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zukünftige Rente erst ab 70 oder gar ab 77 Jahre?

Erstellt von pumlakum, 22.11.2007, 17:50 Uhr · 188 Antworten · 7.610 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Leipziger

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    Re: zukünftige Rente erst ab 70 oder gar ab 77 Jahre?

    Hallo resci

    @Leipziger,

    unterlass es doch bitte, solch einen Stuss zu schreiben!
    Das ist nicht "mein Stuss" sondern eine schon lange überfällige Korrektur die dir auch jeder unabhängige Sozialwissenschaftler genau so bestätigen wird !

    Und in der Praxis braucht man dazu eigentlich nur nach Frankreich zu schauen , ist ja sicher nicht so weit weg , oder ?

    Dass in der Regel niemand gern seine Privilegien geschmälert haben möchte ist natürlich auch ganz einfach nachvollziehbar .................... darum verwundert mich deine Reaktion nicht mal so sehr ................

  2.  
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  3. #82
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: zukünftige Rente erst ab 70 oder gar ab 77 Jahre?

    30% Rentenkürzung; da dürften aber viele Rentner unter dem Existenzminimum landen.
    Sei mir nicht bös, aber durchdacht sind solche Vorschläge sichernicht.

  4. #83
    Avatar von Shuai_ran

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    Re: zukünftige Rente erst ab 70 oder gar ab 77 Jahre?

    Trotz der "Mackenroth"-Differenzen muss ich Leipziger in einigen Punkten teilweise Recht geben.
    Viele Leute haben den Generationenvertrag nicht verstanden. Eine Einzahlung der Rentenbeträge begründet keinen Anspruch auf Rente! Die erste Generation hat auch(fast) nichts einbezahlt und bekam trotzdem eine Rente.
    Die Idee ist einfach: Jeder Mensch hat Eltern, darum bezahlt er für sie. Das ist ja in TH genau so. Wer in TH seine Eltern finanziert, hat auch keine Garantie, dass er später mal was von seinen Kindern bekommt.
    Nur haben sich unsere Staaten dazu entschlossen, diesen "privaten Generationenvertrag" zu verstaatlichen. Das hat langfristig ein grosses Problem mit sich gebracht:
    Die kinderlosen werden "priviligiert". Dieser Ausdruck von Leipziger ist wohl dem einen oder anderen sauer aufgestossen, aber es stimmt: Das System priviligiert kinderlose, weil sie in einem privaten System (s.h. TH) keine Rente bekämen. Kinder sind teuer, erstens weil sie bis zu ihrer Selbstständigkeit die Eltern einiges kosten ABER auch weil Kinder oft das Ende der Karriere für die Frau bedeuten. Kinder zu haben ist führt insbesondere bei Mittelschichtfamilien oft zu Armut. Kinderreiche Familien können weniger für sich sparen, sie "investieren" ihr Geld in die Kinder und damit indirekt in die Sicherung der Rente!
    DINKS (Double Income No Kids) zahlen, wie Kinderreiche Familien auch, für ihre ELTERN, nicht für sich. Ausserdem können sie mehr Geld fürs Alter ansparen als Kinderreiche Familien. Streng genommen investieren Kinderlose nicht in die Zukunft der Rente, weil nur nur Kinder und nicht Rentenbeiträge die Rente langfristig sichern. Deshalb profitieren Kinderlose von System: Sie können das Geld, was Kinderreiche Familien in Kinder investieren, in ihre private Altersvorsorge stecken (oder ausgeben) UND sie profitieren später von den Rentenzahlungen der Kinder anderer Familien (ich sage es nochmals: Man zahlt für seine Eltern die Rentenbeiträge, nicht für sich). Hinzu kommt, dass kinderlose Frauen nicht das Risiko eines Karriereknicks oder -endes eingehen und daher mehr verdienen und auch mehr Rente bekommen, als eine Frau, die ihre Karriere für die Kinder geopfert hat.
    Das System generiert einen externen Effekt: Man kann von den Kinder profitieren, ohne selbst welche zu haben(was ja teuer ist). Darum gibts bei uns weniger Nachwuchs als in TH, wo jeder selber in Kinder "investieren" muss, um später was zu bekommen.
    Leipziger meint nicht, dass Kinderlose generell "priviligiert" sind, ABER dass Rentensystem priviligiert Kinderlose.

