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Von der Fachkräfte- zur

Erstellt von Conrad, 23.11.2008, 15:25 Uhr · 17 Antworten · 1.095 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Conrad

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    Von der Fachkräfte- zur

    Dienstbotengesellschaft ?

    Der deutschen Mittelschicht droht ein deutlicher Wohlstandsverlust. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie einer Unternehmensberatung. Doch mit einigen Maßnahmen können Politik und Unternehmen diese Entwicklung noch abwenden.


    http://www.stern.de/wirtschaft/finan...ng/619237.html

    So viele Facharbeiter z.B. im Metallbereich gibts wohl nicht mehr und werden wohl auch nicht mehr gebraucht, wie noch in den 70er oder 80er Jahren.

    Mit Deutschland gehts bergab, so langsam glaub ichs auch

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Roah

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    Re: Von der Fachkräfte- zur

    Zitat Zitat von Lamai",p="658255
    Dienstbotengesellschaft ?

    Der deutschen Mittelschicht droht ein deutlicher Wohlstandsverlust. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie einer Unternehmensberatung. Doch mit einigen Maßnahmen können Politik und Unternehmen diese Entwicklung noch abwenden.


    http://www.stern.de/wirtschaft/finan...ng/619237.html

    So viele Facharbeiter z.B. im Metallbereich gibts wohl nicht mehr und werden wohl auch nicht mehr gebraucht, wie noch in den 70er oder 80er Jahren.

    Mit Deutschland gehts bergab, so langsam glaub ichs auch
    Ein unendliches Wachstum im endlichen Raum ist nicht möglich... daher geht es mit der ganzen Welt erstmal bergab....

  4. #3
    Avatar von maphrao

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    Re: Von der Fachkräfte- zur

    Zitat Zitat von Lamai",p="658255
    Mit Deutschland gehts bergab, so langsam glaub ichs auch
    Das merkst du aber sehr früh
    Wobei die Definition Mittelschift eh komisch ist, demnach zählen momentan auch die Menschen zur Mittelschicht, die ein Jahreseinkommen von ~17500 € haben. Da ich schwer davon ausgehe, dass von Brutto die Rede ist, kann ich darüber nur lachen, da bleiben vielleicht knapp 1000 € netto im Monat übrig.

  5. #4
    Avatar von wingman

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    Re: Von der Fachkräfte- zur

    du würdest erstaunt sein wie tief derzeit die einkommen angesiedelt sind.
    2009 dürfte das jahr des fliegens sein, nicht mit einer airline sondern raus.

  6. #5
    Avatar von Conrad

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    Re: Von der Fachkräfte- zur

    Wenn hier in D nichts mehr produziert wird, braucht man natürlich weniger Facharbeiter. Früher gab es Saba, Schaub Lorenz, Dual, AEG, Praktica usw, wenn es die dann noch gibt, dann nur noch als Marke, produziert wird das Zeug in China.

    Da braucht man dann keine Werkzeugmacher mehr, die Stanzwerkzeuge oder Vorrichtungen für die Produktion bauen.

    Wenn man mal bedenkt, wieviel Fachwissen ein Feinmechaniker oder Werkzeugmacher braucht, zumal heute, wo der auch noch CNC-Maschinen programmieren muß.

    Wird alles nicht mehr gebraucht, also wozu dann noch so einen Beruf lernen ?

    Der Verkäufer bei Obi oder Praktiker verdient dann aber auch nur noch 1200 € Brutto.

  7. #6
    Avatar von

    Re: Von der Fachkräfte- zur

    Hier in Augsburg hat der Maschinenbau noch volle Auftragsbuecher. Die meisten der Betriebe sind ueber Jahre bereits ausgelastet. Allerdings sind die Auftragseingaenge auch hier ruecklaeufig.

    Ich spreche da von Firmen wie MAN (Schiffsdiesel und Kraftwerksmotoren), Roland (Zeitungsdruckmaschinen),
    KUKA (Roboter), Boewe (Versandhardware), usw...
    Allein MAN-Diesel investiert gerade 100 MIO € ins Werk.

    Die Automobilzulieferer haben aber auch hier bereits Kurzarbeit angekuendigt. Und Osram entlaesst kraeftig, da die Energisparlampen heute halt in China gebaut werden.
    Mit Masenware ist in D nun mal kein Blumentopf zu gewinnen.

