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Wieviel "show" steckt im Buddhismus?

Erstellt von clear1, 01.08.2009, 17:43 Uhr · 30 Antworten · 1.716 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Samuianer

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    Re: Wieviel "show" steckt im Buddhismus?

    Zitat Zitat von chrisu",p="757187
    im gemeinen thailand, kennen sie nicht einmal den dalai lama.
    ;-D ...aber "Meike'n Jaeks'n"


    Bezueglich Personenkult in der buddhistischen Gemeinde hier in Thailand nenne ich mal nur Lung Por Khun....


    "Machterk Orange" hat zu mindestens 90% NIX, aber auch ABSOLUT NIX mit der buddhistischen Heilslehere zu tun, das ist 90% religioeses Geheuchel und Getue!

    Moenchstum und Seidengewaender das ist schon Spott der bis nach Tushita stinkt!

    Von der Duldung von Geisterhaeuschen, Geisterglaube, das "auslesen von Lottozahlen"... alles Dinge .... die nicht in die buddhistische Heilslehre passen!

    Von den vergueldeten und verbraemten Tempelprunkhallen wo die Aebte der einzelnen Wat's im Wettstreit miteinander leigen...will ich erst garnicht anfangen!

    Das ist schon hirntot und Verblendung ohne Ende!

    Buddha muesste in seinem Grab routieren oder sich kaputtlachen, da bin ich mir ncht so sicher!

    Als Bhikku Buddhadasa von dem Klerus gezwungen wurde wegen seiner Ansichten die orangen Moenchsgewaender abzulegen hat der Klerus sein eigenes Armutszeugniss unterschrieben!

  2.  
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  3. #12
    Avatar von DisainaM

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    Re: Wieviel "show" steckt im Buddhismus?

    Als ich 1992 erstmals in der Viên-Giác-Pagode in Hannover-Mittelfeld war, erlebte ich die friedliche Koexsistenz von Theravada und Mahayana Buddhismus an einem Ort.
    Die buddhistische Gemeinschaft aus Bangkok hatte der mahayana Glaubensrichtung einen theravada Buddha gespendet, den diese am Eingang zu dem Pagodenturm unterbrachten.

    Viele Thais in Hannover besuchten die Pagode zu beten, schüttelten die Nummernstäbe, und hatten mit der mahayana Richtung kein Problem, weil sie beim Nutzen der Örtlichkeit in ihrer Überzeugung bleiben konnten.

    Zur Geschichte der Viên-Giác-Pagode,
    Sie zählt zu den größten weltweit außerhalb Vietnams, vom Baustil eine der modern sten ihrer Art. Von 1989 bis 1993 wurde sie aus Spendengeldern in Höhe von 9 Millionen Mark erbaut.

    Anfang '78 wurde eine Wohnung in der Kestnerstraße als Gedenkstätte genutzt. 1980 wurden in der Eichelkampstraße Hallen gemietet. 1984 wurde der Plan gefasst ein eigenes Gebäude zu errichten, da die Zahl der Besucher enorm anstieg. Das Gelände in der Karlsruher Straße 6 wurde der Beton-Union abgekauft. Den Bauplan entwarf der Architekt Tran Phong Luu. Schon in der Planungsphase erwies sich Dr. Meihorst, Ehrenvorsitzender der Ingenieurskammer als Förderer und Freund.

    Mit Hilfe der so genannten "1-Quadratmeter-Aktion" gelang es dem Abt Thich Nhu Dien Gelder für den Baubeginn zu sammeln. Auch der ehemalige Ministerpräsident Niedersachsens, Dr. Ernst Albrecht, zeigte sich den Vietnamesen gegenüber als wohlgesonnener Gönner, sein Name ist in die große Glocke aus Taiwan gegossen.
    http://www.viengiac.de/deutsch/index...id=26&Itemid=1

    Ernst-Albrecht zeigte, dass er seinem Glauben verwurzelt war, als er 1979 dafür sorgte, dass Deutschland die ersten 30.000 Vietnamesen aufnahm.

