Umfrageergebnis anzeigen: Findet Ihr die Bailoutprogramm für unfähige Banken gut?

Teilnehmer
36. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

    8 22,22%
  • Nein

    26 72,22%
  • Weiß nicht

    2 5,56%
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Ergebnis 111 bis 120 von 120

Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

Erstellt von J-M-F, 02.10.2008, 22:58 Uhr · 119 Antworten · 4.897 Aufrufe

  1. #111
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Zitat Zitat von J-M-F",p="641601
    was war dann zu hören "der arbeitsmarkt ist stabil" -
    Erst vorgestern !!!

    Freitag, 10. Oktober 2008
    Finanzkrise vorerst folgenlos
    Arbeitsmarkt "wetterfest"

    Die Finanzmarktkrise und ihre Auswirkungen werden nach Einschätzung von Arbeitsminister Olaf Scholz vorerst nicht zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führen. "Wir gehen davon aus, dass der Arbeitsmarkt auch einer raueren Konjunktur trotzt", sagte der SPD-Politiker der "Frankfurter Rundschau". Die Reformen der Agenda 2010 hätten den Arbeitsmarkt "ein Stück weit wetterfester" gemacht.

    Zuvor hatte schon der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, betont, dass er für 2009 keinen Anstieg der Arbeitslosigkeit erwartet. "Es gibt noch fast eine Million offene Stellen. Der Arbeitsmarkt ist flexibler geworden, das bewährt sich in der Krise", sagte Weise der "Passauer Neuen Presse". Sollte sich die Finanzkrise schneller und deutlicher auf die Realwirtschaft niederschlagen, müsse die Prognose allerdings korrigiert werden, räumte Weise allerdings ein.

    Kein höherer Arbeitslosenbeitrag

    Trotz der drohenden Rezession muss laut Scholz auch der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung bis weit ins nächste Jahrzehnt hinein nicht über 3,0 Prozent angehoben werden. Diese Prognose gelte auch, "wenn die Wachstumsraten schwächer ausfallen sollten, als von uns angenommen".

    Die vorübergehende Absenkung auf 2,8 Prozent sei ebenso sinnvoll, sagte Scholz der Zeitung. Es sei besser, etwas für die Stärkung der Konjunktur zu tun, "anstatt Geld zu bunkern". Die große Koalition hatte sich kürzlich auf eine Absenkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung auf 2,8 Prozent von derzeit 3,3 Prozent verständigt, dies aber vorerst bis Juni 2010 befristet.

    Verlust für die BA

    Nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) wird diese Absenkung die Behörde 2009 vier Milliarden Euro kosten. Insgesamt werde die Bundesagentur im kommenden Jahr sogar ein Minus von fünf Milliarden Euro im operativen Geschäft machen, befürchtete Weise.

    Linker SPD-Flügel fordert Maßnahmen

    Politiker vom linken SPD-Flügel verlangen weitreichende Maßnahmen als Konsequenzen aus der Finanzkrise. Dazu zählten eine Steuer auf Börsengeschäfte, wie es sie in ähnlicher Form in den USA und Großbritannien bereits gibt, sowie eine staatlich gelenkte Rating-Agentur und eine europäische Bankenaufsicht. Zudem sollten Manager künftig mit ihrem Privatvermögen haften. Diese Vorschläge machen Mitglieder der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundesfraktion und weitere Parteilinke in einem gemeinsamen Aufruf, wie die "Rheinischen Post" berichtet.

    Der Sprecher der Parlamentarischen Linken, Ernst Dieter Rossmann, forderte zudem im "Kölner Stadt-Anzeiger" ein Konjunkturprogramm in zweistelliger Milliardenhöhe, um eine Rezession als Folge der Finanzkrise zu verhindern. Der linke SPD-Politiker Ludwig Stiegler schlug in der Zeitung vor, unter anderem zinsgünstige Staatskredite für den Kauf energiesparender Autos zu gewähren, und plädierte dafür, dass Rechnungen von Handwerkern und Putzkräften in Privathaushalten besser von der Steuer abgesetzt werden können.

    http://www.n-tv.de/1035756.html


  2.  
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  3. #112
    Avatar von Conrad

    Registriert seit
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    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Zitat Zitat von J-M-F",p="641601
    Zitat Zitat von Paddy",p="641590
    Deutsche Mühlen malen wohl etwas langsamer. Soviel zum Schutz unserer Bürger durch die derzeitige Regierung.
    dessen ist sich hoffentlich jeder bewusst!!

    ach noch was, die deutschen sparer der isländischen banken haben ihr geld dort größtenteils nach den markaberen sprüchen unserer kanzlerin "die spareinlagen sind sicher" dort hin gebracht.
    Ach nee, jetzt ist auch noch die Merkel schuld ? Sind wir hier ein Kindergarten, wo Mutti nachher die Bauklötzchen wieder wegräumt, oder was ?

