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Wegwerf - Tiere für Europa

Erstellt von DisainaM, 27.02.2007, 10:48 Uhr · 2 Antworten · 931 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    Wegwerf - Tiere für Europa

    was ist REACH

    Die Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe [1][2] (englisch: REACH - Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals) ist eine Verordnung der Europäischen Gemeinschaft zur Reformierung des europäischen Chemikalienrechts. Die Verordnung ist seit dem 1. Januar 2007 als unmittelbares Recht in jedem Mitgliedstaat auch direkt gültig, und sie tritt am 1. Juni 2007 in Kraft.
    Das ab 2007 gültige REACH-System basiert - anders als das alte europäische Chemikalienrecht - auf dem Grundsatz der Eigenverantwortung. Es verlangt vom jeweiligen Inverkehrbringer (Hersteller, Importeur), dass er für die Sicherheit seiner Chemikalien selbst verantwortlich ist, dass er die zur Bewertung dafür notwendigen Daten auch selbst beschafft (Beweislastumkehr) und auf dieser Grundlage Vorgaben zum sicheren Umgang mit den Stoffen entlang der gesamten Wertschöpfungskette macht (Risiko-Management). Registrierungspflichtig und damit vom REACH-System grundsätzlich erfasst sind Chemikalien, die in Mengen ab einer Tonne pro Jahr produziert werden.
    http://de.wikipedia.org/wiki/REACH-System

    REACH bedeutet also, das jeder Hersteller von Chemicalien verpflichtet ist, die Verträglichkeit seiner Stoffe zu beweisen.

    http://reach.bdi.info/

    Dies ist jedoch nur möglich, aufgrund umfangreicher Tests an Tieren.

    Doch der Wiederstand ist verhalten,
    da aufgrund einer imensen Lobbyarbeit, bereits die formulierte Kritik gesteuert wurde.

    Hochrechnungen gingen von bis zu 45 Millionen Tieren aus, die im Rahmen von REACH getötet werden sollten. »Vor allem, dass ein zwingender Datenaustausch gegen die Interessen der Industrie durchgesetzt werden konnte, wird unzählige Doppelversuche vermeiden und damit Millionen Mäuse, Ratten, Kaninchen, Meerschweinchen und andere Tiere retten«, erklärt die Tierärztin.
    Insgesamt gesehen sei laut Ärzte gegen Tierversuche die Chance verpasst worden, zumindest im Bereich der Chemikalienprüfung komplett auf tierversuchsfreie Methoden umzusteigen und dem Tierversuch endlich den Rücken zu kehren. Wie viele Tiere letztendlich für REACH leiden und sterben müssen, ist noch ungewiss. »Jede Maus, die für REACH sterben muss, ist eine zuviel«, ist Gericke überzeugt, »Aber jede Maus, die vor einem qualvollen Gifttod gerettet werden kann, ist ein Schritt in die richtige Richtung.«
    http://aerzte-gegen-tierversuche.tie...-13-reach.php4


    Plötzlich spricht man nur noch von Mäusen, obwohl es ebenso um Hunde und größere Tiere geht, die verbraucht werden.

    Auch besteht das Problem der unnötigen Doppelversuche fort.

    Es geht um sehr viel Geld, mit dem die Lobbyvertreter den Widerstand regelrecht ersticken wollen.

    ( I had a dream, ...
    das eines Tages die Menschen dasselbe Schicksal wie die Tiere ihres Planeten erleiden,...)

    Mal sehen, wenn es in der Werbung heißt,
    die Sicherheit dieses Produktes war uns hunderte von Schäferhunden wert.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von wingman

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    Re: Wegwerf - Tiere für Europa

    Vielleicht sollte man diese Typen einmal als Laborratten verwenden und anschliesend den Labortisch "abräumen".

  4. #3
    Avatar von DisainaM

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    Re: Wegwerf - Tiere für Europa

    früher wurde ein neuer Kunstoffwerkstoff entwickelt,
    und wenn von irgendwo Rückmeldungen kamen, dass der gesundheitleiche Probleme auslößt,
    wurde er vom Markt genommen.

    Heute gibt es Firmen, die die Werkstoffprüfung auf Kosten von Dutzenden Tierleben machen,
    und wenn irgendwo in Deutschland, oder der EU die Konkurenz ähnliche Stoffe auf den Markt bringen will, wird der gleiche Test vorgenommen.

    Natürlich wird es auch Testverfahren geben, die ohne Tierversuche Feststellungen über Verträglichkeit machen können, nur werden diese Versuche erheblich teurer sein.

    Deshalb kann man nur wünschen, dass es eine Organisation geben wird, die den Verbraucher aufklärt,
    ob das Armaturenbrett von VW 200 Hunden das Leben gekostet hat,
    oder ob man auf teurere Prüfverfahren zurückgegriffen hat.

    Aber wo kein Druck, da passiert auch nix.

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