Umfrageergebnis anzeigen: Waffengesetze verschärfen

Teilnehmer
80. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Verschärfen wie oben erwähnt (zentral lagern usw.)

    6 7,50%
  • Gesetze belassen wie sie sind im Moment

    41 51,25%
  • Schußwaffen für Privatpersonen komplett verbieten

    33 41,25%
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Ergebnis 181 bis 190 von 264

Waffengesetze

Erstellt von tomtom24, 13.03.2009, 14:35 Uhr · 263 Antworten · 11.096 Aufrufe

  1. #181
    Avatar von Nokhu

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    Re: Waffengesetze

    Wie schrieb uns @Kali so treffend:
    Zitat Zitat von Kali",p="702057
    Es ist nun Mal Tatsache, dass Kinder gerade im Zeitraum ihres Heranwachsens eine gehörige Portion Zuwendung benötigen.

    Etwas, was vor der ´Neuzeit´ selbstverständlich war...
    Frage ist: was ist "Neuzeit"?
    Und ja, Recht hat Er (unser Kali).

    Ansonsten warte ich immer noch begierig auf die kompetente Beantwortung meiner im Vorfeld gestellten Fragen.
    Denn hier (Threadtitel) ging es um "Waffengesetze".

    Aber anscheinend hat sich die allgemeine Aufregung und Empörung schon wieder gelegt. Naja, ist ja auch schon wieder ein paar Tage her. Kennt man ja nicht anders in D-Land.

  2.  
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  3. #182
    Avatar von tomtom24

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    Re: Waffengesetze

    Zitat Zitat von Nokhu",p="702343
    Aber anscheinend hat sich die allgemeine Aufregung und Empörung schon wieder gelegt. Naja, ist ja auch schon wieder ein paar Tage her. Kennt man ja nicht anders in D-Land.
    Leider. Denn passieren wird bestimmt wieder was. Aber was musste der Typ das auch so kurz vor den Wahlen und insbes. in so einem Jahrwahl machen, wo mal wieder jeder Stimme zählt und nicht von der breiten Masse getragene Schritte angegangen werden...

  4. #183
    Avatar von tomtom24

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    Re: Waffengesetze

    So, und jetzt soll noch immer einer sagen, die Leute können mit ihren Waffen umgehen. Das gilt auch für Jäger, denn hier der nächste Amok: http://www.focus.de/panorama/welt/ho...id_381810.html

  5. #184
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Waffengesetze

    Zitat Zitat von Pee Niko",p="702272
    Und weil dein Vater damals diesen vermeintlichen Fehler machte, implizierst du, dass dieses Verhalten Usus bei allen anderen Vätern ist?
    Nein, das geschieht auch durch Beobachtungen in anderen Familien. Es ist absolut kein Einzelfall. Es war auch kein Fehler von meinem Vater, sondern eine nicht weit genug überdachte Handlung.

    Zitat Zitat von Pee Niko",p="702272
    Hast du deinen Papa nach dem Grund gefragt?
    Nein. Denn damals hieß es ja - wie überall: wenn das Brötchen was sagt, haben die Krümel zu schweigen. Seit wann haben in der traditionellen Erziehung Kinder etwas zu sagen? Die Eltern handeln - die Kinder haben gefälligst den Mund zu halten.

    Und das habe ich auch gerade bei anderen häufig erlebt. Sitze ich mit anderen Erwachsenen am Tisch. Kommen die Kinder der Gastfamilie hinzu und sagen etwas. Wie häufig habe ich den Spruch gehört "du siehst doch, dass sich Erwachsene unterhaletn. Sei jetzt still". Das ist kein Einzelfall, sondern Alltag in deutschen Familien. Das mögt ihr als richtig ansehen. Ich nicht!

    Denn dann ist es kein Wunder, dass sich Kinder ausgegrenzt fühlen und sich irgendwann mal auch mal Gehör verschaffen wollen - und sei es durch Amokläufe. Und wenn nicht mit Waffen, dann halt mit Bomben oder tätlichen Angriffen.

    Bei mir war es früher übrigens gar nicht so autoritär, aber auch nicht antiautoritär. Eher so ein Zwischending.
    Ich habe mir jedoch meine eigene Welt geschaffen, manche Dinge als vernünftig übernommen, andere Dinge komplett abgelehnt. Im Nachhinein betrachtet hätte ich sogar noch viel mehr auf meine eigene Intuition hören sollen - z.B. was meine schulische Laufbahn betraf.

