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Senior in Thailand

Erstellt von Samuimike, 21.06.2014, 17:47 Uhr · 1.110 Antworten · 92.581 Aufrufe

  1. #581
    Avatar von j.p.valance

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    Zitat Zitat von StefanM Beitrag anzeigen
    J.P., mach Dich nicht laecherlich. Wie soll man im Flugzeug den Dreck in den Fluessen riechen? Aber wenn man aus dem Fenster schaut und da kommt eine hellbraune Bruehe in das sonst dunkelblaue Meerwasser, dann kann man das schon sehen. Und wenn man weiss, dass dahinter ein oder mehrere Industriegebiete liegen, z.T. Chemie, z.T. Gerbereien, dann ist das Braune sicherlich nicht abgeschwemmte Ackerkrume.

    Der Text in meinem Buch lautet: "Einige Leute fahren nachts ohne Licht oder ohne erkennbare oder nur mit teilweiser Beleuchtung. Wiederum einige davon „sparen“ sich das Licht, weil sie entweder glauben, daß die Benutzung von Lampen Sprit verbraucht, oder weil sie meinen, sie selbst sehen ja genug." Das ist etwas anderes als was Du da frei Schnauze zitierst.

    Zu Yogi: Sind das Stahl-Herstellung oder -Verarbeitungs-Betriebe? Meines Wissens zweiteres, und da entsteht weit weniger Dreck als etwa in einer Giesserei.

    Ansonsten allen Leuten hier eine schoene Weihnacht!


    Scheinbar hast du Recht, ich habe mir mal die Flüsse in Th bei Google Maps angesehen und auf Anhieb die Abwasseströme der großen Yeti Färberei Yeti & Sons PLC im Himalaya gefunden, Azurblau haben die wohl im Moment der Luftaufnahme abgelassen.

    https://www.google.de/maps/place/Ban...0100b25de24820

    Ich bezweifle ja gar nicht die Verschmutzung die du anführst, nur den Punkt an dem du das erkennen willst.

    Übrigens auch so ein Gag von dir, Metallverhüttung ist per Anordnung vom Stefan gefährlicher als Chemiebuden, tzz... tzz.

    Ich kenne Chemieanlagen da ist ein Hüttenwerk ein Kindergarten gegen.

    Und zu dem Eindruck den du im Buch vermittelst:
    Es scheint so als glaubst du selbst wirklich, daß Beleuchtung am Auto keinen Sprit kostet.
    Ob ich da jetzt was frei Schnautze gepostet habe, .... auf den Sinngehalt kommt es an.

  2.  
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  3. #582
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von StefanM Beitrag anzeigen
    Zu Yogi: Sind das Stahl-Herstellung oder -Verarbeitungs-Betriebe? Meines Wissens zweiteres, und da entsteht weit weniger Dreck als etwa in einer Giesserei.
    Stahl Herstellung. Electric arc furnace, conticaster, rolling mill.

    Im Walzwerk der Trägerstrasse war ich verantwortlich für die Montage der Adjustage.

  4. #583
    Avatar von clavigo

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    Natürlich produzieren die noch, Yogi. Läuft ja jetzt alles unter TATA STEEL (Thailand).

  5. #584
    Avatar von StefanM

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Stahl Herstellung. Electric arc furnace, conticaster, rolling mill.

    Im Walzwerk der Trägerstrasse war ich verantwortlich für die Montage der Adjustage.
    __________________________________________________ ____

    Und, produzieren die so einen Dreck in der Luft, wie wir es etwa in den 60er Jahren im Ruhrpott hatten? Oder wie dei Chinesen es in ihren Schwerindustrie-Zentren haben?
    Dass die Chemie auch Dreck, und wohl noch mehr Gifte, produziert und "vertreibt" im Umland, ist ja nicht bestritten. Das ist ja sogar thailaendischen Gerichten aufgefallen. Himmel, dafuer braucht es noch nicht mal die chemische Industrie, jeder Blick in einen Klong in Bangkok und Umgebung zeigt eine undefinierbare grau-braune Bruehe,- abgesehen vom Gestank...

  6. #585
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von StefanM Beitrag anzeigen
    __________________________________________________ ____

    Und, produzieren die so einen Dreck in der Luft, wie wir es etwa in den 60er Jahren im Ruhrpott hatten? Oder wie dei Chinesen es in ihren Schwerindustrie-Zentren haben?
    ...............
    Da wir hier über Minimills reden, ist der Ausstoss an Dreck weitaus geringer als bei einem kompletten Stahlwerk.
    Auch die Methodik der Filterung ist mit den 60ern nicht mehr zu vergleichen.

  7. #586
    Avatar von StefanM

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    Also lag ich doch nicht falsch mit der Aussage, daß sich in Thailand die Umweltverschmutzung, speziell der Luft, durch Schwerindustrie in Grenzen hält. Andere Frage an den Moderator: Warum ist dieses Thema plötzlich nicht mehr an der alten Stelle zu finden, also im Treffpunkt? Ich such mir dort den A... ab, kein Hinweis zum Verbleib. Warum? Wieso? Weshalb?

