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Wing Chun

Erstellt von Azrael, 03.08.2006, 21:12 Uhr · 52 Antworten · 3.640 Aufrufe

  1. #31
    woody
    Avatar von woody

    Re: Wing Chun

    @mipooh, wo hast du denn gesteckt.

    Ich wollte schon anregen einen Suchtrupp loszuschicken

    gruss woody ;-D

  2.  
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  3. #32
    big_cloud
    Avatar von big_cloud

    Re: Wing Chun

    Ich denk mal
    kurz und kraeftig datt Knie in die EIER vom Gegner hilft am besten dann gibst watt mittem Ellenbogen in den Nacken


    der
    Lothar aus Lembeck

  4. #33
    Avatar von Azrael

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    1.304

    Re: Wing Chun

    "Techniken sind somit sicherlich relativ schnell zu erlernen auch fuer relativ unsportliche Typen."

    Jain, die Basics schon. Je tiefer man in das System einsteigt, desto mehr wird einem bewusst dass das mit dem "leicht erlernbar" so mit die größte Lüge ist.

    "Im Strassenkampf ist aber sehr haeufig auch die psychische Komponente entscheidet. Furcht vor Schmerz, Verletzung. Habe oefters auch mal mit weiblichen Personen traniert und hier kam dann oft eine Hemmschwelle zum tragen, naemlich dahingehend richtig zuzuschlagen oder zuzutreten. Angst sich selbst zu verletzen und somit gibt es dann auch eine Vielzahl von Personen, die Probleme haben eine Technik mit vollem Speed und voller Kraft gegen einen Widerstand (Sandsack oder Widersacher) auszufuehren. Dieses ist die Komponente, die wohl im realen Kampf letztendlich ueber Sieg oder Niederlage wesentlich mitentscheidet."


    Yep, *unterschreib*

    "Ein Strassenschlaeger hat den Vorteil, dass er meist auch Nehmerqualitaeten hat und mit Schmerzen umzugehen weiss. Dieses und eine absolute Hemmungslosigkeit gegenueber jemand ernsthaft zu verletzen oder gar selbst verletzt zu werden machen ihn immer zu einem nicht zu unterschaetzenden Gegener. Strassenschlaeger attakieren meist basierend auf dem Ueberraschungseffekt heraus. Der Angriff kuendigt sich nicht erst an bzw. wird angedroht sondern wird aus dem blauen Himmel grundlos ausgefuehrt. Aeh, haste mal Feuer und wenn der Gefragte nach dem Feuerzeug sucht, bricht die Stirn des Schlaegers auf einmal ohne jegliche Vorankuendigung das Nasenbein."

    Yep, *ebenfallsunterschreib*, so was ähnliches ist mir auch mal passiert, Nase war zwar nicht gebrochen, aber ich hab erstmal nichts gesehen und war auch ne Zeitlang einfach "ausgeknockt", psychisch gesehen. Dann hab ich sehr lange auf mich eindreschen lassen, nur versucht abzuwehren (das war vor meiner Wing Chun Zeit), bis ich dann irgendwann gemerkt hab dass mir schon schwindlig wird und ich anfange Sterne zu sehen (man sieht tatsächlich Sterne). Erst dann hab ich meine damalige Schlaghemmung überwunden und habe 1 mal zurückgeschlagen, einer von den beiden die auf mich eingeprügelt habe flog 3 Meter und ist erstmal liegengeblieben. Danach war der Kampf vorbei. *lol*

    "Im ultimate fighting (cage fighting) also dem Kampf ohne Regel sieht der Kampfablauf auch meist sehr unterschiedlich aus. Meist gibt es keinen Schlag- oder Trittaustausch sondern der schwerere Gegner versucht in den Infight zu kommen und seinen Gegner auf den Boden zu bringen."

    Wie ich dazu ja auch schon mal angemerkt habe, dabei handelt es sich um Duellkämpfe, ganz andere Baustelle als Selbstverteidigung wo es sich in der Regel um Ritualkämpfe handelt. Wobei natürlich ein Ritualkampf zu einem Duellkampf wandeln kann. Mal schauen, vielleicht schreib ich da später noch etwas ausführlicher d´rüber.

    "Es muss tatsaechlich schon ein ausgezeichneter Kaempfer sein, der mit 50 oder 60kg Gewicht einen 100kg plus narbenuebersaeten Strassenschlaeger durch Schlagtechnik ausschaltet."