    Und auch meine Eltern sehen heutzutage vieles anders. Wir reden ja immer noch darüber. Das ist in anderen Familien leider nicht so. Ich kenne etliche Leute, die gar keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern haben, weil aus den drastischen Erziehungsmaßnahmen Haß geworden ist.

    Es gibt natürlich auch noch die anderen. Die absolut angespassten. Die wählen sogar die gleichen Parteien wie ihre Eltern, weil man in der Familie ja immer CDU oder SPD gewählt habe. Da gab es in unserem Dorf massenhaft Beispiele. Nee, ich bin strikt gegen das Abstellen des eigenen Denkens, selbst wenn meine Tochter völlig andere Einstellungen haben wird als ich. Sie ist ein eigenständiger Mensch. Ich habe ihr nichts zu verbieten. Denn im Kindesalter wird man geprägt. Und ich würde ihr Erwachsensein damit ja komplett vorbestimmen. Wer bin ich denn? Wenn sie meine Werte selbstständig annimmt würde ich mich natürlich freuen. Aber das muss ein selbständiger Prozeß sein - keine Gehirnwäsche.

  6. #185
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Waffengesetze

    Zitat Zitat von tomtom24",p="702317
    Im übrigen Glaube ich eher wenig, dass es Dir um Dein Kind geht, sondern um Dich und Deinen Vater, dem Du anscheinend was beweisen willst oder ihm eins ausschmieren willst.
    Nein. Ich möchte meinem Kind die größten Chancen für das Leben bieten. Und aus eigenen Erkenntnissen und Beobachtungen bei anderen habe ich festgestellt, dass jedes Hindernis dazu schädlich ist. Zumindest geht viel Zeit drauf, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen.

    Im Grunde wollen das ja viele. Ich habe als 14jähriger mit meinem Cousin schon darüber gesprochen, dass wir mit unseren Kindern sicherlich in vielen Dingen anders umgehen werden. Das ist doch auch ganz normal, dass man aus Erfahrungen lernt. Gute empfundene Dinge übernimmt man, schlechte Dinge macht man anders.
    Nur etwas zu machen, weil es schon immer so gemacht wurde oder weil es von meinen Eltern oder Lehrern so beigebracht wurde halte ich für falsch.

    Mal ein Beispiel: ich bin als Katholik aufgewachsen. Diese Religion müsste ich also gedankenlos (aus Tradition oder Erziehung) an meine Tochter weitergeben.
    Nehmen wir aber an, ich wäre im Iran geboren. Dann wäre ich Moslem. Und meiner Tochter müsste ich den Islam beibringen. Aber was ist davon denn nun "richtig"?
    Und das gilt ja nicht nur bei Religionen. Auch im täglichen Leben (Essen am Tische tc.) gibt es regionale Unterschiede. Schmatzen in Deutschland ist verpönt, in Korea gilt es zum guten Ton. Soll ich jetzt meine Tochter so erziehen, wie es im Wohnort üblich ist. Es haben einige Deutsche hier im Nittaya geäußert, dass sie in Thailand wohnen, aber ihre Kinder trotzdem deutsch erziehen. Wäre dann ja komplett falsch.
    Also welche Maßstäbe legt man an?

    Die Antwort ist ganz einfach: das regionale "Benehmen" ist nichst anderes als eine unüberlegte Weitergabe der eigenen Erziehung an die nächsten Generationen. Es war immer so. Aber ob das "richtig" ist überlegt sich kaum jemand.
    Warum soll man in Deutschland nicht auch mal rülpsen dürfen? Es gibt keinen einzigen logischen Grund. Nur weil die Eltern so etwas als unhöflich verboten haben.

    Ich bin gegen das gesellschaftliche Gefängnis. Gegen Einheitsmenschen! Denn das ist Futter für Diktaturen. Es wird immer bösartige Freidenker geben, die diese devoten Menschen ausnutzen.


    Zitat Zitat von tomtom24",p="702317
    Weisst Du was bei mir passiert? Bei jedem mal Lügen wird es strenger. Keinesfalls werde ich Lügen befürworten oder tollerieren. Und wenn Du das so gemacht hast, solltest Du über DeinVerhalten ebenfalls nachdenken und Dich gegebenfalls sogar noch heute bei Deinem Vater entschuldigen. respektloser geht schon fast gar nicht mehr.
    So geht es auch beim Hochrüsten. Jede Behauptung, die Gegenseite hätte mehr Waffen und baut neue auf. Und am Ende zündet die Bombe.

