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Wut und Trauer !!

Erstellt von Airport, 11.09.2002, 20:36 Uhr · 73 Antworten · 2.862 Aufrufe

  1. #61
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Wut und Trauer !!

    @ Iffi,

    Als mir mal Jemand das Sprichwort: "Der Ton macht die Musik" unter die Nase gehalten hat, war ich nicht ganz einverstanden.
    Ich habe von einem Inder gelernt daß zuerst der Rhytmus da war, bevor die Melodie entstand. Nach den Indern entstand die Musik mit dem Gang (Lauf) der Tiere: Pferd, Taube, Elefant etc...
    Die ersten Perkussionsinstrumente haben dann auch den Rhytmus der Tiere nachgeahmt - und die "Musikinstrumente" sind eigentlich entstanden um den Klang der menschlichen Stimme nachzuahmen (was weniger Leute wißen dürften).

    Die Melodie ist dann wieder etwas ganz eigenes...sie spiegelt generell die Stimmung der Menschen wieder. Grob ausgedrückt: Freude und Trauer. In den Indischen Ragas geht man allerdings soweit, daß man mystische Stimmungen (die natürlich für "nicht mystisch orientierte Menschen" schwer zugänglich bzw. verständlich sind) über die Melodie auszudrücken versucht. Ähnliche Melodien Islamischen Ursprungs findet man bei den Sufis aus Pakistan - hier nennt man sie Qwallis.

    Die legendären Sänger vom Berg Sion wurden einst während einer Pilgerreise aufgefordert eines ihrer wunderschönen freudigen Lieder vorzutragen, nachdem man sie erkannt hatte...
    Der Führer der Sänger verneinte entrüßtet : "but how can we sing in a strange land"????!!!!!

    Sie waren weit entfernt von der Heimat, vermißten ihre Frauen und Kinder, ihre Freunde, ihren einigermassen gesicherte Alltagswelt...
    Sie waren eher traurig, etwas verwirrt von den vielen Eindrücken einer solchen Reise. Sie konnten genausowenig eines ihrer freudigen Lieder vortragen, wie der Fremdenleginär den Schlaff des Gerechten schlafen kann!


    @ Farang,
    Ich weiß gar nicht was ich dir sagen soll, muß ich zugeben...
    Mein Rat finde einen Sufilehrer!

  2.  
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  3. #62
    Airport
    Avatar von Airport

    Re: Wut und Trauer !!

    @ Mr. LUK,
    fuer dieses Posting brauche ich einwenig Hilfe
    Habe nicht ganz verstanden, was Du damit sagen willst :???:

    Und zum Thema:
    Hier ein wirklich gelungener und guter Link:

    www.politicsandprotest.com

    In diesem Sinne.......





    Letzte Änderung: Airport am 13.09.02, 22:19

    Letzte Änderung: Airport am 13.09.02, 22:20

  4. #63
    Baris
    Avatar von Baris

    Re: Wut und Trauer !!

    ich bin mal gespannt ob jemand seine gefühle zitiert.wenn der gedenktag von HIROSHIMA*NAGASAKI ist.
    auch ich bin gegen biologische waffen genau wie die USA.

  5. #64
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Wut und Trauer !!

    @ Airport,

    Was ich unter Anderem damit sagen wollte:

    Ich kann nicht zu einer Musik tanzen, deren Rhythmus nicht dem
    meines Herzens enspricht, dessen Melodie falsche Töne aufweist, und die dazu noch viel zu laut ist.
    Dann bleibe ich lieber am Rande des Geschens sitzen, verweile solange die Höfflichkeit es verlangt, gehe irgendwann nach Hause und stecke meine Nase in ein schönes Buch:-)

    Eigentlich steckt da aber noch viel mehr "wirres Zeug" drin...

  6. #65
    Avatar von sunnyboy

    Registriert seit
    10.09.2001
    Beiträge
    5.838

    Re: Wut und Trauer !!

    auch ich bin gegen biologische waffen genau wie die USA
    Die USA sind nicht gegen biologische Waffen.
    Die haben nur etwas dagegen wenn ihnen nicht genehme Staaten solche besitzen.
    Gruß Sunnyboy

  7. #66
    rafftRman
    Avatar von rafftRman

    Re: Wut und Trauer !!

