Umfrageergebnis anzeigen: Findet Ihr die Bailoutprogramm für unfähige Banken gut?

Teilnehmer
36. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

    8 22,22%
  • Nein

    26 72,22%
  • Weiß nicht

    2 5,56%
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Ergebnis 11 bis 20 von 120

Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

Erstellt von J-M-F, 02.10.2008, 22:58 Uhr · 119 Antworten · 4.896 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von J-M-F

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    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Zitat Zitat von shadow79761",p="638370
    Also wenn Irland für 400 MRD bürgt dann fliesst da erstmal kein Geld sondern es wird nur gegenüber Dritten deutlich gemacht, falls derjenige Probleme bekommt dann bin ich als Staat bereit dafür zu zahlen.

    die bank kann munter weiterzocken und die bankmanager können sich weiter die taschen vollstopfen, da ihre werte ja wieder super abgesichert sind und sie so ein super aaa bekommen kann!!!

    irgendwann merkt dann wieder mal jemand, dass auch die bürgschaft verzockt ist und kein aaa rating verdient, bzw alles nur schrott ist. schon geht wieder alles in den keller, da der betrag aber dann noch größer ist, wird der schaden auch viel größer.

    egal welche denksportaufgabe du auch anstellst

  2.  
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  3. #12
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Irland hat mit dieser Massnahme jedenfalls für Kapitalzufluss aus dem Ausland gesorgt.

    Ich befürchte, wir haben bisher nur eine winzige Spitze des Eisbergs gesehen.

    Nicht nur die Banken, sondern auch grosse Teile der Wirtschaft belügen und betrügen. Bestes Beispiel ist aktuell"Premiere". Die können nun nicht mehr so einfach Kapital bei den Banken beschaffen und als Sicherheit hohe Abozahlen anführen. Da man dort jetzt genauer hinschaut, wird kleinlaut ein Fata Morgana Bestand von 1 Mio Abonnenten eingeräumt. Daraufhin sinkt die Aktie um ca. 50 %.

    Das war nur der Anfang...

  4. #13
    Avatar von J-M-F

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    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Zitat Zitat von Paddy",p="638402
    Nicht nur die Banken, sondern auch grosse Teile der Wirtschaft belügen und betrügen
    du triffst den nagel auf den kopf!!!

    dagegen helfen auch aber trilliarden nichts

  5. #14
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Das passt auch hier gut rein:

    "Inside Wall Street - Der Frust der Volkswirte"

    http://www.nittaya.de/viewtopic.php?p=638426#638426

  6. #15
    Avatar von Nokhu

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    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Zitat Zitat von Paddy",p="638402
    Ich befürchte, wir haben bisher nur eine winzige Spitze des Eisbergs gesehen.

    Das war nur der Anfang...
    Sehr wahrscheinlich.

    Kontinent- und Nationen übergreifender Sockenschuss.
    Dem "Menschen" ist nicht mehr zu helfen. Er wird immer intelligenter, aber nur im negativen Sinn.

    Meine (übriggebliebenen) 2 Cent.

  7. #16
    Avatar von shadow79761

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    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    hidiho
    naja sehe schon bringt nicht viel, egal was man dazu sagt. Ab bestimmten Betragshöhen setzt bei den meisten Menschen leider das bewußte Denken aus und es werden nur noch Sprachhülsen die man auf Fachzeitschriften wie der Bildzeitung oder Fachsendungen wie Akte2008 gelesen und gehört hat im Umlauf gebracht.
    Also liebe Leute wenn ihr es so pessimistisch seht dann mal mein Vorschlag.... hebt all euer Geld von diesen Betrügerbanken ab kauft ein Stück Land und Vieh und werdet autark vielleicht fühlt ihr euch dann besser.
    Achja könnte ja vorher mal noch ein neues Gerücht im Umlauf schicken... zur Abdeckung der derzeitigen Finanzkrise wollen die europäischen Regierungen eine Sondersteuer auf Bier beschließen......
    bis dann mh oder besser bis nach dem Weltuntergang
    cu
    shadow

  8. #17
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Den Sarkasmus kannst dir sparen.

