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Staatsanwalt ermittelte gegen Hoeneß

Erstellt von Dart, 20.04.2013, 10:52 Uhr · 686 Antworten · 45.063 Aufrufe

  1. #421
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Eigentlich braucht man sich gar nicht weiter in die Sache vertiefen. Wer glaubt, ausser den Bayern Fans, dass man so komplexe finanzielle Vorgänge in wenigen Verhandlungstagen aufklären kann? Zu mal vor der Verhandlung längst nicht alle Fakten und Zahlen vorlagen. Ob die Staatsanwaltschaft im Vorfeld der Verhandlung gut gearbeitet hat, dass kann ich nicht beurteilen. Fakt ist jedoch, dass die Staatsanwaltschaft die hinterzogene Steuersumme nicht selber ermittelt hatte und jetzt auch nicht motiviert ist weiter nachzuforschen.
    Legt doch mal die Scheuklappen ab und macht beide Augen auf!
    Die Steuernachzahlung ermittelte die Steuerfahndung! Auf Grund der nachgereichten Unterlagen ergab sich die Summe!
    Steuerfahnder: Uli Hoeneß hat 27,2 Millionen Euro Steuern hinterzogen | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
    Als sie (die Steuerfahnderin) nach detailreichen Auskünften über den Datenstick schließlich am Richtertisch vorrechnete, auf welche Steuerschuld sie durch die Devisengeschäfte kommt, war Hoeneß das Entsetzen anzusehen.

    Alles andere ist wilde Spekulation mit ganz offensichtlichem und unsportlichem FC Bayern -Neid/Haß!

  2.  
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  3. #422
    Avatar von Joerg_N

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    Erst mal Manu weghauen

  4. #423
    Avatar von Uns Uwe

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    Kölner verfilmen sein Leben: ?Der Patriarch?: Wer spielt den Hoeneß? | Promi & Show.- Hamburger Morgenpost

    Ich weiss auch schon, wer perfekt Uli Hoeneß spielen kann: Cindy aus Marzahn würde dafür passen. Sie müsste sich nur den Schädel rasieren und zwanzig Kilo zunehmen.

  5. #424
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Kölner verfilmen sein Leben: ?Der Patriarch?: Wer spielt den Hoeneß? | Promi & Show.- Hamburger Morgenpost

    Ich weiss auch schon, wer perfekt Uli Hoeneß spielen kann: Cindy aus Marzahn würde dafür passen. Sie müsste sich nur den Schädel rasieren und zwanzig Kilo zunehmen.
    Wow, Du kannst nicht nur Müll fotografieren sondern auch schreiben.

  6. #425
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Wow, Du kannst nicht nur Müll fotografieren sondern auch schreiben.
    Wau wau, sie hörten das Gebell von Uli's Yorkshire Terrier.

  7. #426
    Avatar von socky7

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    Das Hamburger Landgericht will die Presse mundtot machen.

    In eigener Sache: Presse-Streit Hoeneß vs. stern geht in nächste Runde - Sport | STERN.DE

    Pressefreiheit nach dem Grundgesetz in Deutschland : Fehlanzeige !
    Die dummen Deutschen sollen Informationen nur vom deutschen Staatsfernsehen und gefügigen Printmedien erhalten. Die deutschen Bürgerinnen und Bürger brauchen nicht alles wissen !

    Bis jetzt hatte alles gestimmt, was der STERN über Uli Hoeneß recherchiert hatte. Aber Hoeneß hat sich ja so um den deutschen Sport und bestimmte deutsche Politiker(innen) verdient gemacht ! Für den gelten offenbar andere Gesetze als für die Normalbürger.

    "Uli Hoeneß hat offensichtlich mehr als 28,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen. Nach Informationen des FOCUS, hat die Steuerfahndung Rosenheim, die derzeit die kompletten Unterlagen des Hoeneß-Kontos bei der Züricher Vontobel Bank durcharbeitet, bereits eine hinterzogene Summe von mehr als 30 Millionen Euro errechnet. Die Berechnungen seien noch nicht abgeschlossen, ein Steuerbescheid noch nicht erstellt."

    http://www.focus.de/finanzen/steuern/zwischenbilanz-mehr-als-30-millionen-euro-hoeness-hat-laut-steuerfahndern-noch-mehr-steuern-hinterzogen_id_3728794.htm

    Bei anderen Straftätern würden die Privilegien beim Strafvollzug wie Halbstrafe und Freigang in solchen Fällen ausgesetzt.

  8. #427
    Avatar von strike

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    Dass die Sache mit dem kriminellen Uli Hoeness stinkt dürfte mittlerweile dem letzten Dödel in Deutschland klar sein. Dass da trotzdem nichts mehr gross passieren wird aber auch.

