprozess, der nebenbei abläuft. Gut, ich werde teilweise auch an der Leine geführt und beschützt. Jedoch setze ich meine Wünsche radikal ebenfalls durch. Das ist machbar, weil ich eine Lebensgefährtin zur Seite habe, welche mit mir auch 10 Jahre in der Schweiz lebte. Sie ist imstande, die westliche mit der asiatischen Denkweise zu differenzieren, weil sie in der westlichen Welt einiges zu schlucken hatte.

    Kommen nun einige Schizophrenien von meiner Seite dazu... Habe nicht im Sinn, in diesem recht guten Forum und Gesprächspartnern - auch wenn ich mit einigen nicht gleicher Meinung bin, ein Rolle zu spielen, die mir nicht zusteht.
    Operiere also mit der subjektiven Wahrheit - eine andere gibt es vielleicht auch noch, aber ich habe halt nur die, in mir sitzt...

    Ging in drei Jahren durch einige extreme Krisen durch und dachte oftmals, Anton der Letzte... Es ist als Farang nicht ganz einfach, sich hier zu behaupten, hat man nicht unendliche Mittel - was nichts mit Familien usw. zu tun hat. Wir verloren zwar zu Beginn praktisch alles - und war recht viel - durch Familienbetrug (aber nicht dem ganzen Clan) und zogen gemeinsam daraus die Konsequenzen. Mussten in Thailand praktisch mit Minus versuchen, uns über Wasser zu halten, weil ich auf keinen Fall wieder in die westliche Welt zurückkehren wollte.

    Bin auch ehrlich genug zuzugeben, dass ich als einsamer Elephant gescheitert wäre. Und erlebte auch eine andere thailändische Wirklichkeit kennen. Thais, die uns, also auch den Farang mit allen Kräften unterstützten, obwohl der ausgelaugt war und nichts mehr zu bieten hatte.

    Heute sieht es wieder einiges besser aus - dauerte aber und war mit vielen schlaflosen Nächten verbunden.

    Will im Moment und abschliessend nur soviel noch sagen - allein schafft man es hier nur sehr schwer. Aber auch zu zweit ist es beinahe hoffnungslos, lernt man sich nicht etwas anzupassen und vor allem, zu begreifen, dass die asiatische Kultur und Selbstverständlichkeit nicht zu vergleichen ist mit dem, was wir nach Thailand mitnehmen. In Touristengebieten lernt man dies nicht oder nur mässig, weil man sich ja unter seinesgleichen befindet. Ein einsamer Elephant kann überleben, wenn er regelmässig seine monatliche Rente oder was auch immer bekommt - die Problematik schleicht sich aber immer näher, dass die Währungsunterschiede kleiner werden. Heisst, überwiesene monatliche Beträge verlieren laufend an Kaufkraft. Und kommt noch mit grösster Wahrscheinlichkeit noch etwas happiger...
    Einsamer Elephant, der sich nur um sein eigenes Lebensglück gesorgt hat, hat dann zwei Möglichkeiten...
    Es kommen Veränderungen auf uns Einwanderer zu - einige werden es schaffen, einige nicht - egal in welchem Gebiet man lebt - Lernprozess ist Voraussetzung, nicht die Koffern packen zu müssen...

    Pit - ohne Anspruch auf Richtigkeit der Wahrnehmung...

  5. #95
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Von der Entwicklungszeit her gesehen, würde ich jedoch sagen, alleine, ohne th. Partnerin, bz. Führerin, die einem durch den Dschungel an die Hand nimmt, fängt man bei seinem Expatleben in Thailand besser in einem Touristenghetto an, und wagt sich danach langsam raus.
    So es dazu überhaupt noch kommt.

    Deine Deutungsmuster der thail. Gesellschaft erscheinen mir ziemlich oft ziemlich gewagt. Erinnert mich irgendwie an die ersten Beschreibungen der Negergesellschaften im Herzen Afrikas durch die ersten Entdecker und nachfolgende Missionare. Vieles war plötzlich "denkbar", weil auch kaum etwas wirklich verstanden wurde. Sprachliche Kompetenz wächst hier sicherlich gezielt nach - in Thailand. Dies aber nicht bei allen.