    Wenn mir ein Autohändler ein KFZ mit verdecktem Mangel verkauft, kann ich ihn belangen, den Vertrag wandeln oder das Gefährt zurückgeben. Habe noch nie gehört, daß der Staat für die faulen Geschäfte einstehen soll.

    Bei falsch bewerteten Immobilien gelten andere Gesetze?

  9. #18
    Avatar von Samuianer

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    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Zitat Zitat von Loso",p="638133
    Zitat Zitat von Samuianer",p="638062
    Zitat Zitat von Loso",p="638053
    ... Das Kind ist durch die Nieten in Nadelstreifen in den Brunnen gefallen ....
    Ganz im Gegenteil
    Der Begriff Nieten in Nadelstreifen bezieht sich nicht auf die Herkunft oder Ausbildung, sondern auf die ökonomischen Fehlentscheidungen. Wieder mal ein substanzloses Laber-Posting mehr vom Steintisch.
    Jau, Danke, das hast du jetzt aber nett formuliert!

    So' ne "Niete" waer ich auch gern!

    Du bist da bestimmt besser und vor Allem klueger, wie so viele Andere hier!

  10. #19
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Samstag, 4. Oktober 2008
    Gipfel zur Finanzkrise
    Wohl kein EU-Notfallplan

    In der französischen Hauptstadt kommen heute die Staats- und Regierungschefs der vier G8-Staaten in der EU zu einem Sondergipfel zusammen, um über Auswege aus der Finanzkrise zu beraten. Nach zweiwöchigem Tauziehen hatte das US-Repräsentantenhaus gestern das 700 Milliarden Dollar schwere Rettungspaket für die angeschlagene US-Finanzbranche im zweiten Anlauf gebilligt. Anschließend unterzeichnete Präsident George W. Bush das Gesetz, dass am Mittwoch bereits den Senat passiert hatte. Damit wird die US-Regierung ermächtigt, bedrängten Banken faule Kredite abzukaufen, um so den Kreditfluss wieder in Gang zu bringen. Trotz der Annahme des Gesetzes schloss die Börse in New York im Minus.

    Auf der Tagesordnung der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien bei ihrem Treffen im Élysée-Palast dürften die Stärkung der Finanzaufsicht und eine Reform der Buchführungsregeln stehen. Medienberichte, wonach Frankreich einen 300 Milliarden Euro umfassenden EU-Hilfsfonds für Banken vorschlagen wolle, wurden zurückgewiesen. Berlin hatte eine solche Idee schon frühzeitig abgelehnt. In der "Bild am Sonntag" wies Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) einen "Notfallplan für Europa" erneut zurück. Entsprechende Forderungen seitens der Finanzwirtschaft würden von der eigentlichen Aufgabe nur ablenken. Von dem Treffen soll nach den Worten von Frankreichs Ministerpräsident Francois Fillon die Botschaft ausgehen, dass der Staat falls nötig bereit ist, das Bankensystem zu stabilisieren.

    Jedem seine Lösung

    Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die Benelux-Länder mussten mit staatlichen Hilfen in dieser Woche die Großbanken Hypo Real Estate, Fortis, Dexia und Bradford & Bingley vor dem Zusammenbruch bewahren. Bisher geht jedes Land seinen eigenen Weg, und das soll nach Auffassung der Bundesregierung auch so bleiben.

    An dem Treffen nehmen auf Einladung des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy auch EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, und den Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, teil. Obwohl der Gipfel - zu dem keine weiteren EU-Staaten geladen sind - offiziell nichts mit der Europäischen Union zu tun hat, gilt er als Vorbereitung des EU-Gipfels am 15. und 16. Oktober, bei dem die Union Reformen des Finanzmarktes und seiner Kontrolle auf den Weg bringen will.

    Bush erleichtert

    Nach der Verabschiedung des US-Rettungsplans im Repräsentantenhaus in Washington zeigte sich Präsident Bush erleichtert, warnte aber vor den weiter bestehenden "ernsten Herausforderungen" für die US- Wirtschaft. Es werde "Zeit brauchen, bis dieses Gesetz sich richtig auf die Wirtschaft auswirkt." Die Kosten für den Steuerzahler würden letztendlich deutlich niedriger liegen als die jetzt zur Disposition stehende Summe, sagte Bush. Als Anhänger des freien Unternehmertums sei er kein Freund von staatlichen Interventionen in die Privatwirtschaft. "In dieser Situation aber war es notwendig."