    Als respektlos sehe ich es nicht an. Er hat es doch gar nicht mitbekommen, wenn ich z.B. trotz Verbotes später als 20 Uhr TV im Bett geschaut habe. Und hat das meinem Vater oder mir geschadet? Im Gegenteil. Er hatte seine Ruhe, weil ich brav war. Und ich konnte mich frühzeitig bilden.
    Die Frage sollte sein: warum durfte ich nur bis 20 Uhr fernsehen? Weil das so behauptet wurde, dass Kinder bis 8 Uhr ins Bett gehören. Auch, wenn sie gar nicht müde sind.
    Macht das Sinn? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Mir hat es nicht geschadet. Meinen Freunden auch nicht. Warum sollte es meiner Tochter schaden, wenn sie es will? Nur weil irgendwelche Psychologen das so wollen?


    Zitat Zitat von tomtom24",p="702317
    M. E. wurdest Du bereits sehr tolerant erzogen. Und bist Deinen Eltern respektlos gegenübergetreten. Du scheinst Dir aus dem was deine Eltern Dir sagten, gar nichts gemacht zu haben!
    Doch, teils-teils. Aber die beste "Erziehung" habe ich mir selber gegeben. Weil ich alles hinterfragt habe. Manchmal habe ich die falsche Entscheidung getroffen (oft auch wegen der Ratschläge meiner Eltern oder Lehrer). Aber es war meine eigene Entscheidung und ich bin froh über jedes Scheitern, weil ich daraus gelernt habe.
    Das hat mit Respektlosigkeit gar nichts zu tun, sondern mit dem Ausnutzen meines eigenes Potentials (besonders meines Gehirns und meiner Gefühle).

    Zitat Zitat von tomtom24",p="702317
    Denn entsprechend dem Alters weiss man meist sehr wohl selbst, was man nicht richtig gemacht hat.
    Richtig und falsch sind oftmals relativ und persönliche Meinung.

    Zitat Zitat von tomtom24",p="702317
    Kriegsfilm, grade begonnen, vielleicht brutal geworden? Ich wusste mit dem Alter schon, was ich mir anschauen durfte und was nicht.
    Nein, der Film beginnt recht harmlos. Ich kannte den Film und den Hintergrund damals nicht, mein Vater schon (es war eine Wiederholung).

    Zitat Zitat von tomtom24",p="702317
    Den nehm ich Dir nicht ab, ausser Du wärst ein Wunderkind gewesen.
    Natürlich habne ich als 8jähriger alles begriffen. Ja, schon als 6jähriger, sonst hätte ich ja wohl kaum das 1x1 in der Schule gelernt. Gerade Kinder sind viel aufnahmefähiger als so mancher denkt.

    Ich weiß jedenfalls heute noch, was ich als 6jähriger und später wann gedacht habe. Und entsprechend vergleiche ich auch heute noch meine damaligen Visionen mit heute. Konnte ich meine Wünsche erfüllen oder musste ich sie anpassen oder war einiges sogar damals falsch bedacht?
    Was mir damals nur fehlte, waren Erfahrungen und eigene Fehler und Erfolge, aus denen ich lernen konnte. Aber ansonsten bin ich selber überrascht, dass viele Dinge, die ich heute so sehe, sich meinen damaligen Visionen von einer besseren Welt ähneln.

    Ich glaube nicht, dass ich ein Wunderkind war. Ich habe nur mein Leben und meine Gedanken frei bestimmt.


    Zitat Zitat von tomtom24",p="702317
    3.) Du schlägst es mir vor - dann hoff ich, dass Du Dich so schnell wie möglich verkrümelst, denn ich will weiterschauen!
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="702260
    Meine Tochter wird mir dankbar sein und nicht heimlich beim Nachbarn weitergucken.
    Nein, Deine Tochter wird Variante 3 machen. Denn mit Konsequenzen ist nicht zu rechnen (Du kannst, so wie Du Dein zukünftiges Tum beschreibst, noch nicht mal nach ner einstündigen Dikussion die Glotze ausschalten, wenn sie nicht mag, geschweige den Verbieten)
    Erstens glaube ich, dass sie meinen Ratschlag annimmt. Und wenn sie es nicht tut, schaut sie halt den Kriegsfilm und kotzt sich danach die Seele aus dem Leib. Auch das hat ja dann seinen Zweck erfüllt.

