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Thailändische Sprachschulen

Erstellt von nakmuay, 19.03.2013, 18:26 Uhr · 117 Antworten · 12.404 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Chokdee , prost, cheers, Kampei, geht wohl.....und Leute mit gleicher Nationalität finden sich auch genügend, wenn auch nicht immer in gewünschter Qualität.
    Du siehst es immer noch nicht scharf genug!

    1. Die erste Sprachbarriere verhindert das aktive Zusammenleben mit der Thai-Bevoelkerung. Damit lebt man freizeitmäßig in einem Farang-Ghetto.

    2. Nun koennte man ja meinen, die Welt sei bunt weil vielfältig. Nicht so für die DACHler, über die wir hier gemeinhin reden.

    Die Amis, die Tomies, die Aussies, die Kiwis und die Skandinavier - die alle sprechen Englisch, und zwar schnelles.

    Die Franzosen, die Belgier, die Holländer sprechen gerne Franz. oder notfalls Englisch.

    Allein die DACHler verbleiben in einem deutschen Ghetto. Was der ganzen Geschichte auch noch Grenzen setzt und die Gruppe kaum Geld zur Selbstorganisation hat. Halt nur ihren Stammtisch.

    Und so endet halt die große, schoene, weite Welt für den DACHler, so er schon in Thailand ist, oftmals mit dem Leben im Ghetto. Bis zum Tode.
    Habe noch nie von einem Stammtisch gehoert, der sich kollektiv aufgerafft hätte, die thail. Sprache mit Unterstützung Dritter zu lernen. Sprachschulen sind einfach nicht auf deren Schirm.

  2. #32
    Avatar von joachimroehl

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    Die Thais sollten in einem Punkt von der Bundesrepublik lernen: Touristen willkommen, sonstige Ausländer werden nur geduldet ab 250.000€ Investment bei Schaffung von Arbeitsplätzen oder Ehegattennachzug mit verbindlichem A1 Sprachnachweis..



    Quelle auf Seite 10: http://www.ihk-berlin.de/linkableblo...hen_S-data.pdf

  3. #33
    Avatar von rolf2

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    Ich gebe Dir ja völlig Recht in diesem Punkt. Der tumbe Deutsche im Unterhemd, schwitzend, fett, arm an Bildung und Rente, verheiratet mit einer Thailändischen wunderschönen Bauersmagd wird seine Probleme im alltäglichen Leben haben.

    Ausgegrenzt aus der reichen traditionellen abendlichen Freizeitbeschäftigung nämlich politischer Diskussionszirkel, Holzschnitzereien, Einüben klassischer Tänze und Theaterstücke, sowie die aufwändige Zubereitung lokaler kulinarischer Genüsse, vermisst der Deutsche seine Sportschau mit seinem geliebten Fußball.

    Du hingegen trägst lange Hosen, achtest auf Dein Äußeres und bist mit den einflussreichen Leuten auf kommunaler Ebene vernetzt. Ein Patron im besten Sinne der die Geschicke seiner zahlreichen Verwandschaft weise lenkt und dabei auch noch Zeit findet sich um die Belange seiner verarmten Landsmänner zu kümmern.

    An dieser Stelle möchte ich mich auchmal dafür bedanken, das Du auch den einfachen Menschen die thailändische Diaspora und das Leben in ihr so farbenreich und authentisch versuchst näherzubringen. Du solltest aber nicht nur Deine Zeit Deinen armen Mitmenschen opfern, sondern auch endlich mal an Dich und Deine eigenen Wünsche denken. Du hast ein wunderschönes Anwesen und eine Dich liebende und zu Dir aufschauende Familie um Dich herum. Genieße doch das einfache Leben dort, leg Fisch in Salz ein, begleite Deine liebe Frau bei ihren täglichen Ausflügen in die angrenzende Wildnis, sammle Kräuter, fange Fischchen und Frösche, lerne die essbaren Früchte mit Namen kennen, und ja .....schließlich und endlich ...lerne doch mal die Landessprache, wer weiß.... Eines Tages wirst Du vielleicht der erste Vorsitzende des örtlichen Kampfhähnezüchterverbandes.