    Es wird ja keiner gezwungen, sein Geld auf ner isländischen Bank zu parken, Banken gibts ja in Deutschland genug. Ich würd auch im Leben nicht auf die Idee kommen, grössere Summen (eigentlich noch nichtmal kleinere Summen) bei ner thailändischen Bank zu deponieren, bei der politischen Lage, die da seit Jahren herrscht....

    Den meisten und mir auch, geht die "Krise" am Popo vorbei, aber meilenweit, warum wohl ? ;-D

    Die 10% Hirnies, die ihre Knete verzockt haben, sind Collateral-Schaden, die muß es geben, die sind der Schmierstoff für das System, eine geradezu unabdingbare Voraussetzung für jeden Börsencrash... ;-D

  4. #113
    Avatar von Joe70

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    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Moin

    Langsam wird es mir mulmig. Gut ich hab auch ein bisschen Geld in Aktien. Wenn es weg ist. Pech gehabt.

    ABER. Das sich die Banken nicht mehr untereinander trauen, also keine Kredite mehr akzeptieren, wird durchschlagen. Zu jedem von uns. Unser ganzes Transportsystem bzw. Warensystem ist darauf aufgebaut. (Vertrauen) Ich erinnere an Swiss Air. Dort war es so das die Piloten kurz vor der Insolvenz, Bargeld mit hatten, damit Sie das Kerosin per Cash bezahlen konnten, weil Swiss Air nicht mehr Kredit würdig war bzw. kein Kredit mehr akzeptiert wurde.

    Siehe auch diesen http://www.mmnews.de/index.php/20081...e-anlegen.html

    Wenn es knallt, wünsche ich niemanden im Ausland fest zu sitzen.

    MfG
    Joe70

  5. #114
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Zitat Zitat von Lamai",p="641611

    Den meisten und mir auch, geht die "Krise" am Popo vorbei, aber meilenweit, warum wohl ? ;-D
    Diese Frage würde ich Dir gern beantworten, muss es mir hier aber leider verkneifen.

  6. #115
    Avatar von J-M-F

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    4.032

    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Zitat Zitat von Lamai",p="641611
    [
    Ach nee, jetzt ist auch noch die Merkel schuld ? Sind wir hier ein Kindergarten, wo Mutti nachher die Bauklötzchen wieder wegräumt, oder was ?
    mein gedanken da zu war nicht der deinige. ich habe damit nur zum ausdruck gebracht das:

    1. politiker nicht wissen worüber sie reden
    2. man den politikern heutzutage nie trauen sollte, wie es leider von mir gezeit immer noch viel zu viele machen.

    das geld ist nur sicher, wenn es sofort ausgegeben wird. ..... up boom + resetknopf und gut

  7. #116
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Zitat Zitat von J-M-F",p="641625

    1. politiker nicht wissen worüber sie reden
    2. man den politikern heutzutage nie trauen sollte, wie es leider von mir gezeit immer noch viel zu viele machen.
    Zustimmen kann ich nur Punkt 2.

    Die Politiker wussten es alle längst, jedoch war es nicht opportun sich dazu zu äussern.

    Zumal es sich nicht mit der Angstkampagne gegen links vereinbaren liess. ;-D

  8. #117
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Sonntag, 12. Oktober 2008
    Wirtschaftsliberalismus am Pranger
    Supermacht in der Sackgasse

    Auch wenn es in den USA niemand hören will, steht die Ära der weltweiten politischen und wirtschaftlichen Vorherrschaft des "Imperiums" offenbar vor ihrem Ende. Die Jahrzehnte unumstrittene Supermacht ist nicht nur in zermürbende Kriege im Irak und in Afghanistan verwickelt, sondern leidet nun auch unter der schlimmsten Wirtschaftskrise seit knapp achtzig Jahren. Angesichts des Taumelns der Bankenriesen, der einbrechenden Börsenkurse und der im Sog der Finanzkrise verschwundenen Milliardenbeträge wird zudem der in den USA bislang quasi als Staatsdoktrin geltende Wirtschaftsliberalismus in Frage gestellt.

    Dass in diesen Tagen alte Feinde der USA wie die stets laut tönenden Regierungen in Venezuela und dem Iran bereits den Untergang der verhassten Großmacht gekommen sehen, ist nicht verwunderlich. Inzwischen reden aber auch sachliche Regierungsvertreter wie - kürzlich im Bundestag - Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) davon, dass die USA "ihren Status als Supermacht des Weltfinanzsystems verlieren".

    Bevölkerungsreiche Staaten wie Indien, China und Brasilien streben mit aller Macht danach, ihre Stellung im Kräftefeld der Wirtschaftsmächte zu verbessern. [highlight=yellow:607baf50d8]Die Welt erlebe derzeit eine Zeitenwende, bei der das Mächtegleichgewicht unwiderruflich verschoben werde[/highlight:607baf50d8], analysiert der Politologe John Gray. "Die nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzende Vorherrschaft der USA ist vorüber", schreibt er in einem Artikel für den britischen "Oberserver".