  8. #587
    Avatar von DisainaM

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    Das Thema Gesundheit bei ausgewanderte Senioren in Thailand, ist besonders vielschichtig.

    Während manche Senioren bei Kurzaufenthalten gesundheitleich keine Probleme haben, allenfalls Erfahrungen mit einem kurzfristigen Durchfall machen,
    sieht das bei einem Langzeitaufenthalt schon anders aus.

    Das Problem liegt zum einen in der begrenzten Wahrnehmung, und in der nicht vorhandenen Erfahrung des eigenen Körpers,
    auf diverse Infektionen richtig zu reagieren,
    zum anderen auf das fehlende ärztliche Monitoring, das man eben in Thailand wesentlich seltener zum Arzt geht.
    Ein anderes Problem ergibt sich auch in der Qualität des Monitorings, wo Blutuntersuchungen von wichtigen Patienten oftmals an mehrere Labore geben werden, um, ..., ja um die Labore herauszufiltern, die nur abrechnen, ohne jedoch zu untersuchen.

    Der durchschnittliche europäische Verstand eines Nicht-Mediziners ist durchaus im Stande, zu begreifen,
    dass es in Deutschland, bei Temperaturen von 28 Grad im Sommer,
    bei fehlender Hygiene, durchaus zu einem Salmonellenbefall bei einem Softeisautomaten kommen kann,
    weil es eben bei ansteigender Temperatur zu einer sprunghaften Vermehrung von Bakterien, Pilzen und anderem kommen kann.

    Geht es aber um die Frage, ob das Messer einer Obstverkäuferin, das an einem mobielen Verkaufsstand den ganzen Tag in einem nicht desinfiziertem Zustand sich befindet, beim schälen und schneiden einer Mango am Nachmittag, ein Risiko darstellt, oder nicht, sind viele überfordert.
    Klar, wenn sich Bakterien und Pilze bei 28 Grad in Deutschland sprunghaft vermehren, dass es dann in einem "Brutschrank" wie Thailand, bei Temperaturen von bis zu 40 Grad zu einer explosionsartigen Vermehrung dieser Erreger kommt,
    ahnt man.

    Was fehlt, sind jedoch die Warnhinweise des Körpers, weil ihm eben die Erfahrung fehlt,
    was bedrohlich ist, und was nicht.

    Hinzu kommt, dass sich eine Trennung der Auswanderer in 2 Gruppen vollzieht,
    die eine Gruppe ist kern gesund, ihr Körper hat das volle Immun-Abwehrpotential,
    und die andere Gruppe, wo aufgrund von mangelhaftem Zahnzustand, oder anderen Dingen, der Körper bereits durch eine Vergiftung angegriffen wird, und so das Immunsystem eben nicht das volle Abwehrpotential hat.

    Für diese zweite Gruppe gilt es, besonderes Bewusstsein für gefährliches Verhalten zu erzeugen,
    da zB. die häufige Lagerung von Brot im Kühlschrank, eben nicht von dem Wissen geprägt sind,
    dass sich im Kühlschrank Pilze ungehindert vermehren können.

    Um das ganze etwas wissenschaftlich aufzugliedern,

    Lebensmittelverderb und Lebensmittelvergiftungen durch Bakterien und Pilze

    Gute und schlechte Bakterien in Lebensmitteln

    In zahlreichen Lebensmitteln finden sich Bakterien, die meisten jedoch nicht als unerwünschte Schmarotzer, sondern als nützliche Helfer. So ermöglichen Bakterien und Pilze erst die Herstellung zahlreicher Lebensmittel. Dieser gilt für alkoholische Getränke (Hefe führt die Gärung durch), die Herstellung von Sauermilch Produkten (Gärung durch Milchsäure Bakterien), wie auch die Herstellung von Sauerkraut und anderen Lebensmitteln. Selbst in Fleisch sind Bakterien an der Reifung von Würsten beteiligt. Oftmals schätzt der Verbraucher die Bildung von Abbauprodukten von Bakterien, die besondere Aromen bewirken. Auch Pilze sind wichtig für die Herstellung von alkoholischen Getränken oder Brot. Daneben wurden die ersten Antibiotika (Penicilline) aus Pilzen gewonnen.Darüber hinaus gibt es allerdings auch Bakterien und Pilze die in Lebensmitteln nichts zu suchen haben und unter Umständen krank machen können. Mit diesen beschäftigt sich dieser Artikel.Salmonellen

