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Ursachenforschung : warum deutsche Fußballer bei ausländischen Vereinen scheitern

Erstellt von socky7, 04.02.2015, 13:12 Uhr · 4 Antworten · 839 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von socky7

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    Ursachenforschung : warum deutsche Fußballer bei ausländischen Vereinen scheitern

    Ein Artikel in der Welt sucht nach Erklärungen, warum deutsche Profi-Fußballer so häufig bei ausländischen Vereinen scheitern.

    Podolski und Co.: Warum deutsche Stürmer im Ausland so oft floppen - DIE WELT

    Ich sehe noch eine andere Ursache :
    Ein deutscher Spieler wird in den ersten Jahren in Italien, Spanien oder England Sprachschwierigkeiten haben, wodurch er sich zurückgesetzt fühlt. Das wirkt sich auf seine Psyche aus.
    Wenn ich Lukas Podolski wäre, würde ich in Köln spielen. Denn Geld macht nicht glücklich.

    http://www.bild.de/sport/fussball/po...3942.bild.html

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Dieter1

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    Podolski wuerde ich nicht als in der Premier League gescheitert betrachten. Er hatte seinen Zenit 2010/2011 und die Premier League war oder ist fuer ihn die Station vor der Rente. Auch Schuerrle ist keinesfalls gescheitert.

    Ueberhaupt ist die Zahl der im Ausland gescheiterten deutschen Fussballstars aeusserst niedrig.

    Schnellinger, Rumenigge, Matthaeus, Breme, Voeller, Klinsmann, Schuster usw. hatten nichts als Erfolg an Erfolg und bei Kroos siehts nach nichts anderem aus.

  4. #3
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Ein deutscher Spieler wird in den ersten Jahren in Italien, Spanien oder England Sprachschwierigkeiten haben, wodurch er sich zurückgesetzt fühlt. Das wirkt sich auf seine Psyche aus.
    Scheitern deutsche Spieler im Ausland wirklich so viel häufiger als Spieler anderer Nationalität? Der Artikel liefert dafür nicht mal ansatzweise einen Beleg. Wenn Bundesligavereine Brasilianer nach Deutschland holen, kommen auf einen Spieler, der richtig einschlägt, auch jede Menge Flops. Warum also erwartet man dass jeder deutsche Spieler der ins Ausland geht allen zeigt wo der Hammer hängt?

    Was Lukas Podolski betrifft: Wirklich durchgesetzt hat er sich nur bei Köln. Bei allen Spitzenvereinen, bei denen er spielte, hat er sehr viel Zeit auf der Bank verbracht. Dass er sich jetzt bei Inter Mailand schwer tut überrascht mich nicht.

    Eine andere Frage ist ob es wirklich sein muss dass heutzutage jeder halbwegs talentierte Jungprofi sofort zu einem Spitzenverein wechselt. Einem Marin hätte es vielleicht ganz gut getan noch ein paar Jahre in Bremen zu spielen, und Schürrle wäre in Leverkusen oder Mainz sicher auch besser aufgehoben gewesen als in London. Es ist zwar die Natur des Geschäfts dass jeder Fussballer so viel wie möglich verdienen und so schnell wie möglich ganz nach oben kommen möchte, und dass die Topvereine lieber ein paar Spieler zu viel im Kader haben als den nächsten Weltfussballer zu übersehen. Aber gut finde ich das nicht.

  5. #4
    EO
    Avatar von EO

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    Podolski wuerde ich nicht als in der Premier League gescheitert betrachten. Er hatte seinen Zenit 2010/2011 und die Premier League war oder ist fuer ihn die Station vor der Rente.
    Das sehe ich völlig anders.
    In Köln war er der kleine Prinz Poldi.Alles lagen ihm zu Füssen.er hatte dort auch seine Lobby.Er war die Kultfigur der jungen Leute.
    Bei Bayern war er der junge Prinz ohne Lobby.Im Konzert der grossen Spieler dort konnte er sich nicht durchsetzen.
    Dann kam Arsenal.Selbst dort konnte er sich nicht durchsetzen.Und nun im überhaupt kritischen Italien.Die erwarten sofort Wunderdinge von ihm.Das kann er nicht erfüllen.
    Am Ende würde ich sagen:Er bewertet sich selbst über,und wird insgesamt von vielen überbewertet.Der wird nur bis zum Sommer dort bleiben,und dann was andres suchen.Selbst in Köln kann ich mir ihn nicht mehr vorstellen.Und wenn?Dann mit weniger Gehalt,ohne Allüren,ohne Bonus,ohne Stammplatzgarantie?Ob er das macht,nur um zu spielen?ich würde ihn nicht verpflichten.völlig überbewertet.Selbst Jogi hat lange gebraucht um das zu erkennen.Soll er neu anfangen im Sommer beim HSV.Aber die brauchen auch Verstärkungen.

  6. #5
    Avatar von Dieter1

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    Na jetzt mal langsam EO.

    Poldi spielte seit der EM 2004 alle 6 großen Turniere mit der deutschen Mannschaft, wurde 2008 Vizeeuropameister und 2014 Weltmeister.

    Dazu kommen noch 2 dritte Plaetze 2006 und 2010 plus ueber 100 Laenderspiele.

    Jetzt ist er fast 30. Ich denke große Sorgen um seine Karriere macht der sich nicht mehr.

    Wozu auch?

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