    Von meiner Seite viel Glück bei Deinen Bemühungen

  4. #34
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Du siehst es immer noch nicht scharf genug!

    1. Die erste Sprachbarriere verhindert das aktive Zusammenleben mit der Thai-Bevoelkerung. Damit lebt man freizeitmäßig in einem Farang-Ghetto.

    2. Nun koennte man ja meinen, die Welt sei bunt weil vielfältig. Nicht so für die DACHler, über die wir hier gemeinhin reden.

    Die Amis, die Tomies, die Aussies, die Kiwis und die Skandinavier - die alle sprechen Englisch, und zwar schnelles.

    Die Franzosen, die Belgier, die Holländer sprechen gerne Franz. oder notfalls Englisch.

    Allein die DACHler verbleiben in einem deutschen Ghetto. Was der ganzen Geschichte auch noch Grenzen setzt und die Gruppe kaum Geld zur Selbstorganisation hat. Halt nur ihren Stammtisch.

    Und so endet halt die große, schoene, weite Welt für den DACHler, so er schon in Thailand ist, oftmals mit dem Leben im Ghetto. Bis zum Tode.
    Habe noch nie von einem Stammtisch gehoert, der sich kollektiv aufgerafft hätte, die thail. Sprache mit Unterstützung Dritter zu lernen. Sprachschulen sind einfach nicht auf deren Schirm.
    Du hast da natürlich recht.
    Jetzt muss man aber auch mal nachfragen, was man denn davon hat, wenn man mit der (ländlichen) thail. Bevölkerung interaktiert oder vielleicht sogar sich in die Gesellschaft einbringt.

    Ich kann jetzt nur für mich sprechen. Im Dorfladen einkaufen und noch ein kleines Schwätzchen mit den Villagers halten ist ein Ding, aber womöglich stundenlang oder sogar den ganzen Tag mit den Leuten aufm Dorf zu verbingen in eine andere Geschichte.

    Ich hab mir das die ersten paar Wochen nach unseren Umzug in die Gegend von CEI angetan. Ich höre rein, was die Leute bewegt, was sie interessiert, worüber sie reden...und sehr oft dachte ich bei mir: "Was für ein Unsinn.".
    Nach einigen Wochen hab ich mich dann langsam wieder abgesondert, weil der Umgang gesitig abstumpfend war und bin nur noch zum Abendessen in der grossen Runde erschienen.

    Manchmal stand irdendwas auf dem Programm (Zeremonie oder ähnliches).
    Aber die Leute haben keinen Plan, kein System. Sie laufen wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen durcheinander, jeder besorgt irgendwas, was benötigt wird, Leute kommen und gehen, es werden Fragen gestellt und beantwortet. Am Ende fehlt doch irgendwas oder jemand fehlt in der Runde. Dann wird angefangen, zum improvisieren oder nach Dingen und/oder Personen gesucht. Natürlich wird hierbei wild durcheinander geredet - ohne System.

    Ich habe mich dann öfters demonstrativ mit herabhängenden Armen mit dem Gesicht zur Wand hingestellt (wie eine obsolete Figur in einem Computerspiel). Irgendwann kam dann jedmand aus der Family und fragte, was ich denn treibe. "Ich habe auf Leerlauf, auf Durchzug gestellt (ปล่อยว่าง)" antwortete ich....gut, irgendwann hatten die Villagers doch mal alles zusammen und die Zeremonie konnte tatsächlich beginnen.

    Die Gesprächsthemen in der Gruppe aufm Dorf sind immer dieselben: Geld, Alkohol, beinahe erzielte Lottogewinne, der Geschmack des 'Laab', die Preise für landwirtschafliche Erzeugnisse, Mia Nois, Toten- oder Hochzeitsfeiern in diesem oder jenem Dorf, alte Geschichten von früher, das neue Auto vom Nachbarn und die Rate zum Abstottern des Wagens, etc.

    Nach ein paar Wochen hatte ich diese Platte so oft angehört, dass ich anfing, mich zu langweilen.