    Leipzigers Vorschlag, die Renten sofort um 30% zu kürzen ist eine "Rosskur", die zwar schnelle Erfolge bringen würde ABER nicht durchührbar ist: Die Reaktionen im Forum haben dass schon gezeigt (Q.E.D.)
    Wichtig ist: Es muss etwas passieren. Es gibt zwar noch keine Patentlösung, aber dass ein "Kind" bzw. ein Arbeitnehmer einen Renten finanzieren muss, dass geht offensichtlich nicht. Sonst müsste jeder Arbeitnehmer etwa 50% von Einkommen NUR für Renten abdrücken und wenn es soweit ist, wird der Generationenvertrag NICHT ERNEUERT.

  5. #84
    Avatar von Leipziger

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    Re: zukünftige Rente erst ab 70 oder gar ab 77 Jahre?

    Hallo Shuai_ran

    Freud mich erstmal dass es hier auch Leute gibt mit sachlichen Durchblick ................. :-)

    Leipzigers Vorschlag, die Renten sofort um 30% zu kürzen ist eine "Rosskur", die zwar schnelle Erfolge bringen würde ..........
    Das ist nicht "mein Vorschlag" , ich empfehle dir dazu mal den originalen Generationsvertrag einzusehen ................. da erkennst du schnell dass die Wohlstandsrentner nur von der Politik ermöglicht wurden und werden durch die "Armut" der Mehrkindfamilien .

    ..............ABER nicht durchührbar ist: Die Reaktionen im Forum haben dass schon gezeigt (Q.E.D.)
    Mit den paar Leuten hier im Forum würde man schon fertig .......... , aber 1985 wurden die erworben Rentenansprüche verfassungsrechtlich unter das Eigentumsrecht gestellt darum ist eine Absenkung rechtsstaatlich äusserst schwierig und vor allen wahlpolitisch für jede Partei das Aus !!!


  6. #85
    Mandybär
    Avatar von Mandybär

    Re: zukünftige Rente erst ab 70 oder gar ab 77 Jahre?

    Zitat Zitat von Leipziger",p="546291
    Hallo Shuai_ran

    Freud mich erstmal dass es hier auch Leute gibt mit sachlichen Durchblick ................. :-)



    Servus,

    stehe aber auch nicht an, Dir bei Deinen Ausführungen immer mehr zuzustimmen.
    Da habe ich am Anfang der Diskussion auch den Kopf eher "unter dem Arm getragen". ;-D

    Grüße
    Mandybär

  7. #86
    Avatar von Samuianer

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    Re: zukünftige Rente erst ab 70 oder gar ab 77 Jahre?

    Sollen sich alle solidarisch mit den verarmten Politikern erklaeren und zu deren Gunsten auf die Rente ganz verzichten! ;-D

    Und halt solange arbeiten bis Mensch umfaellt, Politiker aber mit 36 in den Vollruhestand bei vollen Bezuegen!

    Das Regierungsviertel in Berlin vergolden und die Gehsteige mit Brillianten einfassen lassen!

    Zu den kinderlosen "Vollidioten" gehoere ich auch - da in den 60gern viele um die Bevoelkrung5explosion besorgt waren!

    Aber das scheint mittlerweile keine Thema mehr zu sein.?

    Es wuerde schon reichen, ALL denen ALLE Bezuege zu streichen, die eigentlich keine Ansprueche auf Bezuege haben!

    Politikern im Ruhestand HOECHSTENS eine Mindestrente, nix sonst! wofuer, weil sie dem Staat d.h. dem Volk so "gut" gedient haben?

    Bingo!

    Jeder Manager in der Privatwirtschaft, wuerde bei so einer Wirtschaft in hohen Bogen vor die Tuer fliegen!

    Mir zahlt hier in Thailand auch keiner was, ausser verdientes Entgeld!

  8. #87
    mrhuber
    Avatar von mrhuber

    Re: zukünftige Rente erst ab 70 oder gar ab 77 Jahre?

    @Leipziger

    wieviele Kinder hast Du denn? Bist Du glücklich mit Deinem statistischen Dasein?

    Was Kinder mehr kosten, zahle ich an Junggesellensteuer. Das müsste reichen. Ansonsten würde ich sicher keine Kinder aus statistischen Gründen in die Welt setzen.

    :-)

  9. #88
    Avatar von Leipziger

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    Re: zukünftige Rente erst ab 70 oder gar ab 77 Jahre?