    In den 90ger Jahren war ich so auch zu Gast an einer Pagodenveranstaltung, wo man dem Dalai Lama Fragen stellen konnte. (Ich musste keinen Cent dafür zahlen)

    Ein anderer Aspekt, bei der Kontaktaufnahme eines Deutschen mit der buddhistischen Glaubensrichtung,
    sie essen, werden eingeladen, nehmen gerne an,
    nur erkennen sie den Zeitpunkt nicht, wann es Zeit wäre, zu geben.
    230 Euro Eintritt wird sofort als kommerzielle Einstellung des Buddhismus bewertet, ohne zu erkennen, dass bei vielen früheren Veranstaltungen ohne Eintrittsgelder, die Mieten der Räumlichkeiten und die Kosten der Veranstaltung, sich nicht immer mit der Spendenbereitschaft der deutschen Gäste vertrug.
    Nehmen ohne zu Geben, und ohne Bereitschaft für letzteres zu der Veranstaltung zu kommen, - da macht ein Eintrittspreis durchaus Sinn, um die notwendige Filterung der Besucher vorzunehmen.

    Auch verhält sich das heutige Deutschland, in Form der hessischen Landesregierung und der Verwaltung, nicht mehr so offen, wie in den 80ger Jahren, denn eine derartige Grossveranstaltung wird mit zahlreichen Auflagen versehen, was zu einer enormen Verteuerung der Planung führt, ohne das man deshalb von einem kommerziellen Event sprechen muss, nur weil das bürokratische Verwaltungskorsett seinen Tribut fordert.

    Der Dalai Lama kann kommen, aber er muss zahlen ...
    nein, nein, wenn Kosten entstehen, werden diese von den Gästen übernommen ...
    Die Folge - Dalai Lama nur noch für zahlende Gäste,

    welch ein kommerzieller Buddhismus ;-D

  4. #13
    Avatar von Silom

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    Re: Wieviel "show" steckt im Buddhismus?

    Religion ist nicht gleich Religion.

    Wobei bei den Buddhisten und Moslems die Religion ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens darstellt, sind wir "Ungläubigen" eher zu unserem Glauben distanziert.

    Warum und weshalb kann jeder für sich entscheiden.

    Wie es auch sei, eine kleine Show würde ich es nicht bezeichnen, sondern eher Unreife im Bezug auf Realleben.

    * Wenn hohe Regierungsbeamte bzw. Polizeipräsidenten nur noch mit den wertvollsten Buddhaamuletten um den Hals sich aus dem Haus trauen

    * Viele Gläubige nach Regelverletzugen in den Wat marschieren, dass Buddha ihnen verzeiht


    Der Buddhismus hat mit Einmarsch der westl. Unsitte viel Kredit (in unseren Augen) verloren.

    Der thail. Buddhist würde öffentlich nie die staatl. Religion in Frage stellen (dürfen)

  5. #14
    Avatar von Samuianer

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    Re: Wieviel "show" steckt im Buddhismus?

    Zitat Zitat von DisainaM",p="757208
    /.............
    Auch verhält sich das heutige Deutschland, in Form der hessischen Landesregierung und der Verwaltung, nicht mehr so offen, wie in den 80ger Jahren, denn eine derartige Grossveranstaltung wird mit zahlreichen Auflagen versehen, was zu einer enormen Verteuerung der Planung führt, ohne das man deshalb von einem kommerziellen Event sprechen muss, nur weil das bürokratische Verwaltungskorsett seinen Tribut fordert.

    Der Dalai Lama kann kommen, aber er muss zahlen ...
    nein, nein, wenn Kosten entstehen, werden diese von den Gästen übernommen ...
    Die Folge - Dalai Lama nur noch für zahlende Gäste,
    [highlight=yellow:1bff416a02]
    welch ein kommerzieller Buddhismus [/highlight:1bff416a02] ;-D

    Danke dir fuer deinen Ausfuehrungen welchen Schwierigkeiten so Unternehmungen entgegesehen - ich wuerde auch wenn "der Herr" persoenlich kaem nichtmal mit meiner Seele zahlen - es gibt fuer Alles Mittel und Wege... die brauchen keine vergoldeten Fliesen, diamantbestueckte Buddhafiguren und Prunkbauten!

