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Laufschuhe für ältere Menschen / bei Kniebeschwerden

Erstellt von papa, 19.05.2016, 21:49 Uhr · 8 Antworten · 726 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von papa

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    Laufschuhe für ältere Menschen / bei Kniebeschwerden

    Ich habe mir neulich neue Laufschuhe gekauft, weil bei längeren Distanzen und täglichen Trainings mein rechtes Knie weh tut.

    Der neue Schuh ist mit einer besonderen Sohle ausgestattet, die Stöße besonders gut abfängt - und das funktioniert wirklich. Mit dem Schuh sind die Beschwerden verschwunden.

    Wer Knieprobleme beim Joggen hat, sollte mal einen Blick auf die Hoka One One Clayton werfen. Sehr gute Schuhe und voll Thailand-tauglich, da Obermaterial nicht gepolstert und relativ kühlungsfreundlich

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Spencer

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    Hallo "papa" (fällt mir schwer dies zu schreiben ) ..............

    exakt diese Probleme, Schmerzen im Knie nach dem Joggen ..... hatte ich auch; tauchten meist (und unvermittelt) nachts auf - während der Laufens keinerlei Probleme). Nachdem ich nun nicht mehr renne sondern nur noch zügig gehe / wandere (in der Regel 20 - 30 km am Stück) sind die Schmerzen verschwunden.

    Zufällig war ich wegen einer kleinen OP an einem Finger ohnehin bei einem Facharzt und habe die Gelegenheit genutzt, auch meine "restlichen" Gelenke überprüfen und durchleuchten zu lassen. Ergebnis : beginnende Arthrose in den Knien und den Schultern.

    Für Deine "Schuh-Empfehlung" danke ich Dir -
    werde gleich mal nachschauen ob das auch etwas für mich wäre.

    Gruß
    Spencer

  4. #3
    Avatar von berti

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    Zitat Zitat von Spencer Beitrag anzeigen
    beginnende Arthrose in den Knien und den Schultern
    sag doch mal an: hat der Doc Dir irgend etwas Nicht- Medikamentöses empfohlen, was den Prozess zumindest verlangsamen könnte?

  5. #4
    Avatar von papa

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    Papa ist ja nur ein Nick

    Meine Mutter und Großmutter hatten beide heftig Arthrose in beiden Knien, meine Mutter auch in den Händen und Fingern. Also hab ich bestimmt die erblichen Anlagen, und Knirschen und Knacken hinter der Kniescheibe hatte ich auch schon, als ich aufgrund eines Fahrradunfalls (bin von einem Kleinlaster abgeräumt worden, der mich beim Abbiegen nach rechts auf dem Radweg nicht gesehen hatte) über ein Jahr nicht trainiert hab.

    Um gegenzusteuern, hab ich wieder mit dem Radeln angefangen. Erst wenig, dann mehr. Das hat auch geholfen. Ich bin ziemlich überzeugt davon, dass der Körper selber versucht, Maßnahmen zu ergreifen, wenn man ihn nur sanft, aber ausdauernd dazu animiert. Irgendwann werden die Grenzen erreicht sein, aber bisher hat's bei mir funktioniert.

    Ich vermute, dass meine derzeitigen Schmerzen mehr von den Seiten- oder Kreuzbändern und dem Meniskus kommen. Sie sind aufgetreten, nachdem ich mir neue Schuhe gekauft hatte (Mizuno Prophecy 5), die relativ wenig gedämpft sind, und dann im Urlaub jeden morgen die Strecke gesteigert habe. Nach dem Urlaub fingen heftige Schmerzen im rechten Knie an, von einem Tag auf den anderen. Es hat rundherum weh getan, gefühlt "außen herum" - hinten, sowie rechts und links außen. "Innen", hinter der Kniescheibe, hatte ich keine Schmerzen.

    Ich hatte auch den Eindruck, wenn ich auf Asphalt laufe, tut es mehr weh, und auf Gras und Sand weniger. Erst hab ich meine alten Reeboks 3D One Glide ausgebuddelt, die weicher sind, als die Prophecy, und bin nur noch auf Gras und Sand gelaufen. Das hat auch geholfen, aber da die Reeboks alt sind und nicht mehr hergestellt werden, hab ich im Internet nach weichen Schuhen gesucht, und bin auf einen neuen Trend gestoßen, den "Backslash" vom Natural Running.

    Hoka One One "hat's wohl erfunden", es gibt aber solche Schuhe von vielen Herstellern. Der Clayton ist die dritte oder vierte Generation, also steckt schon einige Erfahrung drin, und er bietet den Zehen schön viel Platz. Ich habe zwar keine breiten Füße, aber ich mag es, wenn die Zehen seitlich Platz haben. Und er war nach Thailand lieferbar. Ich hätte auch mal die New Balance 1080 probieren können, die gibt's hier sogar im Laden, aber warum kleckern, wenn man klotzen kann (hinsichtlich der Dämpfung) .

    Es hat sich rentiert. Ich bin jetzt schon tagelang auf Asphalt gelaufen, und das Knie ist sogar trotz des Asphalts noch schmerzfreier geworden, als während der Tage auf Gras und Sand vorher. Dadurch, dass die Schmerzen weggehen, laufe ich entspannter und habe mehr Spaß, ohne ständig ans "sanfte Auftreten" zu denken.