    Wichtig ist jetzt, dass der FC Bayern alle 3 Titel holt und Uli die Haft unbeschadet übersteht.
    Irgendwann gibt es Wahlen für den DFB-Präsidenten.
    Bundespräsident* ist sicher auch drin.
    Da sind fähige Leute immer willkommen.


    * Bundeskanzler wird schwierig, da sich die CSU dazu die Kanzlerkandidatur sichern müsste

  9. #428
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Dass die Sache mit dem kriminellen Uli Hoeness stinkt dürfte mittlerweile dem letzten Dödel in Deutschland klar sein. Dass da trotzdem nichts mehr gross passieren wird aber auch.

    Wichtig ist jetzt, dass der FC Bayern alle 3 Titel holt und Uli die Haft unbeschadet übersteht.
    Irgendwann gibt es Wahlen für den DFB-Präsidenten. (Uli for president!!!)
    Bundespräsident* ist sicher auch drin. (kann nur noch besser werden!)
    Da sind fähige Leute immer willkommen. (Eben drum: Uli for President)


    * Bundeskanzler wird schwierig, da sich die CSU dazu die Kanzlerkandidatur sichern müsste
    Angie wird´s schon richten!

  10. #429
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Bundespräsident* ist sicher auch drin.
    Wenn's damit nicht klappt, wären ja immer noch Justiz- oder Finanzministerium drinnen, zwei Resorts in denen sich der Uli mittlerweile zur Genüge auskennt!

  11. #430
    Avatar von khwaam_suk

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    "So soll das Magazin ungeachtet aller Bestätigungen aus dem Steuerstrafverfahren in München nicht mehr über Hinweise eines anonymen Informanten zu Millionensummen und Transaktionen auf seinem Konto in der Schweiz berichten dürfen."