    Mir wurde in der Schule auch mal ein Film vorgeführt von Lehrern, der gauenvoller als jeder Horrorfilm war. Es ging damals um Drogenopfer. Mir ging es ein paar Tage schlecht, aber es wirkte. Ich habe niemals in meinem Leben Drogen, auch keine Zigaretten angefasst.
    Das zeigt mir, dass es manchmal gar nicht gut ist, einem Kind etwas vorzuenthalten. Im Gegenteil: das kann die Neugier erwecken. Ein kurzer Schock kann da viel mehr bezwecken.

    Auch meine Mutter hatte mal etwas Sinnvolles gemacht. Meine Schwester rauchte als 10jährige heimlich eine Zigarette (ein paar Züge). Es flog aber auf. Meine Mutter bot ihr dann eine Zigarette an und verlanget von ihr, dass sie sie komplett aufraucht. Danach wurde ihr richtig übel. Aber seitdem hat sie nie wieder geraucht.
    Das sind halt die eigenen Erfahrungen, die wichtig sind.

    Beim Straßenverkehr ist das natürlich schwieriger, weil man einen Unfall nicht einfach so testen kann. Vielleicht hilft ja ein Besuch in einem Crash Test Dummies - Center, um einen Aufprall mal zu simulieren oder so.

    Klingt vielleicht alles etwas makaber. Aber Praxis halte ich für viel sinnvoller als Theorie, die man als Kind akzeptieren kann, aber nicht muß.

  7. #186
    Avatar von Conrad

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    Re: Waffengesetze

    Schußwaffen scheints in Deutschland jedenfalls mehr als genug zu geben. Das nächste Massaker:

    BLUTTAT IN NIEDERSACHSEN
    Mann tötet Frau und Kind

    Familiendrama im niedersächsischen Hornsen: Ein Mann hat seine Frau und eines seiner Kinder erschossen. Drei Jugendliche wurden schwer verletzt - nur die gemeinsame Tochter blieb verschont.

    Hornsen - Nach Angaben der Ermittler tötete der Mann in Hornsen bei Lamspringe nahe Hildesheim seine Ehefrau und seinen achtjährigen Sohn. Das Motiv für die Tat ist bislang völlig unklar.

    FAMILIENDRAMA: DREI TOTE IN HORNSEN


    [highlight=yellow:2c500fea75]Der Familienvater habe mit "einer seiner Waffen" das Feuer auf die Frau und mehrere Kinder eröffnet und sich anschließend selbst erschossen[/highlight:2c500fea75], teilte ein Polizeisprecher der Polizeiinspektion Hildesheim mit.
    http://www.spiegel.de/panorama/justi...614155,00.html

    Das ist doch nur noch total krank, was hier in Deutschland zur Zeit abgeht

  8. #187
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Waffengesetze

    Doch, teils-teils. Aber die beste "Erziehung" habe ich mir selber gegeben. Weil ich alles hinterfragt habe.
    Nun, soweit scheint es mit dem Hinterfragen wohl nicht hergewesen sein, da du noch nicht einmal den Mut aufgebracht hast, deinen eigenen Vater nach dem Grund seiner Entscheidungen zu fragen, mein lieber knarf.

    Ich persönlich habe den Eindruck, dass du deine Kindheit und Schulzeit als ganz armer Tropf verbracht hast und du an einigen Traumata von damals Heute noch arbeitest.
    Das ist sehr bedauerlich, meine Kindheit enpfand ich bspw. als eine sehr schöne Zeit, obwohl mein Vater auch recht streng war.

    Was du vorhast bezüglich der "Begleitung" deiner Tochter auf ihrem Lebensweg und was die Realität dir, wahrscheinlicher aber eher deiner Frau abfordern wird, sind 2 völlig verschiedene Paar Schuhe .

    Deshalb, noch einmal meinen Rat, werde erst einmal selbst erwachsen.