    Ich glaube ihr solltet den Thread wirglich schliessen oder neu anfangen. Das bringt nichts zich Meinungen treffen aufeinander.

    gruss rafftRman

  8. #67
    Iffi
    Avatar von Iffi

    Re: Wut und Trauer !!

    @MrLuk,
    lese erst jetzt die letzten Postings.

    Hab' schon eine Ahnung davon bekommen, was du sagen wolltest und du hast es ein wenig später bestätigt.

    Deine Erklärung über Rythmus und Musik hat mich fasziniert. Mich beruhigt so was immer total, da zwar für mich neu, aber trotzdem anheimelnd.

    Mich überkommt aber eine gewisse Wehmut dabei. Denn heute leben wir in einem globalen Village. Alles ist miteinander (politisch und anders) verwoben. Entfernungen und Geografien spielen keine Rolle mehr.
    Jede Information ist in Null-Komma-Nichts am anderen Ende der Welt.

    In diesem Sinne kann ich mich nicht immer, und wie man sieht andere auch nicht, vor manchen entfernten Ereignissen verschliessen. Aber ich habe die Wahl, muss nicht auf jeden Zug aufspringen, kann mich auch mal im Bahnhofs-Bistro entspannt zurücklehnen und die anderen auf- und abspringen lassen.

    Manche nehmen den gleichen Zug, tragen die gleiche Wut und Trauer im Gepäck. Andere tun so, als ob sie die Technologie hinter ihrem Gefährt verstehen, sozusagen als rationales Ablenkungsmanöver. Wieder andere schauen nur aus dem Fenster und wundern sich über gar nichts mehr.

    Hab aber wiedermal was gelernt. Nämlich, falls Emotionen auf politisch interpretierbare Katastrophen treffen, kommt Kappes raus.


  9. #68
    somsak
    Avatar von somsak

    Re: Wut und Trauer !!

    zum thema von farang muss ich leider zustimmen.denn es ist so wie er es sagt: auf der einen seite trauert man und auf der anderen laesst einen das kalt,je nachdem wie die medien berichten.
    als vor jahren in afrika auch bomben gebaeude und menschen zerstoerten gab es keine so grosse welle,es waren ja meistens nur einheimische unter den toten,und es war weit weg.
    damals haette ein aufschrei der welt gegen den int.terrorismus folgen muessen,aber weit gefehlt.es traf ja auch nicht direkt die lobby.ich war auch sehr erschuettert als ich das sah,aber danach sollte man wieder festen boden unter den fuessen haben und das ganze auch von anderen seiten beleuchten.
    so sollte man auch nicht blindlings unseren freund GWB ins massaker folgen sondern gezielte aktionen gegen die terroristen anwenden.
    gewalt erzeugt bekanntlich gegengewalt.aber wo anfangen werdet ihr mich fragen (vielleicht dort wo adam usw........)
    kurzum,ich moechte damit sagen dass man ,auch wenn man den ganzen
    amerikanischen way of life nicht mag ,ist man noch laengst nicht deren feind.
    ich hoffe dass es so verstanden wird,da ich hier auch neu bin und die vorkommentare von ihm nicht kenne.aber ich denke das ein mensch der sich in einem fremdenforum bewegt nichts fremdenfeindliches
    damit meint.

    gruss hans


  10. #69
    Avatar von Kheldour

    Registriert seit
    18.06.2002
    Beiträge
    477

    Re: Wut und Trauer !!

    @Somsak,
    [move:0864a0daf6]
    Herzlich Willkommen im Forum!!![/move:0864a0daf6]

    ...und, auch ich teile Deine Meinung! Freue mich daher auf Deine weiteren Postings. Laß Dich nicht entmutigen!

  11. #70
    roy
    Avatar von roy

    Registriert seit
    10.09.2002
    Beiträge
    26

    Re: Wut und Trauer !!

    anläßlich des anstehenden Gedenktags zur Reichsprogromnacht poste ich einen meiner Ansicht nach unterstützenswerten Aufruf:


    www.redaktion-bahamas.org mail@redaktion-bahamas.org

    Gegen Antisemitismus und Faschismus


    Solidarität mit Israel!