    Was mich dazu verleitet, Deine Gesellschaftstheorien als einseitig zu begreifen. Denn Du blendest in Deinen Analysen das Sozialverhalten und die Eigenschaften der Farangs in Thailand weitgehendst aus. Deren Verhalten jedoch ist ebenso bedeutsam in der Erklärung von Fehlentwicklungen familiärer und gemeindlicher Beziehungen.

    Vielleicht hast Du Recht mit der These, dass dies, was Du beschreibst, nicht universal gültig in Thailand sei. Dass es bedeutsame regionale, vielleicht sogar dann dort auch sozialstrukturelle und schichtabhängige Unterschiede gibt. Jedenfalls haben sich meine Freunde in diese sozialen Oasen hineingemendelt, wo sie auch respektvoll angenommen werden. Sonst geht man dort erst gar nicht hin.

    Und deshalb mag Vieles in Deinen Erzählungen dadurch erklärbar sein, dass Du selbst im 21. Jahrhundert Dich noch so verhältst wie die alten Missionare zu den Entdeckerzeiten. Bist ein ganz mutiger Entdecker. Mögest Du wenigstens nicht in einen großen Kochtopf landen.

  6. #96
    Avatar von Herrmann

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    Thail. Investmentbänkerin ! Meinen Respekt @raksiam !
    OK für die Finanzen bin ich ja in unserer sog. DT/TH-Ehe verantwortlich.
    Wichtig ist den Thaifrauen eine weltoffene Einstellung zu vermitteln und auf ein Umdenken hinzuwirken. Lebensmittelpunkt ist Deutschland und nicht irgendein Bauerndorf im Isaan. Das ist ein langwieriger Prozess und viele sind gar nicht in der Lage ihr Denken und Handeln zu ändern. Es ist sehr schwierig für eine normale Thai in D gute und ehrliche Thaifreundinen zu finden. Aber möglich, wenn man sich selbst weiterentwickeln will und eine gewisse Lebenserfahrung hat bzw. aufbaut.

    Ach so ich will in Deutschland bleiben !

  7. #97
    Avatar von benni

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    .............
    Von der Entwicklungszeit her gesehen, würde ich jedoch sagen,
    alleine, ohne th. Partnerin, bz. Führerin, die einem durch den Dschungel an die Hand nimmt,
    fängt man bei seinem Expatleben in Thailand besser in einem Touristenghetto an,
    und wagt sich danach langsam raus.
    Leute, die ohne Frau freiwillig ins Reisfeld, in den Dschungel, in die Berge, auf einsame Inseln etc etc ziehen, sind wohl eigene, sicherlich interessante Menschen von denen es hier nicht allzu viele gibt. Glaube kaum, daß ein 0815-Schnitzel/Bierbar/Fußball Prolo auf so eine Idee kommen würde.

  8. #98
    Avatar von Pitmacli

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    Staune sogar noch... ab Dir benni - aber manchmal treffen Deine Geistesblitze mit den meinigen völlig überein...

  9. #99
    Avatar von DisainaM

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    @ raksiam,

    nun bin ich mit den Besonderheiten der Münchner Thai Community nicht so vertraut,
    soviel ich weiss, sind es mindestens 2 Communitys, da in Germering sich ja ein Tempel der Dhammakay Richtung befindet,
    die etwas andere Regeln haben, als beim Mainstream.

    Ja, Deine Arbeit mit Steuererklärungen ist mir nicht ganz unbekannt, und auch sonstige Hilfen im Laufe der Jahre zum auf und ab gehörten.

    Persönlich ist mir die Tatsache, ob jemand aus armen Verhältnissen kommt, erstmal egal, solange sie nur ein gutes Herz hat.

    Das hat sich in Thailand etwas verändert, da man noch viel vorsichtiger geworden ist,
    ob man einer Person vertrauen kann.



