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US-Finanzkrise

Erstellt von Conrad, 16.09.2008, 13:21 Uhr · 448 Antworten · 17.413 Aufrufe

  1. #141
    Avatar von Palawan

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    Re: US-Finanzkrise

    Zitat Zitat von Lamai",p="634278
    Obs dem Volk gut oder schlecht geht, ist Sache der jeweiligen Regierungen.
    Da wird dem amerikanischen Volk nun seit Jahren eingetrichtert, dass für eine allgemeine Krankenversicherung kein Geld vorhanden sei. Und jetzt, wenn Wallstreet am A R S C H ist, wird mal locker vom Hocker 700 - 800 Milliarden Steuergelder auf den Tisch geknallt.

    Mal im ernst, wenn ich Amerikaner wäre, käme ich mir gewaltig verarscht vor. Nun leben halt weiter knapp 50 Millionen US - Bürger ohne Krankenversicherung. Trifft ja eh meist nur die Armen also was solls.


    Zitat Zitat von shadow79761",p="634427
    Laßt die Banken hops gehen haben es ja selber verschuldet....nun nette Einstellung aber mal kurz überlegen ..... je nachdem wie groß solch eine Bank ist bekommt man ziemliche Probleme wenn man nichts unternimmt...siehe in Amerika die Regierung übernimmt ein paar Banken (Fanni udn Fredi und AIG)... dies muß getan werden.... stellt sich die Frage nach dem Warum.... nun wer möchte schon gerne zum Tauschhandel zurückkehren...
    Hehe... warst nicht Du der, welcher am Anfang des Threads bei untergehenden Banken von Marktbereinigung gefaselt hat, ganz natürliche Marktbereinigung. Hast aber in der Zwischenzeit den Umkehrschwung in Punkto Verstaatlichung prima hingekriegt...

    Gruss Palawan

  2.  
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  3. #142
    Avatar von Palawan

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    Re: US-Finanzkrise

    Gewisse, einschneidende Folgen im Bankensektor hat die Finanzkrise nun doch bewirkt...
    nach dem der finanzielle Scherbenhaufen vom Steuerzahler übernommen wird.

    Das Ende der US-Investmentbanken ist besiegelt

    Historischer Wandel an der Wall Street: Die zwei letzten US-Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley geben ihren rechtlichen Sonderstatus auf und werden zu gewöhnlichen Geschäftsbanken

    Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) teilt mit, dass die beiden Banken Regierungskredite erhalten werden, um der derzeitigen Finanz- und Bankenkrise besser standhalten zu können.Die Finanzkrise beendete damit die Geschichte der grossen unabhängigen Investmentbanken der Wall Street in ihrer bisherigen Form. Zu Jahresbeginn gab es noch fünf von ihnen.Der bisherige Branchenführer Goldman Sachs und die Nummer zwei Morgan Stanley unterliegen künftig den Kontrollen und Regeln, die auch für andere Banken gelten. Bisher genossen sie weitgehende Freiheiten und konnten grössere Risiken eingehen, weil sie keine Geschäfte für den Normalkunden wie etwa Girokonten anbieten.Die fünftgrösste Investmentbank Bear Stearns hatte im März ihrem Zwangsverkauf an den Finanzkonzern J.P. Morgan Chase zustimmen müssen. Lehman Brothers als Nummer vier meldete am vergangenen Montag Insolvenz an und die bisher drittgrösste Investmentbank Merrill Lynch rettete sich durch eine Übernahme in die Arme der Bank of America.


    Quelle

    Gruss Palawan

  4. #143
    Avatar von Samuianer

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    Re: US-Finanzkrise

    Zitat Zitat von Palawan",p="634521
    ....wird mal locker vom Hocker 700 - 800 Milliarden Steuergelder auf den Tisch geknallt.