    Geht man von der Anzahl der Lebensmittelvergiftungen aus, so sind Salmonellen die häufigsten Erreger. Salmonellen sind Bakterien die auch im Darm des Menschen vorkommen können. Man kennt heute über 2000 verschiedene Stämme. Die Salmonellen in Lebensmitteln sind im allgemeinen nicht so gefährlich wie ihre Verwandten, die Typhus und Paratyphus verursachen können. Bei diesen kommt es zu einer Infektion des ganzen Körpers, bei den Salmonellen lediglich des Darmes. Eine Salmonellen Infektion beginnt mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen und mehr oder weniger starken Leibschmerzen. Bald darauf beginnt sich leichtes Fieber zu bilden und es kommt zu häufigen wässrigen Durchfällen. Für den gesunden Menschen ist eine Salmonelleninfektionen eine Krankheit, die innerhalb einiger Tage abklingt, für einen Geschwächten (Kranke, Alte, Kinder) kann es durch die starken Wasserverluste zum Tode kommen.Salmonellen finden sich vor allem auf tierischen Nahrungsmitteln. Wie schon erwähnt bewohnen Salmonellen oftmals den Darm von Wirbeltieren. Auch Menschen könnten als Dauerausscheider Salmonellen abgeben, und damit eine Infektionsquelle sein. Bedeutender ist aber die Infektion durch Fleisch und Eier. Fleisch kann durch Kontakt beim Schlachten mit ........ infiziert sein. Geflügel enthält oft im Darm Salmonellen, vor allem bedingt durch die enge Haltung der Hühner und damit gegenseitige Ansteckung. Damit sind auch die Eier infiziert. In einem normalen Ei kann das Bakterium nicht durch die Schale kommen. Beim Aufschlagen oder der Unsitte die Eischale auszustreichen, kann es aber zum Kontakt kommen. Tiere werden in der Regel durch verseuchtes Wasser, wie es z.B. durch das Verregnen von Gülle, in Gebieten wo Wasser gewonnen wird, infiziert.Heute sind Salmonelleninfektionen die häufigsten Lebensmittel Vergiftungen. Über 120000 Infektionen werden pro Jahr gemeldet, bei einer Dunkelziffer, die im Bereich von mehreren hunderttausend bis über eine Million liegt. Ca. 1000 Personen sterben jedes Jahr durch Infektionen mit Salmonellen. Damit haben sich Salmonellen Vergiftungen in den letzten Jahrzehnten rapide vermehrt. Grund dafür sind mehrere Faktoren. Zum einen wird zunehmend Oberflächenwasser genutzt, das kontaminiert sein kann. Auch importierte Futtermittel können mit Salmonellen verseucht sein. Zunehmend werden Salmonellen resistent gegen Antibiotika. Fehler bei der Be- und Verarbeitung von Lebensmitteln, könnten heute durch die zunehmende Ernährung mit halbfertigen Lebensmitteln oder in Kantinen einen größeren Kreis von Personen treffen.Vorsichtsmaßnahmen gegen die Infektion mit Salmonellen

    Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme ist den Salmonellen wenig Zeit zum Vermehren zu geben Salmonellen verursachen eine Infektion zumeist durch ihre große Zahl. Einige hunderttausend benötigt man schon um eine Infektion auszulösen. Man sollte daher Lebensmittel schnell und frisch verarbeiten und nicht lange stehen lassen.Dies gilt besonders im Sommer wo die Hitze ideale Voraussetzung für eine schnelle Vermehrung ist. Die berühmte "Sommer Grippe" ist meistens eine Salmonelleninfektion. Bestimmte Lebensmitteln sind besonders oft mit Salmonellen infiziert. Dies sind Geflügel und Eier, aber auch Hackfleisch, da sich in dem zerkleinerten Fleisch die Salmonellen besonders schnell vermehren können. Lebensmitteln die eventuell Salmonellen infizierte Bestandteile enthalten, sollten daher durcherhitzt werden, da Salmonellen relativ einfach durch Hitze abgetötet werden können. Es reichen schon Temperaturen von 65°C aus. Salmonellen können weiterhin sich in sehr sauren oder salzhaltigen Lebensmitteln nicht vermehren, aber überleben. Für Küchen, in denen auch Dauerausscheider arbeiten können ist neben einer regelmäßigen Untersuchung des Personals vor allem Hygiene wichtig. Geflügel sollte z.B. intensiv gereinigt werden und das Auftauwasser weggeschüttet werden.Staphylokokkus aureus

    Dieses Bakterium ist der zweithäufigste Verursacher von Lebensmittelvergiftungen. Staphylokokkus aureus kommt bei zirka 50 Prozent der Menschen in der Mundschleimhaut vor. Auch als Erreger von Angina und eitrigen Geschwüren ist er bekannt. Die häufigste Infektion kommt durch Menschen die Staphylokokkus aureus aus Wunden oder durch Niesen abgeben. Besonders häufig findet man dass Bakterien auf eiweißreichen Nahrungsmitteln wie Milchprodukte, Speiseeis, Konditoreiwaren. Die Symptome einer Vergiftung mit Staphylokokkus aureus sind ähnlich der einer Salmonellenvergiftung. In der Regel bricht die Vergiftung jedoch schneller nach Genuss der Nahrungsmittel aus (3-6) Stunden. Normalerweise tritt im Gegensatz zur Salmonellenvergiftung auch kein Fieber auf. Die Beschwerden klingen auch rascher als bei einer Salmonellenvergiftung ab. Normalerweise innerhalb von 3-5 Stunden, spätestens in einem Tag.Bei älteren Menschen kann es trotzdem zum Kreislaufkollaps kommen. Todesfälle sind jedoch sehr selten. Eine Infektion kommt in der Regel durch den Mitmenschen, der durch Niesen oder durch offene Wunde von Staphylokokken auf das Lebensmittels überträgt. Bedeutender noch als bei Salmonellen ist daher die Übertragung durch den Menschen. Bei Salmonellen sind dagegen mehr die Lebensmittel selbst infiziert. Die Tücke: Durch Niesen können schon durcherhitzte Lebensmittel infiziert werden. Hier ist es also wie bei Salmonellen wichtig die Lebensmittel möglichst frisch zu verzehren und zu kühlen. Eine zweite Quelle ist die Milch, wenn die Kühe eine Euterentzündungen haben. Normalerweise sollte bis zum vollständigen verheilen dieser keine Milch abgegeben werden.Während Salmonellen durch das Lebensmittel selbst übertragen wird ist bei Staphylokokkus aureus der Mensch die primäre Quelle für eine Kontamination. Dadurch scheidet oft das Erhitzen von Lebensmitteln zur Abtötung der Erreger aus. Um so wichtiger ist gute Hygiene und konsequentes einhalten der Kühlkette bei Süßspeisen, die oft Quelle von Staphylokokkus aureus Infektionen sind. Da das vom Erreger gebildete Gift hitzestabil ist kann es nicht durch Erhitzen von Lebensmitteln zerstört werden.Gegen mehrere Antibiotika resistente Stämme von Staphyllokokkus Aureus ("multiresistenter SA") gelten heute als der Hauptverursacher von Infektionen in Krankenhäusern mit tödlichem Ausgang.Clostridium Botulinum

