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Haus zum vermieten

Erstellt von tam01, 01.05.2018, 09:21 Uhr · 35 Antworten · 2.187 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von tam01

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    das ist doch da ne hotel anlage oder? das heißt man ist nicht wirklich eigentümer vom land oder so... ist das klar.

    auch hier in deutschland darf man z.b die mietwohnung nicht einfach untervermieten...

    meine thailändische frau wird das schon machen ;)

  2.  
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  3. #32
    Avatar von DisainaM

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    keine Hotelanlage,
    da hatte nur jemand in 2 Appartmenthäusern 2 Condos, die er zur Vermietung inserierte,

    das lockte dann die Behörden an.

  4. #33
    Avatar von crazygreg44

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    öffentlich inserieren . . . . . . . . das ist ein gefundenes Fressen für die Behörde in Hua Hin . . . die sind ja nicht blöd, die sind auch auf z.B. AirBnB unterwegs.

  5. #34
    Avatar von crazygreg44

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    dazu gerade etwas gefunden! Möchte ich Euch nicht vorenthalten zum diskutieren:

    PREISVERFALL BEI CONDOMINIUMS?
    Ein großer Teil der Investitionen in thailändische Condos beruhte bisher auf der Erwartung, hohe Erträge aus der kurzfristigen Vermietung der Condos zu erzielen. Nach der jüngsten Entscheidung des Hua Hin Provincial Court ist dieses Geschäftsmodell zerbrochen. Der Condomarkt mag hierunter zusammenbrechen.

    Quelle: purgatorius auf Facebook

    und:

    https://medium.com/@ulricheder/der-c...p-9162b2e39182



    Der Condo-Krieg: AirBnB vs. CJP

    Airbnb (und das deutsche Wimdu) ermöglichen die kurzfristige Vermietung des eigenen Condos und bieten damit eine attraktive Alternative zum Hotel. Da Gäste auf Tagesbasis die gemeinschaftlichen Einrichtungen wie Pool und Fitness häufig stärker (ab-)nutzen, ist Airbnb sowohl bei der Condo-Verwaltung als auch den üblichen Residenten höchst unbeliebt.

    Dies gilt für Thailand, ist aber grundsätzlich ein weltweites Problem. Plattformorientierte Dienstleistungen (also mit einer App auf dem Telefon) wie Airbnb und Uber zerstören traditionelle Geschäftsmodelle. Hierfür wurden sie schließlich auch entwickelt.

    Die Condoverwaltung (CJP) verbreitet gerne die angebliche Auffassung, eine tageweise Vermietung sei gesetzeswidrig. Dies beruht auf einem Irrtum oder — in den wohl meisten Fällen — ist bewusste Fehlinformation:

    1. Das thailändische Hotelgesetz gilt ab der Vermietung von vier Zimmern mit einer Kapazität von mehr als 20 Gästen. Dies wird beim Condo regelmäßig nicht der Fall sein. Ob sich ein Anwendungsbereich gibt, wenn ein Eigentümer vier oder mehr Condos vermietet, mag man diskutieren. Und die meisten Hotels werden in Thailand ohnehin ohne Hotellizenz betrieben.

    2. Das thailändische Condominiumgesetz schweigt zu der Problematik. Es enthält überhaupt keine Regelungen zur Vermietung. Und es gibt auch keine gesetzliche Regelung, wonach die von Ausländern gehaltenen Condos (49%) weniger Rechte vermitteln als ein thailändisch gehaltenes Condo. Die Eigentumssituation ist — eigentlich eine Selbstverständlichkeit — identisch.

    3. Ein Condo muss Wohnzwecken dienen. Dort ein Geschäft zu betreiben ist generell nicht erlaubt. Die kurzfristige Vermietung mag zwar als Business anzusehen sein. Sie wird aber nicht im Condo betrieben, sondern räumlich am Wohnsitz bzw. Büro (oder in der App) des Eigentümers. Das Geschäft mit Condos ist kein Geschäft im Condo. Auch bezüglich dieses Punkts gibt es keine Unterscheidung zwischen den foreign.quota-condos und den thailändischen Wohneinheiten.

