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Wenn der Kunde verkauft wird....

Erstellt von nakhon, 13.09.2008, 23:04 Uhr · 18 Antworten · 2.143 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von nakhon

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    Wenn der Kunde verkauft wird....

    Seit ca. 17 Jahren habe ich eine Visa Card der BHW-Bank, die mir einen Überziehungskredit gewährt, damit ich im Außereuropäischen raum auch mal Krank werden finanzieren kann. Damals gab es auf das Guthaben auch noch um die 6% Zins. Für mich war das eine Super Urlaubskarte. Letzte Jahresgebühr 17,90€.
    Irgend wann, im Frühjahr 2007 hat die Postbank die BHW-Bank gekauft. Dabei wanderte mein Erspartes einschließlich Freistellungsauftrag ungefragt zur Postbank, die wiederum gleich mitteilt, es bleibt alles wie bisher unverändert.
    Dieses Jahr bekomme ich einen Brief von der Landesbank Berlin. Die LBB hat die Kreditkartensparte BHW von der Postbank erworben, außer einer neuen Einzahlungskontonummer bleibt alles beim alten.
    Wieder wechselt mein Geld und der Freistellungsauftrag ohne mich zu fragen das Bankhaus.
    Letzte Woche ein neuer Brief der LBB, welche mir mitteilt, meine Kreditkarte wird ab Oktober ungültig!
    Im Februar wurde mir noch die Jahresgebühr einbehalten. Kein Wort über die restliche Gebühr, der nur halb erfüllten Vertragslaufzeit.
    Und weil alles so einfach ist, gleich ein neues Kartendoppel beigelegt.
    Man braucht nur mit einer Karte einfach bargeldlos einkaufen und das Kartendoppel ist aktiviert. Im ersten Jahr Gebührenfrei.
    Das Begleitschreiben gibt keine Auskunft über weitere Jahresgebühren. Eventuell auf der DIN A4 Seite Kleingedrucktem? Das war mir aber zu mühsam. Auf der Web-Seite habe ich den Preis für das Kartendoppel gefunden. 44 Euronen.
    Meine zwei Einzelkarten hatten nur 33 €uro gekostet und es ist erst noch eine Versicherung dabei.
    Da fühlt man sich als Kunde nicht nur herumgereicht sondern auch noch für blöd verkauft.
    Sicherlich endet bald eines meiner anderen Postbank Konten bei der Deutschen Bank.
    Und Ackermann verkündet ja, es bleibt alles wie es ist. Das habe ich doch gerade eben zwei mal erfahren dürfen. ;-D

    Ich Frage mich, ist es eigentlich kein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz, wenn ohne mein vorheriges wissen, meine Konten von einer zur anderen Bank verhökert werden.

    Die Praxis, Kunden wie Wahre zu verhökern wirft ein schlechtes Bild auf die Banken und ist nicht vertauen erweckend.

    Kunden kauft man nicht, man gewinnt sie dazu!

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Nokhu

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    Re: Wenn der Kunde verkauft wird....

    Tja, Verträge halt.

    Verträge werden beiderseitig geschlossen, um dann einseitig (vom Stärkeren) nach Gutdünken verändert zu werden.

    Friss oder stirb ist die Devise! :P

    Oder in deinem Fall : Kündigen!!

  4. #3
    Avatar von nakhon

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    Re: Wenn der Kunde verkauft wird....

    Ja, die Karte stirb zum 1. Okt. von alleine. Da brauch ich nicht mehr kündigen. Im Gegenteil wenn ich Kündige, kann sein dass ich die halbe Jahresgebühr nicht mehr zurück bekomme. Ich gönne dem Pack keinen Cent.
    Ich wollte eigentlich nur mal aufzeigen, wie mit unserem Geld und Daten verfahren wird, ohne uns Kunden vorher zu Fragen.

  5. #4
    Avatar von DisainaM

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    Re: Wenn der Kunde verkauft wird....

    hab mir die visa und master über den adac damals geholt,
    kostet gar nichts.

    wenn ich die deutschen Bankgebühren mit denen meiner belgischen Dexia Bank vergleiche, so sind die Belgier um 70 % billiger als die Deutschen.

  6. #5
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Wenn der Kunde verkauft wird....

    Zitat Zitat von nakhon",p="631866
    Ich Frage mich, ist es eigentlich kein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz, wenn ohne mein vorheriges wissen, meine Konten von einer zur anderen Bank verhökert werden.
    Ja, es gibt eine Initiative dagegen, wovon ich z.Zt. nicht den link habe - und auch keine Zeit mehr habe, zu suchen.