    Demonstration am 10.11.2002 in Essen zur Reichspogromnacht



    Als Ausfluß der berechtigten Empörung über den feigen Meuchelmord in Paris kam es in Essen zu judenfeindlichen Demonstrationen und Aktionen. Hierbei wurde in der Nacht die große jüdische Synagoge an der Steeler Straße in Brand gesteckt.Rheinisch-Westfälische Zeitung, 10.11.1938



    Nur die rasche Reaktion zweier Angestellter hat die Alte Synagoge in Essen davor bewahrt, von rund 250 Sympathisanten der Palästinenser gestürmt zu werden. 30 Fenster gingen durch Steinwürfe zu Bruch.

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 9.10.2000





    Mit dem 9. November 1938 läuteten die ..... die abschließende Phase der Entrechtung, Enteignung und Vertreibung der deutschen Juden ein. Wie in allen Städten des Deutschen Reiches wurden auch in Essen Synagogen, jüdische Einrichtungen, Geschäfte und Wohnungen zerstört, gingen SA, SS, Schutzpolizei und Teile der “........” Bevölkerung gegen Juden vor. Reichsweit wurden in den folgenden Tagen fast 30.000 Juden in ................... deportiert, davon 175 Juden aus Essen in das KZ Dachau. Insgesamt wurden während der Zeit des Nationalsozialismus 2500 Essener Juden ermordet, etwa die Hälfte der 1933 dort lebenden.



    Auch das jüdische Jugendheim an der Sedanstraße wurde gebrandschatzt, wo sich in den 1930er Jahren zunehmend zionistische Aktivitäten entwickelt hatten. Angesichts eines sich verschärfenden Antisemitismus´ und der Vergeblichkeit, dieser “vermeintlichen Notwehr” (Th.Herzl) der Antisemiten durch noch so weit getriebene Assimilation zu entgehen, emigrierten viele der Essener Juden nach Palästina und konnten so der Vernichtung entkommen. Der ......... schließlich bestätigte die Notwendigkeit, durch die Gründung eines eigenen jüdischen Staates mit den Mitteln staatlicher Gewalt potentiell allen Juden auf der Welt einen Schutz vor antisemitischer Gewalt zu gewährleisten.


    Kein Jude schreckt vor irgendeinem vorstellbaren Bösen zurück. Sie sind alle Lügner (...) Die Juden kennen nichts anderes und haben in der Geschichte nichts anderes gekannt als die Gewalt (...) Habt kein Mitleid mit den Juden, egal wo ihr seid, in welchem Land auch immer. Wo ihr sie trefft, tötet sie.
    Aus dem Freitagsgebet vom 13.10.2000 im staatlichen palästinensischen Fernsehen


    Daher darf, wenn den Opfern der Reichspogromnacht vom 9./10. November 1938 gedacht wird, nicht ignoriert werden, dass der palästinensische Terror gegen Israel, ob säkular-nationalistisch oder islamistisch, ebenfalls gegen Juden als solche gerichtet ist und seine Vernichtungsdrohungen teilweise auch wahr macht: Im Zuge der “Al-Aqsa-Intifada” haben palästinensische Attentäter im letzten Jahr einige hundert Israelis ermordet. Und auch in Deutschland werden Juden angegriffen, nur weil sie Juden sind. So warfen propalästinensische Aktivisten am 2.10.2000 Brandsätze gegen die Synagoge in Düsseldorf und randalierten einige Tage später inmitten des antijüdischen Mobs vor der ehemaligen Synagoge im Essener Zentrum. Nicht nur die Wahl des Aggressionsobjekts – die Synagoge – erinnert an die Reichspogromnacht, sondern verweist auch auf die identische Logik antisemitischer Ideologie. Zwar unterscheiden sich palästinensischer und nationalsozialistischer Faschismus beispielsweise hinsichtlich der materiellen Voraussetzungen, den Vernichtungswunsch in Gänze zu realisieren. Doch beide Varianten heben jegliche innergesellschaftliche Spannung zugunsten einer Volksgemeinschaft auf – in Abgrenzung zu einem einheitlichen allgegenwärtigen Feind, der für sämtliche gesellschaftlichen Krisenerscheinungen in Haftung genommen wird. In diesem Sinne werden “die Juden” für ökonomisches Elend, für den Verlust überkommener Traditionen und Bindungen, mithin für die negativen Auswirkungen des Kapitalismus verantwortlich gemacht. Die antisemitischen Täter begründen ihre Taten, weshalb sie selbst inmitten einer beliebigen, als jüdisch definierten Menschenmenge sich in die Luft sprengen oder eben des Nachts Synagogen anzünden dadurch, dass sie ihre Aggressionen auf das Objekt derselben projizieren. Mit dem Anschlag auf die Düsseldorfer Synagoge hätten die Täter nach eigenem Bekunden ein “Zeichen setzen” wollen: nämlich gegen die “Gewalt des israelischen Staates”, der den Tod des palästinensischen Jungen Mohammad al-Dura zu verantworten habe (WAZ, 8.12.01). Tatsächlich wurde dieser am 30.9.2000 durch Schüsse palästinensischer Heckenschützen getötet, nachdem einige Angehörige von Arafats Tanzim-Miliz einen israelischen Militärposten angegriffen und so einen Schusswechsel provoziert hatten.