    Die Lebensmittelvergiftungen durch Clostridium Botulinum Bakterien sind die seltensten aber tödlichsten. Das Bakterium selbst kann nur unter Luftabschluss existieren. Heutzutage ist es bei gekauften Lebensmitteln normalerweise nicht mehr zu finden. Da Lebensmittel in denen es sich vermehren könnte wie Konserven ausreichend sterilisiert werden, so dass eventuell vorhandene Sporen des Bakterium abgetötet werden. In Deutschland kommen daher die meisten Vergiftungen durch die Herstellung von eingemachten Lebensmittel durch Privatpersonen zustande, da dort die Temperatur beim Einmachen selten über 100 Grad liegt, und diese können Sporen von Clostridien überstehen. Anders sieht es in anderen Ländern aus, bei denen Konserven nicht so gut sterilisiert werden, wie in Mitteleuropa üblich. Das Bakterium produziert eine hochwirksames Nervengift, dass innerhalb weniger Tage zum Tode führen kann. Seinen Namen hat es davon, das es früher oft in Wurst vorkam.Da das Bakterium in selbst gemachten Halbkonserven oder Eingemachten am häufigsten vorkommt, ist bei der Herstellung von eingemachtem Gemüse oder anderen eingemachten Lebensmitteln (Ausnahme Marmelade - durch den hohen Zuckergehalt können sich die Bakterien dort nicht vermehren) auf eine ausreichende Erhitzung des Inhalts über längere Zeit zu achten. Auch der Verschluss sollte absolut dicht sein. Ist beim Öffnen der Konserve kein Unterdruck mehr vorhanden so sollte man diese besser nicht genießen. Natürlich gilt dies erst recht bei fremdartigen Gerüchen. Da das Gift von Clostridium Botulinum sehr toxisch ist besteht eine Vergiftungsgefahr schon lange, bevor das Lebensmittel geschmacklich durch Fäulnis verändert ist. In sauren Lebensmitteln wie Obst kann das Bakterium nicht existieren, unter Luft ebenso wenig.Selbst eingemachte Lebensmittel sollten vor dem Verzehr 15 min. über 100 Grad erhitzt werden um das gebildete Gift zu zerstören. Erst nach 12-36 Stunden kommt es zu ersten Vergiftungserscheinungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und besonders charakteristisch erste Lähmungserscheinungen wie der Augen (Pupillenstarre) oder Zunge (Schluckbeschwerden). Die Lähmungen verstärken sich allmählich, Tod tritt durch Atemlähmung nach 3-6 Tagen ein.Inzwischen ist das Gift von Clostridium Botulinum (Botulinumtoxin oder Botox angekürzt) auch anders in die Schlagzeilen geraten. Da es ein hochwirksames Nervengift ist welches die Muskulatur lähmt, setzt man es neuerdings auch in der plastischen Chirurgie ein: Spritzen mit kleinen Mengen lähmen für lange Zeit (etwa 3-4 Monate) die Gesichtsmuskulatur, so dass Falten verschwinden. Allerdings braucht man die Muskeln auch für die Mimik wodurch das Gesicht bei unsachgemäßer Anwendung oder zu häufigem Einsatz wie eingefroren wirken kann. In der Erprobung ist auch der Einsatz des Toxins in der Medizin zum gezielten Lähmen von Muskeln zur Linderung mancher Krankheiten. Zweckentfremdet ist dies als "Botox" für die Lähmung der Gesichtsmuskulator und damit auch der Mmik, seit einigen Jahren bei sogenannten Schönheitschirurgen im Einsatz.Pathogene Escherichia Coli Bakterien