    Mal im ernst, wenn ich Amerikaner wäre, käme ich mir gewaltig verarscht vor. ...
    So, so, meinst nur du - was meinst warum den "Armen" nicht einfach gesagt wurde: "Sch_sse gelaufen, eure gesamten Ersparnisse, Investitionen fuer die Altersversorgungen sind (leider) versockt und weg!"

    Meinst´ im Ernst, das wuerden "die Amis" einfach so wegstecken?

    Und durch die Verquickung, der Maerkte, Anteile etc. trifft es halt ALLE!

    Weil ALLE mit drin haengen... ALLE ohne Ausnahmen!

    Welt
    bank, Weltwaehrungsfond, Weltmarkt... Globallisierung...

  5. #144
    Avatar von mipooh

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    Re: US-Finanzkrise

    Und durch die Verquickung, der Maerkte, Anteile etc. trifft es halt ALLE!
    So wie Reichtum und Armut anderer eben grundsätzlich alle etwas angeht und nicht wie in Kapitalismus proklamiert wurde, eigentlich nur die Folge besonderer privater Leistung oder eben Nichtleistung ist.

  6. #145
    Avatar von Samuianer

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    Re: US-Finanzkrise

    Zitat Zitat von mipooh",p="634542
    Und durch die Verquickung, der Maerkte, Anteile etc. trifft es halt ALLE!
    So wie Reichtum und Armut anderer eben grundsätzlich alle etwas angeht und nicht wie in Kapitalismus proklamiert wurde, eigentlich nur die Folge besonderer privater Leistung oder eben Nichtleistung ist.
    Verhaelt sich wie mit dem Begriff "Demokratie" und die Umsetzung davon, auf Dauer wird sich das aendern, ist ja Heute so, das die, die am wenigsten produktiv sind, das Meiste ernten, und das geht einfach nicht, nicht auf Dauer - kann nicht gehen!

    Auch da gibt es halt gewisse Gesetzmaessigkeiten, die muessen aber erst verstanden werden und Gegenmassnahmen eingeleitet werden!

    Und eben auch wie hier z.Zt. in Thailand halt mal 'n paar von den "jungs" in den Knast schicken, verurteilen, unrechtmaessig erworbene Gueter und Gelder pfaenden und Schlupfloecher wie Cayman Islands, Liechtenstein etc. schlicht weg dichtmachen!

    Geht ja wohl nicht an das ein Bankraeuber, Taschendieb in den Knast gesteckt wird, auch wenn das Geld wieder aufgetrieben wird und Wirtschaftsverbrecher davon kommen, obendrein noch horrende Summen als Abfindung einstreichen duerfen!

    Dann wuerde sich rasch Einiges aendern!

  7. #146
    Avatar von Palawan

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    Re: US-Finanzkrise

    Zitat Zitat von Samuianer",p="634537
    So, so, meinst nur du - was meinst warum den "Armen" nicht einfach gesagt wurde: "Sch_sse gelaufen, eure gesamten Ersparnisse, Investitionen fuer die Altersversorgungen sind (leider) versockt und weg!"

    Meinst´ im Ernst, das wuerden "die Amis" einfach so wegstecken?

    Und durch die Verquickung, der Maerkte, Anteile etc. trifft es halt ALLE!

    Weil ALLE mit drin haengen... ALLE ohne Ausnahmen!

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    bank, Weltwaehrungsfond, Weltmarkt... Globallisierung...
    Jo, meine ich, habe aber auch nach 5 mal durchlesen Deines Post nicht ganz verstanden, was Du mitteilen möchtest.

    Hier werden "Wertpapiere" welche kein privater Anleger kaufen möchte / würde, dem Steuerzahler aufs Auge gedrückt. Diese fiskalische Belastung wird die amerikanische Wirtschaft und Konsumenten noch über Jahre bremsen. In Japan belastete die Immo Krise das Land über mehr als ein Jahrzehnt und ist bis Heute nicht vorbei.

    Klar, es trifft alle... aber nicht alle gleich hart und das ist der entscheidende Punkt.