    Auch das ist klar, niemand wird so von null auf Held.

    "Wenn dieser Panzer tatsaechlich voll entschlossen anrollt dann wird es sehr schwierig hier etwas entgegenzusetzen, speziell wenn der Angegriffene nicht ueber eine brachiale Schlagwirkung verfuegt. Gibt auch Boxer, die technisch zwar excellent talentiert sind, schnell, gutes Auge, aber der echte zerstoererische Bums in den Faeusten fehlt."

    Hmm, ist im Wing Chun ein bischen anders, auch ein 100kg Panzer hat weder "balls of steel" *lol*, noch kann er z.B. seine Augen mit einem Muskelpanzer versehen, den Kehlkopf, die Halsschlagader etc. Alles vitale Zentren die ein Boxer eben nicht angreifen würde, und auch bei denen die nicht den Bums in den Fäusten haben, würden Wirkungstreffer ohne Handschuhe ganz anders aussehen.

    Beispiel: Kettenfausstösse, abgefeuert so, nehmen wir mal die untere Grenze, 5 Stück/sek. Das ganze versehen mit dem "falling step" Prinzip, das bedeutet eigentlich im Klartext dass man das eigene Körpergewicht in den Schlag bringt, und zwar nicht nur durch Gewichtsverlagerung. Schwer auf dem Bildschirm zu erklären. Das bedeutet, eine Masse von sagen wir mal 50kg, konzentriert auf eine Trefferfläche von ca. 3 quadratzentimeter, beschleunigt auf 10m/sec.

    Schmeiß Schwarzenegger eine 50kg Hantelscheibe in´s Gesicht, und schau ob er die mit den Zähnen fangen kann.

    Ja, ich weiß selbst dass man das nicht so absolut sehen kann. Aber auch der abgehärtetste Typ steck keinen Ellbogen im Infight auf die Halsschlagader weg.

    "Unzweifelhaft verbessern sich die Chancen fuer eine im Fighting trainierte Person, aber es gibt einfach zu viele Komponenten, die in einem realen Kampf hineinspielen. Psyche ist von elementarer Bedeutung als reine Technik."

    Psyche ist DER elementarste Bestandteil überhaupt. Ich würde mal sagen 90% wird sozusagen im Kopf entschieden.

    "Demonstrationen von Kampfsystemen sind sicherlich immer sehr eindrucksvoll anzuschauen, aber sie sind eben choreographiert, dass heisst die Opponenten wissen beide was da kommt und was sie zu tuen haben."

    Jain, bei den Chi Sao Demos is nix choreographiert, das ist ja das besondere das man damit ja auch zeigen will: Das der Druck des Gegners die Technik bestimmt. Darum funktioniert das ja auch mit verbunden Augen. Wing Chun kümmert sich eigentlich nicht um die Aktion des Gegners, genausowenig wie um die Extremitäten im Prinzip, es sei denn die sind g´rad im Weg. Bei Einführungen, wenn ich was demonstrieren soll kommt oft die Frage, "wie soll ich dich angreifen", Standardantwort von mir "egal, mach einfach". Wobei das natürlich trotzdem nichts mit echtem fight zu tun hat, schon klar, wollte nur das "choreographiert" widerlegen. Dem ist im WT in aller Regel NICHT so, es sei denn man will bestimmte Beispielsituationen veranschaulichen.

    "Realistischer Kampf ist niemals spektakulaer oder gar eindrucksvoll anzusehen sondern ist brutal, gnaden- und regellos."

    *lol* Deswegen hab ich ja oben den zweiten link noch eingefügt, das auf der Wiese, ich hab mir zuerst echt überlegt ob ich´s bringen soll, weil es eben so superbrutal und gnadenlos aussieht. Aber gerade d´rum hab ich´s dann auch gemacht.

    "Kein Kampfsystem kann aus einem Kanninchen einen Loewen machen. Dem Kanninchen kann man zwar das Beissen antrainieren, aber das es den Loewen tatsaechlich besiegen kann ist unwahrscheinlich. Ein Loewe (= Person mit Kaempferherz) kann sicherlich durch entsprechendes Training deutlich an Gefaehrlichkeit gewinnen, waehrend dass Kanninchen aber eben nur das kleine Hasenherz hat, das in der Regel noch kleiner wird, wenn es tatsaechlich einmal einem Loewen gegenuebersteht."