    Hier das komplette Whistleblower-Interview:
    Dreieinhalb Jahre Haft.
    Er war ein massiver Steuerhinterzieher, und er hat seine Strafe bekommen.
    Eine gerechte Strafe?
    Das kann ich nicht beurteilen. Aber wenn man sieht, wie schnell der Fall in dem Prozess abgehandelt wurde, wird man stutzig. Das wirkt so, als wollte das Gericht nicht alles so genau wissen. Die Verteidigung akzeptierte ja schnell die Schätzung der Hinterziehungssumme. Und was man so hört, stellte die Staatsanwaltschaft kaum Fragen, nicht mal dem Angeklagten. Das ist doch merkwürdig.
    Warum war es Ihnen wichtig, dass der Fall Hoeneß öffentlich wird?
    Dieser Typ hat mich geärgert, seine Doppelzüngigkeit, sein öffentliches Schimpfen auf Spekulanten und Banken. Dabei ist er selbst ein Geschäftemacher, arrogant und selbstherrlich. Solche Verlogenheit kann ich nicht leiden.
    Als im Januar 2013 die erste stern- Geschichte über das geheime Fußballkonto in der Schweiz erschien, konnte man den Namen Hoeneß noch nicht zuverlässig nennen.
    Manchmal ist es sinnvoll, nicht alle Informationen auf einmal preiszugeben. Zudem war nicht eindeutig, wem das Geld auf dem Nummernkonto gehörte. Klar war aber: Hoeneß hat das Konto gemanagt.
    Verschafft das Urteil Genugtuung?
    Ich brauche keine Genugtuung. Mir persönlich hat Herr Hoeneß keinen Schaden zugefügt.
    Bis zu Prozessbeginn war von einer Hinterziehungssumme von 3,5 Millionen Euro die Rede. Nun sollen es mindestens 28 Millionen gewesen sein.
    Überraschend ist nur der späte Zeitpunkt, an dem die Zahlen bekannt wurden. Ich wusste ja, dass viel mehr Geld auf dem Konto lag.
    Hoeneß verzichtet auf eine Revision. Er tritt die Haft an. Ist der Fall damit aufgeklärt?
    Nein. Die tatsächlichen Beträge, um die es geht, konnte die Justiz gar nicht nachvollziehen. Die meisten Kontounterlagen sind ja erst kurz vor Prozessbeginn vorgelegt worden.
    Um welche Beträge geht es denn wirklich im Fall Hoeneß?
    Er hatte zeitweise Werte von 600 Millionen Schweizer Franken auf seinem Konto, also ungefähr 400 Millionen Euro. Das Vermögen schwankte kräftig. Da gab es auch kurzfristig Ausschläge in zweistelliger Millionenhöhe.
    Uli Hoeneß besaß seit 1975 ein Nummernkonto mit der Kennung 4028BEA bei der Privatbank Vontobel in Zürich. Das Kürzel BEA steht für das Passwort „Beaufort“. Seit 2004 wurden zwei Unterkonten geführt. Über die betrieb Hoeneß in großem Umfang Spekulationsgeschäfte – vor allem Devisentermingeschäfte, bei denen auf die Kursentwicklung zwischen zwei Währungen gewettet wird. Im Strafverfahren gegen Hoeneß wurden weder die Herkunft des Geldes noch dessen späterer Verbleib näher verhandelt. Es ging allein um die zu versteuernden Gewinne. Nur vereinzelt wurden auch Kontostände im Prozess öffentlich. So besaß der Fußball- Manager etwa zum Jahresende 2005 rund 155 Millionen Euro auf dem Vontobel-Konto. Hoeneß hat den stern im Sommer 2013 wegen eines Berichts über ein angeblich hohes dreistelliges Millionenvermögen verklagt. Er bestreitet in dem Presseverfahren vor dem Landgericht Hamburg, derartige Summen je besessen zu haben. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.
    Hoeneß besaß einen Börsenpager, auf dem er ständig die Kurse verfolgte. Damit sah man ihn sogar auf der Tribüne sitzen. Hat er selbst während der Bayernspiele noch gezockt?
    Mit einem Börsenpager kann man nicht handeln. Die Aufträge gingen per Telefon ein. Auf seinem Konto wurden nahezu permanent Geschäfte getätigt. Hoeneß war in der Bank ja ein Ausnahmekunde. Normalerweise werden solche Klienten vom Private Banking geführt, der Vermögensverwaltung. Hoeneß ließ sich aber im Investmentbanking betreuen – vom Chef des Devisenhandels. Es ist ungewöhnlich, dass ein Privatkunde hier seine Geschäfte persönlich platzieren darf, dazu muss der Handelschef der Bank seinen Segen geben. Im Investmentbanking entfällt die Kundenberatung.
    Macht man sich nicht verdächtig, wenn man immer mit einem Pager herumläuft?
    Hoeneß hat ja offensichtlich auch bei einer Bank in Deutschland ähnliche Geschäfte betrieben, die dem Finanzamt bekannt waren. Er konnte sich also sicher fühlen.
    Im Prozess gab Uli Hoeneß an, sich bei allen Geschäften voll auf seinen Vontobel- Kontakt Jürg H. verlassen zu haben. Der Händler H. sei ein enger Freund, dem er blind vertraue. Viele Spekulationen seien automatisch von der Bank abgewickelt worden. Er selbst habe oft gar nicht gewusst, was auf seinem Konto geschah. Ist das glaubhaft?
    Für mich nicht. Das Geschäft läuft Execution only – die Devisenhändler führen Aufträge nur aus. Herr Hoeneß hat sich selten beraten lassen, soweit ich weiß. Bisweilen hat er alle paar Minuten angerufen und eine Order abgegeben. Das hat er selbst entschieden. Hoeneß kannte seinen Kontostand und auch die Art seiner Geschäfte.
    Auf welche Währungen hat er gesetzt?
    Das ging querbeet: Dollar gegen Franken, Euro gegen Dollar, Franken gegen Rand. Oft wurden Orders im Volumen von 20 oder 30 Millionen Euro platziert. Devisenhandel ist ein Geschäft mit niedrigen Margen. Da muss man mit hohen Summen agieren, sonst bringt das nichts.
    Hat Hoeneß seine Spekulationen mit eigenem Geld finanziert oder auf Kredit?
