Ergebnis 1 bis 2 von 2

Versicherungsbetrug

Erstellt von DisainaM, 10.11.2010, 13:28 Uhr · 1 Antwort · 659 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

    Registriert seit
    15.11.2000
    Beiträge
    26.827

    Versicherungsbetrug

    Leider ist es unbestritten, dass der schnelle und erfolgreiche Aufbau der Versicherungskonzerne in Europa, nach dem 2. Weltkrieg darauf aufbaute,

    dass man faellige Lebensversicherungsleistungen nicht orgnungsgemaess an die .........opfer auszahlte,
    weil man z.B. aus den Vernichtungslagern keine ordnungsgemaess ausgestellten Totenscheine von den Anspruchstellern erhielt.

    So wurde das Geld unrechtmaessig ueber Jahrzehnte einbehalten.

    Als sich in den 90ger Jahren deutsche Konzerne in den USA ausdehnen wollten,
    brauchte man Rechtssicherheit,
    weil das US Recht den Opfern die Moeglichkeit gab, weitgehenste Haftungsansprueche auch gegenueber den Banken, die mittlerweile als Tochterfirmen den Lebensversicherungskonzernen, wie der Allianz, gehoerten, zu vermeiden,

    musste eine rechtliche Grundlage geschaffen werden, indem man einen abschliessenden Vergleich mit allen Opferverbaenden erreichte.
    Also wurde zuerst dafuer gesorgt, dass saemtlich Opferverbaende ihre Ansprueche in einer Klage buendelten.

    So wurde erst am 31.3.1997 eine Sammelklage der Opferverbaende gegen die deutsche Versicherungsindustrie eingereicht.

    Recht und Risiko: Festschrift für ... - Google Books

    Lange bevor Otto Graf Lamsdorf jedoch den Vergleich abschloss,
    musste dafuer gesorgt werden, dass nicht etwa die Versicherungsunternehmen fuer ihre illegalen Machenschaften die alleinige Haftung uebernahmen,
    nein, der Steuerzahler wurde zur Haelfte zur Kasse gebeten.

    Diesen Hintergrund bekommt man heute nicht mehr zu lesen,
    wenn man Nachrichten, wie diese liest.

    42 Millionen Dollar an vermeintliche NS-Opfer in USA gezahlt


    In den USA haben sich rund 5500 Menschen als .........-Überlebende ausgegeben, um deutsche Entschädigungen zu erhalten. Insgesamt seien 42 Millionen Dollar (30,1 Millionen Euro) an vermeintliche Opfer des Nationalsozialismus geflossen, teilte die New Yorker Bundesstaatsanwaltschaft mit. Im Zusammenhang mit dem Betrug wurden demnach 17 Verdächtige, mehrheitlich russischer Herkunft, festgenommen.

    Sechs der Verdächtigen gehörten der New Yorker Organisation "Claims Conference" an, die sich um die Hilfe für ....-Opfer im Zweiten Weltkrieg kümmert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollten sie "die berechtigen Anfragen prüfen und genehmigen". Dabei hätten sie jedoch auch die Anfragen von mehr als 5500 Menschen bestätigt, die keinen Anspruch auf die Entschädigung hatten. Im Gegenzug behielten sie einen Teil der Zahlungen für sich und ihre Komplizen.
    "Wenn es eine Organisation gab, von der man erwarten konnte, dass sie vor Habgier und Betrug sicher sei, ist das die Claims Conference, die jeden Tag tausenden Opfer hilft", sagte die Staatsanwaltschaft. Demnach gingen die Zahlungen als Entschädigung an vermeintliche Vertriebene sowie als Opferrente an angebliche Ghettobewohner und Lagerhäftlinge. Viele der Empfänger seien jedoch nach 1945 geboren und vielfach nicht einmal Juden gewesen, teilte die Anklage mit.
    42 Millionen Dollar an vermeintliche NS-Opfer in USA gezahlt - Yahoo! Nachrichten Deutschland

  2.  
    Anzeige
  3. #2
    Avatar von wingman

    Registriert seit
    30.11.2004
    Beiträge
    14.074
    es gibt immer öfters beiträge im tv und anderen medien das die versicherungen im ereignisfall nicht zahlen. das betrifft insbesondere lebens und risikolebensversicherungen. die gesellschaften spielen hier bewusst auf zeit und instanzen.
    ein beweggrung für mich die art der vorsorge für meine frau nicht zu wählen. sie hätte nicht die energie und kraft im fall des falles um das geld zu kämpfen................