    Ach ja, wenn eine Ausfahrt mit dem Pickup samt Family anstand, dauerte es mitunter bis zu 1 Stunde, bis alle Leutz im- und auf dem Pickup Platz genommen hatten.
    Ständig stiegen Leute wieder runter, weil sie was im Haus vergessen hatten, es wurde wild durcheinandergeredet ("Bring mir das und das noch ausm Haus mit.").

    Am Ende hab ich vor jedem neues Ausflug immer dazugesagt, dass wir gedenken, HEUTE loszufahren.

  5. #35
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen

    Nach ein paar Wochen hatte ich diese Platte so oft angehört, dass ich anfing, mich zu langweilen.
    Geht mir ähnlich, ich erinnere mich noch an die Frage eines Dörflers wie denn unsere Sonne in Deutschland aussieht, die wäre ja kälter und zu einer anderen Zeit am Himmel, kann ja also nicht die gleiche Sonne sein.

    ein anderer könnte auf Englisch bis fünf zählen, darauf war er so stolz das er das den ganzen Abend munter wiederholte.

    tja, weiß auch nicht, scheint so das in Udon Thani andere Bauersleute leben.

  6. #36
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Die Gesprächsthemen in der Gruppe aufm Dorf sind immer dieselben: Geld, Alkohol, beinahe erzielte Lottogewinne, der Geschmack des 'Laab', die Preise für landwirtschafliche Erzeugnisse, Mia Nois, Toten- oder Hochzeitsfeiern in diesem oder jenem Dorf, alte Geschichten von früher, das neue Auto vom Nachbarn und die Rate zum Abstottern des Wagens, etc.
    Interessante Liste. Soviel unterschiedlich von den Gesprächsthemen auf dem Lande in D wird sie gar nicht sein. Vielleicht kommt in D - und nur hier - noch hinzu: Die neuesten Fernseh-Shows mit Extreme-Live und Stars, wie das Wetter morgen sein wird und ob die nächste Ernte zufriedenstellend sein wird. Vielleicht noch kleine Querbezüge zu den mißratenen Kindern.

    Einbringen in die thail. Gesellschaft heißt aber für mich nicht: Ständig und stündlich mit denen zusammen sein. Jeder hat seinen eigenen Job, seine Farm, sein Anwesen und tatsächlich auch unterschiedliche kulturelle Ambitionen. Ich empfände es ein wenig arrogant, von der hart arbeitenden Landbevoelkerung abends auch jeden Tag Volkstänze zu erwarten. Die pennen lieber. So wie viele Farangs auch tagsüber.

  7. #37
    Avatar von joachimroehl

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    Sehr gut getroffen von Lucky2103. Geht mir schon nach 3 Tagen auf dem Dorf so. Trotzdem gut, wenn man vieles verstehen kann und sich dann entscheidet einfach mal eine Runde allein zu drehen und still in die Felder zu sehen. Wer auf ein Dorf zieht, muss auch daheim mit allen möglichen Einschränkungen und Gruppenzwängen leben.

  8. #38
    Avatar von uwalburg

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Du hast da natürlich recht.
    Jetzt muss man aber auch mal nachfragen, was man denn davon hat, wenn man mit der (ländlichen) thail. Bevölkerung interaktiert oder vielleicht sogar sich in die Gesellschaft einbringt.

    Ich kann jetzt nur für mich sprechen. Im Dorfladen einkaufen und noch ein kleines Schwätzchen mit den Villagers halten ist ein Ding, aber womöglich stundenlang oder sogar den ganzen Tag mit den Leuten aufm Dorf zu verbingen in eine andere Geschichte.

    Ich hab mir das die ersten paar Wochen nach unseren Umzug in die Gegend von CEI angetan. Ich höre rein, was die Leute bewegt, was sie interessiert, worüber sie reden...und sehr oft dachte ich bei mir: "Was für ein Unsinn.".
    Nach einigen Wochen hab ich mich dann langsam wieder abgesondert, weil der Umgang gesitig abstumpfend war und bin nur noch zum Abendessen in der grossen Runde erschienen.