    Escherichia Coli (E. Coli) ist ein Bakterium, das im Darm des Menschen natürlich vorkommt und normalerweise harmlos ist, ja sogar für ein paar Vitamine sorgt. Es sind jedoch einige pathogene Stämme bekannt, deren gefährliches Potential dadurch zustande kommt, das die Bakterien den Darm verlassen oder Gifte bilden. Auch normale Escherichia Bakterien können auf die Verdauung verheerende Folgen haben, wenn es welche sind, an welche die Person nicht angepasst ist. Dies geschieht z.B. durch Aufnahme von an sich harmlosen Bakterien in fremden Länden (Reisediarrhöe, Montezumas Rache).Man unterscheidet folgende 4 pathogene Stämme:
    • Enteropathogener E. Coli (EPEC): Vermehrt sich im Darm unkontrolliert, heften sich an die Darmschleimhaut, bewirkt vor allem bei Säuglingen Durchfall.
    • Enterotoxischer E. Coli (ETEC): Scheidet ein Gift aus, welches durch die Darmschleimhaut aufgenommen wird. Verursacher der Reisediarrhöe. Etwa 100 Millionen Infektionen pro Jahr vor allem in subtropischen Ländern.
    • Enteroinvasiver E. Coli: (EIEC): Wandert vom Dickdarm aus weiter zum Dünndarm und Zwölffingerdarm und verursacht ruhrähnliche Durchfälle, bildet aber auch zwei Toxine (Gifte).
    • Enterohämorhagischer E. Coli (EHEC): Kann die Darmwand durchbrechen und verursacht vor allem bei Kindern eine Blutauflösung und Nierenversagen, an dem die Kinder auch sterben können.

    Ale E. Coli werden direkt von Tieren und Menschen über .....reste übertragen. E. Coli selbst werden seit langem als .....indikatoren benutzt z.B. um festzustellen ob Hygiene eingehalten wurde oder das Trinkwasser frei von .....keimen ist. Findet man E. Coli im Trinkwasser, dann kann man auch mit nicht so angenehmen Zeitgenossen rechnen, die sich aber nicht so leicht wie E. Coli nachweisen lassen.Von den vier pathogenen Stämmen ist der EHEC am gefährlichsten, aber vergleichsweise selten, der ETEC am häufigsten, aber vergleichsweise harmlos. Bei Säuglingen die besonders vom EHEC und EPEC gefährdet werden ist daher auf Hygiene und vollständiges Erhitzen der Nahrung zu achten. EHEC war Verursacher eines Lebensmittelskandals 2012, als er auf Bockshornklee gefunden wurde, der ahrscheinlich mit Gülle gedüngt wurde, das ist für Gemüse verboten. Er ist der infektiöseste der vier Stämme. Beim ETEC erfolgt die Infektion erfolgt durch den Genuss roher Ware in anderen Ländern. Besonders durch Milchprodukte, kalte Speisen, Speiseeis, Konditoreiwaren, Trinkwasser. Durch die Einhaltung von Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene ist einer Infektion einfach vorzubeugen (Sofern möglich das Lebensmittel / Wasser erhitzen, ansonsten gut und gründlich waschen).Symptome (ETEC): Nach 6-36 Stunden Durchfall, Fieber, Übelkeit, Kopf und Gliederschmerzen. Diese dauern 24 Std. - mehrere Tage an.Bacillus cereus

    Bacillus cereus ist ein Umweltkeim, der häufig auf Pflanzen zu finden ist. Da er Sporen bildet kann er eine Hitzebehandlung gut überstehen. Trotzdem kommt es zu Vergiftungen mit Bacillus cereus nur bei großen Keimzahlen und diese nehmen dann einen leichten Verlauf.Nach 2-6 Std. kommt es zu Leibschmerzen, Durchfall, Benommenheit. Es tritt aber kein Fieber auf. Innerhalb von 24-36 Stunden klingen die Beschwerden zumeist ab. Zu einer ärztlichen Behandlung kommt es in der Regel nicht, so das man nicht genau über die Infektionszahlen Bescheid weiß.Das Bakterium kommt fast nur auf pflanzlichen Lebensmittel vor, meist stammen Infektionen aus stärkehaltigen Getreideprodukten wie Vanillesoße, Puddings, seltener Suppen , Klöße, Gemüse.Weitere Gefahren durch Bakterien in Lebensmitteln

    Auch harmlose Bakterien können zu einer Gefahr werden, wenn Sie in Lebensmitteln Nitrat zu Nitrit reduzieren (Gefahr vor allem für Säuglinge: Blockiert den Sauerstofftransport im Blut), oder dieses mit Eiweiß reagiert und dabei krebserregende Nitrosamine bildet.Über diese Problematik finden Sie mehr in meinen Aufsatz über Nitrat, Nitrit und Nitrosamine.Histamine und biogene Amine sind Zersetzungsprodukte von Aminosäuren durch Bakterien und kommen natürlicherweise z.B. in Käse vor. Biogene Amine verursachen einen scharfen, pfefferigen Geschmack auf der Zunge. Zahlreiche Menschen reagieren allergisch auf Histamine die z.B. auch in dem Brennnesselgift enthalten sind. Natürlicherweise enthalten fermentierte Lebensmittel biogene Amine wie Käse oder fermentierte Produkte der fernöstlichen Küche wie Sojasoße. Es wird auch diskutiert, das die allergische Reaktion auf chinesische Gerichte, nicht auf Glutamin sondern biogenen Aminen beruht.Unerwünscht sind biogene Amine beim Abbau von Lebensmitteln durch Bakterien z.B. bei Fisch (Fischgeruch durch biogene Amine). Als Reaktion kommt es zu einem quaddelförmigen Ausschlag, Rötung und Atemnot durch Anschwellen der Schleimhäute in der Luftröhre. Betroffen sind vor allem Fische. Wer allergisch auf biogene Amine reagiert sollte den gleichzeitigen Genuss von Alkohol vermeiden, da dieser das Entgiftungsenzym für Amine hemmt.Pilze und Pilzgifte