    *blindunterschreib*

    "Nur ein vermiedener Kampf ist ein sicherer (gewonnener) Kampf"

    ...außerdem die beste Art einen Kampf zu gewinnen.

    "aber zumindest zu wissen wie man kaempft, wenn es wirklich unausweichlich ist, ist immer ein Bonus"

    Auf jeden Fall, der Witz dabei ist dass man ja auch an Selbstsicherheit gewinnt, sich in einer Streßsituation schon einmal ganz anders verhält wenn man angepöbelt wird, und viele Situationen aufgrund dessen erst gar nicht entstehen. Das nennt sich "Paradoxon der Macht": Wenn du Macht hast, und bereit und Willens bist sie auszuüben, dann brauchst du es meistens nicht mehr. Du musst aber in der Position sein, sonst funktioniert das nicht.

    "und hier bietet sicherlich Wing Chun einiges mehr in relativ kurzer Zeit zu erlernen als die harten Kampfsysteme, die ein hohes Mass an Kraft und koerperlicher Fitness voraussetzen."

    Yep, und die vor allem nicht für schwächere, kleinere, zierlichere Personen wirklich geeignet sind. Vor allem, Kraft und Geschwindigkeit sind limitiert, irgendwo ist das maximum dann mal erreicht. Außerdem wird man älter, was bringt es mir wenn ich Kickbox-Champ bin, und wenn ich dann mal 50 bin kommt so ein 1,80m Jungspund an und haut mich um. Im Wing Chun - vergiss es. Leung Ting z.B. ist Jahrgang 47, ca. 1,60 und, weiß nicht ob ich´s hier im Thread schon erwähnt habe, prügelt Ausnahmekämpfer wie Emin Boztepe, ca. 1,90, 6. Meistergrad, Jahrgang 62, durch´s ganze Hotelzimmer.

    Meine Meinung zum Thema,
    viele Gruesse,
    Richard



    ....die sehr fundiert ist und an der man merkt dass du wirklich Ahnung hast.

  5. #34
    Avatar von Azrael

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    Re: Wing Chun

    Zitat Zitat von mipooh",p="381745
    Inwieweit kann man solche Dinge trainieren ohne in der Nähe eine Schule zu haben?
    Mich interessiert sowas schon, nur gehe ich nicht deswegen aus "meinen" Reisfeldern... einen Boxsack hab ich mir mal zugelegt und auch schon ab und an mal draufgeboxt...
    Was Wing Chun betrifft, ohne Lehrer überhaupt nicht. Sorry.

  6. #35
    Avatar von Azrael

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    Re: Wing Chun

    Zitat Zitat von big_cloud",p="381769
    Ich denk mal
    kurz und kraeftig datt Knie in die EIER vom Gegner hilft am besten dann gibst watt mittem Ellenbogen in den Nacken


    der
    Lothar aus Lembeck
    Zum Beispiel.

  7. #36
    Avatar von Azrael

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    Re: Wing Chun

    Ein kleines Beispiel dafür, wieviel Energie man auf wie kleinem Raum freisetzen kann, wenn man weiß wie und über die entsprechende Technik verfügt. Merke: Da ist jetzt noch nicht einmal ein Schritt dabei.



    ...und hier noch mal sehr schön ein paar Kraftprinzipien demonstriert. Auch noch einmal der one-inch-punch, man beachte dir Wirkung. Und nein, das ist nicht gefakted.



    ...und ja, der alte Mann steht da wirklich nur mit einem Bein auf der Waage.

  8. #37
    Avatar von mipooh

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    Re: Wing Chun

    @mipooh, wo hast du denn gesteckt.

    Ich wollte schon anregen einen Suchtrupp loszuschicken
    Daran wirst Du Dich gewöhnen...

    @ Azrael,

    schade..., hätte mich schon auch interessiert, aber Lehrer gibt es hier weit und breit nicht. Box ich halt weiterhin den Sandsack...

  9. #38
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Wing Chun

    Zitat Zitat von Azrael",p="381795
    Was Wing Chun betrifft, ohne Lehrer überhaupt nicht. Sorry.
    Es gibt ja das sehr umfangreiche Buch (zwei Baende) von Keith Kernspecht (Akademie Heidelberg) zum Thema Wing Chun/Wing Tsun. Hierdurch hatte ich vor vielen Jahren selbst mal Gelegeneheit in die Thematik hereinzuschnuppern speziell weil es damals auch nicht sonderlich viele Schulen gab, die das System lehrten. Auch besass ich mal ein Fachbuch zum Thema Escrima/Arnis.