    Hallo mrhuber
    @Leipziger

    wieviele Kinder hast Du denn?
    1 leibliches , und im Moment mache ich noch einen Stiefsohn fit für die Rentenkasse der Zukunft .........

    Was Kinder mehr kosten, zahle ich an Junggesellensteuer.Das müsste reichen.......
    Deine zukünftige Altenlast beträgt nach heutigen Geldwert ca. 325.000,- EUR , ich denke mal so hoch ist die Differenz deiner Steuern niemals im Vergleich zu einem Familienvater bei gleichen Einkommen !

    Also verhalte dich ruhig und danke dem System...........

  10. #89
    Avatar von Shuai_ran

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    Re: zukünftige Rente erst ab 70 oder gar ab 77 Jahre?

    Was genau meint ihr mit "Jungesellensteuer"?
    Ich kenne nut die Situation in der Schweiz: Bei uns "lohnt" sich heiraten nur dann, wenn einer NICHT arbeitet. Man zahlt als Ehepaar zwar weniger Steuern fürs gleiche Einkommen, aber die Einkommen werden zusammengezählt und wegen der Progression zahlt man drauf. D.h. wenn ein Partner sehr gut verdient und der andere so wenig verdient, dass er keine Steuern zahlen muss, dann wird bei einer Heirat auch das sonst nicht steuerpflichtige Einkommen besteuert.
    Um die Bevölkerung konstant zu halten, braucht es statistisch gesehen ungefähr 2 Kinder (sind genaugenommen etwa 2.1). Das Problem am derzeitigen Rentensystem ist, dass es Kinder braucht, um in Zukunft finanziert zu werden, dahinter steckt weder eine Ideologie noch irgend ein Zwang aus "statistischen" Gründen Kinder zu zeugen. Fakt ist, dass WENN man das System erhalten will, genügend Kinder zentral sind. Will man den Status Quo aufrechterhalten, geht es nicht anders. Man kann das eine nicht vom anderen trennen. Wenn man nicht auf mehr Kinder setzen will (wofür es gute Gründe, wie z.B. die Überbevölkerung, gibt), muss man sich ein neues System überlegen. Eine Möglichkeit ist, in Kinderreiche Entwicklungsländer zu investieren und die Gewinne daraus im Alter abzuschöpfen. (Quasi unser Kapital mit der Arbeitskraft in Entwicklungsländer kombinieren und die Kapitalgewinne abschöpfen). Wir haben Kapital ohne Arbeitskraft, sie Arbeitskraft ohne Kapital.

    Es gibt auch "populärere" Massnahmen, um die Renten zu retten bzw. den Kollaps zu verzögern: Die Rente ist eine Art Versicherung (in der Schweiz heisst es ja AHV-->Alters- und Hinterlassenenversicherung). Sie soll vor den finanziellen Folgen des Alters (bzw. bei Tod des "Versorgers" die/den Witwe(r) und Waisen) schützen. Fakt ist aber: Heute gilt nicht mehr automatisch, dass wer alt ist auch arm ist. Die meisten reichen Menschen finden sich (zumindest in der Schweiz) unter den älteren Mitbürgern. Dies liegt auch daran, dass die Menschen älter werden und sich der Reichtum bei den alten konzentriert: Früher hat man schneller geerbt, heute erbt man oft, wenn man selber schon Rentner ist. Da "reiche" Menschen nicht von den finanziellen Folgen des Alters getroffen wurden, kann man argumentieren, dass sie keinen Anspruch auf Versicherungsleistungen haben - ein Gesunder bekommt ja auch kein Geld von der Krankenversicherung, obwohl er immer einbezalht hat.

  11. #90
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: zukünftige Rente erst ab 70 oder gar ab 77 Jahre?

    Zitat Zitat von Leipziger",p="545500
    Rentenbeiträgen
    da hast du noch nicht viel für getan und machst hier die grosse lippe. an deiner stelle würde ich mal halblang machen.
    deine statistiken werden langsam unmöglich.
    in welcher welt lebst du. was menschliches kann eigentlich nicht an dir sein. sind das noch altlasten die du noch mit dir rumträgst?
    oder hast du dir nach der wende vorgenommen die bundesrepublik deutschland zu melken wo es nur geht?
    anderen membern und mir scheint so der eindruck.

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