    Das Problem liegt aber ganz woanders. Deutschland hat als einziges Induistrieland die Loehne real immer mehr gekuerzt. Die Betriebe haben sich die letzten Jahre einegoldene Nase verdient waehrend beim Angestellten nur Kuerzungen ankamen. Dadurch hat auch die Konsumindustrie und der Handel massiv Probleme. Die sind aber durch das GErede von der Lohnzurueckhaltung hausgemacht.

  8. #7
    Avatar von Conrad

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    8.820

    Re: Von der Fachkräfte- zur

    Zitat Zitat von Extranjero",p="658504

    Ich spreche da von Firmen wie MAN (Schiffsdiesel und Kraftwerksmotoren), Roland (Zeitungsdruckmaschinen),
    KUKA (Roboter), Boewe (Versandhardware), usw...
    Allein MAN-Diesel investiert gerade 100 MIO € ins Werk.

    Das Problem liegt aber ganz woanders. Deutschland hat als einziges Induistrieland die Loehne real immer mehr gekuerzt. Die Betriebe haben sich die letzten Jahre einegoldene Nase verdient waehrend beim Angestellten nur Kuerzungen ankamen. Dadurch hat auch die Konsumindustrie und der Handel massiv Probleme. Die sind aber durch das GErede von der Lohnzurueckhaltung hausgemacht.
    Gerade bei Werkzeugmaschinen weiß ich aus den 80ern noch, was z.B. Deckel für lahme CNC-Fräsmaschien gebaut hat, wenn man sich da eine japanische Maschine ansah, da ging alles 20mal schneller. Die Deckel hat 4m/nin Eilgang, die japanische Maschine 25-30m/min, da war das Werkstück sehr viel schneller fertig. Deckel ist ja dann auch folgerichtig pleite gegangen.

    Wenn man sich die Zukunftstechnologien ansieht, AMD, Intel, Sun, Microsoft, Apple.....wieso sind nicht deutsche Studenten auf die Idee gekommen, sowas wie Google zu bauen ?

    Die deutschen Ingenieure wandern aus, kein Wunder, wenn vom Gehalt gerade mal die Hälfte übrig bleibt.

  9. #8
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Von der Fachkräfte- zur

    Morgen Extranjero,
    vor paar Tagen habe ich im Fernsehen gesehen, daß u.a. Kuka massive Probleme wegen seiner Nähe zu den Autoherstellern hat. Einige der computergesteuerten Fetigungsmaschinen dort kommen von Kuka.

  10. #9
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Von der Fachkräfte- zur

    Zitat Zitat von Lamai",p="658508
    Wenn man sich die Zukunftstechnologien ansieht, AMD, Intel, Sun, Microsoft, Apple.....wieso sind nicht deutsche Studenten auf die Idee gekommen, sowas wie Google zu bauen ?
    Auf die Idee werden sie schon gekommen sein.
    Ich saß vor über 10 Jahren selbst mit 4 Leutchen in einem "Keller" und wollte die größte Suchmaschine im Internet starten - noch bevor es Google gab. Sie hätte den Namen Abakus gehabt. Die Erstellung ist ja auch erstmal kein großes Problem. Aber bevor man damit richtig viel Geld verdienen kann, muss man halt Milliarden investieren (hat Google ja auch gemacht). Welcher Student hat das Geld dafür? Und welche deutsche Bank begreift ernsthaft, welches Potential in dem Projekt steckt? So mussten wir leider unsere Idee nach einigen Monaten abbrechen.

    In den USA glauben halt auch noch Banken und sonstige Geldgeber und Investoren an das "Wahnsinnige". Das kann manchmal schief gehen, aber oftmals geht es gut, wie Google und Microsoft bewiesen haben.

    Ich hätte da auch noch 100 Ideen in der Schublade (kommt fast täglich eine neue dazu). Aber kein Geld und keine Zeit, die garantierten Milliardengewinne einzuheimsen. So bleiben halt nur die Brotkrümel.

  11. #10
    Avatar von

    Re: Von der Fachkräfte- zur

    Hallo antibes, ja, Kuka ist der fuehrende Hersteller von Robotern fuer die Autoindustrie. Da gibts natuerlich aktuell Probleme.

    Die haben sich die letzten Jahre aber breiter aufgestellt.
    Z.B. ist Automatisierung im OP-Saal heute ein wichtiger Geschaeftszweig.

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