    Mit seinem Vernichtungskrieg zerstört die israelische Regierung das Ansehen des israelischen Volkes. Paul Spiegel, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, tut den jüdischen Bürgern hierzulande keinen Gefallen, wenn er die Kritik am Vorgehen des israelischen Militärs “kurzsichtig und arrogant” nennt.Friedensforum Duisburg, 12.4.2002



    In der wahnhaften Gleichsetzung israelischer Verteidigungspolitik mit nationalsozialistischen Verbrechen vereinen sich in Deutschland Politiker aller Couleur mit dem Stammtisch, große Teile der Medien mit gestandenen Restlinken. Dabei wird der “hemmungslose Vernichtungskrieg” (Blüm) gerade nicht von Seiten des israelischen Militärs praktiziert, sondern von palästinensischen Selbstmordattentätern angestrebt , seien es nun die Klerikalfaschisten von Hamas und Islamischem Dschihad oder Arafats Gefolgsleute der Al-Aqsa-Brigaden, die sich allesamt die Auslöschung der jüdischen Präsenz im Nahen Osten auf die Fahnen geschrieben haben.


    Während Israel lange Zeit vorzugsweise seitens der Linken als “faschistisch-imperialistisches Gebilde” bekämpft wurde und den Nachkommen der in ......... Ermordeten vorgeworfen wurde, sie hätten aus ihrem eigenen Verfolgtsein nicht gelernt, so gehört diese sich “antifaschistisch” gebende Meinung mittlerweile zum Mainstream. Die Behauptung, mit dem Mauerfall habe Deutschland das dunkle Kapitel seiner jüngsten Vergangenheit endgültig abgeschlossen, dementiert sich selbst, wenn die einzig vernünftig zu nennende Konsequenz aus dem NS, die Existenz eines vor allen Dingen wehrhaften jüdischen Staates, zunehmend in Frage gestellt wird. Die Unterstützung völkischer Nationalbewegungen wurde bereits anhand des Jugoslawien-Konfliktes mit der Doktrin, nicht trotz, sondern wegen ......... intervenieren zu müssen, begründet. In diesem “Sinne” ist auch die Schrödersche Überlegung zu verstehen, mit deutschen UN-Soldaten an einem Einsatz in Israel teilnehmen zu wollen. Dass die zwanghafte Israel-Kritik vom Antisemitismus nicht wegzudenken, sondern lediglich eine Erscheinungsform desselben ist, wird auch an der Möllemann-Debatte und der Identifizierung des Zentralrates der Juden in Deutschland mit der israelischen Regierungspolitik deutlich. Wer behauptet – und das tut eben nicht nur Möllemann –, die israelische Verteidigungspolitik sei für Anschläge auf israelische Zivilisten verantwortlich, kommt auch zu dem Schluss, in Deutschland würden Juden den Antisemitismus selbst verursachen. Mit dieser Position erweist sich übrigens die überholt geglaubte deutsche Traditionslinke vom Antiimperialismus der 70er Jahre bis zur übrig gebliebenen Friedensgruppe dieser Tage als faktische Avantgarde antijüdischen Ressentiments im Deutschland des Jahres 2002.