    Manchmal stand irdendwas auf dem Programm (Zeremonie oder ähnliches).
    Aber die Leute haben keinen Plan, kein System. Sie laufen wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen durcheinander, jeder besorgt irgendwas, was benötigt wird, Leute kommen und gehen, es werden Fragen gestellt und beantwortet. Am Ende fehlt doch irgendwas oder jemand fehlt in der Runde. Dann wird angefangen, zum improvisieren oder nach Dingen und/oder Personen gesucht. Natürlich wird hierbei wild durcheinander geredet - ohne System.

    Ich habe mich dann öfters demonstrativ mit herabhängenden Armen mit dem Gesicht zur Wand hingestellt (wie eine obsolete Figur in einem Computerspiel). Irgendwann kam dann jedmand aus der Family und fragte, was ich denn treibe. "Ich habe auf Leerlauf, auf Durchzug gestellt (ปล่อยว่าง)" antwortete ich....gut, irgendwann hatten die Villagers doch mal alles zusammen und die Zeremonie konnte tatsächlich beginnen.

    Die Gesprächsthemen in der Gruppe aufm Dorf sind immer dieselben: Geld, Alkohol, beinahe erzielte Lottogewinne, der Geschmack des 'Laab', die Preise für landwirtschafliche Erzeugnisse, Mia Nois, Toten- oder Hochzeitsfeiern in diesem oder jenem Dorf, alte Geschichten von früher, das neue Auto vom Nachbarn und die Rate zum Abstottern des Wagens, etc.

    Nach ein paar Wochen hatte ich diese Platte so oft angehört, dass ich anfing, mich zu langweilen.


    Ach ja, wenn eine Ausfahrt mit dem Pickup samt Family anstand, dauerte es mitunter bis zu 1 Stunde, bis alle Leutz im- und auf dem Pickup Platz genommen hatten.
    Ständig stiegen Leute wieder runter, weil sie was im Haus vergessen hatten, es wurde wild durcheinandergeredet ("Bring mir das und das noch ausm Haus mit.").

    Am Ende hab ich vor jedem neues Ausflug immer dazugesagt, dass wir gedenken, HEUTE loszufahren.
    Ja, da bin ich ja jetzt beruhigt. Ich dachte schon ich wäre der einzige dem es so geht.

  9. #39
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Und so endet halt die große, schoene, weite Welt für den DACHler, so er schon in Thailand ist, oftmals mit dem Leben im Ghetto. Bis zum Tode.

    Und du meinst dass diese armen Menschen aus ihrem Ghetto ausbrechen und für sich neue bunte Welten entdecken würden, wenn sie nur die Möglichkeit hätten an einem auf Deutschsprachige ausgerichten Sprachkurs teilzunehmen? Da hast du eine sehr eigene Weltsicht.

    Wer sich so an seinem Stammtisch einrichtet und nichts weiter vom Leben will, der ist doch normalerweise zufrieden mit seiner Situation, oder hat sich zumindest damit abgefunden. Jeder soll so leben wie er möchte.

    Im übrigen halt ich das für eine Problematik die ausschließlich ältere Transferempfänger betriffft.

  10. #40
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen

    Und so endet halt die große, schoene, weite Welt für den DACHler, so er schon in Thailand ist, oftmals mit dem Leben im Ghetto. Bis zum Tode.
    Habe noch nie von einem Stammtisch gehoert, der sich kollektiv aufgerafft hätte, die thail. Sprache mit Unterstützung Dritter zu lernen. Sprachschulen sind einfach nicht auf deren Schirm.
    Na Wanni,

    bist Du denn davon nicht auch betroffen? Was unterscheidet Dich denn so gravierend von einem Steintischdachler?

    Das Leben Deiner Thaifamilie scheint doch ohne Dich zu laufen, Dein Beitrag ist die Finanzierung und die Kommentierung hier im Forum.

    Dein Stammtisch ist der UdonThani Expatclub, wo man auch " ausländisch" spricht. Jo, dann ne Thaimassage, sonst noch was?

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