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Verzichtet auf Urlaub und legt das Geld in deutsche Rente an

Erstellt von Kuki, 18.08.2006, 10:19 Uhr · 99 Antworten · 4.507 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Pong

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    Re: Verzichtet auf Urlaub und legt das Geld in deutsche Rent

    Wir leben doch später eh (fast) alle im Issaan

    5 Euro pro Tag reichen dann doch oder ?

  2.  
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  3. #32
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Verzichtet auf Urlaub und legt das Geld in deutsche Rent

    @Pong schreibt:
    "Wir leben doch später eh (fast) alle im Issaan"

    Warum muß ich gerade an eine Überdosis Schlaftabletten denken?

  4. #33
    Kuki
    Avatar von Kuki

    Re: Verzichtet auf Urlaub und legt das Geld in deutsche Rent

    Zitat Zitat von Pong",p="387909
    Wir leben doch später eh (fast) alle im Issaan

    5 Euro pro Tag reichen dann doch oder ?
    wenn dies jemand bestätigt, würde mich das sehr beruhigen.

    Kuki

  5. #34
    Avatar von alhash

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    Re: Verzichtet auf Urlaub und legt das Geld in deutsche Rent

    Ich hab' mal schnell nachgerechnet, 5X48=240 Baht.

    Zum essen reichts, zu mehr aber nicht.

    Na ja, jetzt kommen wieder die Schlaumeier...

    Ich sach mal so, heute esse ich z.B. für 30 Baht plus ein Bier, macht 70 Baht. Morgen evtl. ein Schnitzel plus..., macht 150 Baht, evtl. danach noch ein Abstecher nach..., macht XXX ;-D


    Gruß
    AlHash

  6. #35
    Avatar von Pong

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    Re: Verzichtet auf Urlaub und legt das Geld in deutsche Rent

    Zitat Zitat von Kuki",p="387919
    Zitat Zitat von Pong",p="387909
    Wir leben doch später eh (fast) alle im Issaan

    5 Euro pro Tag reichen dann doch oder ?
    wenn dies jemand bestätigt, würde mich das sehr beruhigen.

    Kuki
    Auf meiner Farm (5-6 Rinder, keine Kwais) wird in Zukunft noch Unterstützung gebraucht Nee die Farm von meiner Gattin natürlich Bin ja nur Stallbursche...

    @monta

    Das liegt am Wetter

  7. #36
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Verzichtet auf Urlaub und legt das Geld in deutsche Rent

    @Pong schreibt:
    "@monta
    Das liegt am Wetter"

    Da bin ich ja fast beruhigt.
    Dachte schon, es läge an der Prophezeiung
    aus Deinem Beitrag. ;-D

    Gruß
    Monta

  8. #37
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    3.787

    Re: Verzichtet auf Urlaub und legt das Geld in deutsche Rent

    Haben sich eigentlich die Interessenverbände der Tourismusindustrie zu Steinbrücks Vorschlag geäußert :???: Wär mal interessant :???:

  9. #38
    olisch
    Avatar von olisch

    Re: Verzichtet auf Urlaub und legt das Geld in deutsche Rent

    Moin,

    um eines einmal vorweg klar zu stellen. Auch ich halte die Äußerungen des Herrn Steinbrück für relativ unsensibel und dem Grunde nach auch nicht angebracht.

    Was mich aber mal wieder nachdenklich stimmt, ist die Argumentationsweise des einen oder anderen hier im Board, die sich irgendwo zwischen bierseeligem Stammtischniveau und Bild-Zeitungsrhetorik bewegt.

    Die Rentenproblematik in Deutschland ist nun deutlich vielschichtiger, als das man sie "Gürtel enger schnallen" oder "Pensionen für Politiker kürzen" abtuen könnte. Das Missverhältnis zwischen Beitragseinnahmen und Leistungsausgaben in der Rentenversicherung ist ja nicht erst seit heute bekannt.

    Das die Menschen immer älter werden ist zwar sehr schön, hat aber nunmal zur Folge, dass Rentenzahlungen an einen immer größer werdenen Anteil der Bevölkerung immer länger dauern. Das steigende Durchschnittsalter ist eben auch ein Erfolgsindikator für die Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft. Nur das hierfür ein Preis zu zahlen war bzw. ist, wollen viele nicht wahrhaben.

    Jahrelang bzw. Jahrzehntelang sind die dazu Einnahmen aus unterschiedlichsten Gründen zurückgegangen. Der dramatische Abbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse, der Wechsel einer arbeitsintensiven in eine kapitalintensive Produktion, die Verlagerung von Produktionsstandorten, der Rückgang an Neugeborenen sowie die Folgekosten der Deutsch-Deutschen Wiedervereinigung: All diese wirtschafltichen und gesellschaftlichen Veränderungen wurden in der Vergangenheit nicht oder nur unzureichend bei der Finanzierung der Rentenversicherung berücksichtigt. Jeder, jeder Politiker, jeder Ökonom, weiss es im Grunde. Es ist aber keiner Willens an dem bestehenden System etwas zu verändern. Auch die Frage nach dem "Warum" läßt sich leicht erklären. Das bestehende, beitrags- und lohnbasierte Finanzierungssystem der Rente umzustellen, egal ob auf Kapitaldeckung, Eigenfinanzierung oder irgendein anderes System, käme einem politischem Selbstmord gleich. Eine derartige Veränderung würde nämlich über einen sehr langen Zeitraum große Opfer sowohl auf der Seite der Leistungsempfänger (Rentner) als auch auf der Seite der Finanzierer (der arbeitende Rest) erfordern. Und dass würde vom Wähler gnadenlos mit einer Abwahl bestraft werden. Fakt ist aber, dass die reine beitragsfinanzierung nicht nur nicht zukunftsträchtig, sie wird dazu führen, dass in einigen Jahren das Rentenniveau drastisch sinken würde und/oder der Beitragssatz in einem Ausmaß ansteigen würde, der wiederum für eine prospektive Beschäftigungspolitik kontraproduktiv wäre.