    Buecher sind sicherlich nicht schlecht sich mit den Eigenarten von bestimmten Systemen ein wenig vertraut zu machen, doch sollte man sicherlich zumindest ueber ein Grundbasiswissen zum Thema Kampfkuenste verfuegen. Selbststudium bringt natuerlich die Gefahr mit sich, dass sich eventuelle Fehler einschleichen, da die Details sicherlich nur von einem qualifizierten Lehrer (Meister/Sensei/Shihan/Sifu) vermittelt werden koennen.

    Fuer Mipooh ist somit in seiner Situation sicherlich der Erwerb eines Fachbuchs z. B. Sandsacktraining, Boxen, Muay Thai, Wing Chun/Tsun oder was auch immer eine bessere Loesung als mehr oder weniger unkontrolliert den Sandsack zu drangsalieren, da leicht die Gefahr besteht sich zu verletzen (speziell auch die Gelenke).

    Ehe man ueberhaupt auch einen Sandsack angeht, sollte man sich auch koerperlich entsprechend vorbereiten und auf einen einigermassenen Fitnessstand bringen, denn "nur" 3 Minuten Sandsackarbeit ist knochenhartes Konditionstraining, wobei der Puls sehr schnell an die Hoechstgrenze kommen kann.

    Azrael, falls es Dich mal nach BKK verschlaegt lass es mich wissen, koennen dann ja mal einen Gang im Park machen, denn als Kampfkunstfan bin ich natuerlich auch an Wing Chun sehr interessiert, speziell eben auch in praktischer Anwendung.

    Da ich in einem anderen Thread auch verstanden habe, dass Du ein wenig Gewichtszunahme durchaus vertragen koenntest, waere dann auch als Ausgleich noch ein gemeinsamer Gang in die Muckibude drin und ein paar Tipps, wie man mit sehr wenig Zeitaufwand ein Optimum an Kraft- und Muskelzuwachs erzielen kann.

    Viele Gruesse,
    Richard

  10. #39
    Avatar von mipooh

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    Re: Wing Chun

    Naja, ich hab ja in Kürze Jahrestag meiner Sportlerkarriere. Habe dann etwa 600-700 Stunden Training hinter mir. Der Sandsack bringt mich schon zum schwitzen, vielleicht ist es auch ein wenig die Umgebungstemperatur.
    Für Muay Thai hab ich so ein Buch... und mein virtueller Trainer (für Konditionstraining) ist Boxer..., der davor war BJJ Trainer...

  11. #40
    Avatar von Azrael

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    Re: Wing Chun

    "Buecher sind sicherlich nicht schlecht sich mit den Eigenarten von bestimmten Systemen ein wenig vertraut zu machen, doch sollte man sicherlich zumindest ueber ein Grundbasiswissen zum Thema Kampfkuenste verfuegen. Selbststudium bringt natuerlich die Gefahr mit sich, dass sich eventuelle Fehler einschleichen, da die Details sicherlich nur von einem qualifizierten Lehrer (Meister/Sensei/Shihan/Sifu) vermittelt werden koennen."

    Selbststudium ist bei Wing Chun unmöglich, kannst du total vergessen. Das liegt schon an der Eigenart dieses Systems begründet, weil es eben ein taktiles System ist. Wenn du niemanden hast der dir den richtigen Druck gibt, und somit die richtigen Impulse, Kraftrichtungen formt und pflanzt, kannst du 100 Jahre Selbststudium machen - no way. Vergleichbar mit einem von Geburt an tauben der eine Gesangskariere anstrebt. Dazu kommt dass Wing Chun, wie auch die "harten" Kung Fu Stile sehr, sehr exakte Bewegungen vorraussetzt, man ist am Anfang bei diesen z.T. sehr ungewohnten Bewegungen erstmal ein Bewegungskrüppel. d.H. bei Grundtechniken wird der Lehrer erstmal froh sein wenn der Schüler es einigermassen hinbekommt. Je weiter man kommt, desto leichter fällt einem die eigene Körperbeherrschung, desto mehr wird korrigiert, desto perfekter wird die Ausführung erwartet. Bei Wing Chun sind, eben durch das taktile und durch Druckrichtung, z.T. Abweichungen des Ellbogens von 1 cm von entscheidender Bedeutung, ob du den jetzt weiter innen oder weiter außen hast. Kann je nach im Moment trainiert Technik und Druckrichtung beides richtig sein - schwer zu erklären, schau dir mit dem im Hinterkopf die Videos noch mal an, insbesondere die ganzen Chi Sao Videos, dann bekommst du eine "kleine Idee" *lol* davon. (Insideranspielung, die erste Form (als Form bezeichnet man eine Sammlung von Techniken und Bewegungen, das Repertoire eines Stiles, nicht zu verwechseln mit Katas wie im Karate) heißt übersetzt "kleine Idee Form" (Siu Nim Tau), weil der studierende erst einmal eine kleine Idee von Kung Fu bekommt.)