    4. Die hotelmäßige Vermietung mag als Arbeit im Sinne der Ausländergesetzgebung anzusehen sein. Dies betrifft aber nur in Thailand befindliche Ausländer; nicht aber Thailänder oder Ausländer die im Ausland leben. Zudem stellt sich die Frage, ob eine automatisierte Vermietung über die App, also ohne Eingreifen des Eigentümers, tatsächlich noch Arbeit macht. In praktischer Hinsicht kann schwerlich kontrolliert werden, ob eine thailändischer oder ein ausländischer Finger die App bedient hatte. Und wenn im AirBnB-Angebot die Reinigung mit enthalten ist, wird diese Arbeit regelmäßig nicht persönlich vom ausländischen Eigentümer erbracht. Eine Arbeitserlaubnis ist für AirBnB somit nicht erforderlich — und wäre auch nicht erhältlich.

    5. Es verbleibt die Frage, ob in den internen Regelungen des Condominiums die kurzfristige Vermietung durch Mehrheitsbeschluss verboten werden kann. Ein Vermieter oder ein Hotel kann fast beliebige Hausregeln erlassen. Bei einem Condo handelt es sich um Eigentum, in das ohne gesetzliche Grundlage nicht eingegriffen werden kann.

    Eine Anti-Airbnb-Klausel könnte man ähnlich beurteilen wie einen Beschluss der Condoverwaltung, dass Mieter über 30 Jahre alt sein müssen, um einer übermäßigen Nutzung der Condoanlage durch Jugendliche entgegen zu wirken. Es geht dabei also nicht um die Frage der Sittenwidrigkeit, sondern darum, dass es an einer gesetzlichen Grundlage zur Teil-Enteignung des Condo-Eigentümers durch Mehrheitsentscheidung fehlt.

    6. Gemäß Abschnitt 1336 des Civil & Commercial Codes kann in das Eigentumsrecht nur durch Gesetz eingegriffen werden, nicht durch Mehrheitsbeschluss von Nachbarn.

    Auch die Regelungen zum Miteigentum führen zu keinem anderen Ergebnis. Abschnitt 1360 CCC beschränkt das Recht des Miteigentümers durch die entgegenstehenden (“nicht kompatiblen”) Rechte der anderen Miteigentümer. Selbst wenn diese Vorschrift auf das Gemeineigemtum des Condominiums — also Flure, Schwimmbad, etc. — anwendbar wäre, so erlaubt auch diese Vorschrift nicht, dass ohne Gesetz in das Miteigentum eingegriffen wird.

    Im Einzelfall mag der einzelne Miteigentümer durch eine übermäßige Nutzung des Gemeineigentums die Miteigentümer stören — dann gibt es Abwehransprüche. Ein Mehrheitsbeschluss oder eine Regelung in den Bylaws, wonach eine tageweise Vermietung verboten sei, wird durch Abschnitt 1336 CCC aber nicht gedeckt und ist durch Abschnitt 1360 CCC verboten. Die Empfehlung, eine Anti-AirBnB-Klausel durch Beschluss der Eigentümermehrheit einzuführen, widerspricht daher geltendem Zivilrecht.

    7. Selbst wenn eine Anti-Airbnb-Klausel wirksam vereinbart werden könnte, so würde ein Verstoß keine polizeilichen Massnahmen oder ähnlich dramatische Reaktionen rechtfertigen — auch nicht die Sperrung von Strom und Wasser. Es ist ein simpler Regelverstoß, nicht viel anders als das verbotene Abstellen von Kinderwagen oder Mülltüten auf dem Flur.

    Im Ergebnis kann ein Condo genauso ver-airbnb-ed werden wie ein Townhouse. Auch da gibt es Zusatzlärm bei Ein- und Auszug, auch da fühlen sich die Nachbarn häufig gestört. Auch auch da gibt es keine rechtliche Handhabung, dagegen vorzugehen.

    Ergebnis: Die Vermietung ist eine Hauptform der Condo-Nutzung. Die Nutzung des Condo-Eigentums kann nur durch ein Gesetz eingeschränkt werden. Derartige Gesetze sind nicht existent bzw. greifen vom Anwendungsbereich her nicht.