    Ähnliches wie den Bakterien gilt auch für Pilze. Pilze sorgen für die alkoholische Gärung, machen Camembert und Gorgonzola schmackhaft, können aber auch Lebensmittel verderben und vergiften.Ein prinzipieller Unterschied zwischen Bakterien und Pilzen liegt in dem Anspruchsverhalten. Bakterien wachsen nur schlecht bei niederen Temperaturen, zahlreiche Arten vertragen weder hohe Salz noch Zuckerkonzentrationen und können schlecht auf trockenen Lebensmitteln wachsen. Auch saure Lebensmittel wie Obst und Säfte mögen viele Bakterien nicht. Pilze sind hier wesentlich unempfindlicher. Sie wachsen noch gut im Kühlschrank, in sauren Essigkonserven, ebenso wie in Marmeladen mit viel Zucker und auch trockene Lebensmittel wie Nüsse werden gerne befallen.Weiterhin sind die Gifte welche die Pilze produzieren, nicht wie bei den Bakterien, auf eine Art beschränkt sondern es sind oft verschiedene Pilze die dasselbe Gift herstellen. Daher werden hier die Gifte und nicht die Pilzarten behandelt. Denn wesentlich ist das Vorkommen der Gifte, auch wenn der Pilz abgetötet wurde.Aflatoxine

    Zahlreiche Pilze der Arten Aspergillus Flavus aber auch anderer Pilze produzieren ein Gift das Aflatoxin. Dieses Gift wirkt meistens nicht akut toxisch sondern verursacht Leberkrebs. Der Pilz kommt überall vor, kann sich aber in tropischen und subtropischen Zonen besonders gut vermehren.Besonders oft befallen werden Nüsse, Gewürze, seltener andere pflanzliche Lebensmittel wie Brot. Da geringe Mengen ausreichen um Krebs auszulösen muss das Lebensmittel nicht stark verschimmelt sein um Aflatoxine zu enthalten. Öl aus Nüssen ist ungefährlich da bei der Extraktion das Gift zerstört wird. Regelmäßig finden sich Aflatoxine in Gewürzen und pflanzlichen Produkten auf der Türkei, sowie anderen Ländern mit warmen Klima.Vorsichtsmaßnahmen gegen eine Vergiftung durch Aflatoxine

    Der einfachste und sicherste Weg ist jedes verdächtige Lebensmittel nicht zu essen. Schon bevor Pilze zu sehen sind kann man oft durch einen veränderten muffigen Geruch einen Befall durch Pilze ahnen. Die Wahrscheinlichkeit das es ein Pilz ist, der Aflatoxine produziert ist zwar gering, aber man sollte kein Risiko eingehen. Ausnahme sind Marmeladen: Durch den hohen Zuckergehalt können dort keine Aflatoxin produzierende Stämme wachsen.Sterigmatocystin

    Sterigmatocystin wird von Aspergillus versicolor und anderen Pilzen gebildet. Es ist chemisch mit den Aflatoxinen verwandt. Obgleich es nur ein Zehntel der Giftigkeit dessen hat, wird es als genauso gefährlich eingestuft, da die Pilze erheblich mehr Sterigmatocystin bilden. Es ist wie Aflatoxin krebserregend.Gefunden wurde Sterigmatocystin auf Reis, Weizen, Erdnüssen, grünen Bohnen. Frisches Obst ist weitgehend vor den Pilzen geschützt, während in Säften hohe Toxinmengen nach einem Beimpfen gefunden wurden.Ochratoxine

    Dieses Gift wird von zahlreichen Pilzarten produziert die auf der ganzen Welt vorkommen. In unserer Klimazone ist es vor allem Pencillium viridicatum der Ochratoxin bildet. Der Pilz findet sich oft auf Futtergetreide, in Säften, Brot. In grünen Kaffeebohnen findet sich der Pilz sehr häufig, das Gift wird aber durch das Rösten weitgehend abgebaut. Durch Futtermittel kann das Gift auch in Milch oder Fleisch gelangen.Das Gift wirkt nierenschädigend und ist krebserregend. Für die Verhütung gilt dasselbe wie bei aflatoxinbildenden Pilzen.Patulin