  9. #188
    Avatar von wingman

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    14.074

    Re: Waffengesetze

    gibt es, durch erbstücke aus dem 2.weltkrieg, aus osteuropa, diese waffen sind nicht registriert und können nur erahnt werden.
    dabei dürfte die walther p08 das häufigste erbstück sein. 9mm, 8 schuss.
    es sind aber selbst die alte mp40 noch im privatbesitz. da auch diese waffe das 9 mm kaliber besitzt ist die munitionsbeschaffung einfach.
    schon aus diesen aspekten ist eine kontrollenverschärfung innerhalb der schützenvereinsmitglieder machbar, aber bei den vielen nichtregistrierten waffen eben unmöglich.
    was wirklich hilft ist aufmerksamkeit der mitschüler. nur sie haben die möglichkeit persönlichkeitsveränderungen an einem mitschüler zu erkennen. manchmal fallen auch äusserungen die zunächst als unsinn abgetan werden.
    ansonsten ist ein amokläufer kaum zu stoppen, ausser man macht ihn möglichst schnell kampfunfähig.
    gerade das letzte ereignis bei hannover zeigt wieder die absolute sinnlosigkeit solch einer tat.
    wegen möglicher geldprobleme etc. seine familie auszulöschen da fehlt mir das verständnis.
    man kann noch so pleite sein, es gibt immer einen weg und sei es durch private insolvenz.
    könnte mir niemals vorstellen eines meiner kinder oder meine frau zu erschiessen............................

  10. #189
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Waffengesetze

    Zitat Zitat von Pee Niko",p="702491
    Nun, soweit scheint es mit dem Hinterfragen wohl nicht hergewesen sein, da du noch nicht einmal den Mut aufgebracht hast, deinen eigenen Vater nach dem Grund seiner Entscheidungen zu fragen, mein lieber knarf.
    Hinterfragen ist - wie der Name schon sagt - kein direktes Fragen. Wer weiß, ob man dann ehrliche Antworten bekommt.
    Die Fragen des Lebens erfährt man auf andere Arten. Die sind sehr vielschichtig. Dann hat nichts mit Mut, sondern mit Taktik zu tun, um richtige Antworten zu erhalten.

    Und ich lag in dem Fall auch richtig. Welche Antwort hätte ich bei direkter Frage denn erhalten. Z.B. "der Film ist nichts für Kinder." oder "Kriegsbilder sind zu grausam für dich". Doch wie soll man "grausame Bilder" werten, wenn man sie noch nie gesehen hat?
    Erst im Laufe der Zeit durch eigene Erkenntnisse kann ich heute die Entscheidung meines Vaters als richtig werten.
    Und es war auch gut, damals nicht direkt gefragt zu haben. Denn die direkte Antwort hätte mich absolut nicht befriedigt.
    Durch die Nichtfrage hat mich diese Situation aber noch 30 Jahre bewegt und es hat vieles Positive in mir bewirkt, z.B. auch meinen Antipathie zum Militär gefestigt.

    Zitat Zitat von Pee Niko",p="702491
    Ich persönlich habe den Eindruck, dass du deine Kindheit und Schulzeit als ganz armer Tropf verbracht hast und du an einigen Traumata von damals Heute noch arbeitest.
    Durchaus richtig. Aber ich bin ja kein Einzelfall, wie die große Anzahl der Amokläufer beweist. Für die meisten Kinder ist die Schulzeit der Horror. Das sieht nur leider kaum jemand.

    Zitat Zitat von Pee Niko",p="702491
    Deshalb, noch einmal meinen Rat, werde erst einmal selbst erwachsen.
    Bin ich wahnsinnig? Ich halte das kindliche Gemüt für wesentlich sinnvoller, kreativer, lebendiger, friedlicher und zukunftsorientierter als das verkorkste erwachsene Wesen. Also warum sollte ich mich freiwillig rückwärts bewegen?

  11. #190
    Avatar von spartakus1

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    Re: Waffengesetze

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="702498
    ... Welche Antwort hätte ich bei direkter Frage denn erhalten. Z.B. "der Film ist nichts für Kinder." oder "Kriegsbilder sind zu grausam für dich". Doch wie soll man "grausame Bilder" werten, wenn man sie noch nie gesehen hat?
    Erst im Laufe der Zeit durch eigene Erkenntnisse kann ich heute die Entscheidung meines Vaters als richtig werten.
    Und es war auch gut, damals nicht direkt gefragt zu haben. Denn die direkte Antwort hätte mich absolut nicht befriedigt.
    Durch die Nichtfrage hat mich diese Situation aber noch 30 Jahre bewegt und es hat vieles Positive in mir bewirkt, z.B. auch meinen Antipathie zum Militär gefestigt.
    ...
    Mit anderen Worten befürwortest (für gut befunden) du jetzt die autoritäre Erziehungsmethoden deines Vaters.
    In deinen Beiträgen vorher hast du diese Methoden wehement abgelehnt.
    Und auf einmal nach 30 Jahren weisst du, dass es damals richtig war.
    Da gibt es sicherlich noch weitere Hundert Beispiele, die du im Nachhinein für gut befindest. Klar damals als Kind hat es einem nicht gepasst.

    Was jetzt? Mal so mal so?

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