    Untergesetzliche Massnahmen, wie Mehrheitsbeschlüsse und Bylaws der Condominium-Verwaltung können das Eigentum des Condominium-Eigentümers nicht beschränken. AirBnB ist in Thailand daher zulässig.





    Originally published at de.pugnatorius.com.

  6. #35
    Avatar von crazygreg44

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    keine Hotelanlage,
    da hatte nur jemand in 2 Appartmenthäusern 2 Condos, die er zur Vermietung inserierte,

    das lockte dann die Behörden an.
    zu meinem obigen post Nr. 34 erlaube mir noch den Nachsatz, um die Überschrift richtig zu verstehen und in Kontext mit dem Bericht zu bringen:

    "es ging bei dem Urteil in Hua Hin um die fehlende Steuererklärung der Vermieter und NICHT darum ob das Vermieten, egal ob über airbnb oder per Annonce, an sich erlaubt oder verboten ist. Die Überschrift passt schon, der Bericht spinnt einfach das Thema "Vermietung" weiter"

  7. #36
    Avatar von DisainaM

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    sind ja mehrere Vorgänge, die da vor Gericht waren und aktuell noch sind.

    In dem Link vom Tip heisst es :

    Das Provinzgericht in Hua Hin hat die Eigentümer von zwei Eigentumswohnungen im Resort Hua Hin wegen kurzfristigen Vermietungen ihrer Luxuswohnungen an thailändische und ausländische Touristen zu Geldstrafen in Höhe von fast 30.000 Baht verurteilt.
    Gemäß dem Hotelgesetz von 2004 können illegale Vermieter für ein Jahr inhaftiert werden und / oder einer Geldstrafe von bis zu 20.000 Baht und einer täglichen Geldstrafe mit einem Höchstwert von 10.000 Baht unterworfen werden.
    Da jedoch die Angeklagten, deren Namen von dem Gericht zurückgehalten wurden, gestanden hatten, stimmte das Gericht zu, ihre Strafen zu reduzieren, sagte der Chef des Bezirks Hua Hin Herr Rutprathip Thamraphiphat am Samstag gegenüber den Medien.
    Das Urteil des Gerichts erfolgte nach einer Inspektion von drei Wohneinheiten in einer Wan Wela Hua Hin Khao Tao Eigentumswohnung in Hua Hin im letzten Dezember. Bei der Razzia stellten die Ermittler fest, dass die Besitzer ihre Eigentumswohnungen illegal für einen kurzen Zeitraum an ausländische und thailändische Touristen vermietet hatten.
    Insgesamt liegen dem Gericht bereits drei Fälle von illegaler Vermietung vor. Zwei dieser Fälle wurden gestern vor dem Provinzgericht in Hua Hin verhandelt.
    Im ersten Fall wurde der Angeklagte mit einer Geldbuße in Höhe von 5.000 Baht bestraft und musste für weitere 20 Tage eine Geldbuße in Höhe von 500 Baht zahlen, was insgesamt noch einmal 10.000 Baht entspricht.
    In dem zweiten Fall wurde ebenfalls eine Geldstrafe von 5.000 Baht verhängt. Der Besitzer musste zusätzlich noch eine weitere Geldstrafe von 100 Baht für insgesamt 81 Tage zahlen. Folglich belief sich bei ihm die Gesamtstrafe auf 13.100 Baht.
    Der dritte Fall wird noch untersucht und soll später ebenfalls vor Gericht gestellt werden.
    “Die Übeltäter haben die Einheiten an thailändische und ausländische Touristen verpachtet und sie zu Tages- und Wochenpreisen, ohne eine gültige Lizenz zu besitzen, den Mietern illegal in Rechnung gestellt”, sagte Herr Rutprathip weiter.
    Die fettgedruckten Teile waren der Bezug zu meinen Postings.

    Mag sein, dass in anderen Fällen eine fehlende Steuererklärung der Grund war.

    Oft hat man bei Quellen das Problem, dass diese sich auf einen Pressesprecher vom Gericht beziehen,
    die da selber nicht sehr genau in ihren Aussagen sind.

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