    Das brauchen nur Institutionen, d.h. deren Vorstaende und die ungekroenten Zaren und Paschas der "spirituellen Zirkuswelt", die ihre eigentliche Sendung laengst vergessen haben sich dick und rund futtern und in teuren Limuosinene durch die Gegend chauffieren lassen!


    Steuern und Auflagen hin oder her... das entschuldigt auch nicht den Bau dieser 9 Mill. teuren Pagode, das Geld in Vietnam in soziale Einrichtungen, Schulen investiert waere 10000000 x besser und im Sinne des Buddha, angelegt gewesen!

  6. #15
    Avatar von DisainaM

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    Re: Wieviel "show" steckt im Buddhismus?

    Zitat Zitat von Samuianer",p="757214
    . das entschuldigt auch nicht den Bau dieser 9 Mill. teuren Pagode, das Geld in Vietnam in soziale Einrichtungen, Schulen investiert waere 10000000 x besser und im Sinne des Buddha, angelegt gewesen!
    nein, dem CDU Ministerpräsidenten Ernst Albrecht ging es auch gezielt darum, eine asiatische Gemeinschaft in Deutschland aufzubauen,
    er setzte sich vehement in den 80ger Jahren auch dafür ein, dass viele Vietnamesen schnell zur deutschen Staatsbürgerschaft kommen konnten,
    wir dürfen nicht vergessen, wie niedrig der Anteil der asiatischen Bevölkerung in Deutschland war.

    Der Aufbau von Pagoden und Tempel in der neuen Heimat war ein wichtiger Schritt, damit sich die Neu-Deutschen hier heimisch fühlen konnten, schliesslich ging es auch darum, sie hier zu halten.

    Mit dem Aufbau der grössten Pagode in Europa sollte auch ein Magnet geschaffen werden, in der Hoffnung, mehr Asiaten nach Deutschland zu ziehen, denn nur ein Multi-Kulti-Deutschland war für viele Deutschen lebenswert,
    eine andere Heimat würden sie den Rücken kehren, wie es dann in den letzten 10 Jahren auch passierte, - nicht mehr mein Land.

  7. #16
    Avatar von Samuianer

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    Re: Wieviel "show" steckt im Buddhismus?

    Zitat Zitat von DisainaM",p="757233
    Zitat Zitat von Samuianer",p="757214
    . das entschuldigt auch nicht den Bau dieser 9 Mill. teuren Pagode, das Geld in Vietnam in soziale Einrichtungen, Schulen investiert waere 10000000 x besser und im Sinne des Buddha, angelegt gewesen!
    nein, dem CDU Ministerpräsidenten Ernst Albrecht ging es auch gezielt darum, eine asiatische Gemeinschaft in Deutschland aufzubauen,
    er setzte sich vehement in den 80ger Jahren auch dafür ein, dass viele Vietnamesen schnell zur deutschen Staatsbürgerschaft kommen konnten,
    wir dürfen nicht vergessen, wie niedrig der Anteil der asiatischen Bevölkerung in Deutschland war.

    Der Aufbau von Pagoden und Tempel in der neuen Heimat war ein wichtiger Schritt, damit sich die Neu-Deutschen hier heimisch fühlen konnten, schliesslich ging es auch darum, sie hier zu halten.

    Mit dem Aufbau der grössten Pagode in Europa sollte auch ein Magnet geschaffen werden, in der Hoffnung, mehr Asiaten nach Deutschland zu ziehen, denn nur ein Multi-Kulti-Deutschland war für viele Deutschen lebenswert,
    eine andere Heimat würden sie den Rücken kehren, wie es dann in den letzten 10 Jahren auch passierte, - nicht mehr mein Land.


    Multi-Kulti ist auch einseitg volles Horn in die Hose gegangen!

    Das leigt NICHT an Moscheen, Pagoden, Tempel und anderen Sakralbauten, daran laesst sich auch kein "zusammenschmelzen" verschiedener Kulturen festmachen!

    Hier allerdings unterscheidet sich die buddhistische Heilslehre von dem weit aggressiveren und doktrinaeren Islam.