    Was kommt nach der Supermacht USA?

    Unklar ist jedoch noch, was auf die Ära der US-Hegemonie folgt. Zwar stehen auf den Listen mit den reichsten Menschen der Welt immer weniger US-Bürger und immer mehr Russen, Inder und Mexikaner. Die internationale Wirtschaftssprache bleibt jedoch Englisch, die wichtigsten Handelsplätze sind bis auf weiteres die Börsen in New York und London.

    Der ehemalige US-Außenamtssprecher Nicholas Burns, inzwischen Professor für internationale Politik an der Harvard-Universität, hält die Vormachtstellung der USA trotz der Wirtschaftskrise für ungebrochen. Die militärische Macht und auch der politische Einfluss des Landes bestünden fort, sagt Burns. Dennoch werde dem kommenden US-Präsidenten die Aufgabe zukommen, die Interessen des Landes auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet im Dialog mit den anderen wichtigen Ländern durchzusetzen.

    Marktradikalismus als Irrweg

    Diese Mahnung zu mehr Gesprächsbereitschaft auf dem internationalen Parkett und in den multinationalen Organisationen zeigt jedoch, dass für die USA eine neue Zeit angebrochen ist. Unter der Regierung des scheidenden Präsidenten George W. Bush galt die Doktrin, dass die USA ihre Außenpolitik ohne internationale Absprachen verfolgen können. Ins Wanken geraten ist durch die Turbulenzen an der Wall Street auch die wirtschaftsliberale Ideologie, die von den USA seit Jahrzehnten in Organisationen wie der Weltbank und dem Internationalem Währungsfonds (IWF) verfolgt wird.

    Mit dem praktizierten Modell hätten sich die USA in eine "Sackgasse" manövriert, bemerkte auch die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) am Wochenende bei einem Besuch in Washington. "Die marktradikalen Wege haben sich als entsetzliche Irrwege erwiesen", sagte sie. "Dass jetzt in den USA und Großbritannien Banken verstaatlicht werden, hätte ich in meinen früheren Juso-Zeiten nicht mal zu träumen gewagt."

    http://www.n-tv.de/Wirtschaftslibera...3/1036671.html

    [highlight=yellow:607baf50d8]Der einzig nicht Betroffene ist Member @Lamai[/highlight:607baf50d8] :bravo:

  9. #118
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Montag, 13. Oktober 2008
    Spätestens 2010
    Rentner werden Krise spüren

    Die Finanzkrise wird sich nach Ansicht des Sozialverbands VdK auch negativ auf die Rente auswirken. "Ohne ein Prophet zu sein, lässt sich sagen: Die Rentner werden die Krise spätestens 2010 zu spüren bekommen", sagte die Verbandsvorsitzende Ulrike Mascher der "Passauer Neuen Presse" vom Montag. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland werde sich "deutlich abschwächen", dies wirke sich natürlich auf Löhne und Renten aus.

    ....

    Quelle: http://www.n-tv.de/Spaetestens_2010_...7/1036799.html

  10. #119
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    Montag, 13. Oktober 2008
    IWF bietet Hilfe an
    Ungarn in Bedrängnis

    In der Finanzkrise ist nach Island nun auch Ungarn in Bedrängnis geraten. Die Europäische Union kündigte am Montag gemeinsam mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) technische und finanzielle Hilfe für das osteuropäische Mitgliedsland an. "Wir sind bereit, alle zur Verfügung stehenden Instrumente nutzen, damit Ungarn seine Wirtschaft durch diese schwierigen Zeiten steuern kann", erklärte der französische EU-Ratsvorsitz gemeinsam mit der EU-Kommission.

    Hintergrund ist die Schwäche der ungarischen Währung Forint. Sie hatte von Donnerstag auf Freitag rund zehn Prozent an Wert verloren. Die ungarische Zentralbank musste stützend einspringen. Der ungarische Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany wollte sich noch am Montagvormittag zur Lage seines Landes äußern.

    Der Markt für Staatsanleihen und andere Finanzmärkte sind in Ungarn in den vergangenen Tagen quasi ausgetrocknet, trotz der verbesserten Wirtschaftslage und Finanzpolitik, sagte Strauss-Kahn. "Wir werden technische Unterstützung geben und sind auch bereit, über mögliche Finanzhilfen zu diskutieren", heißt es in einer Mitteilung des IWF.

    Bis jetzt hat Ungarn den IWF und die EU öffentlich nicht um Finanzhilfe gebeten.

    Quelle: http://www.n-tv.de/IWF_bietet_Hilfe_...1/1036955.html

    Die Börsen gehen heute nach oben, aber die Krise ist noch lange nicht vorbei.

  11. #120
    Avatar von Conrad

    Registriert seit
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    Beiträge
    8.818

    Re: Wahnsinnsbailoutprogramme in Europa für die Banken

    So, nun regt euch wieder ab, hier hört ihr es aus berufenem Munde, Ackermann muß es schließlich wissen:



    ;-D

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