    Ich kann mich noch an meine 6te Schülergradprüfung erinnern, mein Sifu: "So, jetzt zeigst du mir mal deine Kettenfauststösse, dann lachen wir gemeinsam d´rüber, und dann zeig ich dir wie´s richtig geht." ;-D


    Wing Chun und Selbststudium: Absolut unmöglich.


    "Fuer Mipooh ist somit in seiner Situation sicherlich der Erwerb eines Fachbuchs z. B. Sandsacktraining, Boxen, Muay Thai, Wing Chun/Tsun oder was auch immer eine bessere Loesung als mehr oder weniger unkontrolliert den Sandsack zu drangsalieren, da leicht die Gefahr besteht sich zu verletzen (speziell auch die Gelenke)."


    Das auf jeden Fall.


    "Ehe man ueberhaupt auch einen Sandsack angeht, sollte man sich auch koerperlich entsprechend vorbereiten und auf einen einigermassenen Fitnessstand bringen, denn "nur" 3 Minuten Sandsackarbeit ist knochenhartes Konditionstraining, wobei der Puls sehr schnell an die Hoechstgrenze kommen kann."


    hehehehe, Schüler staunen auch immer wieder wie verdammt lang 1 Minute sein kann, unter der Vorgabe Chainpunches auf 80% der möglichen individuellen Höchstgeschwindigkeit in die Luft zu hauen. Die letzten 10 Sekunden dann auf 100%, und danach hast du ne Klasse vor die bei der du den Eindruck bekommst, sie kommen g´rad von nem Marathon zurück.


    "Azrael, falls es Dich mal nach BKK verschlaegt lass es mich wissen, koennen dann ja mal einen Gang im Park machen, denn als Kampfkunstfan bin ich natuerlich auch an Wing Chun sehr interessiert, speziell eben auch in praktischer Anwendung."


    Eh klar, wird wohl so schnell aber nicht passieren, bin bankrott und weiß auch nicht ob sich dass irgendwann mal wieder ändert so wie´s ausschaut, und WENN ich mir mal irgendwann in ferner Zukunft mal vielleicht eine Flugreise leisten kann, sind da 2 andere Länder noch vorher d´ran.


    "Da ich in einem anderen Thread auch verstanden habe, dass Du ein wenig Gewichtszunahme durchaus vertragen koenntest, waere dann auch als Ausgleich noch ein gemeinsamer Gang in die Muckibude drin und ein paar Tipps, wie man mit sehr wenig Zeitaufwand ein Optimum an Kraft- und Muskelzuwachs erzielen kann."


    Mal abgesehen davon dass ich da keine "Ausgleich" für brauchen würde, weil das eine meiner großen Leidenschaften ist, und ich darüber stundenlang reden und auch unterrichten könnte ohne dass es mir langweilig wird (merkt man glaube ich hier *lol): Die Grundlegenden physischen Prinzipien sind mir durchaus bekannt, aber man lernt ja nie aus. "Kraftraining für Kung Fu und Karate", ebenfalls Wu Shu Verlag ist in diesem Zusammenhang meine Quelle. Und ein bischen Ausgleichstraining mache ich eh, durch dieses dauernde "Energie nach vorne" werden die hinteren Deltamuskeln ein wenig vernachlässigt, führt irgendwann durch Sehnenverkürzungen zu Schulterbeschwerden, durch´s Escrima wird´s auch net g´rad besser, weil man meisten nur in einer Hand die Waffe hat. Ohne Ausgleich kommst du bei entsprechend intensiven Training irgendwann daher wie Quasimodo.

    Aber wieso könnte ich Gewichtszunahme vertragen? Findest du nicht ich bin mit 57 kg eh schon zu fett? ;-D

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