    In der heutigen Zeit, eben wegen der Politisierung der Religionen, sind eher Wege die in Auroville beschritten wurden die besseren Konzepte, weg von bestimmten fixierten Religionskonzepten hin zu spirituellen Gemeinschaften und Oertlichkeiten die auf das mit-einander-fuereinander ausgerichtet sind und nicht auf eine ganz bestimmte Glaubensrichtung und noch moeglicherweise, egal unter welchen "humanistischen" Vorwaenden vom Staat gefoerdert...


    No Religion!


    ..........ist meine Religion....

  8. #17
    Avatar von DisainaM

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    Re: Wieviel "show" steckt im Buddhismus?

    es soll ja auch nicht zusammenwachsen, was nicht zusammen gehört, ;-D

    sondern ein fruchtbares miteinander, jeder mit seinen Wurzeln, in seiner Kultur, aber mit dem Konsenz gemäß den Regeln des Grundgesetzes.

    Was wir heute erleben, ist,
    dass sich manche Gemeinschaften nicht auf den Konsenz zum Grundgesetz verankern können,

    dass in Zeiten der wirtschaftlichen Krise, Neu-Deutsche oder Deutsche mit anderem Aussehen die Regeln der Wirtschaft erleben,
    the last to be hired and the first to be fired.

    Multi-Kulti ist nicht in die Hose gegangen, aber in Deutschland fand Ost und West zusammen, und dieses neue Deutschland, was vielen fremd geworden ist, heuchelt nur noch von multikultureller Chancengleichheit.

    In den 70ger und 80ger Jahren, also in der Zeit vor dem Privat Fernsehen, wurde Deutschland durch Leo Kirch auf Multi Kulti geeicht.
    In den gängigen Spielfilmsendern von ARD und ZDF bekam die Bevölkerung jeden Tag Schwarze ins Wohnzimmer geliefert,
    Hawai 5 - 0, Department S, Kojak, die unzähligen Serien, wo die Helden unter einem schwarzen Chef arbeiteten,
    waren eine gute Dauerberieselung, um die Bevölkerung erfolgreich umzustellen, während die Jugend durch Philly Sound, Soul und später Disco sowieso mit multikulturellem Musikgut aufwuchs.

    Mit Einzug des Privat Fernsehens, und der Auflage, einen Großteil der Sendungen auf inländische Produktionen umzustellen, war es mit der permanenten multikulturellen Präsenz auf den TV Schirmen vorbei,
    Arabella Kiesbauer, Mola und Mingh-Khai waren die wenigen Ausnahmen und Auslaufmodelle der Multi-kulti Ära in der TV Medienlandschaft.
    So ging die Jugend immer mehr verloren, und besonders die Ost-Jugend ist den rechten Rattenfänger überlassen worden.

  9. #18
    Avatar von Khun Sung

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    Re: Wieviel "show" steckt im Buddhismus?

    Zitat Zitat von Samuianer",p="757203
    Moenchstum und Seidengewaender das ist schon Spott der bis nach Tushita stinkt!
    Als vor einiger Zeit bei uns in der Nachbarschaft ein Thai-Massage-Studio eröffnet wurde, reisten zur Segnung auch vier Gelbgewickelte aus Mannheim an - im funkelniegelnagelneuen Jaguar.

  10. #19
    Avatar von phimax

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    Re: Wieviel "show" steckt im Buddhismus?

    Zitat Zitat von Khun Sung",p="757292
    ...im funkelniegelnagelneuen Jaguar.
    Der ihnen aber nicht gehörte.
    Bei uns werden die Mönche auch zu 'Hausbesuchen' gefahren.
    Je nach dem wer an dem Tag Zeit hat, fahren die auch schon mal im 3L Lupo vor.

    Habe allerdings auch meine Probleme mit dem 'Gesicht machen' einiger buddhistischer Richtungen u.a. in resp. aus Thailand.

  11. #20
    Avatar von clear1

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    Re: Wieviel "show" steckt im Buddhismus?

    Vor ein paar Jahren gabs doch mal in Thailand ne ganze Serie von z.T. schrecklichen Verbrechen die durch buddhistische Mönche verübt wurden. War da nicht auch mal so eine Karikatur in der Bangkok Post wo die Mutter mit dem Kind schimpfte und sagte: "Sei brav oder der Mönch kommt und holt dich!" ...

    clear1

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