    Die Präsidentin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, kündigte neue Kontrollen für die US-Finanzwirtschaft an. Außerdem müsse herausgefunden werden, wie die US-Finanzwirtschaft überhaupt in diese schwere Krise geraten konnte. "Wir glauben alle an die freie Marktwirtschaft", betonte die Demokratin Pelosi, aber "unregulierte und nicht überwachte" Aktivitäten an der Wall Street hätten "ein Chaos produziert, ... dass es künftig nicht mehr geben darf". Auch Bush betonte, dass nun Regierung und Kongress analysieren müssten, wie es zu der Krise kommen konnte und wie das künftig verhindert werden könne.

    Der Chef der US-Notenbank, Ben Bernanke, nannte die Verabschiedung des Hilfspakets "einen entscheidenden Schritt zur Stabilisierung unserer Finanzmärkte" und der Sicherstellung von Krediten für Hausbesitzer und Geschäftsleute. Der republikanische Fraktionsführer im Repräsentantenhaus, John Boehner, verteidigte das Maßnahmenpaket: "Wir sind mitten in einer Finanzkrise... und wenn wir gar nichts tun, wird diese Krise wahrscheinlich schlimmer und wirft uns in eine wirtschaftliche Rezession, wie wir sie noch nie gesehen haben."

    Turbulente Woche

    Ein erster Entwurf des Finanz-Hilfspakets war am Montag im Abgeordnetenhaus in Washington hauptsächlich am Widerstand konservativer Parlamentarier gescheitert. Danach hatte der Senat die Initiative ergriffen und die Vorlage leicht ergänzt, um sie auch dem Abgeordnetenhaus akzeptabel zu machen. Am Freitag nun stimmten 263 Parlamentarier dafür, 171 dagegen. Beim ersten Votum am Montag hatten zwölf Stimmen für eine Billigung des Programms gefehlt. Der Senat verabschiedete es am Mittwoch mit 74 zu 25 Stimmen.

    Das ursprünglich von Finanzminister Henry Paulson und Zentralbankchef Ben Bernanke vorgelegte Rettungspaket sieht im Kern vor, dass der Staat in Not geratenen Banken faule Kredite im Gesamtwert von bis zu 700 Milliarden Dollar abkauft. Damit soll erreicht werden, dass die Banken wieder Kredite an Unternehmer vergeben und dadurch der Wirtschaftskreislauf nicht unterbrochen wird. In einer ersten Tranche sollen 250 Milliarden Dollar an die Banken vergeben werden.

    Entgegen ersten Vorschlägen ist im Programm auch eine parlamentarische Aufsicht über die Kreditübernahme vorgesehen. Zudem sollen Manager von Banken, denen geholfen wird, keine großzügigen Abfindungen mehr erhalten. Auch ist vorgesehen, dass der Staat nach der Rettung einer Bank später an den Gewinnen beteiligt werden kann.

    Quelle http://www.n-tv.de/Gipfel_zur_Finanz...9/1032812.html

  11. #20
    Avatar von Samuianer

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    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Zitat Zitat von Paddy",p="638572
    Jedem seine Lösung

    Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die Benelux-Länder mussten mit staatlichen Hilfen in dieser Woche die Großbanken Hypo Real Estate, Fortis, Dexia und Bradford & Bingley vor dem Zusammenbruch bewahren. Bisher geht jedes Land seinen eigenen Weg, und das soll nach Auffassung der Bundesregierung auch so bleiben.
    Frueher hiess das mal EWG (Europaeische Wirtschafs Gemeinschaft) und ein Berliner Kabaret hat daraus "Einer Wird Gewinnen" gemacht! ;-D


    Fragt sich dann wozu eine EU, mit eigenem Parlament und Mitgliedlaendern mit wiedrum eigene Parlamenten?

    Dann waere doch eine offene Wirtschafts-und Handelszone ohne Grenzen die bessere Loesung wenn doch jeder "seine Broetchen" backen moechte.[/b]

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