    @ Pitmacli,

    von dem in Thailand verdienten Geld zu leben, davor kann ich nur Achtung haben,
    denn es ist selten leicht verdientes Geld.
    Selber kommt bei mir nur der einfache Weg in Frage, von dem, in Deutschland verdientem Geld, in Thailand zu leben,
    wobei das Geld in Deutschland auch erstmal verdient werden muss,
    was in den überschaubaren Zeitfenstern bei Deutschlandaufenthalten nicht einfach ist.

    Für mich wichtig, die ADAC Auslandskrankenversicherung, um jederzeit im Bkk Pattaya Hospital ohne Zuzahlung versorgt zu werden,
    ein gut gefächertes Angebot an Baumärkten, um sich in aller Ruhe dem Spass und Hobby der Erstellung des Gartens zu widmen,
    Nähe zu Bkk, wo man unmittelbar in urbanes Metropolen-leben eintauchen kann,
    und eine gute Infrastruktur.

    Das wichtigste ist, dass man weiter sein positives Bauchgefühl pflegt, um dem Leben die positiven Seiten abzugewinnen

    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    nicht in einen großen Kochtopf landen.
    @ waanjai,

    bin kein Missionar, und will und werde an den Verhältnissen in Thailand nix ändern - wer bin ich denn, mir den Schuh anzuziehen.
    Gewagte Deutungsmuster, da müsstest Du schon konkreter werden,
    den Begriff Korruption werde ich nicht benutzen, weil viele, vermeidliche Überzahlungen, IMO durchaus sinnvoll ist.
    Bei einem thailändischen System in Deutschland, würden wir 10.000 arbeitslose Hartz4 Empfänger zu Schrankenwärter machen,
    sie würden in einer Kabine sitzen, und kontrollieren, ob eine grüne Birne leuchtet, oder eine rote Birne angeht, dann würden sie telefonieren. Sie würden geringfügig mehr, als ihr Hartz4 als Gehalt bekommen, hätten eine Schrankenwärteruniform und eine entsprechende Mütze mit deutschem Adler. Wenn sie nach Hause gehen, würden sie sich als wichtigen Teil der Gesellschaft begreifen, hätten Hoffnung, und würden mit der Gewissheit Kinder zeugen.

    Nein, Spass beiseite, einseitige Gesellschaftstheorien, als Farang in Thailand, der sich etwas basteln möchte, und eine gute MDF Platte sucht,
    findet seine eigenen Antworten, was, wie möglich ist, und was aus welchen Gründen auch immer, nicht geht.

    Im Gegensatz zu anderen, habe ich mir noch niemals einen Container aus Deutschland kommen lassen, geschweige denn, regelmässige Pakete,
    versuche mich mit den gegebenheiten so gut wie möglich zu arangieren.

  10. #100
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    Leute, die ohne Frau freiwillig ins Reisfeld, in den Dschungel, in die Berge, auf einsame Inseln etc etc ziehen, sind wohl eigene, sicherlich interessante Menschen von denen es hier nicht allzu viele gibt. Glaube kaum, daß ein 0815-Schnitzel/Bierbar/Fußball Prolo auf so eine Idee kommen würde.
    Das das symbolisch gemeint war, ist Dir aber schon klar -lol

    durch den Dschungel (der Gefahren)

    Beispiel,
    Du kennst eine Shopbesitzerin ganz gut, die bei Dir durch ihre Leute etwas einbauen lässt.
    Kurz vor Abschluss der Arbeiten, kommt sie bei Dir vorbei und erzählt Dir, dass sie dringend etwas zahlen müsste und ob Du ihr die letzte Rate schon geben könntest.
    Frage - was machst Du ?
    Du interpretierst die privaten Gespräche als persönlicher Kontakt und gibst ihr die letzte Rate.
    Was passierte, war erstaunlich, ihre eigenen Leute kamen nicht mehr, die letzten Arbeiten, darunter Steine schleppen, hat sie persönlich mit Freundinnen übernommen, da sie in Nicht Arbeitskleidung vorbei gekommen waren, um den Abschluss der Arbeiten zu inspizieren;
    war selber durch die Situation etwas überfordert, da ich keine Frauen, Gäste schon gar nicht, bei mir solche Arbeiten verrichten lassen wollte,
    was aber energisch abgelehnt wurde.

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