    Patulin wird von dem Pilz Pencillium expansum und anderen Arten gebildet. Patulin ist mäßig giftig, eine krebserregende Wirkung ist bisher nicht nachgewiesen. Der Pilz kommt sehr häufig auf Obst vor und ist Erreger der Braunfäule. Am besten wächst der Pilz auf kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Obstprodukten.Daher findet man Patulin sehr häufig in Säften und Obstprodukten, vor allem Apfelsaft. Das Gift übersteht die Verarbeitung des Saftes unbeschadet, weshalb bei der Verarbeitung auf die Aussortierung angefaulter oder beschädigter Früchte zu achten ist. Auf Marmelade kann der Pilz nicht wachsen.Trichothecene

    Dieses Gift wird von Fusarium Pilzen gebildet. Es verursacht Nekrosen und schwer heilende Blutungen von Dünndarm, ..... und zu einer Schädigung des Knochenmarks.Der Pilz kommt als Zersetzer in zahlreichen pflanzlichen Lebensmitteln vor. Damit ein Lebensmittel von Fusarium befallen wird muss es in der Regel feucht sein, so sind die bisherigen Fälle vor allem durch Verwendung feuchten und angeschimmelten Bohnen und Getreide bekannt. Bei Ernte von trockenen Lebensmitteln stellt der Befall von Fusarium keine Gefahr dar. Die einzigen Fälle, in den Menschen von Trichothecen verseuchte Lebensmittel gegessen haben, stammen aus dem 2.ten Weltkrieg wo die Bevölkerung in der Sowjetunion gezwungen war auf dem Feld überwintertes Getreide für die Herstellung von Brot zu verwenden.
    Lebensmittelverderb und Lebensmittelvergiftungen durch Bakterien und Pilze

  9. #588
    Avatar von DisainaM

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    Was bei einem durchschnittlichen Nicht-Mediziener, nach lesem eines derartigen Artikels langfristig hängen bleibt, ist,
    das Bakterien und Pilze sich in den Tropen extrem vermehren, und bei Menschen mit angegriffendem Immunsystem zu Problemen führen.
    Gerade Pilzerkrankungen des Körpers, nehmen eine besondere Bedeutung ein.
    Schlimmer noch,
    und was der Durchschnittsbürger nicht weiss, der glaubt, wenn er hin und wieder mal für 10 Tage ein Breitband-Antibiotika schluckt, dass er dadurch alle Erreger im Körper beseitigt hat,

    nein,

    bestimmte Pilze werden durch Einnahme von Antibiotika überhaupt erst angezüchtet.


    Candida albicans ist ein Pilz der Candidagruppe, die den Hefepilzen zugeordnet wird. Er ist der häufigste Erreger der Kandidose (auch Candidose, Candidiasis, Candidamykose, Monoliasis, Soor oder bei Babys „Windelpilz“ genannt). Dieser Pilz ist bei Warmblütern (und daher auch beim Menschen) häufig auf den Schleimhäuten von Mund und Rachen und im .......bereich sowie im Verdauungstrakt zu finden. Bei etwa 75 % aller gesunden Menschen kann er nachgewiesen werden (laut deutscher Gesellschaft für Ernährung). Er kann auch zwischen Fingern und Zehen vorkommen und auf den Finger- und Fußnägeln.C. albicans gehört zu den fakultativ pathogenen Erregern (nur unter bestimmten Bedingungen eine Krankheit auslösend) und ist als ein Saprobiont anzusehen, der in einem Gleichgewichtszustand mit der menschlichen Immunabwehr und anderen Mikroorganismen siedelt. Die Besiedelung durch diesen Pilz verursacht in der Regel kaum Beschwerden. Bei fehlender oder verminderter Immunität (im Rahmen von anderen Grundkrankheiten, wie Diabetes mellitus, Krebs, AIDS, oder durch die Gabe bestimmter Medikamente) kann die Besiedelung mit Candida albicans oder ihm verwandten Pilzen jedoch stark zunehmen, die sich dann als Mykosemanifestiert. Meistens handelt es sich dabei um endogene Infektionen, das heißt, der Erreger war bereits vor Krankheitsausbruch am Ort der Infektion, seltener umexogene Infektionen, also durch von außen erworbene Erreger.
    Behandeln lässt sich eine Candidose mit Antimykotika (Antipilzmittel), die in die Synthese der Pilz-Zellwand (zum Beispiel Caspofungin) oder der Zellmembran (zum Beispiel Fluconazol, Nystatin) eingreifen.
    Candida lässt sich gut unter Zugabe von Antibiotika (zur Unterdrückung von Bakterienkolonien) auf einfachen Nährböden anzüchten und bildet in Kultur bei 37 °C innerhalb von ein bis zwei Tagen kleine weißliche Kolonien.
    Candida albicans ? Wikipedia

    37 Grad ist in Thailand keine ausgewöhnliche Temperatur, klar, die Tropen sind eben ein Brutschrank,
    nur fehlt bei Auswanderern das EXIT-Bewusstsein, sich über seinen Körper derart bewusst zu sein, wo man erkennen muss,
    OK, ich muss mir mal wieder eine Winterperiode gönnen, und eine Auszeit aus dem "Brutschrank" nehmen.

    Der eben erwähnte Pilz ist im übrigen verantwortlich für eine Krankheit, die Wolf heisst, und bei Auswanderern in den Tropen häufig vorkommt.