    Das generelle Thema: Man hat z.B. mit einer Bank einen Hypotheken-Vertrag und stellt irgendwann fest, dass die Bank diesen Hypotheken-Vertrag und viele andere dazu insgesamt an einen Dritten verkauft.

    Das hat doch in den USA einen Riesen-Trouble ausgelöst, wo letztlich mit den Hypotheken-Verträgen an der Börse spekuliert worden war. Mit weltweiten Auswirkungen inkl. jeder Menge Wertberichtigungen auch bei deutschen Banken.

    Andere werden dazu mit Sicherheit mehr Fachliches beitragen können als ich.

    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man inzwischen sehr viel aufmerksamer dieses Geschäftsgebahren der Banken beobachtet.

  7. #6
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Wenn der Kunde verkauft wird....

    Die LBB ist momentan wohl groß dabei, ihre Kreditkarten ungefragt unter das Volk zu bringen. Ich habe seit geraumer Zeit für mich und meine Frau die, damals hieß sie LTU, Air Berlin Card. Jetzt bekomme ich von der LBB, noch nie mit denen zu tun gehabt, unaufgefordert zwei Kreditkarten zugeschickt, mit der Information, dass die Karten nur noch legitimiert werden müssen und ab dann sowohl als Air Berlin-Card als auch als Kreditkarte genutzt werden können. Da ich von denen nie was wollte und es auch so bleiben soll, habe ich die Karten gleich entsorgt. Wenige Wochen später schrieb mich die LBB erneut an, warum ich denn die Karten nicht freischalten lasse, man würde mir ja schließlich das erste Jahr die Gebühr schenken. Ich werde der Air Berlin noch ans Bein pinkeln, dass sie ungefragt und entgegen meiner ausdrücklichen Verweigerung meine Daten an die LBB weitergeleitet haben.

    Jochen

  8. #7
    Avatar von spartakus1

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    Re: Wenn der Kunde verkauft wird....

    Es ist mir wirklich ein Rätsel, was manche Institutionen sich herausnehmen können.
    Ich werde in Zukunft wohl auch betroffen sein.
    Ich habe extra die Bank gewechselt, weil ich mich vorher von der anderen Bank verarscht gefühlt habe, dann im nächsten Augenblick bin ich wieder Kunde bei denen, ohne es zu wollen.

    Da kann doch was nicht stimmen...

  9. #8
    Avatar von DisainaM

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    Re: Wenn der Kunde verkauft wird....

    mich hats 2 x erwischt,

    als Postbankkunde bei der Deutschen Bank angekommen,

    als Dresdner Bankkunde bei der Commerzbank angekommen.

    in beiden Fällen hatten die Banken in der Vergangenheit dicken Bockmist gebaut,
    wo ich für Beratungsfehler sehr viel Geld zahlen durfte,
    (in einem Fall wurde bei put(call-Geschäften eine Verkaufsoption nicht richtig umgesetzt, was einen erheblichen Verlust bedeutete)
    klar hätte ich Sie verklagen können, da ich die Termine mit den Beratern nie in Gegenwart von Zeugen gemacht habe, hiess das Problem - Recht haben und Recht bekommen -

    so schwor ich mir, --- eines Tages werden die dafür bluten müssen ---

    um mich zu bremsen, ging ich von den Banken weg,
    um nicht mehr dran zu denken,

    jetzt aber, wo sie als Rechtsnachfolger wieder die alten schmerzhaften Erinnerungen wachrufen,
    werden sie wohl fällig werden ...

  10. #9
    Avatar von nakhon

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    Re: Wenn der Kunde verkauft wird....

    Ich habe gerade meine Post aufgemacht.

    Die LBB schreibt mir: Sie haben uns die Kündigung ihres Kartenkontos mitgeteilt. Das bedauern wir sehr.
    Nach noch folgenden Hinweisen für die Kartenentsorgung folgt noch der Satz:
    Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns geschenkt haben!
    Da haben Die doch wohl was falsch verstanden.

    Auserdem hab ich ja nicht gekündigt sondern die LBB lässt mein Kartenkonto vorzeitig auslaufen. Und sollte mir die halbe verbliebene Jahresgebühr zurückerstatten.

  11. #10
    Avatar von spartakus1

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    Re: Wenn der Kunde verkauft wird....

    Zitat Zitat von nakhon",p="632078
    ... Und sollte mir die halbe verbliebene Jahresgebühr zurückerstatten.
    Wie? Zahlen die nicht?
    Das kann ich nicht glauben. Die müssen zahlen, wenn sie es vorzeitig auslaufen lassen.

    Na ja, was will man machen, wegen der kleinen Summe vor Gericht? Ich bin entsetzt.

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