    Beides. Bei Termingeschäften, die über einen längeren Zeitraum laufen, muss nicht die gesamte Handelssumme als Sicherheit hinterlegt werden, sondern nur ein Teil. Das Volumen des Deals wird also durch einen Kredit vergrößert. Wenn abzusehen ist, dass eine Kursschwankung nicht mehr durch Vermögen gedeckt ist, wird das Geschäft durch die Bank aufgelöst, und der Kunde muss die Verluste tragen. Alle kurzfristigen Spekulationen hingegen müssen voll gedeckt sein. Die Bank erlaubt keine Tagesspekulationen auf Kredit.
    Welche Geschäfte machte Hoeneß außerdem?
    Er besaß ein großes Wertpapierdepot. Allein seine Aktien der Deutschen Telekom hatten zeitweise einen Wert von rund 40 Millionen Euro. Mit Aktien betrieb Hoeneß zudem in großem Stil Leerverkäufe.
    Leerverkäufe sind Wertpapiergeschäfte, bei denen sich Verkäufer und Käufer verpflichten, ein Papier zu einem festgelegten Kurs und an einem bestimmten Termin zu handeln. Der Verkäufer besitzt diese Papiere nicht tatsächlich. Steigt die Aktie innerhalb der Frist über den vereinbarten Wert, macht der Käufer Profit, weil er das Papier nun günstiger beziehen kann als am Markt. Fällt der Kurs, liegt der Gewinn beim Verkäufer. Meist kommt es nicht zu einem wirklichen Aktienhandel, sondern nur zum Ausgleich der Kursdifferenz.
    Kam Ulrich Hoeneß persönlich in die Bank?
    Er war zeitweise häufiger da – vielleicht zwei- bis dreimal im Jahr.
    In Begleitung seiner Frau?
    Nein, er kam allein. Wenn er aus offiziellem Anlass in Zürich war, etwa wegen eines Freundschaftsspiels des FC Bayern in der Schweiz, fanden die Treffen mit seinem Chefhändler auch mal im Hotel Hyatt gleich nebenan statt. Aber meist kam Hoeneß direkt in die Bank. Er konnte da auch ein Apartment benutzen.
    Vontobel dementiert, "Kundenapartments" vorzuhalten. Zu der Wohnung hatte der stern sie am 14. Januar 2013 erstmals befragt und widersprüchliche Angaben erhalten. Damals bestritt die Bank zunächst die Existenz des Apartments, räumte dann aber ein, tatsächlich eine Wohnung in ihrem Bürokomplex zu besitzen. Sie werde jedoch ausschließlich Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Die Vontobel ist in Zürich auf mehrere Gebäude verteilt. Das Apartment befindet sich in der obersten Etage des Investment- Banking an der Tödistraße – dort, wo auch der Premiumkunde Hoeneß umsorgt wurde. Nach Angaben der Vontobel erforderte eine baurechtliche Auflage der Stadt, in dem Bürogebäude auch Wohnraumnutzung zu ermöglichen.
    Wurden in der Bank besondere Vorkehrungen getroffen, damit der prominente Kunde bei seinen Besuchen unerkannt blieb?
    Bis 2007, als die ersten Steuer-CDs kursierten, gab es keine besondere Tarnung. Viele in der Bank wussten, dass Hoeneß Kunde ist. Da wurde intern schon gewitzelt, wenn Hoeneß da gewesen war: Es gibt wieder Würstchen. Er hat wohl tatsächlich mal einen Korb mit Würsten mitgebracht. Es waren auch schon Dutzende Mitarbeiter von Vontobel bei Bayern-Spielen.
    Hoeneß lud Bankmitarbeiter zu Spielen seines Klubs ein?
    Eingeladen hat er sie in der Regel nicht, die haben oft bezahlt. Die Eintrittskarten wurden über seinen Devisenhändler organisiert, der hatte ja den direkten Draht. Im Stadion haben sich die Vontobel-Leute natürlich diskret verhalten. Da gibt man sich besser nicht als Banker zu erkennen.
    Sprach sich herum, welche Geschäfte Hoeneß machte?
    Lange Zeit konnte jedes Nummernkonto im internen Banksystem eingesehen werden. Wer die Nummer kannte und eine Ahnung hatte, wer dahintersteckt, wusste Bescheid. Intern haben viele Schweizer Banken erst dichtgemacht, als die Daten-CDs in Umlauf gerieten.
    Wo sind die Millionen von 4028BEA geblieben?
    Ein Teil ging wohl bei Spekulationsgeschäften verloren. Über die Jahre wurden aber auch immer wieder sehr hohe Beträge auf Konten bei anderen Schweizer Banken transferiert, etwa bei Credit Suisse und Julius Bär. Bis 2010 wurde das Vermögen größtenteils abgezogen, und es blieb nur noch ein niedriger zweistelliger Millionenbetrag. Die Handelstätigkeit auf dem Konto 4028BEA wurde deutlich reduziert.
    Wer steckt hinter diesen Konten bei den anderen Banken? Namen sind nicht ersichtlich. Es handelt sich um Nummernkonten.
    Wissen Sie, woher das Geld auf 4028BEA ursprünglich kam?
    Nein. Über viele Jahre lagen hohe Summen auf dem Konto. Die Quelle der Gelder wurde nicht überprüft. In der Vermögensverwaltung werden Fragen nach der Herkunft des Geldes gestellt. Im Investmentbanking nicht.
    Hoeneß erklärte in seinem Strafprozess in München, außer der Kontoverbindung bei Vontobel und einer weiteren bei der Graubündner Kantonalbank, die den deutschen Steuerbehörden schon zuvor bekannt gewesen sei, habe er keine weiteren Konten in der Schweiz unterhalten. Gegenüber dem stern dementierte sein Presseanwalt schon früher: Es seien keine Gelder von 4028BEA auf andere Konten abgeflossen. Auch in dem Presseverfahren gegen den stern in Hamburg griff Hoeneß Behauptungen zum Transfer von Vermögen an.
    War Hoeneß der einzige Prominente des FC Bayern, der sein Geld bei der Vontobel hatte?
    Auch Spieler des FC Bayern hatten ein Konto bei der Bank. Da geht es aber um überschaubare Summen im niedrigen Millionenbereich. Hoeneß, das war eine völlig andere Nummer.
    Das komplette stern-Interview: Was der geheime Hoeneß-Informant erzählte - Sport | STERN.DE

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