    Der Clayton hat eine Sprengung (Drop) von nur 4 oder 5 mm, und eine sehr weich gedämpfte Ferse (in der Mitte und vorne ist er weniger weich). Das fühlt sich zuerst seltsam an, ich hab mir nach den ersten Metern echt Gedanken gemacht, ob mir die Waden weh tun würden, aber ein paar Meter weiter hab ich nix mehr davon gemerkt, und das Laufen fühlt sich inzwischen völlig natürlich an. Am schönsten ist es, dass ich auf Asphalt jetzt auch wieder richtig mit der Ferse runterknallen kann, wenn ich mal überraschend ausweichen oder über irgendwas drüberspringen muss - keine Angst mehr, dass mir danach das Knie platzt. Das ist extrem angenehm.

    Berti, ich bin kein Arzt, aber wenn du das Knie noch bewegen kannst, ist sanfte, ausdauernde Bewegung (auf den Rücken legen, das Bein nach oben, und immer wieder in normalem Übungstempo, also nicht zu schnell, nicht zu langsam, anwinkeln und strecken) sicher kein schlechter Einstieg.

    Wenn du beweglicher bist als das, dann ist Radeln bestimmt nicht schlecht. Wichtig ist nach allem was ich so gelesen habe, aus meiner eigenen Erfahrung und nach der Erfahrung mit meiner Mutter, die häufige, regelmäßige, und nicht überbelastende Bewegung des Knies. Das kann unter Umständen die Schmerzen verbessern. Es mal einen Monat lang zu probieren, kann meiner Meinung nach nicht schaden.

  6. #5
    Avatar von berti

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    Zitat Zitat von papa Beitrag anzeigen
    Berti, ich bin kein Arzt ... dann ist Radeln bestimmt nicht schlecht. Wichtig ist nach allem was ich so gelesen habe, aus meiner eigenen Erfahrung und nach der Erfahrung mit meiner Mutter, die häufige, regelmäßige, und nicht überbelastende Bewegung des Knies
    danke; ich bin leicht hand-, knie- u. fußgelenkgeschädigt: nachts entwickelt sich das manchmal zu einem leisen Permaschmerz. Tagsüber habe ich immer sehr viel Bewegung mit ganzem Körpereinsatz (aber keine gezielten Übungen) u. vergesse darüber das Problem; vielleicht so für mich am besten

  7. #6
    Avatar von papa

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    Vielleicht wäre dann eine Pause das Richtige für dich? Ich habe bei mir bemerkt, dass wenn ich mal Schmerzen hatte, es auch hilfreich sein kann, mal zwei Wochen zu pausieren, damit sich der Körper regenerieren kann, und dann langsam wieder loszulegen.

  8. #7
    Avatar von Spencer

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    Zitat Zitat von berti Beitrag anzeigen
    sag doch mal an: hat der Doc Dir irgend etwas Nicht- Medikamentöses empfohlen, was den Prozess zumindest verlangsamen könnte?
    ------------

    Hallo Berti,

    Die Empfehlung lautete :

    1. "sanften" Sport (Schwimmen, Radfahren, Wandern / Walken) um die Blutversorgung durch Diffusion zu gewährleisten, sowie das "Halten" meines Normal- / Idealgewichts - dies hat mir in der Tat geholfen.

    2. Das Medikament " Arcoxia" (lediglich gegen die Schmerzen nicht zur Behandlung der Ursachen !! ) - nachdem ich mich bei Dr. Google über die Nebenwirkungen dieses Zeugs informiert hatte, verbannte ich das Rezept schleunigst an unsere PIN-Wand in der Küche - dort hängt es heute noch.

    Ich befürchte fast, dass es - abgesehen von dem "in Bewegung bleiben" - keine besonders vielversprechende Therapie gegen Arthrose gibt. Einmal in TH angesiedelt, erhoffe ich mir von Papaya (und befreundeten Obstsorten) eine Verzögerung des Prozesses.

  9. #8
    Avatar von Spencer

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    Zitat Zitat von papa Beitrag anzeigen
    Vielleicht wäre dann eine Pause das Richtige für dich? Ich habe bei mir bemerkt, dass wenn ich mal Schmerzen hatte, es auch hilfreich sein kann, mal zwei Wochen zu pausieren, damit sich der Körper regenerieren kann, und dann langsam wieder loszulegen.
    diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht.
    Ich hatte es mit meiner Lauferei eine Zeit lang wohl etwas übertrieben und daraufhin des nachts unerträgliche Schmerzen. Nach einer längeren Pause waren die Schmerzen verschwunden und ich konnte mein Training wieder langsam und vorsichtig fortsetzen.

    Es ist, die Belastung der Knie betreffend, ein großer Unterschied zwischen einem "Joggen / Laufen / Rennen" und einem sehr zügigen Gehen / Walken / Wandern. Diese stoßartige Belastung beim Joggen vertrage ich anscheinend nicht mehr. Auch habe ich meinen Drahtesel wieder auf Vordermann gebracht und drehe fast täglich eine kleine Runde.

  10. #9
    Avatar von papa

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    Ich würde auch lieber radeln. Auf dem Rad kann ich hier durch schöne Gegenden fahren, es gibt hier richtig gute Fahrradstraßen. Joggen geht wegen der freilaufenden Hunde nur innerorts oder auf dem Sportplatz, das ist nicht so berauschend. Glücklicherweise machen die auf dem Asphalt-Sportplatz immer Dance-Aerobic, da ist dann flotte Musik und die Trainerin gibt stimmlich alles, da ist akustisch echt Action angesagt , das entschädigt etwas für's "Im-Kreis-Rumlaufen". Auf dem Grasplatz sind meistens die Freundinnen meiner Frau dabei, da kann man ein bisschen plaudern.

    Aber mein Herz hängt am Radl

    Wenn wir nach Frankreich oder Irland umziehen, kann ich wenigstens wieder durch die Natur laufen (kaum freilaufende Hunde), zumindest solange die Knie mitspielen. Danach heißt es wohl "Heimtrainer" ...

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