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Vollbeschäftigung?

Erstellt von Bajok Tower, 29.07.2010, 19:56 Uhr · 38 Antworten · 2.302 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von wingman

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    Bei uns gibt es für Überstunden ein Freizeitkonto. Manchmal ist so ein Freizeitkonto gar nicht mal schlecht. Ganz ohne.........also kein Geld und keine Freizeitgutschrift kenne ich nicht. Würde ich auch nicht machen.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Chak

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    Hätte mich auch überrascht, Wingman.

  4. #33
    Avatar von wingman

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    Ich kenne keinen Chef der es dir jemals danken wird wenn du für Lau für ihn gearbeitet hast. Dann gibt es Firmeninhaber die tatsächlich erwarten das du deinen Pkw für den Kundendienst einsetzt. Das war allerdingst in den neuen Bundesländern. Eine Firma in Braunschweig wollte mich damals als 1 Euro Jobber einstellen zur Instandsetzung von PA Röhrenverstärkern. Immerhin bekäme ich ja noch die Fahrtkosten der ARGE, so das Argument des Arbeitgebers (Türke).
    Solche Buden sollte man von Amtswegen schliessen. Wundern tut mich hier in Deutschland gar nichts mehr.

  5. #34
    Avatar von Pak10

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    das wird sich noch verschlimmern. es gibt zu viele nicht gut qualifzierte arbeitskräfte und nicht genug jobs für diese menschen. da regelt der markt den rest, die die unbedingt arbeiten wollen akzeptieren diese konditionen!

    grundsätzlich sollte man nicht nur die eventuell unbezahlten und nicht in freizeit abgegoltenen überstunden betrachten, sondern auch alle anderen bedingungen, wie vergütung, urlaub, kulanz was arttermine oder andere termine während der arbeitszeit angeht, position, verantwortung usw. betrachten und dann entscheiden. es ist doch immer ein geben und nehmen, das kann auch mal geben bedeuten!

  6. #35
    antibes
    Avatar von antibes
    War in meiner vorletzten Festanstellung in 5 1/2 Jahren nur einen Tag krank. Trotzdem war der Chef sauer weil ich eines Tages für eine Stunde in einer KFZ-Werkstatt meinen Wagen abgegeben hatte.
    Ich sehe ja ein daß in größeren Betrieben, in denen auch ein Betriebsrat vorhanden ist, diese Regelungen funktionieren. In kleineren Planungsbüros ist aufgrund der Zugeständnisse bzgl. des Honarars manchmal fast kein Spielraum für diese Ausgleiche, etc..

  7. #36
    Avatar von wingman

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    Zitat Zitat von Pak10 Beitrag anzeigen
    das wird sich noch verschlimmern. es gibt zu viele nicht gut qualifzierte arbeitskräfte und nicht genug jobs für diese menschen. da regelt der markt den rest, die die unbedingt arbeiten wollen akzeptieren diese konditionen!

    grundsätzlich sollte man nicht nur die eventuell unbezahlten und nicht in freizeit abgegoltenen überstunden betrachten, sondern auch alle anderen bedingungen, wie vergütung, urlaub, kulanz was arttermine oder andere termine während der arbeitszeit angeht, position, verantwortung usw. betrachten und dann entscheiden. es ist doch immer ein geben und nehmen, das kann auch mal geben bedeuten!
    Das mag durchaus sein, ich hatte aber noch keinen Arbeitgeber bei dem erwartet wurde für Lau zu arbeiten. Gab es ein wichtiges Projekt (Wohnblockkabelanlage oder V-Sat Anlage) so wurde hier auch ohne wenn und aber bis spät abends gearbeitet. Die Überstunden gab es später als Freizeit .
    Alles kein Thema, nur muss alles in der Waage bleiben.

  8. #37
    Avatar von franky_23

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    wer eine einigermaßen adäquate Ausbildung vorweisen kann, eine normale Motivation für einen Job vorweisen kann, der wird in Zukunft in Deutschland einen vernünftigen Job bekommen.
    Die Suche ist derzeit im Bau- im Baunebengewerbe, im Metall- und Elektrobereich. In der Chemiebranche. Bei Ärzten, ...

    1 Euro Jobs werden von Hause aus reduziert, wenn sich der Druck verringert Menschen einer irgendwie gearteten Beschäftigung zuzuführen.

    Auch in der Krise bekam ein Facharbeiter häufig einen vernünftigen Job.

    Selbst die Menschen mit Lightausbildung als Machinen- und Anlagenführer gehen weg wie die warmen Semmel.

    Wer halt seinen Hintern nur schwer in Schwung bekommt wird auch in Zukunft längerfristig Probleme bekommen.

    Dass es bei über 40 Mio Bechäftigten 2 Mio Arbeitslose gibt dürfte unvermeidbar sein. Ein Heer von Psychologen, Studierten in mittelhochdeutscher Geschichte und ähnliches ist auch im Bereich der Gutqualifizierten nur schwer in einen leistungsorientierten Arbeitsprozess einzubinden.

  9. #38
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    franky, Du bist ein Optimist

  10. #39
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von antibes Beitrag anzeigen
    War in meiner vorletzten Festanstellung in 5 1/2 Jahren nur einen Tag krank. Trotzdem war der Chef sauer weil ich eines Tages für eine Stunde in einer KFZ-Werkstatt meinen Wagen abgegeben hatte.
    Ich sehe ja ein daß in größeren Betrieben, in denen auch ein Betriebsrat vorhanden ist, diese Regelungen funktionieren. In kleineren Planungsbüros ist aufgrund der Zugeständnisse bzgl. des Honarars manchmal fast kein Spielraum für diese Ausgleiche, etc..
    Ich bin ja erstaunt, was alles möglich ist.
    Hier ist es selbstverständlich, dass Mitarbeiter ihre Überstunden abbummeln können, morgens mal später kommen oder abend sfüher gehen, wenn sie etwas besseres zu tun haben. Da müssen wohl die Daumenschrauben noch deutlich angedreht werden.

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