    Die Intertrigo (lateinisch inter zwischen, lat. terere reiben; Plural: Intertrigines) – auch als intertriginöses Ekzem, Wundsein oder Hautwolf bezeichnet – ist eine rote, nässende Entzündung der Haut,[1] die durch eine Aufweichung der Haut gefördert wird, z. B. bei Harninkontinenz, starkem Schwitzen oder durch Reibung, und in Hautfalten vorkommt. Intertrigo ist ein klinischer Oberbegriff ohne Hinweis auf die Ursache.
    ...
    Das Wesentliche der Behandlung besteht in einer sorgfältigen Hautpflege. Bei entsprechender bakterieller Besiedlung sind Antibiotika, bei Pilzbefall Antimykotika indiziert. Nässende Stellen sollten nicht – wie früher üblich – mit Puder versorgt werden, da es schnell zur Bildung von Klumpen kommt, die die ohnehin schon gereizte Haut zusätzlich beanspruchen. Stattdessen werden einfach Mullkompressen oder Leinenlappen in die entsprechende Falte gelegt, um mechanische Reize zu puffern und die Feuchtigkeit zu binden.
    ...
    Als Prophylaxe dient, neben der Mobilisation, die Vermeidung der Entstehung von „feuchten Kammern“ sowie eine angemessene Körperpflege, besonders bei Bettlägerigkeit und starkem Schwitzen. Die Haut soll möglichst trocken gehalten werden, wobei Feuchtigkeit abgetupft und nicht abgerieben wird.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Intertrigo

    In der Praxis bedeutet das, um Wolf zu verhindern, sollte man am Tag mehrmals die Unterhosen wechseln, und auf keinen Fall mit durchgeschwitzten Unterhosen den ganzen Tag rumlaufen.

    Nochmals ausdrücklich sei gewarnt vor der Selbstbehandlung, also der Einnahme von Antibiotika, weil man sich den Arzt sparen will,
    Antibiotika richten sich nur gegen Bakterien, wenn man aber Pilzbefall hat, fördert man das Wachstum der Pilze durch Antibiotika.

    Das Thema ist endlos,
    was der Leser jedoch mitnehmen soll,
    die Leichtgläubigkeit, manche Beschwerden einfach unbehandelt und un-diagnostiziert zu lassen,
    ist in den Tropen viel schwerwiegender,
    da 1.) Tropen = Brutschrank, und 2.) ohne Winterperiode hat der Körper keine Auszeit mehr, die Besiedelung und das Wachstum läuft über 12 Monate.

    Wer vorsätzlich sein Rentenzeitalter reduzieren will, kann das natürlich tun,
    wer aber dem Staat dieses geschenk nicht machen möchte, und ihn stattdessen durch ein langes Leben nachhaltig "schädigen" (Ironie) möchte,
    der sollte die Veränderung seines Körpers in den Tropen genau beobachten,
    und besonders auf sein intaktes Immunsystem achten, indem man Zähne, (Lunge / Raucher), (Leber / Trinker),
    halt seinen gesamten Körper in Schuss hält, und das "Fahrwerk" nicht vorzeitig ruiniert.

  10. #589
    Avatar von Helga1950

    Registriert seit
    18.01.2015
    Beiträge
    90
    Hallo, ich bin neu hier, will bald auswandern nach Thailand, kann mir einer sagen, ob es speziell für Senioren so eine Seite gibt, ich bin weiblich, 65 Jahre, will ans Meer (2 bis 3 km weg ist noch ok), weiß noch nicht wohin, kein Stadtmensch, habe Haustiere, am liebsten aufs Dorf und nicht so eng wohnen, brauch aber auch Nähe zu Deutschen und suche neue Freunde.
    Würde mich über ehrliche Hilfe (Antwort) freuen!

  11. #590
    Avatar von StefanM

    Registriert seit
    24.06.2014
    Beiträge
    386

    Ein Haufen Infos zu dem Thema...

    Hallo DisainaM, ich habe mir mal die beiden zusammenhängenden Beiträge rauskopiert, formatiert und auf 7 Seiten A4 ausgedruckt. Ich frage mich, wie viele andere Forum-Leser sich den ganzen Text reingezogen haben. Und natürlich ist der Inhalt zusamengefasst interessant für das Thema Gesundheit bzw. Hygiene in einem Ratgeber für Auswanderungswillige. Ich frage mich im Moment noch, wie man diese Menge kurz und knackig, aber nicht unzulässig verkürzt, formulieren könnte. Die medizinischen Ausführungen sind als Beleg Deiner Argumente sehr sinnvoll, werden aber einen Otto Normal-Leser zum Thema Tropen nicht unbedingt von Hocker reißen. Und genau darin sehe ich ein Problem mit der Verbreitung solch ausführlicher Texte: Wenn es zu lange/zu viel wird, hören die meisten Leute auf, den Text zu lesen und springen zum nächsten Thema. Aber das genau ist ja NICHT der Sinn Deiner Ausführungen. Trotzdem vielen Dank für die Erklärungen. Ich werde mir überlegen müssen, wo und wie ich in meinem Ratgeber für Senioren, die nach Thailand wollen, den bisherigen Text anpassen oder ändern muß. Stefan M.

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