    Zum Beispiel die Angestellten von Lehman, die verlieren nicht nur den Job sondern auch die Altersvorsorge. In den Staaten ist es üblich, dass die Altervorsorge in Wertpapieren der eigenen Firma gehalten werden. Ist die weg, ist auch die Altersvorsorge weg. Beispiel aus der Vergangenheit ist Enron.

    Und ob die das nun wegstecken oder nicht, fact ist immer noch das jeder 6 US Bürger über keine Krankenversicherung verfügt.

    Tja, arme Leute sterben halt früher als reiche und Gewinne werden privatisiert und Verluste verstaatlicht etc. etc. ... kommt schon gut.

    Was soll´s ich habe ja eine Krankenversicherung und Du, hoffe ich mal auch

    Gruss Palawan

  8. #147
    Avatar von Samuianer

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    Re: US-Finanzkrise

    Zitat Zitat von Palawan",p="634562
    Zitat Zitat von Samuianer",p="634537
    So, so, meinst nur du - was meinst warum den "Armen" nicht einfach gesagt wurde: "Sch_sse gelaufen, eure gesamten Ersparnisse, Investitionen fuer die Altersversorgungen sind (leider) versockt und weg!"

    Meinst´ im Ernst, das wuerden "die Amis" einfach so wegstecken?

    Und durch die Verquickung, der Maerkte, Anteile etc. trifft es halt ALLE!

    Weil ALLE mit drin haengen... ALLE ohne Ausnahmen!

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    bank, Weltwaehrungsfond, Weltmarkt... Globallisierung...
    Jo, meine ich, habe aber auch nach 5 mal durchlesen Deines Post nicht ganz verstanden, was Du mitteilen möchtest.

    Aber drauf reagiert....

  9. #148
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: US-Finanzkrise

    Montag, 22. September 2008
    "Krise noch nicht vorbei"
    Bankenexperte warnt

    Trotz des gigantischen Rettungspakets der US-Regierung glaubt der Bankenexperte Prof. Hans-Peter Burghof nicht an ein Ende der Finanzkrise. "Der amerikanische Haushalt ist damit vollkommen aus dem Gleichgewicht, die Preisentwicklung ist aus dem Gleichgewicht und die gesamtwirtschaftlichen Folgen der Krise sind natürlich nicht unerheblich", sagte der Professor der Universität Hohenheim im ZDF-Morgenmagazin.

    "Die mangelhafte Regulierung in den USA führt genau dazu, dass die Banken und Aktionäre gutes Geld verdienen und wenn es schief geht, muss der Steuerzahler einspringen", betonte Burghof. Auf Zweifel stößt das amerikanische Vorgehen auch unter deutschen Spitzenpolitikern. "Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, hier jetzt mit Steuergeld hineinzugehen und zu glauben, dass man über Steuergeld und das Signal, dass im Notfall, wenn es zu einem Marktversagen kommt, der Staat dann die Risiken trägt - und damit letztendlich der Steuerzahler", sagte der CDU-Finanzpolitiker Michael Meister bei n-tv.

    "Ich glaube, das ist der falsche Weg. Wir sollten uns aber gleichzeitig darauf konzentrieren, dass jetzt nicht Kurzfrist-Aktionen laufen und dann möglicherweise die strukturellen Verbesserungen mittel- und langfristig unterbleiben", so der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Fraktion im Bundestag weiter.

    Experte Burghof hält es dennoch für ausgesprochen schwierig, Finanzmärkte insgesamt zu regulieren. "Wenn man Finanzmärkte reguliert hat, dann funktionieren sie einfach nicht mehr - dann sind sie tot. Das kann nicht das Ziel sein." Eine Regulierung dürfe nicht rein juristisch sein, sondern müsse "gefahrenorientierter" gestaltet werden.

    Flexible Aufseher?

    So hätten im konkreten Fall deutsche Banken niemals solche Risiken eingehen dürfen, ohne dass sie mit Eigenkapital belegt seien. "Man braucht eine Aufsicht die tatsächlich dann aktiv wird, wenn Gefahr droht, nicht wenn irgendein Paragraph ihr das vorschreibt", sagte der Experte.