    Die literarische Erfüllung des Bedürfnisses der verfolgenden Unschuld, ihr Mütchen endlich wieder ungeniert an Juden kühlen zu können, leistet Martin Walser mit seinem neuen Roman “Tod eines Kritikers”: Der Antisemit ist das Opfer des perfiden Spiels seines Hassobjektes. Dieses Buch ist in Deutschland momentan ein Bestseller, so wie letztes Jahr Finkelsteins Buch “Die .........-Industrie”, demzufolge jüdische Organisationen Entschädigungsgelder missbrauchten, es gewesen ist.



    Es ist die Linke, die mit steil abweisender Gebärde abzulehnen hat, daß der Antisemitismus dürftig maskiert als Antizionismus, wieder respektabel werde.Jean Amery



    Wenn es gegen Israel geht, sind Teile der sich selbst “antifaschistisch” nennenden Linken bereit, das Bündnis mit denen einzugehen, die sich mit allen Kräften gegen jegliche menschliche Emanzipation stellen. Mit muslimischen Gotteskriegern und einer palästinensischen Gemeinschaft, also denjenigen, die selbstbewusste Frauen, Homo5exuelle und überhaupt alle, die ihr individuelles Glück außerhalb einer repressiven Religions- und Volksgemeinschaft zu suchen scheinen, grausam verfolgt. Dass Arafat und die Islamisten ihre Anhänger mit keinem anderen Ziel, als möglichst viele Juden zu töten, in den Tod schicken, scheint denjenigen Linken, die im Frühjahr diesen Jahres mit Tausenden vor allem palästinensischen Israelhassern auf die Straße gingen, kein Problem zu sein. Die Mehrheit derjenigen Antifaschistinnen und Antifaschisten, die sich diesem unerträglichen Treiben nicht direkt anschließen mochten, versagte, indem sie keine Anstalten machte, den antisemitischen Kundgebungen etwas entgegen zu setzen. Ein ausgeprägter Sinn fürs politisch Korrekte zügelte hier einen gewissen Antizionismus, der seinerseits dafür sorgt, dass man sich keinen Zentimeter für Israel aus dem Fenster hängt. Dieser Antizionismus besteht darin, entweder die – für alle Staatlichkeit konstitutive – Gewaltförmigkeit des jüdischen Staates im Gegensatz zu der anderer Staaten besonders negativ wahrzunehmen oder aber sie mit dem Hinweis, man lehne jegliche staatliche Gewalt ab, zu delegitimieren.



    Die Verteidigungsfähigkeit Israels aber gerade ist es, die “im jetzigen Zustande der Welt und wohl noch in unabsehbarer Zeit” jene “Macht” (Th.Herzl) bedeutet, die der Zionismus bereits lange vor dem ......... als notwendigen Schutz vor dem Antisemitismus ausmachte und die Existenz des jüdischen Staates als einzige materielle Grenze des antisemitischen Vernichtungswahns besonders rechtfertigt. Zugleich gemahnt die Existenz Israels an die noch immer einzulösende Aufgabe, einen Zustand zu schaffen, in dem Antisemitismus und Faschismus die Grundlage entzogen ist, in dem das Allgemeine statt durch Zwang zur abstrakten Gleichheit durch Versöhnung des Differenten verwirklicht wird – einen Zustand, “in dem man ohne Angst verschieden sein kann.” (Th. W.Adorno)


    Sonntag, 10. November, 12.00 Uhr
    Kardinal – Hengsbach – Platz, Essen (nahe Hbf)


    Zu der Demonstration rufen auf: Antifa Duisburg, Antifa Mülheim/Essen-West, Antipostfa Recklinghausen, Antifaschistische Aktion Dortmund, Antifaschistische Aktion Gießen, Autonome Antifa Moers, Antifaforum Rheinberg, Antideutsche Initiative Herzogenaurach, brüche.-redaktion, Antifa [X]/Libertäre Initiative Recklinghausen, Redaktion Bahamas, Linke Liste Dortmund, KI Dortmund, Berliner Bündnis gegen IG Farben, Kommunistisches Plenum Schwerin, RedLines-Redaktion, Antideutsche KommunistInnen Berlin



    Kontakt: antidnrw@yahoo.de

    www.redaktion-bahamas.org mail@redaktion-bahamas.org
    Hervorhebungen von mir, roy

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