    Im Klartext heisst das für mich, wenn es weiter so geht wie bisher, dann wird es uns allen, egal ob Rentner oder Beitragszahler, viel schlechter gehen. Und zwar auf nicht absehbare Zeit. Bei einem Wechsel des Systems wird es uns auch schlechter gehen, aber man hat zumindest die Hoffnung, dass nach einer längeren Durststrecke die Veränderungen wirken und sich die Lage für Rentner und Arbeitnehmer wieder verbessert.

    Leider ist es in Deutschland ja Gang und Gebe einen bestehenden Status-Quo festzurren und nicht mehr aufgeben zu wollen. Veränderungen will man, aber nur wenn es alle andere betrifft und man selber ungeschoren davon kommt. Dieses "Gedankengut" führt halt dazu, dass immer nur Lösungen gesucht und gefunden werden, die einen Kompromiss auf kleinstem gemeinsamen Nenner darstellen. Der Deutsche hat halt in dieser Beziehung ein sehr eigenens Selbstverständnis.

    Ich kann jeden voll und ganz verstehen, der 40 oder 45 Jahren Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt und nun feststellen muss, dass auch das unter Umständen nicht reicht, seinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Das würde ich an seiner Stelle wahrscheinlich auch nicht sonderlich amüsant finden. Das deutsche Rentensystem hat aber, neben vielen anderen Nachteil, auch das Problem, das jeder immer für die Rente seine Vorgägngergeneration Beiträge entrichtet. Und er muss hoffen, dass in der nächsten Generation, die dann seine Beiträge wieder genug Zahler da sind. Dieses ist aber aus oben besagten Gründen leider nicht mehr der Fall. Dementsprechend müssen sich die heutigen Rentner sowie heute 60 bis 65 Jährigen subjektiv benachteiligt fühlen.

    Im Gegenzug müssen sich die heutigen und zukünftigen Beitragsszahler (zu denen ich auch gehöre) aber ebenso benachteiligt fühlen, da sie einen deutliche höheren Beitragssatz zahlen müssen und trotzdem wohl niemals das Rentenniveau ihrer Vorgägngergeneration erreichen werden (nur noch einmal zu Erinnerung: RV-Beitragssatz 1960 14,0% zu 2005 19,5%). Eine Generationsgerechtigkeit, wie sie immer wieder gefordert wird, kann es unter den gegebenen Umständen eigentlich gar nicht mehr geben.

    Und wenn man den Kollegen Steinbrück wohlwollend interpretiert, dann weist er auf genau jenes Problem hin: Spare heute, damit Du im Alter genug hast. Das natürlich aus dem Mund eines Politikers zu hören, der unter Umständen niemals selber RV-Beiträge gezahlt hat und mit ein bischen Glück später soviel Rente bekommt, das er kaum noch aus den Augen schauen kann, kann von dem gemeinen Bürger nur als Hohn aufgenommen werden.

    Gleichzeitig ist es ein Armutszeugnis und Offenbarungseid eines Politikers, der sich offensichtlich der Probleme des deutschen Rentenversicherungssystem im vollen Umfang bewusst ist, aber dennoch nicht in der Lage ist, eine sinnvolle und tragbare Lösung anzudenken. An eine Umsetzung einer derartigen wage ich auch schon gar nicht mehr denken. Dazu bedarf es vielleicht eher eines Managers aus der Wirtschaft als eines Politikers.

    Ich wünschte mir, alle würden bei der besagten Problematik einmal über den eigenen "Tellerrand" hinausschauen und realisieren, dass nur eine Lösung, die allen nützt, auch die Interssen des Einzelnen optimiert. Ich fürchte aber, dass es uns für diese Erkenntnis immer noch nicht schlecht genug geht.

    Und jetzt dürft ihr auf mich einprügeln.

    Gruß Oliver

  10. #39
    Avatar von Conrad

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    Re: Verzichtet auf Urlaub und legt das Geld in deutsche Rent

    Besorg den 5 Mio Arbeitslosen einen sozialversicherungspflichtigen Job und alles ist im Lot.

  11. #40
    Avatar von sunnyboy

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    5.839

    Re: Verzichtet auf Urlaub und legt das Geld in deutsche Rent

    interpretiert, dann weist er auf genau jenes Problem hin: Spare heute, damit Du im Alter genug hast
    das Manko bei der Geschichte ist nur, das man im Falle des Kasus Knaktus = ALG II, das angesparte Geld schon vor dem eintretenden Ruhestand verbraten muß. Warnungen der Politiker sind gerechtfertigt, abe wie soll denn der Normalverdiener, der sich kaum Urlaub leisten kann und Monatsende kaum mehr hat als am Monatsanfang, dass leisten :???: .
    Den Ruhestand wie wir ihn heute kennen, wird es wohl in Zukunft nicht mehr geben und in den Fastfoodketten stehen dann neben den jungen Aushilfen die rüstigen Rentner.

    Gruß Sunnyboy

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