    Ich glaube, das ist der falsche Weg. Wir sollten uns aber gleichzeitig darauf konzentrieren, dass jetzt nicht Kurzfrist-Aktionen laufen und dann möglicherweise die strukturellen Verbesserungen mittel- und langfristig unterbleiben."

    Quelle: http://www.n-tv.de/Krise_noch_nicht_...9/1026834.html

  10. #149
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: US-Finanzkrise

    Es geht um 1,3 Billionen

    Das Finanzministerium verhandelt mit dem Kongress über ein Rettungspaket im Umfang von 700 Milliarden Dollar. Zusammen mit bereits erfolgten Firmenübernahmen und Sicherheitsgarantien würde die Aktion zur Wiederbelebung des Kreditflusses etwa 1,3 Billionen Dollar kosten.

    Quelle http://www.n-tv.de/G7_lehnen_ab_USA_...6/1026745.html

    Verbraucher zahlen für Finanzkrise
    Versicherungen werden teurer

    Verbraucher müssen nach Einschätzung des Bundes der Versicherten (BdV) wegen der internationalen Finanzkrise im kommenden Jahr mit steigenden Versicherungsbeiträgen rechnen.

    Quelle http://www.n-tv.de/Verbraucher_zahle...6/1027179.html

  11. #150
    Avatar von shadow79761

    Registriert seit
    27.05.2008
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    407

    Re: US-Finanzkrise

    hi Palawan....
    ja Marktbereinigung ist immer gut aber irgendwann ist der Markt nicht mehr da.... vor allem wenn die Panik umgeht...Wie hies es früher so schön: Wenn Putzfrauen sich über Aktien unterhalten ist es Zeit den MArkt zu verlassen... Das gilt natürlich immer noch..
    Hier in Jammermland wo über alles und jeden gejammert wird sieht man eh nur schwarz. Marktbereinigung durch Regierung liest sich erstmal gut und beruhigt die Nerven mehr allerdings nciht. Mir wäre eine richtige Marktbereinigung lieber denn lieber mal ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende... Und mal ehrlich welche staatliche Maßnahme zur Stabilisierung eines Marktes hat auf Dauer zu einer Verbesserung geführt... mir ist da leider keine bekannt.
    Nun die Investmentbanken sind eine staatliche Idee zur Regulierung des Marktes gewesen nach der netten Weltwirtschaftskrise in den 1930er... Ergebnis: es lief eine Weile gut nun wieder dicke Backen.
    Regulierung durch den Staat erforderlich denn nur der weis was gut ist... Naja sieht man momentan ja bei der KfW einer staatlichen Bank oder auch den Landesbanken (sehr kräftiger staatlicher Einfluss) wie fähig diese Staatsbediensteten sind... die achten leider auch nur daruaf genug Geld einzustecken.

    Es geht leider nur noch darum möglichst viel Geld in immer schnelleren Zeiträumen zu verdienen, die Risiken die damit verbunden sind treten immer mehr in den Hintergrund bis dann eines Tages die Blase zusammenbricht.
    Das ganze Herumgetue der Politik ändert nichts an diesem System, die momentane Krise ist nicht die erste im Bankenbereich. Zur Beruhigung der Masse ist so eine Maßnahme wie sie die Amerikaner für ihren Markt vornehmen natürlich etwas nettes. "Die tun was, die sind gut, die können wir wählen"..... ok die haben zwar keine Ahnung aber zumindestens verkaufen sie dies recht gut.

    Naja was bleibt einem übrig ? Alle Banken sind schlecht, nein natürlich nciht. Ich meine den örtlichen Volksbanken oder auch Sparkassen kann man trauen, die sind regional tätig und lassen normalerweise die Finger von solchen Spekulationsgeschäften der sogenannten Großbanken.

    sodele mal Pause machen
    cu shadow

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